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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Hallo,

ich habe den Thread leider nicht ganz lesen können...

Ich ernähre mich strikt vegan.
Einmal um den Tieren Gutes zu tun, aber auch für meine Gesundheit.
Dass der Mensch ein Allesesser ist, ist ein Gerücht.
Der Mensch ist von Natur aus Pflanzenfresser.
Sowohl unser Gebiss, als auch unser Verdauungstrakt gleicht dem von Pflanzenfressern.
Der Film "Earthlings", der hier gepostet wird, ist gut. Habe ihn auch schon ein paar mal gesehen.

ABER:
Ich finde es nicht gut, hier für Veganismus zu missionieren.
Das ist eine Lebenseinstellung. Jeder Mensch muss selbst für sich entscheiden, ob er so leben möchte.
So erreicht man doch nichts.
So entsteht nur Unmut gegen die vegane Lebensweise.
Ich finde es ok, sich darüber zu unterhalten und auszutauschen.
Aber Fleischesser als gewissenlos oder dergleichen zu betiteln, finde ich nicht ok.

Wie wäre es stattdessen, die vegane Lebensweise einfach nur mal detailliert und ansprechend vorzustellen?

GLG Eisblume
 
Ich respektiere Veganer insofern, weil sie für etwas stehen. Allerdings bin ich trotzdem der Meinung, dass Veganismus gefährlich sein kann. Den Tieren tut man nichts gutes damit; die werden trotzdem geschlachtet und dann isst sie jemand anderes. Die Legebatterien in Hühnerfarmen werden nicht größer, weil man keine Eier mehr isst.

Und dass der Mensch ein reiner Pflanzenfresser ist, stimmt nicht. Der Mensch ist ein Allesfresser. Er isst, was ihm zum Überleben nützt, und dazu gehören sowohl Pflanzen als auch Fleisch. Die Menge macht das Gift; wenn ich mir pausenlos Gebratenes und Gesottenes reinhaue, und jeden Tag zum Lunch bei Burger King in der Schlange stehe, muss ich mich über hohe Cholesterinwerte nicht beklagen. Andererseits ersetzt nichts Veganes in irgendeiner Form echtes Fleisch adäquat. Die essenziellen Fettsäuren mag man sich künstlich mit Pillen oder so zuführen können, aber letzten Endes bleibt es doch genau das:

Künstlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dass der Mensch ein reiner Pflanzenfresser ist, stimmt nicht. Der Mensch ist ein Allesfresser. Er isst, was ihm zum Überleben nützt, und dazu gehören sowohl Pflanzen als auch Fleisch. Die Menge macht das Gift; wenn ich mir pausenlos Gebratenes und Gesottenes reinhaue, und jeden Tag zum Lunch bei Burger Kind in der Schlange stehe, muss ich mich über hohe Cholesterinwerte nicht beklagen. Andererseits ersetzt nichts Veganes in irgendeiner Form echtes Fleisch adäquat. Die essenziellen Fettsäuren mag man sich künstlich mit Pillen oder so zuführen können, aber letzten Endes bleibt es doch genau das:

Künstlich.

Wenn du Aminosäuren meinst: ja, zu einem geringen Anteil. Das Schädliche am Fleisch - die Schadstoffe, die sich im Fettgewebe anreichern, hoher Phosphorgehalt - überwiegt aber. Außerdem werden Aminosäuren durch Hitze zerstört, deshalb sollte man, wenn man nicht verzichten will, darauf achten, schonend gegartes Fleisch zu essen (Trockenfleisch).
 
Veganer sind ja keine Feinde, Fleischesser auch nicht.

Jeder hat seine Gründe, sich so zu verhalten, wie er/sie es eben tut. Aus meiner persönlichen Sicht ist es jedoch unfraglich, dass langfristig eine fleischreduzierte oder fleischlose Ernährung sich bewähren wird, sogar muss. Das ist nicht nur eine Frage von Mitgefühl und Gesundheit, sondern auch eine von Ökologie und Moral.
 
Aus meiner persönlichen Sicht ist es jedoch unfraglich, dass langfristig eine fleischreduzierte oder fleischlose Ernährung sich bewähren wird, sogar muss. Das ist nicht nur eine Frage von Mitgefühl und Gesundheit, sondern auch eine von Ökologie und Moral.

Ich bin der Meinung: fleischreduziert, aber nicht fleischlos. Mit Gemüse allein wird man die Weltbevölkerung nicht ernähren können, da der Mensch eine gewisse Menge an Kalorien pro Tag braucht. Man kann sich nicht nur von Spargel ernähren. Soviel Gemüse kann nicht angebaut und geerntet werden, dass niemand mehr hungern müsste. Allein schon deshalb, weil es Regionen gibt, die sich nicht für den Anbau von Gemüse eignen (bergische Regionen). Deshalb wird es immer Menschen geben, die auf Produkte vom Tier angewiesen sind.
 
Der ist wirklich gut. Ein Schmunzeln hast du bei mir definitiv erzeugt.

Bevor jemand anders mir die Tiere wegisst, esse ich sie lieber selbst. 😀

Ich konnte nicht drüber schmunzeln.
Wenn ich lese "Den Tieren tut man nichts Gutes, sie werden trotzdem geschlachtet und dann isst sie jemand anderes", kann ich bestenfalls staunen ūber ein derart "einfaches" Denken.
 

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