Werner
Sehr aktives Mitglied
Das Problem vieler Menschen mit Gottes Existenz liegt nach meiner Meinung einerseits in einer halbherzigen bzw. abgebrochenen Suche und andererseits in einer Suche in der falschen Ecke.🙁
Mal ein Witz, wenn erlaubt. Ein Professor sagte in seiner Eröffnungsvorlesung: „Für alle Studentinnen gilt hier folgende Regel: Wer bis zum 3. Semester seinen Doktor nicht gefunden hat, muss ihn selber machen.“ 😀
Irgendwie passt der Witz hier rein, finde ich. Oder?
Ich würde ihn umschreiben, z.B.: „Wer keinen Menschen traf, der Gott beweisen konnte, muss Gott selber suchen.“
Also dann gebe ich mal ein Kompliment zurück, Nordrheiner:
du machst dir echt enorme Mühe hier, das ist selten; Humor hast
du auch und dazu theologische Kenntnisse. Falls du mal in den
Süden kommst und ein bisschen Zeit mitbringst, trinken wir
einen Tee und vertiefen die verschiedenen Themen, okay?
Zu dem oben zitierten Punkt fällt mir aber doch ein Satz ein:
So lange ich nach Gott gesucht habe, fand ich nur Menschen
(aller Art). Als ich das aufgab und mich mehr um Menschen
(also auch mich selbst) kümmerte, tauchte ständig etwas auf,
das ich auch "Gott" nennen könnte 🙂
Aber gut, das Thema ist ja die Wiedergeburt und weil es hier
hieß, die Bibel kenne das Phänomen nicht oder nur im neu-
testamentlichen Sinne eines Aufsteigens als neuer Mensch
nach der Taufe, hier ein Zitat aus der jüdischen Bibel (gerne
auch "Altes Testament" genannt):
Psalm 90, Vers 3:
... der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt
wieder, Menschenkinder!
Dann gibt es noch einen Psalm mit verdorrtem Gras, das wieder
zum Leben erwacht und als Johannes der Täufer auftrat, wurde
gesagt, er würde die Reinkarnation des Propheten Elia darstellen.
Und ebenfalls in der jüdischen Bibel steht:
2. Buch der Könige Kapitel 2 Vers 15
"Die Prophetenjünger von Jericho, die in der Nähe standen,
sahen ihn und sagten: Der Geist des Elija ruht auf Elischa.
Sie kamen ihm entgegen und warfen sich vor ihm zur Erde nieder."
Nur mal als einige Beispiele. Bin aber nicht mehr so drin im Text,
da zu lange nicht mehr theologisch trainiert 😉