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Tretmühle Hausfrau sein - Batiken oder VHS - Kurse *Ironie* ?

Ich wäre glücklich, wenn ich nicht arbeiten müsste, ich könnte mich Haus und Hof mehr witmen und instandhalten und mich mit den Dingen beschäftigen, die mich wirklich interessieren.

Wo sind deine Interessen?

Du musst doch nicht ständig putzen, ausser es würde dir Spaß machen.

Kochen auch nicht jeden Tag, ich schieb öfters mal ne Pizza in Ofen und fertig.

Mach dir doch keinen Streß.😉

😕

Das ist eine Mutter mit drei! (wahrscheinlich kleinen) Kindern, einem Haus und einem nörgelnden Ehemann.
Ich habe den Eindruck, du unterschätzt da etwas gewaltig.
 
Mein Beitrag war weder ironisch noch scherzhaft gemeint.
Natürlich würde auch ich dazu neigen, kurzerhand zu sagen, sie solle gehen.
Aber hier wird das so locker-flockig vorgeschlagen ... als wäre es ein Spaziergang, mit 3 kleinen Kindern unter 4 Jahren abzuhauen.
Zudem ist das ja nicht das Anliegen der TE.
 
Bei allem Verständnis für die blöde Situation der TE, das fände ich nicht fair. Vor allem die Idee, einfach mal 14 Tage zu verschwinden.

Die beiden werden sicherlich irgendwann mal den Deal gemacht haben, dass sie für den Haushalt und Kinder zuständig ist, und er für das Geldverdienen. Sie arbeitet auch, sagt sie, gibt das Geld dann aber eher für "Extras" aus, was ja auch vollkommen in Ordnung ist.

Dann darf sie aber nicht einfach einseitig den "Vertrag" kündigen und ihren Anteil der Arbeit liegen lassen! In was für eine Situation bringt sie damit ihren Mann? Soll der dann mal spontan zwei Wochen Urlaub nehmen? Und wenn das in seiner Firma nicht geht? Unentschuldigt fehlen? Den Job aufs Spiel setzen, von dem fünf Personen leben?

(Es sei denn, sie nimmt die Kinder mit, in dem Alter ginge das ja, ist dann halt teurer. Dann würd ich mich aber nicht

Ich finde, dass man jeden Vertrag, der einen einseitig benachteiligt kündigen oder für kurze Zeit außer Kraft setzen kann.

Und wenn die der Mann der TE seine Mitwirkungspflichten nicht erfüllt und noch nichtmal für heißes Wasser sorgen kann, dann ist sie auch raus aus dem Vertrag.

Und natürlich würde ich die Kinder NICHT mitnehmen, sonst wird der Urlaub teuer und der Effekt ist zu gering.

Im übrigen, wenn der Haushalt ihre Arbeit ist, dann hat sie auch ein Anrecht auf Urlaub und das würde ich nehmen.

Dann sieht der Ehemann mal wie toll und einfach alles ist.
 
Mein Beitrag war weder ironisch noch scherzhaft gemeint.
Natürlich würde auch ich dazu neigen, kurzerhand zu sagen, sie solle gehen.
Aber hier wird das so locker-flockig vorgeschlagen ... als wäre es ein Spaziergang, mit 3 kleinen Kindern unter 4 Jahren abzuhauen.

Die hat sie so oder so an der Backe, aber der nörgelnde Eheman wäre weg und in einer anderen Wohnung hätte sie wenigstens warmes Wasser.
 
Tretmühle Hausfrau IST eine öde Sache.
Die ewig kleinen Runden zwischen Einkaufen, Putzen , Kochen und Waschen sind langweilig.
Es ist jeden Tag das gleiche. Die Arbeit ist unsichtbar. Man sieht sie nur, wenn sie NICHT gemacht wird. Man wird niemals fertig.
Das Niveau der Unterhaltung mit den Kindern ist naturgemäß infantil und wenn die Ehe dann auch noch öde ist, hat Frau wenig Freude am Leben.
Das heißt nicht, daß man seine Kinder nicht liebt.
Klar, heißes Wasser sehe ich als Selbstverständlichkeit, Wäschetrockner und Spülmaschine erleichtern das Ganze, aber öde bleibt es trotzdem.
Besser, wenn auch stressiger, wird es, wenn die Kinder größer sind, beispielsweise in einer Ganztagsschule sind und Mutter ( hoffentlich ) wieder ihrem Beruf nachgehen kann.
Dann kommt wieder Bewegung in das Leben.
Aus der Retrospektive kann ich dir trotzdem sagen : wappne dich mit Geduld; sieh zu, daß du gute Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder findest und dann kümmer dich um dein berufliches Fortkommen.
Auf deinen Ehemann würde ich nicht so viel geben, unter Partnerschaft verstehe ich etwas anderes.
 
@TE

Dass du dein Leben nicht magst, dafür kann dein Mann nichts. Ist ja nicht so, dass er dich gezwungen hätte, mit ihm zu schlafen, Kinder zu zeugen und zu heiraten.

Was hast du denn erwartet? Du hast nunmal Verantwortung für eure Kinder. Das sind keine Haustiere, die du einfach wieder abgeben kannst, weil sie dir zu angenehm geworden sind.

Alles Jammern hat keinen Sinn, da du dich trotzdem wirst weiter um sie kümmern müssen. Ob mit oder ohne deinen Mann. Denn ob du ihn liebst, das ist auch noch so eine Frage.

Was das Wasser angeht: Dann werde selbst aktiv.
 
Du hast nunmal Verantwortung für eure Kinder. Das sind keine Haustiere, die du einfach wieder abgeben kannst, weil sie dir zu angenehm geworden sind.

Was das Wasser angeht: Dann werde selbst aktiv.

Am Thema vorbei.
Mal davon ab, dass man auch Haustiere nicht abgibt, weil sie unangenehm ("UNangenehm" meintest Du vermutlich) geworden sind, war davon garkeine Rede, dass sie ihre Kinder loshaben will.

Und wieder mal zur "Wasser-Story": Er will weder zahlen noch das von ihm gekaufte Mjni-Boilerchen einbauen.
"Klasse", Frau und 3 Kinder (von denen der Älteste 4 ist), auch in diesem Punkt nicht zu unterstützen.
Auch er als Vater trägt Verantwortung.
 
Das war ja nun auch sehr wichtig, mich auf den Tippfehler hinzuweisen.

Das geht nicht am Thema vorbei, da Jammern sie in diesem Fall tatsächlich nicht weiter bringt. Wenn ihr Mann sie nicht unterstützt, dann bleibt ihr auch nichts anderes übrig als selbst aktiv zu werden.

Und die Tatsache, dass sie Verantwortung trägt, schließt doch gar nicht aus, dass auch er Verantwortung trägt. Aber offenbar kann nichts und niemand ihn dazu bewegen, sich um das Wasser zu kümmern.
 
Tretmühle Hausfrau IST eine öde Sache.
Tretmühle Alleinernährer ebenfalls.
Die ewig kleinen Runden zwischen Einkaufen, Putzen , Kochen und Waschen sind langweilig.
Die ewig kleinen Runden zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind ebenso langweilig.
Es ist jeden Tag das gleiche.
Im Job auch!
Die Arbeit ist unsichtbar. Man sieht sie nur, wenn sie NICHT gemacht wird. Man wird niemals fertig.
Papierkram im Büro kommt auch immer wieder neu nach.
Das Niveau der Unterhaltung mit den Kindern ist naturgemäß infantil
Auf den täglichen Kollegentratsch lässt sich ebenfalls verzichten. Und was Kinder angeht, so hat man diese ja nicht weil man Diskutanten auf Augenhöhe sucht, sondern weil man sich mit den kleinen larvengerecht beschäftigen möchte. Würde man dies nicht wollen, hätte man sie nicht bekommen. Spass beiseite! 😉 Ich stimme dir zu. Wollte aber nur mal verdeutlichen das das Leben grundsätzlich kein Ponyhof ist. Egal welche Variante man nimmt. Das Fazit daraus sollte also sein, dass man irgendetwas ja auf jeden Fall tun muss. Dabei haben Frauen häufig noch den Vorteil, sich eine von beiden Varianten aussuchen zu können. Diese Möglichkeit haben Männer nicht!
 
Ich kenne den Unterschied zwischen nur Mutter und Hausfrau und berufstätiger Mutter aus eigener Erfahrung sehr wohl.
Und daß das Leben kein Ponyhof ist, hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber ich bin immer froh, wenn ich wieder was lernen kann, noch dazu von intellektuell so differenzierten Usern.
 

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