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Starke Probleme mit 15 Jährigen Sohn.

  • Starter*in Starter*in Gast Vater
  • Datum Start Datum Start
Ich gönne dem Jungen und dem Vater von Herzen alles Gute (sonst hätte ich nicht so leidenschaftlich versucht zu intervenieren). Ich leide mit dem Sohn!!!!!!!

Es ging hier soweit, dass ich am Überlegen bin, dieses Forum zu verlassen, weil ich (und vielleicht liebe Weidebirke liest Du Dir meine Position mal durch, bevor Du mir hier so etwas knallhartes unterstellst) durch die Behauptung: "Sex mit 14 jährigen ist ok. (bis 25 Jahre alt darf der erwachsene Mann sein; erst dann ist es Sex mit Minderjährigen)", extrem getriggert wurde.

Also, komm jetzt hier bitte nicht an und behaupte so etwas.
Und selbstverständlich zielte meine Aussage "Verdrängung, heile Welt, dann gehen wir eben in den Freizeitpark" darau hinab, dieser Wendung nicht glauben zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gönne dem Jungen und dem Vater von Herzen alles Gute (sonst hätte ich nicht so leidenschaftlich versucht zu intervenieren)
Es ging hier soweit, dass ich am Überlegen bin, dieses Forum zu verlassen, weil ich (und vielleicht liebe Weidebirke liest Du Dir meine Position mal durch, bevor Du mir hier so etwas knallhartes unterstellst) durch die Behauptung: "Sex mit 14 jährigen ist ok. (bis 25 ja; und dann nicht mehr)", extrem getriggert wurde.
Also, komm jetzt hier bitte nicht an und behaupte so etwas.
Und selbstverständlich zielte meine Aussage auf den Faktor "Verdrängung, heile Welt, dann gehen wir eben in den Freizeitpark".

Ich habe nichts unterstellt oder etwas behauptet, sondern gesagt, wie Dein Kommentar klingt.

Den Aspekt "Verdrängung" oder "heile Welt" habe ich wahrgenommen. Darum mein Hinweis, dass bei allen Schwierigkeiten es legitim und auch angebracht ist, mal etwas Schönes und Unbeschwertes zu tun. Dass davon alles wieder in Ordnung ist, hat niemand gesagt, auch der TE nicht.
 
Das nimmt mich hier wirklich alles extrem mit. Es tut mir Leid.

Liebes Gefühl,

Du brauchst Dich hier für nichts zu entschuldigen, Deine Antwort war es wert um darüber nachzudenken, weil Du Deine Erfahrungen als 14-jähriger geschildert hast und was Du Dir in dem Alter von Deiner Mutter gewünscht hättest. Das wäre für mich als betroffener Vater die hilfreichste Antwort gewesen.

Das Dich das alles sehr mitnimmt, kann ich voll und ganz verstehen, aber bitte entschuldige Dich hier für nichts, was richtig war und auch Deine Meinung ist.
 
Hier ist noch einmal der Vater. Ich möchte mich ein weiteres mal für die Hilfe und für die Kritik bedenken und möchte gerne berichten, wie es mir inzwischen mit meinem Sohn ergangen ist.
Der Familienausflug ist sehr zu meiner Zufriedenheit verlaufen. Meinem Sohn hat es viel Spass gemacht und auf der Rückfahrt konnte ich mich gut mit meinem Sohn unterhalten.
Er hat mir abermals klar gemacht, dass er sehr glücklich mit seinem Freund ist. Er sprach sogar von Lebenspartnerschaft, sobald er 18 wird, wozu ich nicht direkt etwas gesagt habe, weil ich da eine noch sehr naive und idealisierte Vorstellung meines Sohnes sehe, die er mit den Jahren sicher noch einmal überdenkt.

Er hat mir auch anvertraut, dass die Ursache für seine Verzweiflung in den letzten Monaten anscheinend seine Mitschüler sind, die herausgefunden haben, dass er und sein Freund ein Paar sind und anscheinend unangebrachte Sprüche gefallen sind. Das wäre auch der Grund gewesen, warum er seiner Mitschülerin an den Haaren gezogen hat und verbal angegriffen hat.
Er meinte er wolle mir das nicht sagen, da seine Lehrer auf der Seite seiner Mitschüler seien und die versuchen würden ihn schlecht dastehen zu lassen. Er habe die Sache aber inzwischen im Griff und ich bräuchte mich da nicht einmischen.
Ich weiß nun nicht, ob ich mich trotzdem an seine Lehrer wenden sollte oder dem Wunsch meines Sohnes nachkommen sollte.
Immerhin hat er sich nach mehreren Monaten endlich überwunden sich mir anzuvertrauen, aber eben nur unter der Bedingung, dass ich mich da nicht einmische.
 
Für mich klingt das gut, wenn er sagt:" Ich brauche dich nicht Papa, ich habs im Griff."
Beobachte die Sache- vor allem betreffs Ritzen, aber echt kontrollieren, nicht nur glauben.
Ich würde fragen, ob er sich ritzt und dann auffordern sich zu zeigen.
So hast Du die Chance zum Loben.

Wie war das, hatte Dich der Lehrer nicht um ein Gespräch gebeten? Da würde ich mich aber gewiß zurückhalten, "offene" Geheimnisse dem Lehrer gegenüber auszuplaudern. Ich würde zu meinem Sohn stehen, daß ich seine Begründung für sein Verhalten nachvollziehen kann und, daß Du es besser finden würdest, wenn er von Seiten des Lehrers Unterstützung bekommen würde. Ganz freundlich, nicht provokativ.
Vielleicht weiß er (der Lehrer) ja den Grund tatsächlich nicht. Dann müßte er sich für meine Begriffe dafür in seiner Klasse erkundigen. Das muß ja nicht vor der ganzen Klasse sein und nicht bei Deinem Sohn. Wenn der Lehrer es nicht weiß, dann muß er vermutlich auch erst mal in sich gehen, wie er damit umgeht. Du hast ja selber auch eine Zeit gebraucht.

Wie ich denke, schaffst du das schon. (Falls da ein Termin ansteht.)

FG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gast Vater!
Na das klingt doch schon mal nach einem Riesenschritt für euch beide. Dein Sohn wird sicher auch erleichtert sein, dass es raus ist.
Ja, Jugendliche in diesem Alter können schon sehr grausam sein, kein Wunder, dass Dein Sohn darunter leidet.
Wenn es ihm wichtig ist, dass Du nicht zu den Lehrern gehst, solltest Du es vielleicht vorerst auch nicht tun. Rede viel mit ihm und beobachte v.a. das Ritzen sehr genau. Ich denke, wenn er weiß, dass er mit seinem Frust und seiner Verzweiflung zu Dir kommen kann, wird er sie nicht mehr gegen sich selber richten. Vielleicht kannst Du ja einen Deal mit ihm ausmachen, dass er, wenn er den Drang zum Ritzen spürt zu Dir kommt und ihr macht irgendetwas, wo der Junge sich abregieren kann: Joggen gehen, oder vielleicht einen Sandsack boxen, oder vielleicht einfach sich zusammen über die Mitschüler "auskotzen".
Ich denke, Du kannst viel dazutun, dass sein Selbstvertrauen stärker wird und er zu seiner Homosexualtität stehen kann. Was die Zukunft bringt kann man nicht wissen (also ob er wirklich schwul ist, oder wie lange er mit diesem Freund zusammen sein wird). Aber jetzt ist es wichtig, dass er lernt, dazu zu stehen und vielleicht traut er sich dann ja selber zu einem Lehrer zu gehen (vielleicht mit Dir gemeinsam). Versuche ihm zu zeigen, wie er sich "wehren" kann, ohne andere an den Haaren zu ziehen.
Zeig ihm, dass ihr zwei ein Team seid und das schon schaffen werdet. Solche gemeinsamen Unternehmungen solltet ihr öfter machen.
Ich muss Dir wirklich ein Kompliment machen- Du scheinst ein toller Papa zu sein!
Viel Glück!
 
Hier ist nochmals der Vater. Die letzten Tage hatte ich eine sehr gute Beziehung zu meinem Sohn und ich glaube es geht ihm wirklich besser.
Das er sich nicht ritzt hat sich inzwischen aufgeklärt.
Im Moment verbringt er viel Zeit mit mir, da er mit seinem Freund wohl eine kleine Meinungsverschiedenheit hatte. Ich bin wirklich dankbar für das Vertrauen welches mein Sohn mir wieder schenkt und das wir so reden können wie in alten Zeiten. Ich hoffe es wird in Zukunft so bleiben. Er hat immer noch seine aufbrausenden, emotionalen Momente. Diese kann man aber sicher auf die Pubertät schieben.

Ich glaube übrigens nicht , dass mein Sohn sich die Situation in der Schule ausgedacht hat. Seinen Freund habe ich da ebenfalls drauf angesprochen und er hat mir die Beleidigungen bestätigt.
 

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