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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ja, die wird noch teuerer werden, oder es geht noch weiter in die Zweiklassen-Gesellschaft in der Medizin.

Jeder Mensch muss ohne Wenn und Aber Zugang zu ausreichende Gesundheitsvorsorge haben. Ob die Krankenkassenbeiträge im Grundeinkommen integriert sind oder nicht, hängt vom konkreten Modell ab. Entscheidend ist, dass das Grundeinkommen ohne den Krankenkassenanteil die Existenz und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichert.
 
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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Was hat denn ein möglicher BGE-Bezieher von mehr Geld, wenn es die Unternehmen zu Preissteigerungen benutzen? Was hat den nder möglche BGE-Bezieher wenn die Preise hochgehen -und er selbst noch einen Teil seiner BGE-Einkünfte über wesentlich höhere Verbrauchssteuern bezahlt? Ihr glaubt alle ans Schlaraffenland.....

Ach, du bietest deine Produkte lediglich BGE Beziehern an? Weil, arbeitende Menschen haben ja kein Mehr Einkommen. Ich verweise diesbezüglich auf die vielen verschiedenen BGE Varianten und auch zb. auf das Modell welches Andreas mal beschrieben hatte.

Und da wir hier in Deutschland sind, und nicht in Frankreich, kann man sagen das die wenigsten Menschen ohne Beschäftigung sind - die allermeisten also arbeiten und auch mit BGE nicht mehr Geld hätten. Du kannst aber gerne die Preise erhöhen wenn du keine Lust mehr auf den Job hast. ^^
 
Ich denke leider nicht, dass sich bei den Krankenversicherungen etwas ändern wird. Dass gerade bei Selbständigen das Mindesteinkommen 2000+ herangezogen wird und sie danach versichert werden, egal wie viel sie tatsächlich verdienen, wurde ja sehr häufig kritisiert. An sich zahlen die Selbständigen ja schon mehr Aufschläge als Festangestellte, weil z. B. auch Zinsen berechnet werden. Die SPD und CDU sehen da trotzdem keinen Handlungsbedarf. Es gibt ja gerade eine größere Petition dagegen laufen. Fix hat dann schon mal eine Versicherung nochmal das Mindesteinkommen erhöht.

Meiner Meinung nach wird das mit der Zeit ähnlich so werden wie in den USA: nur noch die reichsten und Besserverdiener können sich eine solide, gute Krankenversicherung leisten. Oder die Leistungen werden so arg verschmälert und eingeschränkt für die Normalverdiener, dass man bei noch sehr viel mehr einiges draufzahlen oder vollständig selbst bezahlen muss.


Wenn wir die gleiche Politik haben wie jetzt. Ich denke es wird politische Veränderungen geben müssen.
 
Schönes neues Profilbild 🙂

Danke 🙂.

Ich gebe dir durchaus Recht, dass mehr Geld für Sozialschwache nicht zwangsläufig eine Nullnummer ist.

Ganz unberechtigt ist der Einwand dennoch nicht. Es geht letztlich darum was sich der Mensch leisten kann. Und natürlich hindert niemanden einen Vermieter daran zu sagen "Hey mein Mieter bekommt jetzt 100 € mehr als früher vom Amt, also erhöhe ich seine Miete um 100 €, er kanns ja bezahlen!" Die Mietpreisbremse hat sich ja vielfach als unwirksam erwiesen.

Meine persönliche provokante Meinung zum Thema war und ist, dass ein "Totschmeißen mit Geld" nicht hilft, sondern man Rechte der Menschen stärken muss, sei es im Arbeitsrecht oder im Mietrecht.
Ein soziales Netz muss es geben, aber primär müssen Menschen Chancen bekommen. Gibt es zu wenig günstigen Wohnraum hilft kein BGE. Gibt es keinen vernünftigen Kündigungsschutz, kann selbst der fleißigste kein Leben planen, denn selbst mit BGE ist der Fall dann mitunter tief.

Ich sehe das ähnlich wie die "Kritiker" des BGE. Man müsste eben einige Bereiche rechtlich und bevölkerungsfreundlicher abklären und neue Regelungen finden, damit das BGE funktioniert. Weil du einfach einen riesen Haufen Leute hast, die nicht nur einen gesellschaftlichen Gewinn im BGE sehen, sondern auch als persönliche größere Bereicherung in Form von Mieten, die dann nochmal gleich ein paar hundert Euro verteuert werden.

Deswegen mag ich den Grundgedanken ehrlich gesagt sehr vom BGE, weil damit einher gehen müsste meiner Meinung nach, dass einige Faktoren, die jetzt da sind, überdacht und überarbeitet werden müssten. Die Überlegungen mit dem BGE decken auch ein paar Missstände auf, bzw. was aktuell schief läuft und regt zum Umdenken an. Wenn man es positiv sieht.

Den Mietmarkt finde ich sowieso nochmal eine Schippe drauf: das wird sowieso noch ein riesen Problem. Alleine wegen den Flüchtlingen, die ja auch Wohnraum brauchen und diesen finanziert bekommen. Was auch wieder sehr viele Vermieter zum Anlass nehmen und nehmen werden, die Mieten zu erhöhen.

Ich hätte deswegen auch gar kein Problem damit, wenn die Regierung sich ansehen würde, was jemand durchschnittlich verdient und das dann als Schranke für Mietpreise ansetzt. Damit es wieder ein Leben wird und kein Überleben, wo man den Löwenanteil seines Gehaltes abdrückt, um einigermaßen soliden Wohnraum zu haben.

Dass man das oft so laufen lässt, wie der Vermieter mag, funktioniert nicht allgemein betrachtet. Das sieht man ja daran, dass erschreckend viele Bruchbuden zu riesen Preisen angeboten werden oder sogar mittlerweile Mini-Zimmer in WGs übertrieben viel kosten. Oder was gerade in München abgeht.

Aber ja. Dass man erstmal bequem die Regelung einführt, dass Diäten nun praktischerweise automatisch erhöht werden, ist natürlich viel wichtiger. DA besteht natürlich Handlungsbedarf. 🙄
 
AW: BAch, du bietest deine Produkte lediglich BGE Beziehedingungsloses Grundeinkommen

Zitat PC:

Ach, du bietest deine Produkte lediglich BGE Beziehern an? Weil, arbeitende Menschen haben ja kein Mehr Einkommen. Ich verweise diesbezüglich auf die vielen verschiedenen BGE Varianten und auch zb. auf das Modell welches Andreas mal beschrieben hatte.
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Bis jetzt nicht - aber das BGE kriegen ja ALLE. Sonst wärs ja keins. Also haben ALLe auch mehr Geld.
Was Andreas sich vorstellt, interessiert mich ja nicht.
 
Zitat:

Das Grundeinkommen verteilt Geld um, ähnlich wie andere politisch gewollte Umverteilung z.B. bei Sozialtransfers und Subventionen. Das Preisniveau ändert sich dadurch nicht, denn die Geldmenge wird nicht größer und der Geldumlauf wird nicht beschleunigt.
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Das weißt Du ja nicht. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt - oder mehr Leute keine Lust auf Arbeit haben - wird der Staat entweder das BGE kürzen ( hatte ich alles schon mal angeführt ) oder auf Pump weitermachen. Damit würde die Geldmenge steigen!
Wichtig daran aber ist, daß die Umverteilung dann direkt auf den Konsumenten fällt - also genaui demjenigen, dem man die Preise erhöhen kann.
 
Zitat:

Das Grundeinkommen verteilt Geld um, ähnlich wie andere politisch gewollte Umverteilung z.B. bei Sozialtransfers und Subventionen. Das Preisniveau ändert sich dadurch nicht, denn die Geldmenge wird nicht größer und der Geldumlauf wird nicht beschleunigt.
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Das weißt Du ja nicht. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt - oder mehr Leute keine Lust auf Arbeit haben - wird der Staat entweder das BGE kürzen ( hatte ich alles schon mal angeführt ) oder auf Pump weitermachen. Damit würde die Geldmenge steigen!
Wichtig daran aber ist, daß die Umverteilung dann direkt auf den Konsumenten fällt - also genaui demjenigen, dem man die Preise erhöhen kann.

Wer sagt denn dass einige keine Lust auf Arbeit mehr haben. Es geht doch darum, dass du nicht gezwungen wirst jede Arbeit anzunehmen.
 
Wer sagt denn dass einige keine Lust auf Arbeit mehr haben. Es geht doch darum, dass du nicht gezwungen wirst jede Arbeit anzunehmen.

Stimmt!

Wobei das für mich die Gradwanderung ist und mangels weltweiter Erkenntnisse die spannende Frage wäre, wie eine Bevölkerung auf ein BGE reagiert. Ehrlich gesagt, möchte ich nicht unbedingt Deutschland als Testland 😀

Wenn ich an meine Mutter denke..... Sie geht ab und zu putzen um sich neben Hartz 4 was dazu zu verdienen. Mit 1.000 € BGE würde sie das niemals tun.

Ich will Wörter wie "Lust" und "faul" nicht über strapazieren, aber "Druck" zu arbeiten kann positiv und negativ sein. Früher gab es auch Druck zu arbeiten und trotzdem führte Druck nicht automatisch zu schlechten Löhnen. Wenn sich Arbeitnehmer in einer Gewerkschaft organisieren, können sie mehr Macht haben als ihr Arbeitgeber.

Hartz 4 hat unbestritten schlechte Löhne begünstigt, weil Menschen schneller in Armut fallen als früher. Dann wäre aber vielleicht der erste Schritt nicht ein BGE, sondern die Einführung einer angemessenen Arbeitslosenhilfe, die Arbeitslosen Zeit verschafft sich eine neue vernünftige Arbeit zu suchen. Wenn wir Arbeitsverträge unbefristet gestalten und vielleicht den Mindestlohn noch 1-2 € erhöhen, wäre damit schon recht viel erreicht.
 
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