enso meinte:
Warum sollte Gott in seiner Allwissenheit uns den freien Willen geben, mit dem wir uns auch gegen ihn entscheiden können, obwohl er doch eigentlich wissen müsste, was das beste für uns ist.... (nämlich doch an ihn zu glauben). Das ergibt keinen Sinn. Das würde nicht unbedingt für die Liebe Gottes für uns sprechen, oder? Außer natürlich, Gott sieht uns gerne leiden.
Damit wir uns nicht mehr ausreden können wenn wir sterben. Überlege dir doch nocheinmal die Alternative: Wenn er uns nicht den freien Willen gegeben hätte, was wäre unser Leben noch Wert? Nicht einmal in Gottes Augen wäre es was Wert. Ich mein solche Wesen gibt es natürlich auch! Sie nennen sich Engel. Gott hat Engel erschaffen, damit sie ihm im Himmel dienen. Ich möchte hiermit nicht sagen das Engel was schlechtes sind. NEIN! Aber Gott hat uns Menschen in sein Ebenbild erschaffen. Die Engel sind keine Menschen, sie dienen Gott uns jeder hat seine Aufgabe. Somit sind eigentlich nicht die Engel das wichtigste, sondern der Mensch ist noch wichtiger als der Engel, denn es geht ALLEIN um den Menschen und Gott.
enso meinte:
Fanatisches Christ-Denken. Warum sollte es nur eine frohe Botschaft auf der Welt geben? Warum nur das Evangelium? Löse dich von deinen Scheuklappen! Eine gute Tat ist eine gute Tat, ganz egal von wem sie kommt oder unter welchem religiösen Deckmantel sie ausgeführt wird. Dazu braucht es aber nicht zwingend ein Evangelium.
Da bin ich aber ganz und garnicht deiner Meinung. Ich habe dir das beste Beispiel einmal genannt: Kann man menschen auf moralischer Ebene wirklich vertrauen, dass sie das richtige tun?
Die Antwortet lautet schlicht nein. Sieh dich doch nur um. Fühlst du dich etwa immer befriedigt und sicher auf dieser Welt? Die Antwort lautet nein. Eine gute Tat ist eine gute Tat. Die Frage ist aber wieder was du unter guter Tat verstehst? Ist Rauchen eine gute Tat? Einige sagen ja, weil es ja keinen angeht was man macht. Andere sagen nein, weil es Menschen schädigt.
Was ist denn schon gut oder richtig auf dieser Welt? Antwort: Das weiß kein Mensch. Und es macht einfach viel mehr Sinn wenn der Mensch weiß, dass es einen Schöpfer gibt welcher uns sagt was gut und was schlecht ist. Und das soll bitteschön nicht heißen, dass uns Jesus sagt wie jedes Detail in unser Leben auszusehen hat.
NEIN! Ich bin zum Beispiel ein Mensch der IMMENS viel Spaß hat. Hab viele Freunde, hab ne riesen Familie, löse einpaar Laplace Gleichungen unter der Woche... Jesus will, dass wir uns amüsieren. Er will dass wir jeden Augenblick genießen auf dieser Welt. Deswegen hat er uns doch erschaffen.. Wir sollen nur nicht sündigen.
Ich kann alles tun was ich möchte. Und Gott spielt dabei genau eine Rolle in meinem Leben: Er ist mein ALLERBESTER Freund mit dem ich auch jeden Tag rede und meine Sorgen erzähle. Und ja er antwortet mir hauptsächlich durch Träume und Zeichen. Und bis man die Zeichen anfangt zu erkennen, da ist schon mal eine Ewigkeit dahin, aber genau deswegen möchte ich auf deine Aussage kommen:
Außer natürlich, Gott sieht uns gerne leiden
Die Antwortet lautet JA. Er will das wir leiden. Und zwar nicht nur körperlichen Sinne, sondern auch in unserem Willen. Gott will will will und noch mal will uns leiden sehen. Jetzt denkt sich wohl jeder, dass das ein Widerspruch ist, denn Gott will ja, dass wir glücklich sind usw..
Nun, wie meine ich dieses bestimmte Leiden? Ich meine es so:
Wenn du einen Maraton gewinnen möchtest, dann musst du 1000% geben. Du sollst für deine Ziele schuften und Gott darum bitten dass er dir hilft. Er will dich kämpfen sehen, er will dich sehen wie du über deine Grenzen wachst. Eineige male wird dann der Teufel vor deiner Tür stehen und dir beibringen wollen, dass du das sowieso nie schaffst, weil du schon zu alt bist. Und an diesem Punkt steigen dann viele aus. Hier gibt dann so manch einer auf. Der der aber weitermacht und den Teufel verbannt, der hat schon gewonnen.
Es gefällt Gott überhaupt nicht einen Menschen zu sehen der schon alles hat und glaubt das Leben sei nur zum Vergnügen da. Das Leben ist nicht nur zum Vergnügen da, und ich denke das siehst du auch ein. Daher kommt auch das Sprichwort: Die großen werden eines Tages die kleinsten. Die kleinsten aber die größten.
Soll aber nicht heißen, dass du mit deinem Vermögen schlecht vor Gott dastehen musst. Du kannst vielerlei gute Dinge tun und auch zu den großen gehören.
enso meinte:
man sieht manchmal auch das, was man sehen möchte. Jede Situation hat zig Interpretationsmöglichkeiten.
Siehst du, und das unterscheidet menschliches Denken von göttliches Denken. Wir christen (die auch wirklich glauben) wissen, dass das der größte Irrtum ist. Aber ich kann dir das nicht beweisen, denn du bist nicht ich. Du kannst es nur selbst ausprobieren. Kosten? Gibts keine, außer halt die Zeit...
enso meinte:
Man kann allerdings auch blind vor Religiösität sein.
Kann nicht sein. Die Welt wird viel verständlicher. Die Menschen die einem danach begegnen versteht man gleich und weiß auf die aus sind. Also ich habe die Erfahrung gemacht: Indem ich Jesus die Tür in mein Leben geöffnet habe, began ich zu verstehen wie Menschen denken und habe das auch im Alltag beobachtet. Und es traf IMMER so ein zu wie es Jesus gesagt hat.
//Kein Wunder: Er hat den Menschen erschaffen, er muss es ja am besten wissen.
enso meinte:
Warum sollte Gott nur in einem einzigen Buch der Menschheitsgesichte zu finden sein, wo er doch allgegenwärtig ist?
Was wäre die ALternative?
Außerdem ist die Welt nun Mal die Geschichte von Gott, er ist der Autor und gestaltet es halt so. Und ehrlich gesagt: Es gefällt mir sehr wie er das macht ;-)
indem du dir das bisher bekannte Universum mal anschaust
Habe ich getan. Ich bin Physiker und ich interessiere mich ausnahmsweise sehr für das Universum. Aber wenn ich ehrlich zu dir sein soll: Es ist eine Zeitverschwendung...
Man kann damit zwar sehr gute Mathematik betreiben und Gott hat sicher nichts dagegen wenn wir uns über das Universum faszinieren. Aber er warnt auch davor unsere Zeit NUR damit zu verschwenden.
Ach ja: Du hast unrecht. Im Leben geht es um Menschen und um die Liebe zueinander...
Wenn du im Gegensatz einmal auf dein Herz hören würdest, und aber länger und deutlicher dann verstehst du das auch.
enso meinte:
Er sollte nur wissen, wo sein Platz darin ist!
Das hat der Teufel auch einst gesagt..
ich unterstelle dir hier nicht dass du der Teufel bist, sondern nur, dass es vielleicht sein kann, dass er deine Denken gegen Gott benutzt. Du kannst eine Entscheidung treffen: Willst du den Weg Gottes oder den des Teufels...
enso meinte:
Er sollte in Einklang mit ihr leben und sie fördern, statt sich alles "untertan" machen zu wollen.
Ich wüsste nicht worum es in der Bibel geht außer halt das ? ? ?
Das ist doch genau das was Gott macht.
kobaltblau meinte:
Die Wunder, Hallizunationen, Träume, Zeichen, Engel usw. sind Produkte der menschlichen Phantasie. Es sind sehr menschliche Wünsche nach Beendigung von Krankheit, Überwindung des Todes, Überwindung der Naturgesetze....... zur Verbesserung des menschlichen Lebens, der Verschönerung der eigenen Existenz. Der menschliche Wunsch ist der Vater des Wunders und nicht Gott.
heißt für dich Überwindung des Todes länger als 90 Minuten tot zu sein und dann den Tod zu überwinden und wieder aufzustehen? Wenn ja, dann kann das meiner Meinung nach nichts menschliches sein.
Eines von SEHR SEHR vielen Beispielen:
A True Story of Death & Life. 90 Minutes in Heaven - YouTube
Ich denke nicht, dass das Krankenhaus, die Menschen selbst, und die Familien und er selbst lügen. Die Ärzte auch nicht. Wenn du das als Lüge bezeichnest, dann lügst du dich eigentlich nur selbst an. Und das weiß du auch.
Nochmal: Gott spricht zu uns in vielerlei Wege. Das muss er auch!!! Weil er genau weiß wie schwer sich der Mensch tut ihn zu erkennen. Schau dir mal das Video an überdenke deine persönliche Einstellung dazu. Mach es richtig: Schau dir die Beweise an. Denn sowie es jetzt aussieht argumentierst du aus dem NICHTS. Und aus Nichts kommt halt nichts...
bobaltblau meinte:
Deshalb sind die Wunder menschengemacht und menschengedacht. Deshalb ist Gott auch menschenähnlich und umgekehrt, wir sind ein Abbild von Gott.
Hätte ein Vogel Phantasie und Glauben, dann hätte Gott Flügel. Wie Wunder in der Vogelwelt, für die Vögel, aussehen würden, das können wir uns ja leicht vorstellen.
Der Glaube an Gott und die Wunder ist also ein sehr menschliches, menschengemachtes Vergnügen und Verlangen der Phantasie, der menschlichen Vorstellungskraft, auch Einbildung genannt.
Kann ich nicht zustimmen. Dafür zeigen die Erfahrung und die Beweise einfach das Gegenteil von dem was du hier erzählst. Es mag wohl deine persönliche Einstellung dazu sein und du kannst gerne ein zweites the Goddelusion schreiben mit deinen Phantasien, aber das macht es trotzdem nicht zur Wahrheit.
cucaracha meinte:
Diese Einstellung habe ich auch.
Ach so? Du musst aber begründen wieso und nicht nur dich anschließen.
Jeder kann sagen: Ja so denk ich auch... und das Problem ist gelöst.
Wenn du wirklich überzeugt bist, dann leg deine Argumente auf den Tisch. Aber bitte nicht nur eigene Phantasien sondern auch wenns historisch ist -> historisch belegtes, wenns heutzutage passiert -> Beweise usw..
So macht man das richtig.
War denn z.B. der Urknall ein Wunder, oder warum kann man "ihn" nicht erklären, bzw. nicht erforschen was vor ihm war?
Wird man auch niemals können.
In der QUantenmechanik gibt es offenbar einen Beweis welcher uns eines mitteilt: Wir können es niemals wissen.