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Verurteilung eines Unschuldigen

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Aber in Amerika, da machen sie solche Absprachen.

Bloß keine Ami-Verhältnisse! Nehm Euch an dene kein Vorbild. Grauselig.

Im Prinzip ist das nichts anderes bei uns.
Gestehst du, kannst du mit einem milderen Urteil rechnen.

Bei einer Diversion ganz ähnlich. Gibst du die Tat zu, dann kommst du ohne Verurteilung weg und wir stellen das Strafverfahren ein.



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Bei der Verurteilung eines Unschuldigen kommt noch dazu, dass Herr und Frau Jedermann es schon für unmöglich halten, dass ein Unschuldiger überhaupt auf die Anklagebank kommt. Sozusagen "da wird schon was stimmen"





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Natürlich muss zuerst der Staatsanwalt in der Anklage die Beweise nennen die seine Schuld belegen.

Wenn der Angeklagte aber unschuldig ist, liegt es an ihm Beweise zu nennen, die seine Unschuld belegen bzw. die Schuldbeweise widerlegen.

(Einfügung oben: können.)
Zuerst müssen schlüssige Beweise von der Staatsanwaltschaft (gewöhnlich durch die Polizei ermittelt) vorliegen, damit überhaupt eine Verhaftung und/oder ein Verfahren eröffnet werden kann.
Schon mal das sollte gründlich rechachiert sein, bilde ich mir immer ein, weil ich ja an die Echtheit der Darstellung der Arbeit der Polizei in Filmen noch glaube. Wobei... ja die Anzahl der Polizistsen abnimmt, aber die (Ausländer-)Delikte zunehmen, so daß schon mal eine längere Wartezeit ehe einer kommt oder nun halt keiner mehr kommen kann, um das Delikt aufzunehmen.

Schon das kann sehr wohl eine veränderte Herangehensweise der Polizei und Gerichte bewirken - denk ich mal.
Und dann heißt es ja immer noch: im Zweifen für den Angeklagten zu stimmen, also keine Vorveruteilung zu begünstigen.
Was ich aber im Gegenteil - bei schon öffentlich breitgetretenden Verfahren - gerade derzeit erlebe, wo die Beweise so widersprüchlich/unklar oder unvollständig sind, daß eine neue Kommission durch die Abgeordnetenkammer eingesetzt wird. Denn die halbe Wahrheit, ist auch eine Lüge.

FG
 
Zuerst müssen schlüssige Beweise von der Staatsanwaltschaft (gewöhnlich durch die Polizei ermittelt) vorliegen, damit überhaupt eine Verhaftung und/oder ein Verfahren eröffnet werden kann.
Schon mal das sollte gründlich rechachiert sein, bilde ich mir immer ein


Du solltest dich von dieser Einbildung lösen.
Gründliche Recherchen gibt's bei schweren Delikte (selbst da passieren gelegentlich Fehler). Bei den zahlreichen Kleindelikten, wo das zuviel Aufwand wäre, wird oft sehr oberflächlich recherchiert bzw. nur auf Schuldigkeit ermittelt. Und dann kann's eben passieren, dass auch ein Unschuldiger zum Handkuss kommt




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Wer mal die Gelegenheit hatte alltägliche Verhandlungen vor Strafgerichten und Urteilsfindungen mitzuerleben, der hat da vielleicht Erfahrungen machen können.
Ich meine gar keine spektakulären Fälle, die man aus den Medien kennt. Sondern ganz alltägliche kleine Fälle, von denen man in den Zeitungen nichts liest. Fälle, die sozusagen am Fließband vor Gerichten täglich abgewickelt werden. Ob da nicht auch manch Unschuldiger unter die Räder kommt?

Ich denke, es kommt öfter vor als man glaubt.


Ein Unschuldiger der verurteilt wurde, wo es um lange Haftstrafen geht, ist ein schlimmes Schicksal, ein Trauma für den Betroffenen.

Aber auch bei einem kleinen Fall eine Erschütterung die man im Leben nicht so leicht überwindet. Noch schlimmer wenn einem Unschuldigen ein Geständnis geradezu abgerungen wurde, weil er da mit einem milden Urteil rechnen konnte oder im Falle einer Diversion einer Verurteilung entgeht. Nachdem mir so ein Fall bekannt ist, weiß ich wie oberflächlich die Justiz gerade bei einem sogenannten kleinen Fall vorgehen kann und wie ohnmächtig der Betroffene ist.
Es lag mir fern zu verallgemeinern, aber ich denke, es kommt öfter vor als man glaubt.

Ich bedanke mich bei all jenen, die die Beiträge aufmerksam gelesen haben und nicht als gequirlten Müll sahen.

MfG
Angelo
 
Angelo, durch Dein Thema im HR habe ich mich aufmerksamer mit dem Thema beschäftigt, es sprangen mich Berichte regelrecht an. Ja, leider hast Du soo recht, es trifft auch in der BRiD zu!

Ich wünsche Dir alles Gute!

Gelinda
 


Der Fall Karl Dall zeigt was bei der Justiz alles möglich ist.
Wie konnte der Mann überhaupt angeklagt werden? Es war bekannt, dass das vermeintliche Vergewaltigungsopfer in den letzten Jahren zahleiche Prominente stalkte. Darunter Udo Jürgens, auch Schweizer Politiker wurden von ihr belästigt. Und dass sie psychische Probleme hatte.


Es ist unglaublich was sich die Justiz da geleistet hat


Kommt noch dazu, dass Karl Dall 73 Jahre (!) alt ist und eine Prostataoperation hinter sich hat.

Es ist unfassbar, dass es zu einer Anklage kam !






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Zuletzt bearbeitet:


Der Fall Karl Dall zeigt was bei der Justiz alles möglich ist.
Wie konnte der Mann überhaupt angeklagt werden? Es war bekannt, dass das vermeintliche Vergewaltigungsopfer in den letzten Jahren zahleiche Prominente stalkte. Darunter Udo Jürgens, auch Schweizer Politiker wurden von ihr belästigt. Und dass sie psychische Probleme hatte.


Es ist unglaublich was sich die Justiz da geleistet hat


Kommt noch dazu, dass Karl Dall 73 Jahre (!) alt ist und eine Prostataoperation hinter sich hat.

Es ist unfassbar, dass es zu einer Anklage kam !

Nö, unfassbar finde ich nur dass immer dann alle aus ihren Löchern gekrochen kommen und auf die Justiz schimpfen wenn ein Freispruch Ergebnis einer Verhandlung ist!
Dein Beitrag ein paar Monate eher und Du hättest richtig was raushauen können 🙄

Einzelheiten die Du als "entlastend" benennst empfinde ich im übrigen als ziemlich anmaßend! Auch Stalker(innen) oder psychisch gestörte Menschen können von, an der Prostata operierten Menschen im höheren Alter vergewaltigt werden! Schließt Du diese Möglichkeit grundsätzlich aus (das tust Du ja) betreibst Du ein Spielchen was ich mit "juristischer Selektion" umschreiben würde! Opfer darf oder kann demnach nur noch sein, wer bestimmte Kriterien erfüllt, als Täter (V***) sind Menschen auszuschliessen welche Asbach Ur-alt sind oder irgendwelche Op´s hinter sich haben!

Prost, Mahlzeit....oder ist denn schon wieder Karneval? 😀
(Sarkasmus)



Gruß
 
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