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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

@ Butterblume, Eisblume: Also ich finde schon, dass man
das Recht auf Empörung, Trauer, Wut oder sogar Abscheu
vor gewissen Verhaltensweisen anderer Menschen haben
darf, ohne sie gleich als Person zu verurteilen.

Ich würde mich auch über Sklavenhaltung aufregen oder wenn
jemand anfinge, Frauen von ihren Babys zu trennen und einzu-
sperren, um deren Muttermilch zu trinken. Oder ich würde mir
jegliche Form von Widerstand vorbehalten, wenn etwa Löwen
anfingen, Homo sapiense zu fangen, einzusperren, dürftig zu er-
nähren und sie dann immer am Wochenende zu töten und mit
Freunden bei einem Fest zu grillen.

Nur weil die Mehrheit (noch) davon ausgeht, dass man sich als
Lebewesen der Gattung homo sapiens so ziemlich alles erlauben
darf, so lange keine anderen homo sapiense betroffen sind, muss
ich da ja nicht mitmachen, den Mund halten oder es "tolerieren".

Nein, ich toleriere das nicht, ich nehme es nur als derzeit nicht
veränderbar hin. Es ist eine Gemeinheit, was mit intelligenten
Lebewesen geschieht und eine Schande für die Menschheit. Ich
bin zuversichtlich, dass auch die Mehrheit das über kurz oder
lang erkennt und ihr Verhalten entsprechend ändert - und des-
halb bin ich tatsächlich auch froh für jede/n der auf das Töten
und Essen von Tieren verzichtet 🙂
 
Ich lebe seit zwei Jahren vegan und mir ging es körperlich nie besser.

Ich bekomme keine Pickel mehr
meine blutwerte haben sich verbessert
ich bin einfach viel fitter und kaum noch krank
 
Bei mir gab es gestern Abend Veggi-Schnitzel vom Bofrost-Mann. Gut durchgebraten von tierischem Zeug nicht zu unterscheiden - verblüffend. Und selbst der Hund hat nichts bemerkt.
 
Zu diesem Thema gibt es sicher extreme Meinungen. Ich glaube, alles, was zu extrem ist, kann sich schlecht auswirken. Lieber in Richtung Gleichgewicht gehen - nicht zu viel, nicht zu wening...
 
Man muß es probieren, wenn man mitreden will. Und ich bin ehrlich gesagt begeistert. Das hat super gut geschmeckt und es war vor allem in der Konsitenz genau wie "normales" Fleisch. Leider kann ich keine Angaben über den Inhalt machen - alles in französisch.
Ich verfolge dieser Tage auch die lebhaften Diskussionen über Zucker in allen Produkten......
 
Zu diesem Thema gibt es sicher extreme Meinungen. Ich glaube, alles, was zu extrem ist, kann sich schlecht auswirken. Lieber in Richtung Gleichgewicht gehen - nicht zu viel, nicht zu wening...

Jetzt muss ich doch nochmal 🙂

Das Problem bei der Fleischesserei ist ja nicht das Fleisch
an sich - klar ist es gesünder, keines zu essen - sondern,
dass hier jedes Jahr milliardenfacher Mord begangen und
verharmlost wird.

Wenn jemand ein totes Tier am Straßenrand findet und es
isst, geschieht niemand (außer dem Esser) ein Leid. Aber
dass Menschen so gemein, brutal und dann auch noch igno-
rant sind, hochintelligente Wesen in Sklaverei zu halten und
für ein bisschen Gaumenkitzel (bzw. Bequemlichkeit) auf
meist üble Weise zu töten - das ist der Skandal und er stellt
vieles andere, weswegen wir uns heute im Rückblick schämen,
weit in den Schatten.

Außerdem zerstören wir noch unser Klima und das Ökosystem,
aber das hat vielleicht was Gutes, weil dann auch das ganze
Morden aufhört (oder zumindest im großen Maßstab).

Das Thema auf "ist das eine gesunde Ernährung" zu reduzieren
ist schon ein Teil des Problems, sorry. Das wäre, als ob man
fragen würde: Welche gesundheitlichen Folgen hat Kanibalismus?
 
Ich stimme dir zu, Werner. Aber ich finde es schwer, da die Grenze zu ziehen.

Ich bin einer der Menschen, für die eine Reduzierung des Fleischkonsums eine mögliche Lösung ist. Damit meine ich, eben ein- zweimal im Monat Fleisch zu konsumieren. Ob das schon ausreicht, um auf die ganzen Schlachthäuser verzichten zu können?

Worauf ich hinaus will: Ich unterstütze diese Methoden absolut nicht und sie gehören abgeschafft. Dennoch habe ich dieses Problem: Ich würde Fleisch essen. Ich würde, wäre ich hungrig, auch dafür töten (sprich: jagen oder angeln oder was auch immer). Da hätte ich absolut keine Gewissensbisse, wenn das erlegte Tier völlig verabeitet/gegessen würde, und keine Moral kann mich vom Gegenteil überzeugen: Also dass ein Mensch grundsätzlich keinem Tier ein Haar krümmen könnte.

Ich verurteile Tierquälerei aufs Schärfste und hasse Safaris und all diesen Schlunz, aber der grundsätzliche Gedanke, Fleisch zu essen, will mich einfach nicht anekeln und ich schaffe es nicht, dies als pervers zu empfinden. Viel mehr finde ich Leute pervers, die so tun, als lebten wir hier in einer weichgespülten Wattewelt, in der der Löwe mit dem Lämmchen zusammen auf einem rosa Kisschen schläft und wir uns alle B12-Pillen einwerfen. Am besten noch ne Katze halten, aber die vegan ernähren. Ich kann mich da einfach nicht reindenken.
 
Ob aber wirklich der Anblick von Tierleid etwas ändern kann, ist zweifelhaft. Zum einen sind diese "Todeslager für Tiere" in der Regel gut gesichert und wenn mal wirklich etwas nach draußen dringt, passiert wenig bis nichts.
Es ist wie bei vielen anderen Dingen: Der Mensch ( oder viele ) erkennen den Wahnsinn, aber das System und diejenigen die sich darin eingerichtet haben, sind mehrere Schritte voraus. Das endet jedes Mal in eigentlich lächerlichen Dingen: Das Huhn oder das Schwein kriegt 10 Quadratzentimeter mehr Bodenfläche......Im Prinzip müßten die ganzen Systeme die mit Tieren irgendwie zusammenhängen radikal geändert werden. Gegen eine überstarke Lobby und Profiteure. Ich sehe rabenschwarz.
Auch wenn Leute nur noch wenig Fleisch konsumieren ( hier ) dann bleibt der steigende Reiz für die Profiteure das Zeug noch mehr in alle Welt zu verkaufen.
 

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