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Glaubt ihr an Wunder?

  • Starter*in Starter*in Tommy1
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    wunder
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Außerdem kann ich es nur wiederholen: Jesus zeigt sich immer öfter und öfter auf der GESAMTEN WELT (durch Halluzinationen, Träume, Zeichen, Wunder, Engel usw... Es ist unglaublich.

Die Wunder, Hallizunationen, Träume, Zeichen, Engel usw. sind Produkte der menschlichen Phantasie. Es sind sehr menschliche Wünsche nach Beendigung von Krankheit, Überwindung des Todes, Überwindung der Naturgesetze....... zur Verbesserung des menschlichen Lebens, der Verschönerung der eigenen Existenz. Der menschliche Wunsch ist der Vater des Wunders und nicht Gott.

Deshalb sind die Wunder menschengemacht und menschengedacht. Deshalb ist Gott auch menschenähnlich und umgekehrt, wir sind ein Abbild von Gott.

Hätte ein Vogel Phantasie und Glauben, dann hätte Gott Flügel. Wie Wunder in der Vogelwelt, für die Vögel, aussehen würden, das können wir uns ja leicht vorstellen.

Der Glaube an Gott und die Wunder ist also ein sehr menschliches, menschengemachtes Vergnügen und Verlangen der Phantasie, der menschlichen Vorstellungskraft, auch Einbildung genannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, fundamentalistischer "Glaube" kann auch abstoßend sein....Aber wer blutheulende Holzmadonnen für Wunder hält, der glaubt auch, daß Uri Geller Gabeln verbiegen kann.
 
Das ist natürlich ganz raffiniert. Gott hat uns den freien Willen gegeben und so denken wir es gäbe gar keinen Gott. Und die, die so denken und nicht glauben, die werden auch nicht erlöst. Warum sollte sich Gott so einen Stress mit frei denkenden Menschen machen?

Verstehe, er hat die Sünden und den Sündenfall in die Welt gebracht, damit sich die Menschen bewähren sollen und er dann den Richter spielen darf. Nur die Auserwählten werden ja erlöst und die Artigen, .........

Das wiederum bedeutet, dass wer sich an den freien menschlichen Willen hält und sich nicht für Gott entscheidet, auch nicht erlöst wird.

Dann ist die Aussage von Gott doch, "Bitte, denkt was ihr wollt, aber wenn ihr nicht an mich glaubt, dann werdet ihr schon sehen was ihr davon habt."

Das aber ist eine sehr menschliche, trotzige und hinterlistige Haltung von Gott.


Hallo Kobaltblau,

Ich erinnere mich an eine Begebenheit aus Südamerika. Ein Diktator gab ein großes Fest. Während des Festes führte er einige Diplomaten voller Stolz durch seinen Palast und zeigte ihnen die Schätze und kulturellen Kunstgegenstände, die ihm alle Städte und Regionen geschenkt hatten. Einer der Diplomaten meinte: „Ihr Volk muß sie aber lieben.“ Der Diktator antwortete: „Ja, die müssen mich lieben.“
Es geht nicht nur um den freien Willen – so als Selbstzweck. Es geht zunächst um die Erkenntnis, dass Gott Menschen liebt und darum, was Er für uns Menschen getan hat. Solange Du das nicht erkennst, solange Du nicht verstehst, was Gott auch für Dich getan hat, verstehe ich gut, warum Du Dich nicht für Gott entscheiden möchtest.
Gott sagt uns Menschen ewiges Leben zu, ohne Tränen und Leid. Dein Beitrag liest sich so, als ob Du gerne daran teilhaben möchtest – aber bitte ohne an Gott zu glauben. Das wäre ungefähr so, als ob Du den Flieger nach Teneriffa nicht besteigen möchtest – aber trotzdem dorthin willst. Wir können nach rechts gehen – oder nach links. Aber beides auf einmal geht nunmal nicht.
Gott ist weder hinterlistig noch trotzig. Du schiebst Gott Deine Schuld zu, dass Du in Deinem freien Willen „nein“ sagst und sein Angebot ausschlägt. Du bist unfair Gott gegenüber. Ich wünsche Dir, dass Du erkennst, dass Gott Dich liebt – und dass Du seine Einladung, zu Ihm zu kommen, annimmst.
 
Die Wunder, Hallizunationen, Träume, Zeichen, Engel usw. sind Produkte der menschlichen Phantasie. Es sind sehr menschliche Wünsche nach Beendigung von Krankheit, Überwindung des Todes, Überwindung der Naturgesetze....... zur Verbesserung des menschlichen Lebens, der Verschönerung der eigenen Existenz. Der menschliche Wunsch ist der Vater des Wunders und nicht Gott.

Deshalb sind die Wunder menschengemacht und menschengedacht. Deshalb ist Gott auch menschenähnlich und umgekehrt, wir sind ein Abbild von Gott.

Der Glaube an Gott und die Wunder ist also ein sehr menschliches, menschengemachtes Vergnügen und Verlangen der Phantasie, der menschlichen Vorstellungskraft, auch Einbildung genannt.

Hallo Kobaltblau,
es gibt im Leben vieler Menschen wunderbare Ereignisse, die sich nicht mit Phantasie oder mit wissenschaftlichen Methoden auch nur annähernd erklären lassen. Diese Ereignisse trenne ich von denen, bei denen Phantasie dem Menschen etwas „nicht Existentes“ vorgaukelt. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dass es Gott gibt – genauso wenig dass es Ihn nicht gibt.

Es ist Dein Herz welches Dir signalisiert, dass es Ihn gibt. Und es ist Dein Verstand, der widerspricht. Das erinnert mich an ein russisches Sprichwort:

„Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn aber, was Gott verhüten möge, Gott doch existiert?“

 
Du scheinst dich da gedanklich in etwas verrannt zu haben, Physiker.

Warum sollte Gott in seiner Allwissenheit uns den freien Willen geben, mit dem wir uns auch gegen ihn entscheiden können, obwohl er doch eigentlich wissen müsste, was das beste für uns ist.... (nämlich doch an ihn zu glauben). Das ergibt keinen Sinn. Das würde nicht unbedingt für die Liebe Gottes für uns sprechen, oder? Außer natürlich, Gott sieht uns gerne leiden.

Da möchte ich nun nicht grundsätzlich widersprechen, aber: man sieht manchmal auch das, was man sehen möchte. Jede Situation hat zig Interpretationsmöglichkeiten. Wenn man an Jesus glauben will, völlig in Ordnung. Man kann allerdings auch blind vor Religiösität sein. Die Bibel ist nur ein Buch und sollte nicht ohne Reflektion als grundsätzliche Wahrheit verkauft werden, die über allem steht. Warum sollte Gott nur in einem einzigen Buch der Menschheitsgesichte zu finden sein, wo er doch allgegenwärtig ist?

Zu Absatz 1: Das ist eine unlogische Folgerung. Du kannst bei Krankheit zum Arzt gehen, der Dir ein Medikament verschreibt. Aber der Arzt wird Dich nicht zwingen, es einzunehmen. Das ist Deine freie Entscheidung. Siehe auch mein Beispiel vom Diktator – in meiner Antwort an kobaltblau.



Enso, Du schreibst: „Fanatisches Christ-Denken. Warum sollte es nur eine frohe Botschaft auf der Welt geben? Warum nur das Evangelium? Löse dich von deinen Scheuklappen! Eine gute Tat ist eine gute Tat, ganz egal von wem sie kommt oder unter welchem religiösen Deckmantel sie ausgeführt wird. Dazu braucht es aber nicht zwingend ein Evangelium.“

Meine Antwort: Die freie Meinungsäusserung vom Physiker als fanatisch zu beschreiben, ist unsachlich und daher falsch. Und „warum sollte es nur eine frohe Botschaft auf der Welt geben?“ Das ist eine komische Frage.

Meine Antwort: Eine frohe Botschaft reicht doch! Und was die sogenannte „gute Tat“ betrifft, stellt sich mir die Frage: wer bestimmt denn was gut ist und was schlecht? Die Gefängnisse sind voll mit Menschen, die sich als „gut“ bezeichnen und unschuldig verurteilt sind.“



Du schreibst: „Man sieht was man sehen möchte.“

Du siehst hoffentlich, dass diese Aussage auch voll auf Dich zutrifft. Du erinnerst mich an meinen kleinen Sohn, dem ich sagte, er solle seine Pantoffeln anziehen und nicht mit nackten Füßen auf dem kalten Steinboden laufen. Den Grund verstand er nicht – er war darüberhinaus eigensinnig. Er fand eine „gute“ Ausrede: Er schaute an die Zimmerdecke und meinte, er könne die Pantoffeln nicht finden.

 
War denn z.B. der Urknall ein Wunder, oder warum kann man "ihn" nicht erklären, bzw. nicht erforschen was vor ihm war?

Es ist schon etwas her dass ich mich damit beschäftigt habe, aber seriöse Naturwissenschaft beginnt, sofern ich mich halt richtig erinnere, eh erst mit dem Urknall, alles was davor geschehen sein mag (wenn überhaupt oder wie auch immer), ist ohnehin nicht Forschungsgegenstand.

Und wenn man einen Gott als Letztbegründung akzeptiert, ist man letztendlich auch keinen Schritt weitergekommen; der Glaube macht es sich nur eben einfach und beendet die Regression bei Gott - Gott braucht natürlich keine Ursache, den gab es natürlich schon immer... 😛

Für mich ist die gesamte Natur, das Universum ein einziges Wunder.

Wunder-schön auf jeden Fall. 😉
 
Zu Absatz 1: Das ist eine unlogische Folgerung. Du kannst bei Krankheit zum Arzt gehen, der Dir ein Medikament verschreibt. Aber der Arzt wird Dich nicht zwingen, es einzunehmen. Das ist Deine freie Entscheidung. Siehe auch mein Beispiel vom Diktator – in meiner Antwort an kobaltblau.

Das ist in meinen Augen nicht vergleichbar: Gott liebt bedingungslos - der Arzt nicht, der macht i.d.R. nur seinen Job 😉 Daher ist die Ausgangsposition der beiden unterschiedlich, somit sind auch ihre Taten / ihr Wirken nicht wirklich vergleichbar.


Und „warum sollte es nur eine frohe Botschaft auf der Welt geben?“ Das ist eine komische Frage. Meine Antwort: Eine frohe Botschaft reicht doch!

Diese Äußerung machte ich, um zu verdeutlichen, dass man sich nicht allein auf das Evangelium verteifen muss. Natürlich darf man daran glauben, das ist eines Jeden Recht. Aber warum sollte es nur die eine Wahrheit geben? Nur die Bibel und was da steht muss natürlich stimmen, gell? 😉 Ich brauche keine Bibel und kann trotzdem ein erfülltes Leben führen - viele Wege führen nach Rom. Wird denn nicht irgendwo in der Bibel auch gesagt, alle Wege führen zu Gott?!


Du schreibst: „Man sieht was man sehen möchte.“
Du siehst hoffentlich, dass diese Aussage auch voll auf Dich zutrifft. Du erinnerst mich an meinen kleinen Sohn, dem ich sagte, er solle seine Pantoffeln anziehen und nicht mit nackten Füßen auf dem kalten Steinboden laufen. Den Grund verstand er nicht – er war darüberhinaus eigensinnig. Er fand eine „gute“ Ausrede: Er schaute an die Zimmerdecke und meinte, er könne die Pantoffeln nicht finden.

Das ist mir bewusst. Kein Mensch ist zu 100 % objektiv - Menschen sind nun mal Subjekte und sehen daher immer in gewisser Weise das, was sie sehen wollen. Ist dem nicht so? Wenn es tatsächlich eine letztendliche objektive Wahrheit gibt, welcher Mensch ist dann im Stande, sie zu erkennen? Zeig mir den bitte 😉 Wenn einer von uns alles wüßte, bräuchten wir uns gar nicht austauschen.

Zu deinem Sohn-Beispiel fällt mir folgendes ein: nichts kann die persönliche Erfahrung eines Menschen ersetzen. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.
 
Natur und Evolution unterliegen physikalischen und biologischen Gesetzen.
Gefühle - gute wie schlechte - werden durch Einflüsse von Außen und durch unsere bisherige Prägung (unsere bisherigen Erfahrungen und Glaubenssätze) hervorgerufen.

Manchmal hilft das Schicksal etwas nach - und wir haben ein Quentchen Glück - das fühlt sich vielleicht WIE ein Wunder an...

Damit ist die Eingangsfrage ganz klar beantwortet:
Ich glaube nicht an Wunder - aber ich hoffe, dass das Schicksal es gut mit mir meint, das Glück mir gewogen ist - und ich auch zukünftig in der Lage sein werde, etwas dafür zu tun!



PS:
Was Gott, mein Banker oder mein Hund damit zu tun haben sollen,
erschließt sich mir an dieser Stelle nicht...
 
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