...nur ein paar Gedanken:
Bedingungslos?
Von welcher Bedingungen soll denn losgelöst werden?
Für das erhaltene Geld Gegenleistungen zu erfüllen oder den Verwendungszweck nicht selbst zu bestimmen.
Vermögenswerte?
Bleiben unberührt.
Freibeträge?
Muss es geben!
Bemessungsgrenzen?
Muss es geben, weil sich das aus dem Grundgesetz ergibt.
Mich wundern deine Fragen, weil du auch davon ausgehst, dass man nicht weiteres Geld verdient.
Wie ware es die finanzielle Unterstützung an Weiterbildungs Maßnahmen zu knüpfen.
Wird doch gemacht... Lamawandern, Strick- und Tanzkurse, Sachen verpacken, wobei der Unternehmer sich bald einen neuen Benz kaufen kann...
-> Erwachsenenbildung: Qualifikation braucht Updates, manche brauchen komplett neue und andere bzw weitere Qualifikationen um Wettbewerbsfähigkeit zu sein und zu bleiben.
Mit dem BGE könntest du das selbst entscheiden und machen.
Da ließe sich locker an Volkshochschule und sowie dem Hochschulnetz anknüpfen.
Neben dem Fortschritt in Bildung, sind die Menschen aktiv, gefordert und gefördert, unter leute, nehmen am gesellschaftlichen Leben Teil etc.. ggf kann man ähnlich wie bei anderen Bildungsausgaben wie BAföG an prozentualer Rückzahlung denken.
Du bräuchtest doch kein BAföG.
Dabei E- Learning auch nutzen!
--> Menschen müssen vernetzt sein. Internet ist unersetzlich. Solche Kosten sind sogar steuerlich absetzbar (Werbekosten, Betriebskosten).
Warum nicht diese Kosten in der Berechnung mit ansetzen
--> gleiches gilt für Strom
Bei beidem letzteren Punkte könnte der Staat als Großkunde günstigere Tarif verhandeln und an seine "Kunden" weitergeben. Alles in Verbindung mit Der Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen.
Lebenslanges lernen wird immer wichtiger, als das wir uns im wirtschaftlichen Umbruch befinden. Den klassischen Lebenslauf mit 30jahriger Betriebszugehörigkeit gibt es nicht mehr.
Daneben sind atypische Beschäftigungsverhältnisse zu regulieren. Zeitarbeit ebenso.
Gesetzliche Strukturen in Steuer/sozial/arbeits mussen aufeinander neu abgestimmt werden. Die Flickschusterei der letzten Jahrzehnten hat die ganze wirkungsweise zerfleddert.
Dann nenne doch mal Beispiele...
Rente muss das Punktesystem angepasst werden.
Wer bezahlt denn diese Rente?
Weiterhin muss grundsätzlich mal drüber nachgedacht werden, was beitragsfinanziert und was steuerfinanziert werden soll und von wem
Die derzeitige Handhabe was Kommune, Land, Bund trägt ist überholt..
Wie soll es denn gemacht werden?
Mit einer Reform ist das nicht getan. Da bedarf es mehr aber mit übergeordneter systematik mitbsystem und das vorausschauend. Sowohl kurzfristig, langfristig berücksichtigend.
--> Statistiken überprüfen bzw deren Erstellung regulieren.
Ein klarer Punkt für das BGE!
Nichts wird mehr überschätzt als Statistik.
Nachtrag: derzeit weigert sich Politik in den Bildungsbereich zu investieren. Damit meine ich keine Eliteförderung, sondern die breite Masse. Dadurch entsteht auch viel Druck im alter von 15-25 und drüber. Denn ein Fehltritt eine ungünstige Entwicklung. Ein schlechter Abschluss oder sonstige Ungünstige Faktoren beeinflussen dein leben .. ein Leben lang.
So, so... Und wer bezahlt das Schulsystem?
Das BGE ließ dir frei, "ewig" zu studieren.
Was verstehst du unter "Druck von 15-25"?
Stress ebenso bei Helikopter Eltern
Selbstgemachten Stress.
Ich fühle mich nicht gut vorbereitet auf die Digitalisierung, den globalen Arbeitsmarkt etc.
Aber wir haben doch die Globalisierung längst, hast du das nicht bemerkt?
Das politische handeln hält weiterhin an Strukturen der 70/80 fest, welche de facto nicht nur, nicht zukunfstgewandt sind sondern die vorbereitung und umstellung darauf verhindern.
Bildung gehört auch wieder auf bund ebene, sehe den wegfall der rahmengesetzgebung 2005 als denkbar schlecht. Pisa ist ein Witz.
Ja das ist ein Problem!
Und die Menschen zw 35-55 sind komplettn abgeschnitten vom qualifikationserwerb.
Die Menschen? Das muss aber auch an einen selbst liegen.
Lernen ist keine Einbahnstraße oder Handhabung eines Trichters den man nur befüllen müsste - Keine Generation zuvor hatte solche Möglichkeiten wie heute!
Es ginge einiges! Das muss noch nichtmal konkret an der Höhe des auszuzahlenden Betrages fstgemacht werden.
Ja nun, theoretisch gesehen, liegt zwischen verhungern und überleben, nur ein Cent.
Eine Höhe ist schon wichtig.
Auch die Möglichkeit des zweckgebunden ansparens muss geschaffen werden. Der Stress um ersatz Waschmaschine und ähnliches ist überflüssig. Hilft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt nicht.
Mit dem BGE, kein Problem.
Noch ein gedanke: Umschuldung Möglichkeiten, die Zinslage ist doch gut.. also die Privathaushalte wieder in den wirtschaftskreislauf holen.
Wenn ich nichts habe, dann wird aus mehr nichts kein Wohlstand.
Es sei denn du bist eine große Bank, wo der Staat dann nicht fragt, wann zahlst du das zurück oder wie entschädigst du deine Kunden.
Alles "goodies" mit denen man den vielen engagierten Arbeitslosen unter die Arme greifen konnte.
Effektiv, zeitnah, temporär !
Engagierte Arbeitslose... sollten die nicht Arbeit haben?
Ach so da gibts noch mehr.. zum Beispiel das Ausschreibungsverfahren, oder die mitnahme Mentalität der Führung von kranken/altenheime etc.. wäre viel Arbeit.. da hatten Politik auch keine Zeit mehr in der Öffentlichkeit Selbstinszenierung zu betreiben!