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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Ich stimme dir zu, Werner. Aber ich finde es schwer, da die Grenze zu ziehen.

Das kann ich nun wiederum nicht nachvollziehen.
Was ist so schwer daran, sich vorzustellen, wie es
einem anderen Lebewesen geht?

Ich möchte nicht von einem hungrigen Menschen,
der ja per Verstand die Entscheidung treffen kann,
etwas zu tun oder zu lassen (im Gegensatz zum
zitierten Löwen), gejagt, getötet oder gegessen
werden. Auch nicht, nachdem ich zuvor ein paar
Jahre "artgerecht" gehalten wurde.

Mehr an Empathie ist nicht nötig. Und wenn du
keine B12-Tabletten magst oder es mal keine mehr
gibt, dann essen wir halt die Leber der Tiere, die
wir schon tot finden 😉

Es ist schlicht die Entscheidung, nicht unnötig zum
Mörder zu werden oder Mord zu sanktionieren, indem
die Produkte der Mordindustrie gekauft werden.
 
Mord mit Fleischverzehr gleich zu setzen ist auch ein starkes Stück.

Und manche Tierrassen gäbe es gar nicht mehr , würden sie nicht speziell zum Fleischverzehr gezüchtet.

Ich mag keine Fanatiker.

Auf keiner Seite.
 
Mord mit Fleischverzehr gleich zu setzen ist auch ein starkes Stück.

Naja, wenn es aber sachlich nun mal die
Wahrheit ist.

Wenn du ständig das Fleisch von Menschen
essen würdest, die dafür entführt und ge-
tötet würden - dann wäre es doch selbst-
verständlich, dass du Anteil am Morden
hättest, auch wenn du selbst keine Hand
anlegst, oder?

Warum zweierlei Maß für Mensch und Tier?
 
Weil Menschen nunmal Menschen sind und Tiere sind Tiere.

Demzufolge dürfte man ja auch keine Tiere töten, die massenhaft Krankheiten übertragen z. B. Ratten.

Und keine Wespen, bevor sie einen stechen und keine Mosqitos usw.
 
Weil Menschen nunmal Menschen sind und Tiere sind Tiere.

Demzufolge dürfte man ja auch keine Tiere töten, die massenhaft Krankheiten übertragen z. B. Ratten.

Und keine Wespen, bevor sie einen stechen und keine Mosqitos usw.

Dein erster Satz klingt für mich nicht schlüssig.
Wer hat denn entscheiden, dass Lebewesen,
nur weil sie in der Evolution auf einem anderen
Ast sitzen, mehr Rechte zustehen als andere?

Du kannst das natürlich für dich so entscheiden,
diese Freiheit hast du. Aber zu meiner Freiheit
gehört dann, dein Verhalten so zu benennen, wie
ich es für angemessen halte.

Ratten übertragen gewöhnlich keine Krankheiten,
das sind die Flöhe, die in ihrem Fell leben - und
logisch versuche ich, keine Wespen ohne wirklich
guten Grund zu töten (sie stechen nicht einfach so,
sondern nur, wenn man sie richtig bedrängt). Die
Mosquitos stechen, weil sie sich vermehren möchten
und das Blut dafür brauchen. Ich muss sie dafür
nicht töten, sondern kann sie auch abschrecken
oder abhalten. Diese Fragen dürfen sich aus meiner
Sicht aber nur diejenigen stellen, die erstmal die
"Basics" verinnerlicht haben (ich habe ja auch mehr
als ein halbes Leben dafür gebraucht, deshalb sehe
ich es jedem nach, der noch nicht so weit ist mit
der Empathie).

Aber von der Qualität ist das wohl etwas ganz an-
deres, ob ich mich gegen eine angreifende Insekten-
bande wehre als wenn ich ein System befördere, das
mehr als 50 Milliarden Tiere weltweit hält und tötet,
nur weil man zu bequem ist, pflanzliches Eiweiß zu
essen oder etwas mehr zu kauen.

Vom Schaden am Ökosystem und am Klima mal ganz
abgesehen. Schon daher sollte die Tierhaltung sofort
eingestellt werden.
 
Das fände ich schlecht. Wo kriege ich dann mein Schnitzel her?

Und gilt das Verbot der Tierhaltung dann auch für Haustiere?

Und müssen dann die geliebten Haushunde auch Grünpflanzen essen?
 
Das fände ich schlecht. Wo kriege ich dann mein Schnitzel her?

Und gilt das Verbot der Tierhaltung dann auch für Haustiere?

Und müssen dann die geliebten Haushunde auch Grünpflanzen essen?

Es gibt genügend Alternativen zu tierischem Eiweiß,
z.B. hier was von Rewe, das wirklich lecker schmeckt
und von Fleisch kaum zu unterscheiden ist (mehrfach
mit Fleischessern getestet): https://shop.rewe.de/PD3413888

Und ja, wenn man konsequent wäre und die Erderwärmung
noch aufhalten wollte, müsste man auch auf alle Haustiere
verzichten, die Fleisch von Tieren benötigen, die Klimagase
ausstoßen (Methan z.B.). Hunde kann man übrigens vegan
ernähren, bin da zwar kein Experte, aber was ich gelesen
habe, klingt machbar und glaubhaft.

Mal angenommen (was vermutlich dem wahren Sachver-
halt entspricht), die Menschheit wäre vor die Alternative
gestellt, entweder auf die "Nutzung" von Tieren als Lebens-
mittel (und auf fleischessende Haustiere) zu verzichten oder
es wäre sicher, dass das Ökosystem so geschädigt wird, dass
in 100 Jahren keine Menschen mehr auf der Welt leben kön-
nen - wie würdest du dich entscheiden? Wäre es das Opfer
wert oder würdest du die Zukunft der nächsten Generationen
einfach in die Mülltonne treten?

Es ist absehbar, dass diese Frage auch in den Leitmedien
ankommt, ebenso wie die Frage nach der Zahl an Nach-
kommen, die noch vertretbar ist.
 
Niemand weiß, was die Zukunft bringt.

Falls irgendeiner dieser Supervulkane, die schon längst überfällig sind, ausbricht, dann wird es schneller kalt und kälter als es den Menschen und Tieren lieb ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Niemand weiß, was die Zukunft bringt.

Falls irgendeiner dieser Supervulkane, die schon längst überfällig sind, ausbricht, dann wird es schneller kalt und kälter als es den Menschen und Tieren lieb ist.

Naja, wenn ein Auto mit 100 auf einen Abgrund
zufährt und es noch 50 Meter sind, weiß ich, wie
die Zukunft dieses Autos aussieht 🙂

Die Idee mit den Vulkanen hatte ich auch schon,
aber ein Wissenschaftler hat mich eines besseren
belehrt - der Effekt wäre nur kurzfristig, wie beim
Pinatubo. Bei einem Supervulkan a la Yellowstone
sieht es natürlich anders aus; nur ist dann die Erd-
erwärmung auch das kleinste Problem ...

Beim Palmöl gebe ich dir recht - das ist ein Wahn-
sinn, was das zerstört. Vegan ist nicht immer "gut",
falls das jemand meinen würde ...
 

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