P
pamir
Gast
wenn ich als frau gerne handwerkerarbeiten mache, habe ich dann keinen zugang zu meiner weiblichkeit? wenn ich noch motorrad fahre? was ist aber, wenn ich mich für mode interessiere, was ja typisch weiblich ist? und wenn ich einen sekt einem bier vorziehe, selbst wenn ich in latzhosen unterwegs bin, fühle ich mich dann als frau oder als mann oder suche ich noch den zugang zu meiner weiblichkeit? wenn ich dann aber doch lieber ein steak esse statt einen puten-fitnesssalatteller? wie laut darf sich eine frau in der öffentlichkeit die nase schneutzen, ohne dass es gerade männlich (hier wohl auch das synonym proletenhaft) rüberkommt?Mir erscheint es so, als ob die männlich wirkende Freundin den Zugang zu ihrer Weiblichkeit, sozusagen zum Frausein noch nicht gefunden hat. Möglicherweise hat sie Angst davor und fühlt sich mit burschikosem Auftreten einfach sicherer?
die summierung dieser attribute ist so absurd, aber sie ist eben einfach.
@ TE: ich würde deiner freundin nicht mit geballten ratschSCHLÄGEN entgegen treten, sondern sie mal vorsichtig fragen, ob sie sich vorstellen kann, woran das liegt. natürlich kann es am aussehen liegen, aber es kann auch -zig andere gründe haben. vielleicht will sie jemanden, der sie so nimmt, wie sie ist? vielleicht ist sonst viel los in ihrem leben? vielleicht ist es für sie schwierig, mit anderen leuten in kontakt zu treten? ich denke, mit gezielten fragen wirst du behutsam zum kern des "problems" vordringen können, und dann ist es auch nicht mehr so schwierig, deine bedenken bezüglich ihres aussehens zu äussern. ob sie dann deinen rat annehmen möchte oder nicht und ob sie das genauso sieht wie du, bleibt dann ihr überlassen.