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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Das Gysi dagegen ist, ist doch klar! Du befreist die Proletarier!
Gysi stand für den Staatkapitalismus. Ausbeutung des Arbeiters durch den Staat.
Es geht um Macht über die Menschen.

Das ist ein sehr interessanter Satz. Das ist genau der Punkt warum ich bei den Linken meine Zweifel hatte. Ich kann mich noch ein Interview erinnern als Frau Wagenknecht meinte sie ist gegen das BGE, weil der Mensch das Recht auf Arbeit hat.... Die Linke will Hartz 4 abschaffen und eine sanktionsfreie Grundsicherung einführen. Wer sagt dass sie sanktionsfrei bleibt? Die Arbeitslosen kriegen dort evtl. mehr Sozialleistungen, aber die Macht des Staates bleibt. Wenn du deine Macht abgibst, dann haben die irgendwann Macht über dich. Noch mal zurück zum Interview: Frau Wagenknecht meinte sie ist gegen diese Hartz 4 Demütigung und trotzdem meinte sie wenn der Staat meint die Arbeit würde zu dir passen, dann sollte er sie annehmen. Der Interviewer fragte und was ist wenn er das nicht macht. Dann kam keine Antwort.

Was solche Schreiber (SPON) immer vergessen, genau die dezentralisierte Welt muss das BGE haben!
Und wer soll denn Produkte kaufen, die der Roboter oder Computer generiert? 🙂

Der Roboter oder Computer selbst?
Daher ist das BGE ein Wirtschaftsmotor.
Ein dringender lebenserhaltender Geld-Bypass gegen die Entnahme von immer mehr Geld aus unserem Wirtschaftskreislauf, um vielleicht die nächste Firma zu Geld zu machen.
Von arbeitenden Menschen geschaffen und generiert.

Jetzt werden wieder einige aufheulen...
Aber jeder kann doch den Versuch machen!
Du legst eine Nacht lang Geld übereinander...

Am Tag danach oder später wird sich das Geld nicht vermehrt haben.
Im Gegenteil! Die Kaufkraft schrumpft.

Lasse einen Menschen eine Nacht arbeiten und du hast was geschaffen!

Öhm... könnte jetzt etwas missverständlich sein... 😱 🙂
Ich meine natürlich die messbare Arbeit, das Produkt.... nee das bleibt anzüglich, ich weiß nicht... 🙂 🙂

Der Faktor Arbeit hingegen wird drangsaliert, mit Steuern, Abgaben und Verpflichtungen, während die mit Händen und Kopf erarbeitete Frucht der "manpower" bedenkenlos in Geld umgewandelt wird, welches weder versteuert noch mit irgendwelchen Fesseln, wie ein Vogel frei ist.

Meine Zustimmung...
 
A

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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Wieso? Die können immer noch wenig Lohn zahlen. Der Arbeitnehmer ist nur nicht gezwungen diese Arbeit aufzunehmen.

Naja wenn ich die Freiheit aller haben will. Muss ich alle Gesellschaftsschichten berücksichtigen.

Wenn wir wieder ein Sklaventum haben wollen ist das eine Diktatur. Egalitär ist es nicht, da nicht jeder mit BGE das gleiche verdienen wird.
Der ARBEITNEHMER kann sich nicht entscheiden nicht Teil des Systems zu sein. In den USA ist es z.B. gängig, dass man sich die Rentenversicherung nur dann leistet wenn man es auch will. Das ist Liberalismus.

Und nur das BGE für sich ist Egalitär, da es jedem gleich ausgezahlt wird. Die Gesellschaft selbst ist es dann nicht.
 
Ohne jetzt die tausend Seiten vorher gelesen zu haben, senfe ich einfach mal dazu:

Das, was mir am BGE nicht aufgeht, ist, wo die Armen wirklich entlastet werden, ausser bei der Sanktionsfreiheit und dem Jobsuchdruck. Ich erinnere mich an eine Zeit vor Hartz IV (ja, ich bin schon so alt), wo es eine Sozialhilfe gab, die tatsächlich auf den Bedarfsfall ausgelegt war. Sprich: Wenn einem die Waschmaschine kaputt ging, hat man einen Antrag gestellt und bekam das nötige Kleingeld dafür dann vom Sozialamt. Ebenso beim Kleidergeld, Renovierungsgeld, etc. Dinge, die mit Hartz IV komplett weggefallen sind. Genau DAS ist es, was ich finde, was lebensrettend ist und den Beziehern die größten Existenzsorgen (und somit auch Auslöser von mannigfaltigen psychischen Erkrankungen) lösen würden. Nicht mehr die ständige Angst im Nacken zu haben, dass mal etwas größeres kaputt geht, was man sich dann nicht leisten kann, oder per Darlehen von seinem eh schon zu wenigen Geld dann über Monate abstottern muss. Hinzu kommt, dass man tatsächlich Kranke mit Arbeitslosen in einen Topf geworfen hat und ihnen die selben finanziellen Mittel zugestanden hat, allerdings mit dem Unterschied, dass der lediglich Arbeitslose, aber grundsätzlich Arbeitsfähige sich etwas dazu verdienen darf, wovon er einen höheren Teil selbst behalten darf, als der Kranke, der gezwungen ist, mit dem, was er bekommt, hinzukommen. Chancenlos, etwas an seiner Situation zu ändern. Mehrbedarfe bei Behinderung und so weiter wurden immer weiter gestrichen. Mittlerweile ist sogar Krebs kein zulässiger Grund mehr, einen Mehrbedarf zu beantragen. Die Menschen werden mit einem viel zu geringen Geld ausgestattet, ohne tatsächlich erfolgsversprechende Möglichkeit, dort wieder rauszukommen und arm gehalten.

Der Kranke hat nunmal viel weniger Optionen, als ein Gesunder. Und der Kranke hat, je nach Krankheit, auch mehr Ausgaben zu tätigen. Für Medikamente, Therapien, etc.

Das BGE würde genau diese Freitag-der-13.-Fälle nicht lösen. Es wäre wieder ein "Hier hast du Geld, sieh zu, wie du damit klarkommst, mehr gibts nicht". Völlig davon abgesehen, dass andere Städte auch andere Preise haben, andere Mieten, anderes alles. Während das Landei mit seinen 1000 Euro BGE gut leben kann, kriegt der Münchener wohl nichtmal seine Wohnung damit finanziert. DAS sind die Fragen, die mich bei dem Thema beschäftigen. Denn wie ich es drehe und wende - lediglich ein BGE, das im Grunde so hoch ist, wie derzeitiges Hartz IV, verbessert die Situation nicht. Dazu müsste es schon so hoch sein, dass man davon auch tatsächlich mehr zur Seite legen kann, als jene 1,50€, die man jetzt auf den Regelsatz drauf bekommt "zum sparen für wichtige Dinge". Alles natürlich vorausgesetzt, wir reden von einem BGE, welches wirklich ein Leben in Würde und ohne Existenzsorgen ermöglichen soll. Soll es das nicht, sondern lediglich weiter Menschen in Angst und Not vor der nächsten Rechnung leben lassen (was bei der Natur des Menschen, immer jemanden zu brauchen, auf den man herabschauen kann, zu 90% wahrscheinlicher ist, als erstgenannte Option), dann ignoriert bitte meinen gesamten Beitrag.
 
Der ARBEITNEHMER kann sich nicht entscheiden nicht Teil des Systems zu sein. In den USA ist es z.B. gängig, dass man sich die Rentenversicherung nur dann leistet wenn man es auch will. Das ist Liberalismus.

Und nur das BGE für sich ist Egalitär, da es jedem gleich ausgezahlt wird. Die Gesellschaft selbst ist es dann nicht.

Naja wollen würden da schon viele bin ich mir Sicher nur können, können sie halt nicht wie sie wollen würden.🙂
 
Das Gysi dagegen ist, ist doch klar! Du befreist die Proletarier!
Gysi stand für den Staatkapitalismus. Ausbeutung des Arbeiters durch den Staat.
Es geht um Macht über die Menschen.

Hm nun ja ich weis nicht, also ich kann jetzt nur von mir reden aber ich habe dort wirklich für die Verhältnisse gutes Geld verdient so das ich sagen kann das sich diese Arbeit gelohnt hat.

Ja natürlich wenn man Bundesdeutsche Maßstäbe anlegt dann war das echt mickerig aber man darf auch nicht vergessen selbst wenn wir einen viel geringeren Stundenlohn hatten so hatten wir doch auch ein viel, viel geringeres Preis und Mietgefüge.
Ich kannte sowas gar nicht das man in der Sofaritze nach Geld fischen muss um sich noch ein Brot zu kaufen.

Aber deswegen will ich ja auch nicht sagen das es nicht so war nur weil ich es nicht gespürt habe nur für mich ist das eben schwer zusammen zu bringen.
 
Der ARBEITNEHMER kann sich nicht entscheiden nicht Teil des Systems zu sein. In den USA ist es z.B. gängig, dass man sich die Rentenversicherung nur dann leistet wenn man es auch will. Das ist Liberalismus.

Was hat das jetzt mit dem BGE zu tun.

Und nur das BGE für sich ist Egalitär, da es jedem gleich ausgezahlt wird. Die Gesellschaft selbst ist es dann nicht.
Die Gesellschaft bleibt trotzdem elitär, weil es weiterhin Klassenunterschiede geben wird. Es gibt viele liberale die dafür sind.
.
In Amerika ist liberal eher links verordnet. Bei uns in Europa sind das eher neoliberale die vom Lobbyismus profitieren. Das sind gerade fast alle Parteien im Bundestag... Außer die Ränder....
 
Was genau bleibt denn noch übrig? Erleuchte mich.

Der Regelsatz beträgt aktuell 416 Euro. Erhält jemand der Hartz IV beantragt nur 416 Euro? 😕

Von Sanktion auf "Null runter" sagt man eigentlich, wenn sogar der Zuschuss für wohnen und Heizung eingestellt wird. Und das, betrifft lediglich die absoluten Härtefälle. Und "Härtefall" heisst, zu faul für alles. Sogar für Termine wahr zu nehmen.
 
...nur ein paar Gedanken:

Bedingungslos?
Von welcher Bedingungen soll denn losgelöst werden?
Vermögenswerte?
Freibeträge?
Bemessungsgrenzen?

Wie ware es die finanzielle Unterstützung an Weiterbildungs Maßnahmen zu knüpfen.
-> Erwachsenenbildung: Qualifikation braucht Updates, manche brauchen komplett neue und andere bzw weitere Qualifikationen um Wettbewerbsfähigkeit zu sein und zu bleiben.

Da ließe sich locker an Volkshochschule und sowie dem Hochschulnetz anknüpfen.

Neben dem Fortschritt in Bildung, sind die Menschen aktiv, gefordert und gefördert, unter leute, nehmen am gesellschaftlichen Leben Teil etc.. ggf kann man ähnlich wie bei anderen Bildungsausgaben wie BAföG an prozentualer Rückzahlung denken.

Dabei E- Learning auch nutzen!

--> Menschen müssen vernetzt sein. Internet ist unersetzlich. Solche Kosten sind sogar steuerlich absetzbar (Werbekosten, Betriebskosten).
Warum nicht diese Kosten in der Berechnung mit ansetzen

--> gleiches gilt für Strom

Bei beidem letzteren Punkte könnte der Staat als Großkunde günstigere Tarif verhandeln und an seine "Kunden" weitergeben. Alles in Verbindung mit Der Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen.

Lebenslanges lernen wird immer wichtiger, als das wir uns im wirtschaftlichen Umbruch befinden. Den klassischen Lebenslauf mit 30jahriger Betriebszugehörigkeit gibt es nicht mehr.

Daneben sind atypische Beschäftigungsverhältnisse zu regulieren. Zeitarbeit ebenso.

Gesetzliche Strukturen in Steuer/sozial/arbeits mussen aufeinander neu abgestimmt werden. Die Flickschusterei der letzten Jahrzehnten hat die ganze wirkungsweise zerfleddert.

Rente muss das Punktesystem angepasst werden.

Weiterhin muss grundsätzlich mal drüber nachgedacht werden, was beitragsfinanziert und was steuerfinanziert werden soll und von wem

Die derzeitige Handhabe was Kommune, Land, Bund trägt ist überholt..

Mit einer Reform ist das nicht getan. Da bedarf es mehr aber mit übergeordneter systematik mitbsystem und das vorausschauend. Sowohl kurzfristig, langfristig berücksichtigend.

--> Statistiken überprüfen bzw deren Erstellung regulieren.

Nachtrag: derzeit weigert sich Politik in den Bildungsbereich zu investieren. Damit meine ich keine Eliteförderung, sondern die breite Masse. Dadurch entsteht auch viel Druck im alter von 15-25 und drüber. Denn ein Fehltritt eine ungünstige Entwicklung. Ein schlechter Abschluss oder sonstige Ungünstige Faktoren beeinflussen dein leben .. ein Leben lang.

Stress ebenso bei Helikopter Eltern

Ich fühle mich nicht gut vorbereitet auf die Digitalisierung, den globalen Arbeitsmarkt etc.

Das politische handeln hält weiterhin an Strukturen der 70/80 fest, welche de facto nicht nur, nicht zukunfstgewandt sind sondern die vorbereitung und umstellung darauf verhindern.

Bildung gehört auch wieder auf bund ebene, sehe den wegfall der rahmengesetzgebung 2005 als denkbar schlecht. Pisa ist ein Witz.

Und die Menschen zw 35-55 sind komplettn abgeschnitten vom qualifikationserwerb.

Es ginge einiges! Das muss noch nichtmal konkret an der Höhe des auszuzahlenden Betrages fstgemacht werden.

Auch die Möglichkeit des zweckgebunden ansparens muss geschaffen werden. Der Stress um ersatz Waschmaschine und ähnliches ist überflüssig. Hilft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt nicht.

Noch ein gedanke: Umschuldung Möglichkeiten, die Zinslage ist doch gut.. also die Privathaushalte wieder in den wirtschaftskreislauf holen.

Alles "goodies" mit denen man den vielen engagierten Arbeitslosen unter die Arme greifen konnte.

Effektiv, zeitnah, temporär !

Ach so da gibts noch mehr.. zum Beispiel das Ausschreibungsverfahren, oder die mitnahme Mentalität der Führung von kranken/altenheime etc.. wäre viel Arbeit.. da hatten Politik auch keine Zeit mehr in der Öffentlichkeit Selbstinszenierung zu betreiben!
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Regelsatz beträgt aktuell 416 Euro. Erhält jemand der Hartz IV beantragt nur 416 Euro? 😕

Nein du bekommst die Miete die aber auch nur in einem festgelegten Rahmen und die Wasser und Heizkosten bezahlst. Letzteres aber auch in einem vertretbaren Maße was ich jetzt auch nicht verwerflich finde.

Von den 416 Euro musst du deinen Strom voll bezahlen was ein ganz schöner Posten ist und sonst alles andere. Da bleibt dir wirklich nicht mehr viel übrig. Denn eine Hausrats- sowie Haftpflichtversicherung solltest du dennoch haben.

Und je nachdem wo du wohnst auch noch ein Auto verzichtest du aufs Auto musst du die teuren Preise in den Öffis blechen.
Also von wohliger Hängematte kann man da nun wirklich nicht reden. Keine Ahnung was man macht wenn der Kühlschrank oder die Waschmaschine kaputt gehen.

Ach so und deine Zuzahlungen solltest du Medis brauchen trägst du auch noch von dem Geld es sei denn du bist Chronisch Krank ( und du weist ja das schmeißen dir die Kassen auch nicht hinterher) dann bekommst du eine Erstattung am Ende des Jahres aber das Jahr über blechst du auch erstmal.
 
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