Schönes neues Profilbild 🙂
Danke
🙂.
Ich gebe dir durchaus Recht, dass mehr Geld für Sozialschwache nicht zwangsläufig eine Nullnummer ist.
Ganz unberechtigt ist der Einwand dennoch nicht. Es geht letztlich darum was sich der Mensch leisten kann. Und natürlich hindert niemanden einen Vermieter daran zu sagen "Hey mein Mieter bekommt jetzt 100 € mehr als früher vom Amt, also erhöhe ich seine Miete um 100 €, er kanns ja bezahlen!" Die Mietpreisbremse hat sich ja vielfach als unwirksam erwiesen.
Meine persönliche provokante Meinung zum Thema war und ist, dass ein "Totschmeißen mit Geld" nicht hilft, sondern man Rechte der Menschen stärken muss, sei es im Arbeitsrecht oder im Mietrecht.
Ein soziales Netz muss es geben, aber primär müssen Menschen Chancen bekommen. Gibt es zu wenig günstigen Wohnraum hilft kein BGE. Gibt es keinen vernünftigen Kündigungsschutz, kann selbst der fleißigste kein Leben planen, denn selbst mit BGE ist der Fall dann mitunter tief.
Ich sehe das ähnlich wie die "Kritiker" des BGE. Man müsste eben einige Bereiche rechtlich und bevölkerungsfreundlicher abklären und neue Regelungen finden, damit das BGE funktioniert. Weil du einfach einen riesen Haufen Leute hast, die nicht nur einen gesellschaftlichen Gewinn im BGE sehen, sondern auch als persönliche größere Bereicherung in Form von Mieten, die dann nochmal gleich ein paar hundert Euro verteuert werden.
Deswegen mag ich den Grundgedanken ehrlich gesagt sehr vom BGE, weil damit einher gehen müsste meiner Meinung nach, dass einige Faktoren, die jetzt da sind, überdacht und überarbeitet werden müssten. Die Überlegungen mit dem BGE decken auch ein paar Missstände auf, bzw. was aktuell schief läuft und regt zum Umdenken an. Wenn man es positiv sieht.
Den Mietmarkt finde ich sowieso nochmal eine Schippe drauf: das wird sowieso noch ein riesen Problem. Alleine wegen den Flüchtlingen, die ja auch Wohnraum brauchen und diesen finanziert bekommen. Was auch wieder sehr viele Vermieter zum Anlass nehmen und nehmen werden, die Mieten zu erhöhen.
Ich hätte deswegen auch gar kein Problem damit, wenn die Regierung sich ansehen würde, was jemand durchschnittlich verdient und das dann als Schranke für Mietpreise ansetzt. Damit es wieder ein Leben wird und kein Überleben, wo man den Löwenanteil seines Gehaltes abdrückt, um einigermaßen soliden Wohnraum zu haben.
Dass man das oft so laufen lässt, wie der Vermieter mag, funktioniert nicht allgemein betrachtet. Das sieht man ja daran, dass erschreckend viele Bruchbuden zu riesen Preisen angeboten werden oder sogar mittlerweile Mini-Zimmer in WGs übertrieben viel kosten. Oder was gerade in München abgeht.
Aber ja. Dass man erstmal bequem die Regelung einführt, dass Diäten nun praktischerweise automatisch erhöht werden, ist natürlich viel wichtiger. DA besteht natürlich Handlungsbedarf.
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