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Der Sinn des Lebens

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Eher nicht, da ich keinen übergeordneten Sinn im Leben sehe. Weder in der Existenz des Menschen, noch in dem aller anderen Lebewesen. Es entstand aus Zufall und es gleicht einem Wunder, aber soll es einen Sinn haben? Ich glaube nicht. Ich finde die Suche nach dem vermeintlichen Sinn sehr menschlich, da wir darauf gepolt sind immer einen Sinn zu finden. Aber ich denke, es gibt diesen Sinn des Lebens nicht.

Vollkommen in Ordnung. Danke für deinen Beitrag.

Ich weiß nicht, ob Menschen nach einem (übergeordneten) Sinn suchen oder ihn jemals finden. Von mir kann ich nur sagen, dass es irgendwann "Plopp" gemacht hat und ich einen Sinn sehe. Dieser Sinn ist nicht einfach zu erklären und in jedem Falle streitbar.

Wohl braucht es Jahre, Jahrzehnte und Jahrmillionen, um es zu verstehen und zu verwirklichen, aber mein Sinn in kurzen Wörtern ausgedrückt ist recht einfach:

Gerechtigkeit wider Ungerechtigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Besser als nach dem Sinn zu fragen, denn sowas erfordert eine große Definition und Verständnis von Sinn und Nichtsinn, ist es, für mich, mir die Frage zu stellen was mir am wichtigsten ist.
So eine Frage lässt sich nicht nur beantworten, sie beinhaltet auch einen Sinn, oder auch Nichtsinn.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist theoretischer Natur, sie erfordert nur eine Antwort, aber auch eine Antwort lässt sich nunmal nicht ewig wahren. Gäbe es auf sowas eine Antwort, dann wäre sie schon gefunden und es gab schon Leute die aufschrien und sagten "Ich hab den Sinn des Lebens für die Menschheit gefunden." und noch heute werden sie belächelt.

Ich denke so eine Frage lässt sich nicht zufriedenstellend beantworten, somit ist diese Frage nur Gegenstand der Diskussion über alles was sich durch die Frage in Assoziation ergibt. Ein Instrument, aber keine wirkliche Frage mehr.

Wohingegen die Frage "Was ist wichtig? Und wie definiert sich für mich als Mensch wichtig?" für mich SINNvoller erscheint, denn sie lässt sich ohne instrumentales Werksein nutzen, man kann von ihr praktisch Gebrauch machen. Ich stehe nicht auf und frage mich "Was ist der Sinn des Lebens?" sondern stelle mir die Frage "Was ist mir heute wichtig und wie kann ich es bewahren, verringern oder ausbauen?" und das mag der Abwasch, der Besuch bei einer Freundin, einkaufen, das lang vor sich hingeschobene Gespräch, Geld, duschen, essen etc sein. Das ist zwar pragmatisch, aber für mich SINNvoller als ein SINN.
 
Der Sinn stellt jedenfalls keine Fragen, so wie ich ihn verstehe. Er ist leibhaftig.

Richtig. 😀

Nur Menschen stellen Fragen. Der Sinn stellt keine Fragen, weil er bereits die Antwort ist.

---

Und jede Frage beinhaltet bereits die Antwort, weil das Leben intrastrukturell (gibt es diesen Begriff überhaupt?) ist.
 
Der augenblickliche Sinn ( und darauf kommt es schließlich an ) meines Lebens besteht gerade darin 4 Buttercroissants und eine große Tasse Cappuccino zu verschlingen. Anschließend werde ich mit dem Hund weggehen und den Wald genießen. Was schert mich da ein übergeordneter Sinn des Lebens? Nichts! Weil ich ja nicht weiß, wann dieses Leben zu Ende ist. Also ist es äußerst sinnvoll, zu genießen.
 
Der augenblickliche Sinn ( und darauf kommt es schließlich an ) meines Lebens besteht gerade darin 4 Buttercroissants und eine große Tasse Cappuccino zu verschlingen. Anschließend werde ich mit dem Hund weggehen und den Wald genießen. Was schert mich da ein übergeordneter Sinn des Lebens? Nichts! Weil ich ja nicht weiß, wann dieses Leben zu Ende ist. Also ist es äußerst sinnvoll, zu genießen.

Ich schätze, du kannst Kung Fu, aber auch das muss man über eine gewisse Zeit gelernt haben.
 
Ich habe gerade ein sehr eindrucksvolles Zeugniss gehört, von einem Moslem dem Jesus begegnet ist. Ich kann jetzt leider nicht mehr dazu schreiben....setze gerade meine Schmerztablette ab und da sind die Rückenschmerzen erst mal noch heftiger. Aber es muß ja auch nicht immer ein Roman sein.

https://www.youtube.com/watch?v=h_Kq1S4tGoI






Liebe Grüsse
Lena
 
Lena, ich muss abschweifen, damit ich unparteiisch bleiben kann.

Wir alle sind groß, stark und gut geboren worden. Nichts, was man glauben muss, sondern wissen und tagtäglich sehen kann.

Nun ist unser Leben etwas anders als es damals war. Das ist unser Verstand, unsere Aufgabe, unser Leben.

Alles Gute wünsche ich.

..

Ein Sonnenschein ist immer ein Sonnenschein - nicht mehr und nicht weniger.

.....

Take the weather with you.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Sinn stellt jedenfalls keine Fragen, so wie ich ihn verstehe. Er ist leibhaftig.

Warum muss man ein von Menschen entstandenes Konstrukt personifizieren?
Man stellt doch damit etwas über sich und das empfinde ich immer als bewusste Selbstverstümmelung.

Aber da sieht man was ich meine, wenn ich sage, dass es eine große Definition von Sinn und Nichtsinn benötigt, und Verständnis. Hier spalten sich die Geister. Ich sehe das Wort Sinn nicht übergeordnet, so wie ich es auch für unmöglich halten kann es zu personifizieren.

" Nur Menschen stellen Fragen. Der Sinn stellt keine Fragen, weil er bereits die Antwort ist."

Genauso ließe sich wiederum dagegen argumentieren. Eine Definition des Sinns, stellt die Fragestellung des Menschen voraus. Ohne die Fragestellung gäbe es auch nicht den Sinn, oder seine Antwort. Ohne den Menschen und seine bewusstseinsorientieren Fragestellungen gibt es auch keine Definitionen, so ließe sich wiederum die Frage stellen, wenn es keinen Menschen oder Bewusstsein gibt, gäbe es dann einen Sinn? Das wird schon etwas komplizierter, denn das kann man beinahe unmöglich beantworten. Wir können uns keine Welt ohne Bewusstsein vorstellen, somit ist auch die Frage nach dem Sinn nicht zu beantworten.

Und ja, ein Wort stellt keine Fragen, aber auch keine Antworten. Sprache ist das Werkzeug des Menschen und kein Sein. Das Wort hat einen Sinn, es ist aber kein Sinn.
 
Oh, learningmind, du ziehst die ganze Sache neu auf. Das gefällt mir.

Ach ja: You learn.

Präzision wird nur durch präzise Menschen erkannt. Und manchmal muss man zum Wohle aller Beteiligten die Präzision loslassen. Sie loslassen und ersetzen durch Unpräzision.

(Irgendwie glaube ich mir selbst nicht, was ich gerade geschrieben habe. Vielleicht aber auch doch.)

In jedem Falle möchte ich mich bedanken. Danke.
 
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