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Hort + Schule ekeln mein Kind raus

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Gut wäre es,wenn du Freunde findest mit gleichaltrigen Kindern.Dann könnte er (und du ) ein besseres Sozialverhalten lernen.
 
Ich denke auch, dass Kontakt zu anderen Kindern außerhalb der Schulmauern für deinen Sohn wichtig und von Vorteil wäre.

Vielleicht könntet ihr auf die eine oder andere Art dafür sorgen, dass er mehr mit Gleichaltrigen zusammen ist? Oder einfach öfters mit ihm in den Park gehen, damit er sich dort austoben und mit anderen Kindern spielen kann? In einer Umgebung, die ungezwungener und natürlicher wirkt als ein Klassenzimmer wäre es möglicherweise einfacher für deinen Sohn zu erkennen und zu lernen, wie man sich anderen gegenüber am besten verhält.

Ich hoffe trotzdem, ihr schafft es, auch noch die Ursache für das Verhalten eures Sohnes zu identifizieren. Ihr habt ja mit einer Psychologin zusammengearbeitet, hatte dein Sohn auch mal Einzelgespräche mit dieser oder einer anderen Psychologin?

Und: Wie äußert er sich selbst zu seinem Verhalten? Klar, er ist erst sieben Jahre alt und kann das nicht so gut reflektieren, aber hat er mal versucht zu erklären, warum er dies und das macht? Hat er das Gefühl, anders einfach nicht zu "können"? Vielleicht würde er sich einem außenstehenden Erwachsenen, zu dem er ein gutes Verhältnis hat, mal eher dazu äußern, wie er das alles empfindet. Das kann im Rahmen einer Therapie geschehen oder vielleicht auch einfach, wenn er in seinem Umfeld so einen Erwachsenen hat, dem er vertraut.
 
Und ich bin jetzt mal als Vater von 3 Jungs ganz böse:

Wenn Dir das Wohlergehen Deiner Kinder so wichtig ist, warum lässt Du Studium und Nebebjob nicht Studium und Nebenjob sein und kümmerst Dich intensiv um Deine Kinder.

Job und Studium kann man später machen,vorhandene Kinder aufziehen nicht.

Willst Du Dich selbst verwirklichen oder 2 glückliche Jungs haben....

Anscheinend herrscht teilweise immer noch die Meinung, berufstätige Mütter seien auf die eine oder andere Art und Weise egoistisch und sollten lieber den ganzen Tag daheim bleiben und die Kids hüten. Denn anscheinend dürfen sich berufstätige oder studierende Mütter ansonsten nicht darüber wundern, wenn das eigene Kind verhaltensauffällig wird...

Es ist eben nicht immer möglich, daheim zu bleiben und keiner Beschäftigung nachzugehen. Außerdem: Wenn jemand z.B. wirklich gerne studieren möchte und sich dann dazu zwingt, den ganzen Tag daheim zu bleiben, wird dieser Jemand sehr wahrscheinlich eine große Unzufriedenheit entwickeln. Was passiert? Das Kind spürt diese Unzufriedenheit und fühlt sich dafür möglicherweise schuldig.

Gerade heutzutage sind außerdem viele Mütter - auch wenn es in diesem Fall nicht so ist - alleinerziehend bzw. viele Ehen zerbrechen ja auch wieder), weshalb eine gewisse finanzielle Sicherheit ganz wichtig ist für Frauen.

Wichtig ist für ein Kind vor allem ein gut strukturierter Tagesablauf und dass die Eltern sich jeden Tag ganz bewusst Zeit für das Kind nehmen und es mit einbeziehen. Das können Eltern auch schaffen, wenn sie berufstätig sind, studieren etc.
 
was mich am meisten wundert ist das die Auffälligkeiten erst seit 2 Jahren sind.

Wenn er jetzt schon ewig in Therapie ist, dann durfte er nicht mal 2 Monate auffällig sein.

Wenn das so stimmt, dann wird der Junge verbogen und verbogen..
 
Ein kleines Kind bräuchte keine Therapie. Es macht den Eltern sowieso alles nach.
Von daher würde es auch reichen ,wenn sich die Eltern verändern.
 
da verknuddelt sich sicher sehr sehr viel.

Wahrscheinlich wäre es echt das Sinnvollste das Kind zu Hause zu behalten.
Und ihm die Möglichkeit zur Entwicklungskorrektur zu geben
 
Sorry, aber im Eingangsbeitrag steht, dass der Junge verhaltensauffällig ist seit er 3 Jahre alt ist.
Wenn er jetzt 7 ist, sind das also 4 Jahre und nicht 2, Rascas.
Plus, wie soll das gehen ihn zu Hause zu lassen? Die Mutter studiert, der Vater anscheinend auch und alleine kann man das Kind nicht lassen. Und nur zu Hause lernt er den Umgang mit anderen nie.
 
mein kind hatte als er in die schule kam auch auffälligkeiten...nicht so krass wie hier, aber im grunde kam er auch mit anderen nicht so gut klar, hat ständig gestört und war angriffslustig. er wusste nicht recht wie man kontakt macht , ihn hält undsich in eine gruppe einfügt. damals war ich alleinerziehend mit eineigen probs,gerade in trennung,allein und so weiter...
ich bin dann zur beratung gegangen....habe nicht das kind zur therapie geschickt....

es kamen viele kleine dinge heraus ,die ich eben anders machen konnte. meinen sohn anders führen als bisher. nicht mein kind musste sich verändern,ich hatte probs ,nicht er.
schlechte führung eines kindes macht sichimmer beim kind bemerkbar.
und das zu haus bleiben für einige zeit erstmal, finde ich auch sehr wichtig. wenn ich lese ich habe mein kind jetzt mal bewusst in den arm genommen....wird mir schlecht. wie oft passiert das?..

ein kind braucht leibe und keine kontroll freaks. in der welt wo dieses kind lebt möchte ich auch nicht groß weren...regeln regeln regeln...keine freien in vertrauen gründenden lebensweise...

ich bin einige monate dann zu haus geblieben....habe von sozialhilfe gelebt...ja. musste mich zurück stellen,wäre auch gern weiter arbeiten gegangen...doch mein kind war mir wichtiger. selbst sozialarbeiter haben mir das geraten. man kann in dieser zeit viel besser das kind kennen lernen,was es braucht. das ist halt, halt in liebenden erwachsenen eltern. wenn er den nicht bekommt...klappt garnichts.in der zeit kann man trotzdem in verbindung bleiben mit anderen kindern...das geht alles.

aus den beiträgen der te liest sich für mich auch jedesmal das eigene probs nicht gesehen werden, schade das macht vieles fürs kind unmöglich.

wie ist das den mit der tehrapie, werden da auch mal persönliche probs der eltern mit einbezogen oder nur auf die fehlverhaltensweisen des jungens???
 
Natürlich beeinflusst auch das Sozialverhalten der Eltern ein Kind. Doch in dem Fall halte ich es schon für stark vereinfachend zu sagen, dass ja nur die Mutter ihr Sozialverhalten ändern muss, dann wird das Kind schon wieder "normal". Vielleicht ist ja vor vier Jahren, was ebenfalls nicht unmöglich ist, irgendetwas vorgefallen, was das Kind nachhaltig verängstigt und traumatisiert hat und was möglicherweise nicht einmal etwas mit der Mutter zu tun hat? Ich finde, solche Möglichkeiten sollte man auch mal in Betracht ziehen, statt die Schuld einzig bei der Mutter zu suchen.
Was ist eigentlich mit dem Vater? Wenn man schon die Mutter beschuldigt, ihr Sozialverhalten habe ihr Kind "gestört" gemacht, warum macht man sich dann nicht auch über den Vater her oder ist nur die Mutter schuld daran, wenn das eigene Kind eben nicht das perfekte "Normkind" ist?

TE, ich rate dir, Beiträge, in denen quasi von deiner Schuld ausgegangen wird, zu ignorieren, denn sie helfen nicht weiter. Zu schreiben, ein kleines Kind bräuchte keine Therapie, es mache den Eltern ja ohnehin alles nach, ist meiner Meinung nach eine sehr starke Vereinfachung und stimmt so nicht, schließlich gibt es genug auf Kinder spezialisierte Psychotherapeuten, die mit ihrer Arbeit auch durchaus Erfolge erzielen.

Und noch was, liebe TE: Mütter autistischer Kinder wurden früher beschuldigt, den Autismus ihres Kindes ausgelöst zu haben. Man bezeichnete sie als "Kühlschrankmutter" und machte sie für das Leiden der Kinder verantwortlich.


Und an alle, die meinen Text falsch auffassen: Natürlich weiß ich, dass Eltern die Entwicklung ihres Kindes beeinflussen und dass Eltern die wichtigsten Bezugspersonen für Kleinkinder sind. Aber ich finde dieses enorme Schwarz-Weiß-Denken hier kontraproduktiv.

So oder so solltest du dich, TE, aufs Hier und Jetzt konzentrieren. Schick deinen Sohn in die E-Schule, wenn ihm dsa hilft. Über Abi und so kannst du dir Gedanken machen, wenn es so weit ist. Und sollte dein Sohn nie dazu in der Lage zu sein, Abi zu machen etc., na und? Sein Leben geht trotzdem weiter und deines auch.
 
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