L
Lila-
Gast
Auch wenn ich hier Selbstgespräche führe hilft es vielleicht.
Ich hatte heute einen Termin beim Psychologen. Ich stand 20 Minuten vor seiner Türe. Ich wollte mich zwingen, reinzugehen, habe es versucht, geweint, wollte mich anschieben aber es ging einfach nicht, auch wenn ich es immer wieder versuchte. Jetzt schäme ich mich und fühle mich wie der größte Versager.
Immerhin habe ich mich zusammengerissen und von meinem Auto aus dem Psychologen unter Tränen bescheid gegeben, mich entschuldigt und versucht mich zu erklären. Er klang nett. Wie schade. Wirklich sehr schade, was muss der nur von mir denken. Normal halte ich mich immer an Termine. Aber ich war auch noch nie bei einem Psychologen und habe mich einfach nicht getraut. Dabei war ich immer stolz darauf wie gut ich mich zu Unmöglichem zwingen kann. Jetzt ist auch das weg. Ich habe jetzt einen neuen Termin und mein Mann wird mich reinbringen. Nächstes Mal muss es klappen sonst kann ich gar nicht mehr in den Spiegel schauen.
Einfach peinlich. Passt gut zum Threadtitel, mal wieder.
PS: Wegen dem was ich gestern schrieb: Hatte ein Gespräch mit dem Prof, der mir sehr deutlich rüberbrachte, dass ich mir doch keine solchen Sorgen machen soll wegen den zwei Kulturen. Das hat mich sehr erleichtert. Leider hatte ich Tränen in den Augen während des Gesprächs und habe auch angedeutet, dass die Mitarbeiter mir das Bild vermittelt haben, dass es ziemlich schlimm und zudem meine Schuld wäre. Er meinte, das kann jedem passieren, ist schon jedem passiert und keiner redet drüber und dass das nicht beeinflussbar sondern einfach Pech ist.
Zum Glück ist er ca doppelt so groß wie ich und ich schaute mehr geradeaus als die Tränen sich anbahnten, vielleicht hat er es ja nicht gesehen von da oben aus.
Ich hatte heute einen Termin beim Psychologen. Ich stand 20 Minuten vor seiner Türe. Ich wollte mich zwingen, reinzugehen, habe es versucht, geweint, wollte mich anschieben aber es ging einfach nicht, auch wenn ich es immer wieder versuchte. Jetzt schäme ich mich und fühle mich wie der größte Versager.
Immerhin habe ich mich zusammengerissen und von meinem Auto aus dem Psychologen unter Tränen bescheid gegeben, mich entschuldigt und versucht mich zu erklären. Er klang nett. Wie schade. Wirklich sehr schade, was muss der nur von mir denken. Normal halte ich mich immer an Termine. Aber ich war auch noch nie bei einem Psychologen und habe mich einfach nicht getraut. Dabei war ich immer stolz darauf wie gut ich mich zu Unmöglichem zwingen kann. Jetzt ist auch das weg. Ich habe jetzt einen neuen Termin und mein Mann wird mich reinbringen. Nächstes Mal muss es klappen sonst kann ich gar nicht mehr in den Spiegel schauen.
Einfach peinlich. Passt gut zum Threadtitel, mal wieder.
PS: Wegen dem was ich gestern schrieb: Hatte ein Gespräch mit dem Prof, der mir sehr deutlich rüberbrachte, dass ich mir doch keine solchen Sorgen machen soll wegen den zwei Kulturen. Das hat mich sehr erleichtert. Leider hatte ich Tränen in den Augen während des Gesprächs und habe auch angedeutet, dass die Mitarbeiter mir das Bild vermittelt haben, dass es ziemlich schlimm und zudem meine Schuld wäre. Er meinte, das kann jedem passieren, ist schon jedem passiert und keiner redet drüber und dass das nicht beeinflussbar sondern einfach Pech ist.
Zum Glück ist er ca doppelt so groß wie ich und ich schaute mehr geradeaus als die Tränen sich anbahnten, vielleicht hat er es ja nicht gesehen von da oben aus.