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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Lächerlich ist das man euch alles aus der Nase ziehen muss.

Ach komm...
Im Laufe der vielen Strängen und Beiträgen, wurde dir von verschiedenen Usern alles und jedes erklärt.
Du hast einfach nichts verstehen wollen und mehr oder minder polemisch geantwortet oder die Menschen hier und im Allgemeinen, verhöhnt...
Gestatte mir das mal festzustellen: Du beherrschst nicht einmal diesen Part gut, weil du deine Schwächen dabei offenbarst!

Dir wurde erklärt, wie es funktioniert,
dir wurde erklärt, wie es finanzierbar wäre,
dir wurde erklärt, was ohne BGE geschehen wird,
dir wurde erklärt, was ansonsten mit Deutschland geschieht.
Nichts konnte Dich überzeugen!
Ist ja an sich nicht schlimm!
Schlimm ist nur deine ständige Herabwürdigung und Verächtlichmachung der Personen, die es betrifft oder die anderen Meinungen sind, als du selbst.


Wenigstens friek hat schon zugegeben eigentlich gar nichts zu wissen und das es ihm nur
darum geht das etwas getan wird.

Nein, hat er absolut nicht!
Genau das ist es ja!
Du hast es ihm rhetorisch übergestülpt wollen und dabei offenbart, dass du anscheinend selbst nicht fähig bist, visionär zu denken.

Egal wie. Das sind natürlich die besten Pläne. Man läuft einer
Sache hinterher und weiss eigentlich gar nicht um was es genau geht.

Mich würde mal interessieren, um was es Dir denn geht!
Das Schicksal einiger Millionen Wohlstandsverlierer, bei immer mehr steigenden Zahlen von Millionären und Multimillionären, kann es ja offenbar nicht sein.

Natürlich werden unbeantwortete Fragen wiederholt. Was hast du denn gedacht? Hilft ja alles nichts, da man sonst nicht weiter kommt.

Es wurde aber nichts unbeantwortet gelassen!

Ich bin sicher das ich zwischen Gegenwart und perfiden Zukunftsversionen unterscheiden kann.
Die Frage ist doch eher, seit wie vielen Jahrzehnten du schon auf den Beinen bist und dein Schildchen "BGE Jetzt!!" hoch reckst. Du musst doch schon einen Arm wie Popeye haben.

Ich bezweifele, dass du die Armut und zukünftige Armut kennst, denn Armut leidet meist still.
Mit den ignoranten Sätzen, die du hier von dir gibst, ist eigentlich nur bewiesen, dass dich nur dein Leben und dein Vorteil interessiert.

Du verstehst das Konzept so wenig, dass du nicht einmal erkennst, dass das BGE für dich doch kaum zum Tragen kommen kann.
Und das haben doch alle verstanden, dass du nur ungenügend abstrakt zu Denken vermagst.
Sollte das nicht so sein, so entschuldige ich mich schon vorsorglich dafür!
Doch das wäre sogar noch schlimmer, dann wärst du absolut kaltherzig gegenüber vielfacher Benachteiligung und zukünftigem Leid.
Du kannst es dir also aussuchen!
 
Ein BGE steht und fällt damit WIE man es gestaltet.

Ist es für die Mehrheit eine Nullnummer, weil sie BGE erhalten aber es über höhere Steuern wieder an den Staat abführen?
Ist es für dann ehemalige Hartz 4 Empfänger nur eine ähnlich hohe Leistung, sozusagen Hartz 5 - nur bedingungslos?
Ist es eine pauschale Leistung, die ähnlich wie Hartz 4 keine persönlichen Verhältnisse (Kinder, Wohnlage, krankheiten, Haustiere etc.) berücksichtigt?

Ich glaube immer mehr, dass es einfach schwer ist pauschal ein BGE gerecht zu gestalten. Viele Leistungen wie Wohngeld müsste es immer noch geben und Teile des BGE müssten individuell angepasst sein (am Mietspiegel z.B.).

Es wird eine riesige Umstellung und vermutlich mehr bürokratischer Aufwand als wir denken. Es müsste ja für jeden Bürger eine Zahlung erfolgen, die sich je nach Lebensumständen verändern muss. Es kann ja nicht jeder ab Geburt und dann lebenslang 1.000 € oder mehr erhalten.

Für die Ärmsten der Armen änderte sich gar nicht so viel. Es wäre ja nicht viel anders als ein bedingungsloses Hartz 4. Letzteres wäre sehr viel leichter umzusetzen.

Das Problem unseres jetzigen Systems ist schlicht die Bedarfsermittlung. Der Hilfesuchende wird komplett durchleuchtet und dann wird ihm so viel gezahlt wie er noch zum leben braucht.
Zum einen zwingt ihn das zur ständigen Offenbahrung seines Lebens, zum anderen wird Arbeit gefühlt nicht besonders belohnt, weil man nur einen geringen Eigenbehalt halt.
Und selbst wenn man Arbeit findet, ist diese selten unbefristet und selbst nach 10 Jahren kann man betriebsbedingt rausfliegen und steht wieder bei Null.

Dann noch ein bisschen rechte oder Linke Propaganda (die Ausländer kriegen alles und die Politik ist eh nur Wirtschaftsmarionette) und klar ist man unglücklich.

Was ich am BGE gut finde, ist dass es im unteren Lohngefüge Gerechtigkeit schafft. JEDER bekommt ein BGE.
Es gibt also nicht mehr die Situation, dass
- Person A Vollzeit arbeitet und grad mal 1.000 Euro nach Hause bringt und
- Person B in der Summe rund 900 € Hartz 4 bekommt, vielleicht noch 1x die Woche putzen geht und 100 € aufstockt (plus 200 €, die dem Amt nicht angegeben werden)
Sprich: Der Vollzeit Mensch nicht mehr, sondern manchmal sogar weniger bekommen kann.

Das Problem am BGE ist eher, dass im Prinzip ja jeder Befürworter sagt "Jeder bekommt mehr oder mindestens genauso viel wie heute"
Trotzdem sei alles finanzierbar, jedes Problem von Armutsrente bis Hartz 4 würde gelöst und alles Geld würde durch durch die Ankurbelung der Wirtschaft sicher rein kommen.

Ich verstehe die Logik dahinter und ich würde mich freuen wenn es ein Land (Freiwillige vor) es mal flächendeckend probieren würde. Bisher ist es aber graue Theorie und alle Testläufe werden entweder eingestellt oder sind nicht repräsentativ.

Ich glaube niemand kann das Ergebnis eines BGE wirklich abschätzen.
 
... wer so eine BGE-Zeit mal visuell erleben will, soll jetzt ins Kino gehen. "Ready Player One" schildert so eine Zeit, in der der größte Teil der Menschheit anscheinend vom Staat lebt, und aus der drögen Realität (riesige Slums aus hochgestapelten Wohncontainern) in eine Computerspielwelt flüchtet. Deswegen entscheidet sich der Held auch am Ende, diese Spielwelt für zwei Tage pro Woche einfach abzuschalten - eine Szene, die man leicht übersieht. So daß die Menschen wieder genötigt werden, in der realen Welt zu leben und dort mal ordentlich aufzuräumen. Was dann halt auch mit "realer" Arbeit verbunden ist.

Du solltest dich vielleicht mal kneifen?
Oder mal Philosophen lesen? 🙂

Wenn das stimmen würde, was du da in zwei Beiträgen befürchtest, wäre die Menschheit längst ausgestorben.
Allerdings hast du Recht, dann bräuchten wir kein BGE.

Frage:
Wenn es der Kuh gut geht, gibt sie mehr oder weniger Milch?
Wird sie aggressiv, wenn sie satt oder hungrig ist?

 
Spiegel online schreibt dazu:

Das neoliberale Modell ist eine Art Hartz IV ohne Kontrollen und Sanktionen. Das Grundeinkommen würde nur das absolute Existenzminimum abdecken. Im Gegenzug würden alle bisherigen Sozialleistungen gestrichen.
Der Bürger wäre zwar kein bedürftiger Bittsteller mehr, der dem fürsorglich-strengen Staat Rechenschaft schuldet - ohne weiteres Einkommen aber deutlich unter der Armutsgrenze. Derzeit bereitet die rechtsliberale Regierung in Finnland einen Pilotversuch eines solchen Modells vor. Dort ist eine Summe von 800 Euro im Monat in der Diskussion - in Deutschland entspräche das der Kaufkraft von 664 Euro.

Befürworter dieses Modells wollen vor allem zwei Ziele erreichen: 1. die Sozialkassen entlasten, auch durch den weitgehenden Wegfall der Bürokratie, und 2. die Arbeitslosigkeit senken, indem durch den Lebensstandard unterhalb der Armutsgrenze der Anreiz erhöht wird, gerade schlecht bezahlte Jobs anzunehmen.

Darüber hinaus wären die volkswirtschaftlichen Auswirkungen begrenzt: Führte Deutschland ein Grundeinkommen knapp oberhalb des Hartz-IV-Niveaus ein, würden weniger als 30 Prozent der gesamten privaten Bruttoeinkommen auf diese Weise verteilt. Die restlichen 70 Prozent würden die Bürger weiterhin anderweitig erwirtschaften, durch Erwerbsarbeit oder Kapitalanlagen.
-----------------------------------------------------------------

Hochverehrter Mikenull... 🙂

Könntest du das bitte mal näher erklären?
Vor allen Dingen deine Quelle mit Link versehen!
Das scheint mir doch etwas verkürzt zu sein.
Das "Neoliberale Modell" was ich kenne, besteht auf Forderungen und ist nicht "Bedingungslos".

Wieso ist BGE grundsätzlich Neoliberal?
Was verstehst du unter Neoliberal?

Ansonsten möchte ich vielfach widersprechen, weil das nicht sein kann.
Einige Sozialgelder MÜSSEN Bestandteil und damit in der Höhe berücksichtigt sein, wenn sie denn ersatzlos wegfallen sollen.

Was versteht der Schreiber denn unter "privaten Bruttoeinkommen"?
Nur das der Lohnabhängigen? Versteuert, nicht versteuert?
Was ist mit Staatszuschüssen als Pflichtausgaben, Versicherungsleistungen, Renten?
Kapitalerträge, Steuern, Verbrauchssteuern, usw.?

Das ist doch aus mehreren Gründen eine geschönte Zahl und zudem sehr unlogisch.
Darin wäre ja zudem schon das Einkommen derer drin, die es auch bekommen sollen, also ALLE!
Nullsumme.

Stellt euch mal vor! Da ist das schönste Kaufhaus und alle gehen zur Tafel!!!
Ginge das?
Mit dem BGE bräuchten wir keine Tafel jedoch viel Kaufhäuser!

Nochmals: Ich rede über das Bedingungslose Grundeinkommen für ALLE.
Es zeigt deutlich, dass nicht jeder Journalist das BGE und die Folgerungen daraus, versteht. 🙂

Was war denn am vorherigen Modell "ehrlicher"?
Das ALGII war bei einigen höher (auf begrenzter Zeit), das ist richtig. Jedoch hatte sich ja gezeigt, dass viele Jüngere erst gar nicht in den Genuss kamen, bzw. kommen konnten, weil das ja auch mit Bedingen verknüpft war.
Zudem fiel man danach in die Sozialhilfe, junge Menschen sehr rasch.
Und ALGII auf Mindestlohn? Ergibt was?

 
Das BGE ist liberal... Nur dieses liberal kommt jedem zu gute. Dafür braucht man nicht unbedingt reich zu sein.

Es ist Gesellschaftsliberal und bezieht alle Schichten mit ein...

Ich habe noch ein tollen Artikel:

Tag der Arbeit: Was ein bedingungsloses Grundeinkommen bringt - SPIEGEL ONLINE

Ich weiß nicht ob das BGE ganz links ist. Einige Vertreter wie z.B. Gysi sind dagegen unabhängig von der Höhe.

Er meinte das kommt ursprünglich von der FDP. Ich habe das Gefühl einige verwechseln das BGE mit dem Bürgergeld.
 
Das BGE ist liberal... Nur dieses liberal kommt jedem zu gute. Dafür braucht man nicht unbedingt reich zu sein.

Es ist Gesellschaftsliberal und bezieht alle Schichten mit ein...
Nein, ist es nicht. Es ist das absolute Gegenteil von Liberal. Ein BGE kann es nur dann geben, wenn sich alle Unternehmen und Privatleute der Gesellschaft der Spielregeln unterwerfen, die dieses BGE betreiben. D.h. egal was du aus deinem Leben machst, das BGE und alles was dazugehört wird immer ein Teil davon sein. Du hast ähnlich wie aktuell bei der gesetzliche Rente oder Krankenkasse keine liberale Option, dies nicht zu tun.

Was du meinst ist Egalitär.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das BGE ist liberal... Nur dieses liberal kommt jedem zu gute. Dafür braucht man nicht unbedingt reich zu sein.

Es ist Gesellschaftsliberal und bezieht alle Schichten mit ein...

Ich habe noch ein tollen Artikel:

Tag der Arbeit: Was ein bedingungsloses Grundeinkommen bringt - SPIEGEL ONLINE

Ich weiß nicht ob das BGE ganz links ist. Einige Vertreter wie z.B. Gysi sind dagegen unabhängig von der Höhe.

Er meinte das kommt ursprünglich von der FDP. Ich habe das Gefühl einige verwechseln das BGE mit dem Bürgergeld.

Das Gysi dagegen ist, ist doch klar! Du befreist die Proletarier!
Gysi stand für den Staatkapitalismus. Ausbeutung des Arbeiters durch den Staat.
Es geht um Macht über die Menschen.

Was solche Schreiber (SPON) immer vergessen, genau die dezentralisierte Welt muss das BGE haben!
Und wer soll denn Produkte kaufen, die der Roboter oder Computer generiert? 🙂

Der Roboter oder Computer selbst?
Daher ist das BGE ein Wirtschaftsmotor.
Ein dringender lebenserhaltender Geld-Bypass gegen die Entnahme von immer mehr Geld aus unserem Wirtschaftskreislauf, um vielleicht die nächste Firma zu Geld zu machen.
Von arbeitenden Menschen geschaffen und generiert.

Jetzt werden wieder einige aufheulen...
Aber jeder kann doch den Versuch machen!
Du legst eine Nacht lang Geld übereinander...

Am Tag danach oder später wird sich das Geld nicht vermehrt haben.
Im Gegenteil! Die Kaufkraft schrumpft.

Lasse einen Menschen eine Nacht arbeiten und du hast was geschaffen!

Öhm... könnte jetzt etwas missverständlich sein... 😱 🙂
Ich meine natürlich die messbare Arbeit, das Produkt.... nee das bleibt anzüglich, ich weiß nicht... 🙂 🙂

Der Faktor Arbeit hingegen wird drangsaliert, mit Steuern, Abgaben und Verpflichtungen, während die mit Händen und Kopf erarbeitete Frucht der "manpower" bedenkenlos in Geld umgewandelt wird, welches weder versteuert noch mit irgendwelchen Fesseln, wie ein Vogel frei ist.
 
Nein, ist es nicht. Es ist das absolute Gegenteil von Liberal. Ein BGE kann es nur dann geben, wenn sich alle Unternehmen und Privatleute der Gesellschaft der Spielregeln unterwerfen, die dieses BGE betreiben. D.h. egal was du aus deinem Leben machst, das BGE und alles was dazugehört wird immer ein Teil davon sein. Du hast ähnlich wie aktuell bei der gesetzliche Rente oder Krankenkasse keine liberale Option, dies nicht zu tun.

Was du meinst ist Egalitär.

Wieso? Die können immer noch wenig Lohn zahlen. Der Arbeitnehmer ist nur nicht gezwungen diese Arbeit aufzunehmen.

Naja wenn ich die Freiheit aller haben will. Muss ich alle Gesellschaftsschichten berücksichtigen.

Wenn wir wieder ein Sklaventum haben wollen ist das eine Diktatur. Egalitär ist es nicht, da nicht jeder mit BGE das gleiche verdienen wird.
 
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