Ach, es liegt am Schwierigkeitsgrad?
Ich dachte die ganze Zeit, es liegt daran das man kaum einen Schritt in diese Richtung überhaupt geht. 😉
Und warum geht man kaum einen Schritt in die Richtung?
Natürlich ist es schwierig.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet immer, dass man A etwas wegnehmen will um es B zu geben. Und wie du selbst sagst, haben gerade die Großen natürlich eine Lobby.
Wobei wir uns vom Thema weg bewegen. Ich gönne Managern, Politikern und co gute Einkommen. Die Relation stimmt aber nicht immer. Frau Merkel verdient 240.000 €. Ein Gehalt, für das selbst der schlechtbezahlteste DAX-Chef nur rund
einen Monat arbeiten musste. Gehälter im mehrstelligen Millionenbereich sind für DAX-Vorstände an der Tagesordnung. Das blieb auch trotz Dieselgate, Fusionen und Branchenkrisen so.
Und wenn es im Unternehmen schlecht läuft, wird nicht der Manager entlassen, der X Millionen verdient, sondern der Angestellte, der im Durchschnitt vielleicht 40.000 € bekommt. Grund für die Entlassungen sind dabei nicht selten schlechte Managemententscheidungen.
Es muss doch zumindest hier im Forum möglich sein, dass wir uns einig sind, dass kein Manager so viel mehr verdienen kann/sollte als unsereins.
Das BGE, wenn es denn kommt, muss auch finanziert werden. Und ich will das BGE. Ich will das BGE aber nicht auf Kosten der Mittelschicht. Ich will ein BGE auf Kosten der Verursacher. Wenn Firmen Steuern hinterziehen und so viel Geld haben um es an Manager in den Rachen zu werfen, dann sollen sie auch soziale Verantwortung tragen.
Statt wie Trump in den USA die Unternehmenssteuern zu senken, müssten wir Unternehmen und Spitzenverdiener viel mehr zur Kasse bitten.