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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Die meisten Menschen könnten es sich aber durchaus leisten. Sie sind dazu nur nicht bereit, weil sie anderswo vielleicht verzichten müssten. Auch qualitatives Fleisch kann sich jeder leisten wenn er eben nur einmal die Woche Fleisch essen würde. Aber es geht eben darum täglich ein dickes billiges Steak auf den Teller zu kriegen.

Es gibt Menschen, die alleine für ihr Smartphone 50 € im Monat zahlen, aber Bio Produkte meiden wenn sie 50 cent teurer sind.

Ich muss gestehen solche Menschen verachte ich zutiefst mittlerweile. Sie widern mich nur noch an.
 
Um auf die 2 Jahre alte Eingangsfrage zurückzukommen: Ich denke, beides. An sich ist der Mensch durchaus ein Fleischesser, aber ich kann gut verstehen, dass bei dem heutigen Missbrauch von Tieren viele auf selbiges verzichten wollen.
Zudem war der Fleischkonsum bei uns auch zu einer ungesunden Menge angestiegen.

Insofern gut und gesund.

Doch Veganer müssen sehr aufpassen, dass keine Mangelerscheinungen auftreten - doch habe ich ehrlich gesagt auch noch keinen Veganer erlebt, der sich mit Ernährung nicht gleichzeitig auch besser auskannte als jeder andere.
 
Ich muss gestehen solche Menschen verachte ich zutiefst mittlerweile. Sie widern mich nur noch an.

Leider bin ich beruflich und privat von solchen Menschen umgeben. Eine Freundin von mir macht seit Monaten eine Proteindiät. Sie verzichtet auf Kohlenhydrate und isst stattdessen extrem viel (billiges) Fleisch. Sie hat damit auch schon gut abgenommen und es ist natürlich schwer menschen von Fleischkonsum abzubringen wenn sie keine negativen Folgen sehen. Wohlbemerkt auch nicht sehen WOLLEN, weil ihnen Tiere und Natur recht egal sind.

Mich k*tzt die Scheinheiligkeit an. Wenn ich mal Fleisch esse, dann habe ich meist ein schlechtes Gewissen, ich gebe dann zu, dass mir der Genuss wichtiger war. Ich bin kein Heiliger, ich mache schlechte Dinge. Die meisten Fleischesser wägen aber nicht ab, sondern essen einfach, weil es schmeckt, weil es billig ist, weil es "normal" ist, weil sie für sich persönlich keine Nachteile erkennen.
 
So - und was sollen jetzt Leute, wie z. B. meine Schwiegermutter machen?

Die darf krankheitsbedingt zwar Fleisch und Wurst essen, aber so gut wie keine Kohlehydrathe?

Sollen wir die dann verhungern lassen?
 
Es gibt hier im Umkreis keine Hausschlachtungen mehr.

Die Kühe und Schweine beim Metzger kommen allerdings aus der Umgebung und werden tatsächlich - im Sommer - auf der Weide gehalten. Jedenfalls die Kühe. Die Schweine natürlich nicht.
 
Man kann auch einfach aufhören, soviel Schwein und Rind zu essen und seinen Speiseplan mit (deutschem) Wild und Lamm erweitern. Da stimmt wenigstens die Haltung.
Auch Geflügel vom Bauern um die Ecke gibt es meist recht einfach zu bekommen. Da kann man sogar hinfahren und sich angucken, wie die Viecher leben. In vielen Fällen (bei uns zumindest) sind das Obst- oder Gemüsebauern, die einfach ein paar dutzend Hühner halten, und pro Woche eine paar Tiere oder auch mal nur die Eier verkaufen.
 
Und was tun, wenn es um die Ecke nicht so viele Bauern gibt und keine die direkt vermarkten?

Und was tun, wenn die Dame eben kein Wild und Lamm mag und ißt?

So einfach ist das alles nicht.
 
Was isst sie denn so, die letzte Monate, hat sie Gewichtsprobleme oder andere noch?
Extreme Demenz, Diatbetes, Herzprobleme und sie ist an der Grenze zum Untergewicht, weil sie schlecht / schleckig ißt.

Aber zuviel oder das falsche essen geht auch nicht, weil sie sonst wieder im Krankenhaus landet.

Entweder wir halten uns an das was uns der Arzt rät, oder aber es endet wieder in der Katastrophe.

Es ist immer eine Gratwanderung.
 
Leider bin ich beruflich und privat von solchen Menschen umgeben. Eine Freundin von mir macht seit Monaten eine Proteindiät. Sie verzichtet auf Kohlenhydrate und isst stattdessen extrem viel (billiges) Fleisch. Sie hat damit auch schon gut abgenommen und es ist natürlich schwer menschen von Fleischkonsum abzubringen wenn sie keine negativen Folgen sehen. Wohlbemerkt auch nicht sehen WOLLEN, weil ihnen Tiere und Natur recht egal sind.

Zu viel Fleisch, aber zu wenig Kohlenhydrate kann zu Nierenproblemen führen. Und starken Muskelabbau, wenn sie nicht ganz extrem auf ihre Eiweißzufuhr achtet und je nach Extrem noch zusätzlich Präparate zu sich nimmt.

Ich kenne da jemanden, der hat richtig hardcore "Low Carb" betrieben. Und fast nur Fleisch gegessen, ganz wenig Gemüse und dann nur das, was wenig Kohlenhydrate hat. Er hat zwar viel Sport nebenbei gemacht und diese Eiweißdrinks zu sich genommen. Das Ende vom Lied war: er hatte ganz heftig Muskeln abgebaut und seine Blutwerte hatten gelitten. Sein Hausarzt hat dann gesagt, auch wenn man sich durch Ketose gut und positiv gestimmt fühlt, was zwangsläufig bei so einer Ernährungsform eintritt, ist diese längerfristig Gift für den Körper und kann wirklich, wenn man nicht aufpasst, die Nieren schädigen.


Extreme Demenz, Diatbetes, Herzprobleme und sie ist an der Grenze zum Untergewicht, weil sie schlecht / schleckig ißt.

Aber zuviel oder das falsche essen geht auch nicht, weil sie sonst wieder im Krankenhaus landet.

Entweder wir halten uns an das was uns der Arzt rät, oder aber es endet wieder in der Katastrophe.

Es ist immer eine Gratwanderung.

Meinst du mit "schleckig" essen, dass sie eher Brei und weiche Nahrung mag? Dann könntest du dich mal über Rezepte für Schluckbeschwerden informieren, oder allgemein für Senioren, die Probleme mit dem Kauen haben - da ist alles so ausgelegt, dass es weich ist oder aus Brei besteht. Zum einen gibt es im Internet da einige Rezeptseiten, aber Bücher zu dem Thema kann man sich auch bestellen.

Wenn wenn sie Kohlenhydrate allgemein meiden sollte, würde ich mir mal Low Carb-Rezepte ansehen. Ich weiß, dass ich gerade oben darüber so kritisch geschrieben habe, aber diese Person, von der ich erzählt habe, hat sich nicht wirklich über Low Carb informiert. Und welche Möglichkeiten es gibt und worauf man achten sollte. Low Carb heißt nicht automatisch No Carb.

Es gibt Obst und Gemüse, da ist der Kohlenhydrate-Anteil sehr gering. Und es gibt auch kohlenhydratarmes Brot. Fettreicher Fisch, Eier und Milchprodukte sind auch wichtige Bestandteile von Low Carb.

Ich würde den Hausarzt auch auf Fresubin ansprechen - das ist hochkalorische Trinknahrung, die man auch gerne Senioren gibt, die schlecht essen oder zu dünn sind. Fresubin ist für Mangelernährung ausgelegt, wenn Untergewicht besteht oder Probleme mit der Nahrungsaufnahme. Das könnte dann etwas den Druck rausnehmen, alle Kalorien reinzuholen oder sogar so viele zu geben, dass zugenommen wird. Was ein großes Problem sein kann, wenn ältere Menschen Probleme mit dem Essen haben.

Normalerweise bestellt man Fresubin in der Apotheke. Der Arzt kann es verschreiben.

Vielleicht hast du schon alles versucht oder kennst Fresubin, ich wollte es einfach mal ansprechen, falls du es noch nicht kennst. 🙂
 

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