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Auf-der-Durchreise
Gast
Ich habe noch lesen können was da stand und stimme dir zu.
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Eigentlich ahne ich es schon, wie mein Leben in etwa verlaufen wird. Natürlich, man kann nicht alles planen, aber ich als ..Phobikerin werde immer in meiner eigenen kleinen Welt leben. Ich kann doch gar nicht anders.
Mich verbindet zu wenig mit anderen. Mit anderen Phobikern verbindet mich schon etwas mehr, aber wenn Phobiker auf Phobiker zugehen wollen ist das immer ein schwieriges Unterfangen.
Von daher... dass ich mich hier angemeldet habe war nur eine Art letztes Zucken, bevor ich mich endgültig füge.
Jede Art von Handlung (passiv oder aktiv etwas tun) kostet gewisse Energie.
Etwas zu vermeiden kostet Energie, und etwas zu tun ebenfalls.
Oft sind es irgendwelche alten Muster im Kopf, die viel Energie kosten.
Wenn Dein Kontakt zu und mit Menschen oft als ein Zwang empfunden wird, möchtest Du vielleicht lieber bei Dir selber sein?
Hugo van Lawick ist z.B. ein Niederländer gewesen, der über 20 Jahre lang in Afrika lebte, und dort das Leben der Tiere gefilmt hat - fernab von klassischen Stadtmenschen und permanentem Kommunikationszwang.
Kamerafilmer haben oft stundenlang an einem Ort gewartet, bis eine spannende Tierszene sich ergeben hatte.
Ein ganz anderes Leben für viele Menschen. Für Hugo Lawick ist es bestimmt erfüllend gewesen.
Vielleicht ist Dein Leben auch erfüllend, wenn Du ganz andere Maßstäbe und Sichtweisen dafür ansetzen kannst?...