Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Andreas feilt bestimmt schon an seiner Politikerlaufbahn.

Selten so viele leere Schlagworte gehört wie von dir.

Was ist DAS bitte wieder?:

"Arbeit muss gerecht verteilt werden".
 
Demzufolge wird die BRD niemals ein BGE einführen. 😉

Ich sage nur, dass ein BGE nicht losgelöst von der restlichen Politik gesehen werden darf.

Und ich würde als Politiker (Danke Cloudy, dass du mir das Zeug dazu attestierst 😉 ) nicht mit dem BGE anfangen, sondern z.B.
- die Rechte der Arbeitnehmer stärken (Zeitarbeit nur in berechtigten Ausnahmefällen, besserer Kündigungsschutz etc)
- Rechte von Gewerkschaften stärken
- vielleicht eine Mindestrente einführen oder untere und mittlere Einkommen steuerlich entlasten
- ....

Das BGE macht für mich nur im Gesamtkontext Sinn. Es darf nicht sein, dass Unternehmen Mitarbeiter "nach Belieben" entlassen können und am Ende zahlt es der Steuerzahler indem der entlassende Mitarbeiter BGE bekommt.
 
Ich sage nur, dass ein BGE nicht losgelöst von der restlichen Politik gesehen werden darf.

Das ist ja auch richtig. Aber du kennst Deutschland. Die Unternehmen werden Subventioniert. Sie haben eine Lobby. Der normale Arbeitnehmer nicht. Wenn du also ein BGE mit den von dir genannten Bedingungen verknüpfst, ist es leider aber nun mal logisch das hier kein BGE Einzug halten wird. Es sind Dinge die sich ausschliessen.
 
Das ist ja auch richtig. Aber du kennst Deutschland. Die Unternehmen werden Subventioniert. Sie haben eine Lobby. Der normale Arbeitnehmer nicht. Wenn du also ein BGE mit den von dir genannten Bedingungen verknüpfst, ist es leider aber nun mal logisch das hier kein BGE Einzug halten wird. Es sind Dinge die sich ausschliessen.

Wenn es leicht wäre, soziale Gerechtigkeit zu erreichen, dann wären wir längst am Ziel 😉

Aber ich mag die Einstellung nicht, man könne nichts ändern. Es gibt in der Geschichte viele Beispiele für Arbeitnehmer, die z.B. durch Gewerkschaften ihre Rechte durchgesetzt haben.

Das kann man auch demokratisch von unten nach oben erreichen. Aber da sind wir wieder beim Thema, dass es meiner Meinung nach keine Partei gibt, die die Gesamtheit der Probleme Deutschlands begreift und angeht.
 
Ach, es liegt am Schwierigkeitsgrad?
Ich dachte die ganze Zeit, es liegt daran das man kaum einen Schritt in diese Richtung überhaupt geht. 😉

Und warum geht man kaum einen Schritt in die Richtung?

Natürlich ist es schwierig.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet immer, dass man A etwas wegnehmen will um es B zu geben. Und wie du selbst sagst, haben gerade die Großen natürlich eine Lobby.

Wobei wir uns vom Thema weg bewegen. Ich gönne Managern, Politikern und co gute Einkommen. Die Relation stimmt aber nicht immer. Frau Merkel verdient 240.000 €. Ein Gehalt, für das selbst der schlechtbezahlteste DAX-Chef nur rund einen Monat arbeiten musste. Gehälter im mehrstelligen Millionenbereich sind für DAX-Vorstände an der Tagesordnung. Das blieb auch trotz Dieselgate, Fusionen und Branchenkrisen so.

Und wenn es im Unternehmen schlecht läuft, wird nicht der Manager entlassen, der X Millionen verdient, sondern der Angestellte, der im Durchschnitt vielleicht 40.000 € bekommt. Grund für die Entlassungen sind dabei nicht selten schlechte Managemententscheidungen.

Es muss doch zumindest hier im Forum möglich sein, dass wir uns einig sind, dass kein Manager so viel mehr verdienen kann/sollte als unsereins.
Das BGE, wenn es denn kommt, muss auch finanziert werden. Und ich will das BGE. Ich will das BGE aber nicht auf Kosten der Mittelschicht. Ich will ein BGE auf Kosten der Verursacher. Wenn Firmen Steuern hinterziehen und so viel Geld haben um es an Manager in den Rachen zu werfen, dann sollen sie auch soziale Verantwortung tragen.

Statt wie Trump in den USA die Unternehmenssteuern zu senken, müssten wir Unternehmen und Spitzenverdiener viel mehr zur Kasse bitten.
 
Zitat Andreas900:

Und warum geht man kaum einen Schritt in die Richtung?
------------------------------------------------------------------

Weil die Agenda 2010 ein Erfolg ist. Nicht für jeden versteht sich. Aber für die Herrschenden, für alle Gutverdienenden, für die meisten Politiker. Und die Lust wird groß sein; nach dem nächsten Konjunkturtief, eine Wiederholung zu starten.
 
Lese ich, was hier von Menschen getextet wird, von denen die wenigsten mutmaßlich auf der Sonnenseite leben, dann wird mir klar, warum sich manche Forderungen politisch nicht durchsetzen lassen.

Burbacher
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Esox Ergebnis zu einer Studie zu einem Grundeinkommen Gesellschaft 41

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben