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Familie entsetzt, weil Kind "nur" auf die Realschule geht.

Also, mein Mann war auch auf der Realschule und hat danach danach auf das Gymnasium gewechselt und Abitur gemacht. Anschließend hat er erfolgreich Mathematik studiert und heute hat er einen tollen, sehr gut bezahlten Job als Programmierer.

Wenn ich ein Kind hätte, wäre ich nie und nimmer darüber enttäuscht, dass es auf die Realschule geht. Ich wäre froh und dankbar, ein gesundes Kind zu haben, welches sich im normalen Rahmen entwickelt und eines Tages einmal selbstständig wird leben können. Sowas kann man gar nicht hoch genug schätzen, und alles haben zu wollen, alles erzwingen zu wollen, halte ich für gefährlich.

Die Idee vom Gymnasium darf nicht zur Besessenheit werden. Viele junge Menschen sind daran zerbrochen. Gymnasium, schön und gut, prima, wenn es läuft, und förderungswürdig, aber nicht um jeden Preis. Das muss im Einzelfall abgewogen werden.
 
Ich finde bereits die Fragestellung merkwürdig! Auf die Schule gehen auf welcher das Kind "glücklicher" ist? Was hat Schule mit glücklich sein zu tun? Bei einem lockeren Durchmarsch, wie das hier mitunter beschrieben wurde, sind wir also glücklicher? Warum? Weil wir nix tun müssen und mehr Freizeit haben? Nun, dann hätten wir wohl alle auf die Hauptschule gehen müssen. Denn diese macht ja dann mit Abstand bedeutend glücklicher. "Glücklich sein" bedeutet also, nicht gefordert werden sondern faul den lieben langen Tag abhängen. Mit Playstation und Smartphone.

Dumm nur, dass es bei vielen auch später dann nicht mehr "klick" macht, sondern Augen machen wie Franjo Pooth vor dem Geldautomaten - wenn es dann später um die Jobsuche geht.

Ich war zuerst Hauptschüler und habe mich erst später bis zum Abi "hochgearbeitet". Mir fehlte absolut viel Basiswissen. Und nicht nur auf den Stoff bezogen, auch wie man richtig lernt, oder Fremdsprachen. Die Gymnasiasten schliefen förmlich bei Französisch ein, während dies alles für mich böhmische Dörfer waren und von daher kaum mitkam.

Ich bin schockiert über die Meinungen hier die eine schlechtere Schuldbildung mit "Faulheit" begründen. Den Weg des geringsten Widerstandes gehen - ja dass sind dann später im Berufsleben die ganz motivierten...
 
Ich finde bereits die Fragestellung merkwürdig! Auf die Schule gehen auf welcher das Kind "glücklicher" ist? Was hat Schule mit glücklich sein zu tun? Bei einem lockeren Durchmarsch, wie das hier mitunter beschrieben wurde, sind wir also glücklicher? Warum? Weil wir nix tun müssen und mehr Freizeit haben? Nun, dann hätten wir wohl alle auf die Hauptschule gehen müssen. Denn diese macht ja dann mit Abstand bedeutend glücklicher. "Glücklich sein" bedeutet also, nicht gefordert werden sondern faul den lieben langen Tag abhängen. Mit Playstation und Smartphone.

Dumm nur, dass es bei vielen auch später dann nicht mehr "klick" macht, sondern Augen machen wie Franjo Pooth vor dem Geldautomaten - wenn es dann später um die Jobsuche geht.

Ich war zuerst Hauptschüler und habe mich erst später bis zum Abi "hochgearbeitet". Mir fehlte absolut viel Basiswissen. Und nicht nur auf den Stoff bezogen, auch wie man richtig lernt, oder Fremdsprachen. Die Gymnasiasten schliefen förmlich bei Französisch ein, während dies alles für mich böhmische Dörfer waren und von daher kaum mitkam.

Ich bin schockiert über die Meinungen hier die eine schlechtere Schuldbildung mit "Faulheit" begründen. Den Weg des geringsten Widerstandes gehen - ja dass sind dann später im Berufsleben die ganz motivierten...

Danke für diesen Beitrag!

Glück ist auch für mich nicht das einzige Kriterium.

Bei den vielen Beispielen von Leuten, die erst auf der Realschule waren und später das Abi nachgeholt haben, frage ich mich, ob es nicht im Großen und Ganzen leichter gewesen wäre - und schneller gegangen wäre - wenn die sich mal ein wenig mehr bemüht hätten und sofort den unbequemen Weg gegangen wären. Einige brauchen sicher Zeit, aber ich spreche in diesem Zusammenhang vom großen Durchschnitt.

Muß man sich wirklich das Abendgymnasium antun?

Und: niemand spricht von den vermutlich nicht wenigen Leuten, die mit deutlich mehr Potential auf die Realschule gegangen sind und dann aus verschiedenen Gründen nicht mehr den Weg zum Abi geschafft oder gemacht haben.
 
Wenn das Kind intelligent genug für das Gymnasium ist und nur etwas faul, dann entsetzt es mich auch wen die TE es auf die Realschule gibt..

Das ist eine Sozialromantik, die mit dem echten Leben wenig zu tun hat und unter der nachher das Kind leidet.
 
Wer selbst Kinder hat und die Erfahrung gemacht hat, wie anstrengend und belastend es für beide Seiten sein kann, wenn Kind nicht will, bzw. sich etwas nicht zutraut, der weiß, dass es manchmal besser ist, das Kind bei der schulischen Laufbahn einen "Umweg" nehmen zu lassen.

Nicht jeder, der die nötige Intelligenz dazu besitzt ist für das Gymnasium auch geeignet. Und was täte unsere Gesellschaft, wenn alle nur noch studieren wollten, nur weil sie Abitur haben?

Manche Menschen macht das praktische Arbeiten einfach glücklicher. Warum also sollte man sie zu einem Weg zwingen, der ihrem Wesen nicht entspricht?
 
Echt lustig.
Also es ist besser ein Kind auf ne Schule zu schicken wo es , in dem Fall durch Faulheit, völlig überfordert ist
als es auf die Realschule zu schicken und dem Kind somit zu ermöglichen auch ein soziales Leben zu führen
und auch altersgerecht zu spielen und auch Freizeit zu haben ?
Aber halt auf der Realschule ist ja ein "normaler Unterricht" nicht möglich und im späteren Leben wird das Kind
bestimmt starke Probleme haben weil es "nur" den Realschulabschluss hat 😀
Stimmt auf der Realschule rennt ausschliesslich Gesindel rum welches eindeutig von der Gesellschaft geächtet
werden sollte und zwar gestern schon.
Merkt ihr eigentlich noch was aus dem Appetitgefühl am Abend ?
 
Also aufgrund von Faulheit kann man überfordert sein? Ich gähne und bin gleichzeitig total gestresst? Auch noch nicht gehört, klingt aber nach einem interessanten Gesichtspunkt!

Jeder sollte seinem Kind das vermitteln und ermöglichen was er mag und für richtig hält. Wenn man der Meinung ist, die "easy going" Methode, so wie es das schulpflichtige Kind möchte obgleich es noch gar nicht abschätzen um was es genau geht - sei der richtige Weg, dann ist das eben so.

Wenn sich das niemals ändert, gibt es eben i.d.R. später auch nicht mehr als 11,30 die Stunde. Das dies dann später glücklich macht, wage ich zu bezweifeln.

Mir persönlich ist es eben nur neu, dass man Schulkinder erstmal in Watte packt und auf den zweiten Bildungsweg hofft. Nachdem die Playstation funtime ausgelebt ist, oder wie muss man sich das vorstellen? Ich frage das ernsthaft weil ich gerade nicht verstehe auf was genau man hierbei wartet.
 
Nein es sollte andersrum sein.

Wenn ein Kind intelligent genug ist, vielleicht macht ihm das Gymnasium Spass?
Wie soll man es wissen wenn man es nicht versucht hat?

Wenn es nicht geht kann man das Kind immer noch wieder runter nehmen.

So schwer ist das Gymnasium nun auch nicht. Wenn man nicht gerade in Bayern lebt.
Das sollte das Duchschnittskind schon schaffen..
 
Ich bin auch entsetzt!
Und zwar ueber die vielen kommentare hier, die das gymnasium als das nonplusultra anpreisen.
Das abitur kann man immer noch nachholen.
Eine glueckliche kindheit nicht.
Sagt eine mutter, die selber trotz gymnasialempfehlung "nur" auf die realschule wollte.
Und deren eines kind gerade abitur geschrieben hat (bayerisches abitur!!!) und das andere auf der mittelschule (entsetzlich!!!!) den mittleren schulabschluss.
Meiner meinung nach hat ein kind nur dann auf dem gymnasium was zu suchen, wenn es locker ohne nachhilfe mitkommt. Und wenn es selber aufs gymnasium moechte.
Alles andere ist quatsch mit sosse!
 
Dennoch finde ich es ziemlich erschreckend, dass hier behauptet wird, wer aufs Gymnasium geht, habe keine vernünftige Kindheit o0
 

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