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Die hochgelobte Wissenschaft hat sich schon sehr oft geirrt und hat vieles abgelehnt, was sie noch nicht beweisen konnte, um es dann 100 Jahre später eben doch anerkennen zu müssen.
Die liebe Wissenschaft stellt heute dies fest um es morgen zu revidieren.
Außerdem arbeiten viele Wissenschaftler von Geld abhängig, so dass ihre Forschung nicht frei ist.
 
Hallo Werner,


zu Deinem Beitrag Nr. 90 in Schwarz – mein Kommentar in Blau:

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Du schreibst zu meinem Beitrag: Du lebst mit der Vorannahme (dem "Glauben"), dass ein Buch mit
dem Titel "Bibel" irgendwelche relevanten Wahrheiten über die "letzten Fragen" enthält und folgst den biblischen Autoren in deren Annahmen, dass es wichtig wäre, mit "Gott" im Reinen zu sein.

Kleine Korrektur: ich bin zwar neugierig, würde gerne Antworten auf die „letzten Fragen“ erhalten, aber pragmatischer sind die biblischen Antworten auf Fragen zum täglichen Leben, meiner Verantwortung für mich und meine Umwelt.
Einen Beweis für diese Annahmen kann dir aber niemand bieten, denn es ist ja nicht so, dass Gott persönlich zu jedem Menschen kommt, ihm die "Gebrauchsanweisung fürs Leben" überreicht und darauf hinweist, dass er sich daran halten solle.
Das ist nun wirklich falsch. Kennst Du nicht den Satz „wer sucht der findet“ abgeleitet aus der Stelle in Jeremia 29 V. 13: Ihr werdet mich suchen und werdet mich finden. Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von Euch finden lassen. Das sage ich, der Herr.“
Und wenn ich gefunden habe… frage ich doch nicht mehr nach einem Beweis eines anderen Menschen! Wozu auch?

Das Problem vieler Menschen mit Gottes Existenz liegt nach meiner Meinung einerseits in einer halbherzigen bzw. abgebrochenen Suche und andererseits in einer Suche in der falschen Ecke.🙁



Mal ein Witz, wenn erlaubt. Ein Professor sagte in seiner Eröffnungsvorlesung: „Für alle Studentinnen gilt hier folgende Regel: Wer bis zum 3. Semester seinen Doktor nicht gefunden hat, muss ihn selber machen.“ 😀
Irgendwie passt der Witz hier rein, finde ich. Oder?




Ich würde ihn umschreiben, z.B.: „Wer keinen Menschen traf, der Gott beweisen konnte, muss Gott selber suchen.“ Irgendwie muss ich bei diesem Witz auch an Rhenus denken.



Aber mal theologisch formuliert: ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen "Ort" geben könnte, an dem du nicht "bei Gott" bist, da ja "Gott" das ist, was dich zu einem lebendigen Wesen macht. Die Angst, "aus der Gemeinschaft mit Gott" zu fallen, ist von Menschen in die Religion eingeführt worden, die damit Macht über andere ausüben wollen und das auch schaffen, da sie vor allem Kindern erfolgreich einreden, sie selbst wären irgendwie "schlauer" oder wüssten mehr über diese Fragen als andere (was mit etwas Nachdenken als Lüge zu enttarnen ist, da ja niemand mit Sicherheit wissen kann, was hinter der Wirklichkeit steckt, die wir erleben).
Das mit der Macht, die andere über mich ausüben, kann ich nicht bestätigen. (Die Staatsmacht, die über alle ausgeübt wird, dabei ausgeschlossen). Mein wesentlicher Ausdruck meines Glaubens ist auch nicht von Angst geprägt, sondern von Liebe. Dass angeblich christliche Institutionen die Bibel und ihr Wissen, ihre Stellung mißbrauchten, um eben Macht auszuüben, stelle ich jedoch nicht in Frage und kritisiere dies aufs Heftigste.



Anders gesagt: du bist frei, dir deine eigenen Gedanken zu machen und deine eigenen Schlüsse über das Leben an sich und dein Leben zu ziehen - auch wenn du das gerade (noch) nicht schaffst und dich lieber an ein altes Buch hältst
kNAAAAAElFTkSuQmCC
und es als eine Art "Götze" verwendest.
Ganz ohne Ironie, Du hast eine sympathische Art mich zu kritisieren. Du hast auch Recht: Ich mache mir meine eigenen Gedanken und ziehe meine eigenen Schlüsse. Und es ist mir dabei unwichtig, ob ich z.B. kirchlicherseits Zustimmung oder Ablehnung erfahre. Aber gerade in meiner und für meine Unabhängigkeit ist mir die Bibel eine sehr wertvolle Stütze. Karl Popper hätte es evt. so formuliert: „Solange jemand in der Bibel Wahrheiten über dieses Leben, über Gott, findet, gibt es diese Wahrheiten auch.“🙂😉


Dir einen lieben Gruß zurück,
Nordrheiner

 
Wieso soll man Gott nicht definieren können? Der soll sich doch ein paar Menschen gezeigt haben. Es ist die ewige lächerliche Ausflucht: Gott ist so groß, lebt in irgendwelchen anderen Dimensionen, wir begreifen das nicht. Das ist nichts anderes, wie wenn ich sage: Ich weiß nicht alles was auf der Erde passiert ist, und für genau dieses Unwissen, setzte ich das Wort "Gott" ein. Gut, das die Wissenschaft nicht so blödsinnig denkt.

Wie definierst du denn Gott?
Die Wissenschaft versucht alles zu analysieren, zu zerlegen etc. und dass man sich etwas nicht oder nur schwer vorstellen kann, akzeptiert sie nicht.
Ich vertraue der Wissenschaft nicht.
Und es ist keine lächerliche Ausflucht. (Versuch bitte ein bisschen sachlicher zu bleiben)
 
Um das erstmal klarstellen. Ich glaube nicht, dass Gott ein alter bärtiger mann im Himmel ist. Ich glaube eher, dass wir Menschen uns ihn gar nicht vorstellen können und damit auch schlecht mit unserer heutigen Wissenschaft beweisen. Gott macht kein Geheimnis aus irgendwas, wir befinden uns auf einer viel tieferen Ebene, als dass er einfach mal bei uns vorbeischauen könnte.

Dann stimmt die Bibel nicht! 😱
 
Das aus alles ist aber keine wissenschaftlich logisch konsistente Argumentation, sondern lediglich menschliche folgerichtige Denkweise.

Jetzt musst du mir aber bitte deinen Satz erklären, worin liegt der Unterschied.
Du beschreibst gerade einen weißen Schimmel. 😉

Wissenschaftlich ist eine Beweisbarkeit von Gott derzeit nicht gegeben, aber der Kausalschluß, den du ziehst, ebenso nicht. Außerdem hat die Bibel mit Wissenschaft oder Gott gar nichts zu tun, denn sie ist menschlichen Ursprungs.

Richtig!

Und warum ist mein Schluss nicht richtig?
Begründe es doch mal.

Das ganze Thema ist wesentlich komplexer, als das man es pseudowissenschaftlich begreifen könnte.

Entschuldige, sagt wer?

In wie weit befasst du dich denn mit wissenschaftlicher Beweisbarkeit, also abstraktem logischem Denken?
Ist dir ein Chomsky bekannt, der eine metasprache entwickelte, mit der man sehr wohl unbekannte Dinge erfassen und beweisen kann...

Allerdings nicht, was nicht vorhanden ist. 🙂

Noam Chomsky

Wäre eine Raumfahrt möglich, wenn aus Theorie und Logik nicht Taten würden die sich beweisen?
Ein Atom war auch nicht sichtbar und man konnte die Bombe bauen.
Zudem war das Atom 400 Jahre v Ch, vermutlich sogar früher. bekannt. Durch geistige Leistung des Menschen.

 
Die hochgelobte Wissenschaft hat sich schon sehr oft geirrt und hat vieles abgelehnt, was sie noch nicht beweisen konnte, um es dann 100 Jahre später eben doch anerkennen zu müssen.
Die liebe Wissenschaft stellt heute dies fest um es morgen zu revidieren.
Außerdem arbeiten viele Wissenschaftler von Geld abhängig, so dass ihre Forschung nicht frei ist.

Der Unterschied liegt darin, dass die Wissenschaft sich weiterentwickelt und Irrtum zugibt.
Sie wird also vollkommener und wahrer.
Wohingegen die Bibel in etlichen Tausend, nein Milliarden Jahren, vorgibt, nicht irren zu können!

Danke schön für das Argument! :blume:
 
Ich stimme dir dir in vielen Punkten durchaus zu, aber wie kommst du darauf, dass der Glaube an Wiedergeburt automatisch den Glauben an ein Gotteskonzept, Vormachtststellung des Menschen und eine egoistische Motivation mit einschließt? Ziemlich verallgemeinernd, finde ich.

Dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Gottesglaube und Wiedergeburt und nicht zwangsläufig verknüpft. Wenn überhaupt sprechen Religionen eher vom Jenseits alias Himmel als von einer Wiedergeburt.

Ein Christ könnte dadurch sogar religiös GEGEN eine Wiedergeburt argumentieren, weil es Himmel und Hölle gibt, warum dann wiedergeboren werden?

Wiedergeburt ist Plan B. Falls es keinen Gott gibt, dann gibt es ja vielleicht Seelen, die wiedergeboren werden 😉
 
Ja aber irgendwoher müssen deine Thesen doch herstammen oder wie sollen sie nachvollziehbar sein. 🙂

Meine Thesen haben auch einen Ursprung. Da ich aber weiß, dass es falsch verstanden werden könnte oder es für etwas gehalten werden könnte, was es nicht ist, möchte ich nicht genauer darauf eingehen.
Ich denke schon, dass manches in der Bibel stimmt, aber mit manchen Dingen stimme ich überhaupt nicht überein.
Wichtiger ist doch, dass man hinter dem was man sagt steht und auch danach lebt und nicht, in welchem Buch oder ähnliches man das oder das her hat oder wo der Beweis dafür steht. Jeder muss für sich selbst prüfen, ob das, was ein anderer sagt, nachvollziehbar ist.
Ganz nebenbei: Buddhismus find ich auch gut. 🙂
 
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