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Ehemann will kein fließend warmes Wasser im Haus

Du, es stimmt mich ernsthaft traurig, wenn ich lese, was Du schreibst. Nicht wegen der Sache mit dem Wasser, sondern weil man an deinem Schreibstil erkennt, dass Du Dich und Dein Leben aufgegeben hast und wegwirfst. ich meine damit nicht, dass Du es an deinen Mann wegwirfst- ich bin mir sicher, dass Du auch ohne Dich zu trennen etwas aus deinem Leben machen könntest. Du scheinst nur zu glauben, dass es nicht mehr geht. Das ist falsch!
Du hast Dein Leben weiterhin selber in der Hand! Ich schrieb schon mal, dass es in erster Linie nicht dein Mann zu sein scheint, der Dich manipuliert, sondern Du es selber tust. Aus Dir spricht die Haltung: Ich bin es nicht wert- hoffentlich erfüllt mir zufällig jemand freiwillig meine Bedürfnisse, denn ich habe leider keinen Anspruch darauf. Das ist ebenso falsch.
Du hast geschrieben, dass es Dich wundert, dass wir hier auf deinen Migrationshintergrund gestoßen sind: Das liegt nicht an Deinem Schreibstil, und nicht daran, dass Du deinen Mann als stolz und verbohrt bezeichnest (auch deutsche Männer können extrem verbohrt sein). Sondern das liegt daran, dass Du nicht ebenso stolz bist. Eine deutsche, französische, oder englische Frau ist einfach zu stolz, um soetwas wie Warmwasserentzug hinzunehmen.
Genau diesen Stolz auf dich selber und das Bewusstsein für den eigenen Wert solltest Du auch erkennen. Was macht das Urteil und die Meinung deines Mannes besser als Deins? NIX - nur das Bild in Deinem Kopf! Das allein lässt Dich klein werden und genau deswegen verhält sich dein Mann so: Weil Du es zulässt!
Ich sage nicht, dass Du Dich trennen musst, aber Du musst lernen überhaupt erstmal eine eigenständige Person mit eigenem Willen und eigener Präsenz in der Beziehung werden. Und als solche wirst Du auch in der Lage sein, zu erkennen, wann eine Trennung tatsächlich angebracht und besser ist und wann nicht.
Das ist ein langer weg.
Die Alleinerziehenden Frauen, die Dir so suspekt sind, haben diesen Weg gewählt, um sich nicht selber zu verlieren. Man muss sich in erster Linie selber treu bleiben. Ehrlich gesagt ist es besser, man erzeiht sein Kind im Plattenbau, aber in Würde und Selbstbestimmung, als ihm (oder ihr) ein Leben vorzuleben, so wie Du es tust.
Welches Bild willst Du Deinem Kind vermitteln? Meinst Du, dass er so zu einem mündigen Erwachsenen wird, wenn es sieht, wie Du Dir deinen Schneid und Deine Würde abnehmen lässt?
Tritt Deinem Mann auf Augenhöhe entgegen und er wird lernen, Dich auch so zu behandeln. Klar, das ist nicht einfach, aber es ist die Mühe wert!
Sag ihm ganz ruhig und gelassen, dass Du am Montag einen Kostenvoranschlag einholen wirst. Sag ihm, dass Du es gut findest, wenn er sich abhärten will, aber wenn zB einer von euch mal krank ist, dann braucht der eine warme Dusche! Löst eure sexuellen Probleme, indem ihr ruhig und wie Erwachsene auf Augenhöhe miteinander redet. Nicht streiten, wie die Kinder. Nicht manipulieren. Das ist Mist.
Meinetwegen, rede mit ihm nach dem Sex, wenn er gut drauf und entspannt ist- aber mehr "tricksen" solltest Du nicht.
Du solltest es Dir wert sein- und Du solltest es IHM wert sein!
Also los!
Viel Glück!
 
Jemand hat mich hier gefragt, ob ich einen Migrationshintergrund habe. Ich wollte das eigentlich nicht schreiben, weil es im Grunde egal ist.

Das war ich... Könnte man aber wissen...
Und das hat auch einen berechtigten Grund, um die Art der Hilfestellung anzupassen.

Interessant ist die Frage, weil man von meinem Schreibstil das wohl nicht erkennen kann. Die Frage kam, nachdem ich geschrieben habe, dass mein Mann zu stolz ist um es einzusehen, wenn ich ihn von etwas überzeugen möchte, und dass er schon selbst glauben muss, dass er auf etwas gekommen ist.
Die meisten deutschen Männer sind wohl nicht so stolz (oder im übertriebenen Sinne - verbohrt). Deshalb ist wohl jemand darauf gekommen, ich müsste wohl einen Migrationshintergrund haben. Interessant.

Da kannst du mal sehen was ich alles rauslesen kann...
Warum ich fragte, das hat viele Gründe.
Mich interessierte, warum du nicht auf eine Familie zurückgreifen kannst, warum du von ihnen keine Hilfe bekommst. Zudem ist deine Erziehung für mich sonderbar, wenn du oder dein Mann keinen Migrationshintergrund haben.
Wenn du meine Tochter wärst, dann hätte ich mir den Schwiegersohn einmal zum Rapport bestellt.
Und vielleicht auch die Reparatur bezahlt, wobei ich gar nicht überzeugt bin, ob da etwas kaputt ist.

Zuerst einmal zu den Sachen mit den Legionellen: Mein Mann meinte, dass der Kessel im Keller mit einer bestimmten Metallionen - Beschichtung versehen ist, dass sich Legionellen nicht vermehren können. Das scheint mir erst einmal das Wichtigste.

Nun, dann ist dein Mann falsch informiert!
Aber verdrängen hilft! 🙄
Denn die entstehen im Wasser und eben überall, auch in den Rohren, Wasserhähnen und vornehmlich wenig oder blind gelegte Entnahmestellen.
Metallionen sind ein schwacher Schutz vor Legionellen und sind ein Zeichen für Rost und Korrosion.
Das heißt, ihr trinkt das! (Baby?)

Mir ist nur bekannt, dass es Edelstahlkessel und Emaille Beschichtungen gibt, die aber nicht wirksam vor Verkeimung schützen.
Wirksamen Schutz gibt es nur durch Spülung mit Desinfektionsmitteln oder wie ich beschrieb, durch Sterilisation.

Dann zu den ganzen zynischen Äußerungen: Ich bin nicht schwach oder angepasst, ich habe wirklich keine andere Möglichkeit.
Können viele nicht nachvollziehen, ist aber so. Ich sehe auch wirklich nichts Erstrebenswertes daran, ein von der Frauenberatungsstelle dauerhaftbetreute Alleinerziehende mit Hartz IV-Bezug zu werden und dafür im Austausch meinen dann Ex-Mann und seine Familie als Todfeind zu haben.

Das stimmt auch nicht und du offenbarst jetzt ungewollt dein wirkliches Problem. Angst!
Ich hatte mir so etwas gedacht und wollte eben wissen, um welche Erziehung und Kultur es sich hier handelt.
Ich entnehme dieser Äußerung, dass es so ist.


In der Angelegenheit würde mir Frau Dipl.Soz Kartoffel-Hinzerkunz von der Frauen-Beratungsstelle nämlich dann auch nicht. Da müsste ich allein mit klarkommen, aber das Mitleid hätte ich immer.

Weißt du, du bist in deiner Situation kaum in der Lage, dich so über Hilfe Leister lustig zu machen, das finde ich schon sehr schön dumm und überheblich.
Zumal du nichts auf die Reihe brachtest als dich von einem Fanatiker abhängig zu machen.
Denn nicht sie haben dich in diese Lage gebracht sondern du selbst!
Was klagst du denn, wenn alles in Ordnung ist?
Dann lebe doch dein Leben in Unfreiheit und Armut.

Wenn ich dich richtig verstehe, willst du auch nicht arbeiten, dass Hartz also ein Übergang wäre.
Ansonsten brauchte nicht die Frauenberatung tätig werden, sondern die, die eh damit befasst werden, der Staat mit seinen Fachämtern.

Nein, das ist mein Leben nicht. Wie ihr euch schon denken könnt, habe ich hier keine Familie, bzw. meine Herkunftsfamilie war so schlimm, dass das mit dem Heizwasser eine Lapalie ist. Was meine Lebensbedingungen betrifft, habe ich es hier und jetzt besser als früher. Früher hat mir auch keine Dipl.Soz Doppelnamen-Kartoffel geholfen.

Hätten aber helfen können!

Das war mein Mann gewesen, deshalb habe ich ihm viel zu verdanken. Die Perspektiven für mein weiteres Leben sind besser, wenn ich mich mit ihm arrangiere.

Das sieht aber im Klartext so aus, dass du weder Geld noch etwas zu sagen hast, du musst nur funktionieren, möglichst auch im Bett...
Nach meinen Erfahrungen, hast du längst noch nichts gesehen... da kommt noch viel auf dich zu.

Wenn ich den Weg zur Frauenberatungsstelle/Scheidung gehe, dann wird nichts mehr aus mir als eine, die Hartz IV beziehen muss und in einem Asozialen - Plattenbau ihr Kind großziehen muss. Das möchte ich für mein Kind nicht, denn dann wird daraus auch nichts.

Also erst einmal zeigst du unverhältnismäßige Varianten auf. Zwischen dem jetzigen Zustand und Scheidung ist für mich noch eine große Bandbreite Spielraum vorhanden.
Nur du möchtest deinen Hintern nicht bewegen und etwas unternehmen.

Ich sehe es einfach wie es ist: Für mich ist der Zug abgefahren, was eine andere Zukunft betrifft. Bitte nicht die "Heilige Alleinerziehende von der Gnaden" anführen, die es ja so gut hat. Das stimmt nicht, dass das so toll ist. Von früher habe ich viele solche Frauen gesehen und kennengelernt. Die meisten hatten die Jugendamtsberatungsfrau im Haus, sie haben alles mögliche nicht alleine hin bekommen. Sie sind immer noch da, wo sie waren, vielleicht haben sie es geschafft, jetzt halbtags arbeiten gehen zu dürfen. (Ist man da kein austauschbarer Gebrauchtgegenstand für den Arbeitgeber?)

Ja genau, das dachte ich mir! 🙄

Ich bekomme auch Vieles nicht hin, weil ich es nie gelernt habe, und das erledigt mein Mann. Es ist mir lieber, er tut das als die mitleidige Frau von der Beratungsstelle, der ich dann auch nach dem Mund reden muss. Ihr Weltbild ist nicht meines. Sie lebt überhaupt in einer ganz anderen Welt, die Beratungsfrau.

Ja das stimmt, sie lebt ein selbstbestimmtes Leben, ist nicht träge hat Bildung und verdient ihren Lebensunterhalt selbst. Darum verachtest du sie...
Du landest eh in Hartz bzw. in Sozialhilfe.
Doch dein eigentliches Problem liegt darin, dass man dir helfen kann!!!
Denn du möchtest die daraus resultierenden Verpflichtungen, nämlich für deinen Unterhalt aufzukommen, nicht erfüllen.

Ich will ihre Almosen und ihr Mitleid nicht, sie versteht nicht, dass man sich als Frau nach einer Familie sehen kann, wo es doch allein so supertoll ist. Ihr Rat heißt immer "kontra geben" und "emazipiert sein und sich durchsetzen".

Ja das Wort emanzipiert kommt dir schwerlich über die Lippen. 🙂
Es gibt ja durchaus Menschen, die so veranlagt sind Leiden lieben.
Eine Beratungsstelle verteilt keine Almosen, sie gibt Organisatorische Hilfe, klärt auf, wie du bei den Ämtern Hilfe bekommst.
Wie sollte denn ein solcher Rat deiner Meinung nach aussehen... Koche ihm doch etwas Leckeres?

Am Ende ist man aber trotzdem nur ein Opfer, wenn man es so macht, wie sie sagt.

Opfer bist du doch lange schon, was meinst du denn was du hier anderes von dir gibst?
Zudem hast du noch ein Kind als Opfer.

Ich habe, wie gesagt, früher solche Frauen oft gesehen. Im Plattenbau. Da, wo ich jetzt lebe, gibt es Familien, und es stehen keine Drogendealer an den Hausecken.
Hat mich Frau Doppelname-Kartoffel aus der Frauenberatungsstelle hier her gebracht? Nein.

Stimmt du hast dich ganz alleine dahin gebracht wo du bist, sei stolz und froh darüber!
Doch klage nicht, und klage nicht über Menschen, die ihr Leben meistern. Die arbeiten und verdienen und nicht in Abhängigkeit eines Fanatikers stehen, dessen Spinnereien noch auf einiges hoffen lassen.

Vielleicht stehst du schneller vor dem Amt, als dir lieb ist, dann allerdings bestimmst du nicht mehr das Vorgehen, dann tun es andere...

Das arme Kind! 🙁
 
Ich bekomme auch Vieles nicht hin, weil ich es nie gelernt habe, und das erledigt mein Mann...
Ich will keine Angst verbreiten, denn die hast du schon in anderen Dingen erlebt. Angst ist mMn ein Motor um etwas zu ändern. Was ist in dem Fall, wenn dich dein Mann eines Tages verlässt oder wegen Krankheit einige Zeit im Krankenhaus verbringen muss? Was man nie gelernt hat, kann man nachlernen. Ist ein Partner von heute auf morgen nicht mehr verfügbar, prallen sehr viele Neuigkeiten auf einen ein, die man dann als Chaos fühlt. Auch wenn man das Erlernte nie benötigt, ist das Wissen um den Besitz der Fähigkeiten sinnvoll; es gibt einem eine (Selbst)Sicherheit, die beruhigen kann.
 
Am Ende ist man aber trotzdem nur ein Opfer, wenn man es so macht, wie sie sagt. Ich habe, wie gesagt, früher solche Frauen oft gesehen. Im Plattenbau. Da, wo ich jetzt lebe, gibt es Familien, und es stehen keine Drogendealer an den Hausecken.
Hat mich Frau Doppelname-Kartoffel aus der Frauenberatungsstelle hier her gebracht? Nein.

Willst du dir deine Situation jetzt schönreden?

Ich kann dich verstehen.
Ich kann deine Angst verstehen, ich kann die Motivation verstehen ein Übel gegen ein anderes abzuwägen.
Wenn die Alternative verlockender wäre, dann wärst du wahrscheinlich schon weg.
Der alternative Weg sieht jedoch noch düsterer aus, als das was du hast.

Dennoch... aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Es geht. Man muss nicht in einem Plattenbau leben, ich habe nie eine Sozialarbeiterin hier in der Wohnung gehabt und finanziell hat sich auch ohne Hartz-IV immer wieder etwas aufgetan. Meist sind die Ängste schlimmer als die Realität.

Was ein Problem ist, das ist die vermutliche Feindschaft mit deinem Mann, wenn du dich trennst. Das ist ein Punkt, der tatsächlich gut überlegt sein muss, besonders, wenn der spätere Kampf eventuell über das Kind ausgetragen wird. Wofür du dich in dieser Lage entscheidest, kann keiner beurteilen, denn nur du kennst die genauen Umstände.

Aber trotz allem, schau doch mal hier rein:
re-empowerment – Frauen gegen Partnerschaftsgewalt Statt Liebe: Angst, Abwertung, Kälte, Hass. Unsichtbare Gewalt
Vielleicht findest du dort jemanden zum Schreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe hier nicht mehr gelesen. Im Moment bin ich krank. Das hat aber nichts mit dem Wasser zu tun.

Die re-empowerment-Seite habe ich schon mal empfohlen bekommen. Davon halte ich nicht so viel, denn das, was ich da lesen musste, ist von der alleruntersten Sorte: Frauen, die über ihre Exmänner herziehen und lästern, die sie irgendwann mal geliebt haben. An einen Thread erinnere ich mich noch: Da ging es um "Sprüche von Ex", und jede hat geschrieben, was er bevorzugt von sich gegeben hat, als sie noch mit ihm zusammen gewesen ist:
"1000 Mal habe ich dir gesagt..." oder "Kannst du nicht mal deine Kosmetiksachen platzsparender aufbewahren." oder irgendwelche anderen Sprüche Wo ist jetzt die Power- Zurückgewinnung da?

Schätze, die meisten Frauen hatten schon vorher keine Power.

Die meisten sind verlassen worden - wegen jüngerer Frauen, und man merkt genau, dass sie mit "Reempowernment" gar nichts am Hut gehabt hätten, wenn ihr Leben so schön gemütlich weiter gelaufen wäre, wie das bis dahin gewesen ist: Geld vom Mann abgreifen, das Häuschen schön einrichten, ab und an ein bisschen Shoppen mit den Freundinnen.

Also - man merkt, dass das Reempowernment aus der Not geboren ist, und das ist ein Armutszeugnis.

Zur Frage hier: Moselm bzw. Frau mit "Migrationshintergrund" bin ich nicht, und er auch nicht. Wir sind beide deutsche Atheisten.
Lustig, dass man so ein Verhalten offensichtlich nur Moslem - Männern zutraut. Und meines nur Moselm - Frauen. :-/

Also, wie es weiter geht, weiß ich nicht. Es geht irgendwie weiter, sicherlich, aber nicht auf einem lachhaftem Reempowernment - Weg. Gibts so eine Seite eigentlich auch für Männer? Wird schon seinen Grund haben, warum nicht, oder?
 
Du, es stimmt mich ernsthaft traurig, wenn ich lese, was Du schreibst. [...] Das liegt nicht an Deinem Schreibstil, und nicht daran, dass Du deinen Mann als stolz und verbohrt bezeichnest (auch deutsche Männer können extrem verbohrt sein). Sondern das liegt daran, dass Du nicht ebenso stolz bist. Eine deutsche, französische, oder englische Frau ist einfach zu stolz, um soetwas wie Warmwasserentzug hinzunehmen.
Genau diesen Stolz auf dich selber und das Bewusstsein für den eigenen Wert solltest Du auch erkennen. Was macht das Urteil und die Meinung deines Mannes besser als Deins?
Viel Glück!

Ich wollte mich noch ganz herzlich bedanken für dieses Posting. Das mit dem Stolz ist eine schwierige Sache. Auf was sollte ich denn stolz sein. Ich habe nichts erreicht im Leben, mein Mann hat ziemlich viel erreicht. Er hat eine Herkunftsfamilie und Freunde. Ich habe werde das eine noch das andere.
Ich habe einen Haufen Feinde und es gibt viele Leute, die auf mich herab schauen. Das ist schwierig, sich zu wehren, wenn man keine Mittel dazu in der Hand hat. Was ist Würde wert, wenn man kein Geld hat? Nichts.
Und wer im Plattenbau wohnt, der hat auf Dauer auch etwas zu verlieren. Der wird z.B. von der "Sharia Police" angesprochen. (Ging durch die Medien vor einigen Tagen)(So etwas habe ich selbst noch erlebt, die Sache ist nicht neu, in der Stadt, in der ich gelebt habe, da gabs das schon vor zwei Jahren). Das ist keine Gegend, in der ich meine Kinder groß werden lassen möchte, da nehme ich lieber kleine persönliche Opfer hin wie so einen bockigen Mann, als dass ich meine Kinder verliere an - tja, ich weiß nicht, wie ich das jetzt nennen soll --- Menschen, die einen Lebensstil pflegen, den ich nicht gut heißen kann und der längerfristig zu Armut und Harz IV - Missbrauch und Gewalt führt: Meine Kinder müssten in so einer Gegend ja auch zur Schule gehen.

Also, wie gesagt, ich tue das für mein Kind. Das wird seinen Weg gehen, aber es ist tatsächlich so, auch wenn es manche nicht nachvollziehen können, weil sie die Materie nicht aus dem richtigen Leben kennen: Die Doppelnamen-Frau kann mir gar nichts ebnen, was ich nicht auch selbst könnte, wirklich nicht! Weil sie das richtige Leben nur aus ihrer Ideologie davon kennt, wie es sein SOLLTE. Es ist aber leider nicht so.

Ach ja, ich habe eine Möglichkeit gefunden - ich werde etwas Sport machen, und da in dem Verein gibts eine Dusche. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Das soll der Anfang für mich sein. Vielleicht zieht es andere positive Veränderungen nach sich.

Ich danke euch allen und wünsche euch alles Liebe und Gute.
 

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