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kind aus seitensprung :( (lang, sorry!)

luna82

Mitglied
hallo ihr lieben,
ich habe lange ueberlegt und vielen in unterschiedlichen foren gelesen bevor ich mich dazu ueberwunden habe, um rat zu bitten. mein freund hat mich vor 3 1/2 jahren betrogen. es war keine ONS sondern mehrere treffen mit einer frau, die ueber eine zeitspanne von 1 monat gingen. der seitensprung an sich habe ich ihn verziehen, weil es damals zwischen uns gekriselt hat (vielleicht ist doch was an der krise vom 4. jahr dran...) und ich hatte selber seitensprung-gedanken, die ich aber nie ausgelebt habe, vorallem weil ich ihn doch geliebt habe und ihn nicht verletzen wollte. wir haben lange ueber das warum und wieso geredet und es war fuer ihm nichts anderes als eine einfache gelegnheit, sex mal anders zu erleben, da bei uns die sexualitaet ein bisschen eingaschlafen war. diese frau hat aber die situation ausgenutzt und ist schwanger geworden (anders wie mein freund und ich hat sie immer vom staat gelebt und ein kind kann da ja zur geldquelle werden. ausserdem denke ich, sie wollte es versuchen, mein freund fuer sich zu gewinnen). als sie ihm erzaehlt hat, sie sei schwanger, hat er ihr gesagt, dass er sich kein kind mit ihr vorstellen koennte, sondern nur mit mir. daraufhin war sie sauer und hat den kontakt abgebrochen und ist einfach untergetaucht, ihre aussage nach: "damit er sie nicht ueberzeugen kann, das kind abzutreiben." er dachte, sie waere verschwunden, weil das eine luege war und sie uns nur auseinander bringen wollte. als sie aber nach ablauf der 3 monaten in denen man eie abtreibung vornehmen kann, sich wieder gemeldet hat, war ihm klar dass das keine luege war. daraufhin hat er mir vom ganzen erzaehlt und hat alles versucht, damit ich mit ihm zusammen bleibe. ich habe ihm viele fragen gestellt, ein paar wochen beziehungspause eingelegt und mich dann doch fuer ihn entschieden, da unsere beziehung eigentlich ganz gut funktionierte (und die phase der sexuellen unlust war auch teil der vergangenheit). wir haben gemeinsam diese frau besucht (daher weiss ich auch, dass er mir die ganze wahrheit schonunglos erzaehlt hat und dass er diese frau nie was versprochen hatte und dann mir das gegenteil ezaehlt). sie sagte damals, dass sie sich nie zwischen uns stellen wuerde und dass sie alleine fuer das kind aufkommen wurde (was ich - in einer solchen situation - als korrektes verhalten bezeichne, weil ein kind immer eine gemeinsame entscheidung sein sollte). genauso wie man keine frau zur mutterschaft zwingen kann, kann man auch keinen man zur vaterschaft verdonnern. eine weile lang kam auch nichts, bis sie sich dann wieder gemeldet hat und gemeint hat, er waere ein unmensch, weil er sich um das kind nicht kuemmern wuerde. da dachte ich, ich hoere nicht richtig, weil wir das eigentlich geklaert hatten... aber das mit dem kuemmern war wohl nur eine ausrede, weil als wir ein gespraech mit ihr gesucht haben, hiess es, dass er sein kind niemals zu gesicht bekommen wurde aber er muesste unterhalt zahlen. und dann haben wir post vom jugendamt bekommen und jetzt wird wahrscheinlich einen test angeordnet. ich hatte mit dem thema fast abgeschlossen und jetzt tut es verdammt weh, dass sie terror macht. bei unserer finanziellen situation waere fast nichts fuer unterhalt uebrig (wir haben auch ein kind, das 1 1/2 jahre alt ist und ich verdiene kaum was und mein freund auch nicht allzuviel). wir wollten heiraten aber jetzt weiss ich nicht, was wir machen sollten.... die situation belastet mich extrem und ich will nicht, dass dieses kind dann auch mir gegenueber erbansprueche hat. wahrscheinlich ist es zu spaet, um dagegen was zu machen aber es tut schon weh genug zu wissen, dass es dieses kind gibt, ohne dass ich jeden monat dafuer auch "mitzahlen" muss. ich frage mich jetzt, ob ich jemals damit klerkommen werde. ich will unsere familie nicht kaputt machen aber ihre schimpfereien machen mich fertig. hat jemand hier was aehnliches erlebt und weiss rat?
 
Meinst Du das ernst? Ihn hat ja keiner zum Sex gezwungen. Wenn ich eine Schwangerschaft sicher ausschließen will, benutze ich ein Kondom oder habe eben keinen Sex.

Was kann das Kind dafür, dass es vom Vater nicht eingeplant war? Was passiert, wenn sich auch die Mutter hinstellen würde und sagen würde: Nö, der Vater kümmert sich ja auch nicht, dann will ich es auch nicht haben - wir sind doch keine Katzen, die sich unerwünscht vermehren wie nichts Gutes, sondern Menschen, die Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen. Fakt ist: Er wird Vater. Dann muss er sich auch kümmern.

Natürlich hätte sie abtreiben können, dass sagt sich leicht für denjenigen, der die Ausschabung nicht an sich selbst durchführen lassen muss.

Nein. Dein Freund hat sich damals für den Sex entschieden. Jetzt muss er sich auch um das Kind kümmern, zumindest finanziell.

Ich kann verstehen, dass die Situation für Dich echt bescheuert ist. Aber da kann er sich nicht rausziehen.
 
Wenn dein Freund der Vater ist, wird ihm nichts anderes übrig bleiben, als den Unterhalt zu zahlen. Warum hackst du jetzt auf der Frau herum? Wenn dein Freund zu blöd ist, richtig zu verhüten, muss er auch die Konsequenzen tragen.Würde sie in deinen Augen an Achtung steigen, wenn sie keine Ansprüche stellen würde, dein Freund aber trotzdem der Vater bleibt? Wenn dein Freund Zweifel an der Vaterschaft hat, soll er auf einem Test bestehen. Dein Freund sollte die Sache alleine mit seiner Ex-Affäre klären und dabei an das Kind denken. Es trifft keine Schuld.
 
ich weiss selber, dass das kind nichts dafuer kann. es aergert mich nur, dass diese frau das kind nur als mittel benutzt hat um: 1. weiterhin nicht arbeiten zu muessen (ihr erstes kind war langsam zu alt und sie haette arbeiten muessen), 2. um einen mann an sich zu binden von dem sie wusste, dass er eine freundin hat, 3. dass sie untergetaucht ist um ihn nur kein mitspracherecht zu geben, ob sie das kind behaelt oder nicht, 4. dass sie, als mein freund den kontakt gesucht hat, deutlich gezeigt hat, dass ihr einziges interesse geld ist und ihm gesagt hat, dass sie keinen kontakt ermoeglichen wird. kurz gefasst: da er sich nicht fuer sie und das kind entschieden hat, darf er zahlen und verschwinden. einen vernuenftigen gespreach kann man mit der frau nicht fuehren (standen schon einmal vor geschlossenen tueren, weil wir mit ihr reden wollten und sie dazu nicht bereit war). jetzt hat sie ihre telefonnummer auch geaendert und ist gar nicht mehr zu erreichen (und so nah wohnt sie auch nicht, dass man einfach spontan zu ihr fahren koennte... wenn sie in der zwischenzeit nicht umgezogen ist, was sie in den letzen zwei jahren schon einmal gemacht hat). der einzige kontakt sind die briefe vom jugendamt. klar empfinde ich hass fuer diese frau... ihr verhalten ist unter alle sau!!! und damit will ich nicht, das was mein freund mir angetan hat schoenreden. mit vielen gespraechen und auch viel streit haben wir das, was geschehen ist geklaert und die beziehung ist erwachsener und tiefer geworden. sein verhalten war mehr als nur dumm und unkorrekt (er war ja derjenige, der eine freundin hatte!). aber die ganze geschichte mit dem kind hat sie zu verantworten (nicht dss es entstanden ist, sondern das ganze danach). ich verstehe nicht, wie man unter solchen umstaenden ein kind auf die welt bringen kann, sich so verhalten und dann die anderen als unmenschen bezeichnen... und vielleicht sehe ich es auch so, weil ich verletzt bin! zu einem aussergerichtlichen test waeren wir bereit gewesen, sie aber nicht! sie moechte, dass es ueber gericht laeuft, dass er das kind nie sieht aber so viel wie moeglich bezahlt. und ich soll noch verstaendnis haben? das ist mir echt zu viel. wenn das kind ein tag vor der tuere steht werde ich ihm nicht daranverhindern, kontakt zu seinem vater (falls er das wirklich ist!) aufzunehmen... aber die frau moechte. ich nichtmal im bild sehen..
 
Du setzt deinem Freund einen Heiligenschein auf.

Sie hatte zumindest keine Beziehung als sie mit ihm in die Kiste sprang.
Aus welchen Motiven sie nun schwanger wurde, ist im nachhinein irrelevant.
Dein Freund hat sich die Suppe eingebrockt, nun muss er sie auch auslöffeln.
Ums Geld geht es euch doch ebenfalls, du denkst doch jetzt schon daran, dass das Kind erbberechtigt ist.
Dein Freund sollte das Gespräch mit ihr suchen, ohne dich und sich mit dem Jugendamt in Verbindung setzen.
Ich finde es bewundernswert, dass noch zu ihm hältst.
 
Ich finde es bewundernswert, dass noch zu ihm hältst.

Ich auch, aber total.
Ich war in einer ähnlichen Situation, obwohl diese komplett anders entstanden war, als Deine / eure, und einen guten Rat habe ich leider nicht für Dich, außer dass Du Dir überlegen (oder im Laufe der Zeit heraus finden) musst, ob Du und Dein Freund weiterhin zusammen haltet und ob Du die Nerven dafür hast - oder ob nicht. Es ist jetzt wie es ist und kann nicht mehr geändert werden. Wenn Du zu ihm hältst, musst Du in jeglicher Hinsicht mit durch. Ein zweisames, unabhängiges Leben nur mit euren eigenen Kindern gibt's nun nicht mehr. Eventuell wird er auch auf Umgang mit seinem anderen Kind bestehen, wenn er denn schon zahlen muss. Und so weiter. Dann sind die Kindesmutter und das Kind ein Teil eures Lebens.
 
Natürlich hätte sie abtreiben können, dass sagt sich leicht für denjenigen, der die Ausschabung nicht an sich selbst durchführen lassen muss.

so was kann ich leider selber sehr gut nachvollziehen, weil ich sowas auch persoenlich erlebt habe. ein kind kam fuer mich damals nicht in frage viel ich einfach viiiiel zu jung war. und wenn man ein kind bekommt, sollte man auch in der lage sein, sich darum zu kuemmern. das war ich eindeutig nicht und mein damaligen freund auch nicht. sogar bei meinem jetzigen kind musste ich laenger ueberlegen. ich hatte von der situation mit der anderen frau seit 5 monate erfahren (das mag nach viel zeit klingen, die wunde war bei mir aber noch sehr frisch) und wusste nicht, ob ich mit meinem partner zusammen bleiben wuerde. ich wusste, wenn ich das kind nicht behalte, kann ich imeinem freund angesichts der ganzen geschichte mit der anderen frau nicht mehr in die augen schauen, weil ich unser kind "weggemacht" haette, waehrend sie sich dafuer entschieden haette. es ist nicht neid, aber das waere fuer mich eine zusaetzliche, nicht ertragbare last gewesen. ich wusste auch, wenn ich mich dafuer entscheide, muss ich mir auch ziemlich sicher sein, dass es mit dem papa klappt nd mich fuer die beziehung bemuehen. die zweite variante habe ich gewaehlt und manchmal, wenn ich mit den nerven am ende bin, frage ich mich, ob das die richtige wahl war. versteh mich nicht falsch: ich liebe mein kind ueber alles und wuerde ihn niemals "ungeschehen" machen wollen. aber wenn ich manchmal denke, dass ich nicht mehr kann, fuehle ich mich schuld, weil das beenden der beziehung fuer ihn bedeuten wurde, seinen vater zu verlieren (und er haengt sehr an ihm). ich bin nicht deutsche und wuerde nach einer trennung zurueck zu meiner familie wollen, weil ich hier einfach null unterstuetzung habe. das wuerde den kontakt natuerlich erschweren... in solchen momente verzweifele ich, weil ich nicht weiss, ob und wie lange ich das ganze noch ertragen kann - auch meinem kind zu liebe. wenn sie sich nicht meldet, geht's mir ein bisschen besser und die hoffnung entsteht wieder, dass alles gut wird. wenn sie es tut, traeume ich nachts von ihr und muss den ganzen tag an dem was passiert ist darueber nachdenken. 🙁

Ich auch, aber total.
Ich war in einer ähnlichen Situation, obwohl diese komplett anders entstanden war, als Deine / eure, und einen guten Rat habe ich leider nicht für Dich, außer dass Du Dir überlegen (oder im Laufe der Zeit heraus finden) musst, ob Du und Dein Freund weiterhin zusammen haltet und ob Du die Nerven dafür hast - oder ob nicht.

das weiss ich eben nicht.. und manchmal denke ich mir, wenn 2 1/2 jahre nicht gereicht haben, dass ich damit klarkomme, vielleicht werde ich nie damit klarkommen. ich mache auch eine psychologische einzeltherapie seit fast einem jahr aber es scheint nicht sehr viel zu bringen. die psychologin sagt mir auch, ich soll mit dem ganzen langsam klarkommen aber manche sachen, wie z.B. traeume kann man einfach nicht steuern! es wuerde mich interessieren, wie es bei dir weitergegangen ist. hattest du die kraft, um weiter zu machen und wie lange hat es gedauert bis es dir "besser" ging? bei mir wechseln sich immer wieder bessere und schlechtere phasen... wenn ich mein kind nicht haette, waere ich aber wahrscheinlich laengst weg!

Ich wünsche Euch, dass Ihr fünf 😉 einen guten gemeinsamen Weg findet 🙂

das hoffe ich auch aber ich bin von allen noch wahrscheinlich die einzige, die irgendwie gespraechsbereit ist. mein freund moechte keinen kontakt. die frau ist auch nicht zu einem gespraech bereit. in einer solcher situation denke ich, kann wirklich niemandem vermitteln. ich hoffe, dass bald die vaterschaft auch geklaert ist (vielleicht habe ich auch die minimale hoffnung, dass er doch nicht der vater ist), damit ich sehen kann, wie ich mit der situation wirklich klar komme. mir waere eine klare situation viel lieber, ansonsten fuehle ich mich als haette ich das schwert von damokles ueber den kopf, ohne zu wissen ob und wann es runter kommt. ok, ich gehe schon davon aus, dass das kind von meinem freund ist, alleine weil sie das ganze mit dem ja amt auf die beine gestellt hat. aber man weiss ja nie...
 
Ich fasse einfach mal die Fakten zusammen:

- Weder DU noch DEIN FREUND haben oder hatten ein Mitspracherecht an der Entscheidung, das Kind auszutragen oder nicht

- Die Spekulationen über die Gründe der Entstehung des Kindes (damit sie nicht arbeiten muss???) kannst du dir sparen. Geht dich erstens nichts an und kannst du zweitens nicht beurteilen - und drittens wäre dein Freund in der Pflicht gewesen, bei der Verhütung mitzuwirken.

- Dein Freund ist Vater des Kindes und hat Pflichten. Dem Kind gegenüber. Denn der Unterhalt steht dem KIND zu. Die Frau könnte überhaupt nicht darauf verzichten! Schon mal garnicht, wenn sie Sozialleistungen erhält. Die Behörden sind da ziemlich fix drin, den Erzeuger in die Pflicht zu nehmen.

- Dein Freund hat allerdings auch RECHTE. Umgangsrecht z.B., das unabhängig von Unterhaltszahlungen zu sehen ist.
Ggf. muss er das eben vom Jugendamt festlegen lassen bzw. vor Gericht durchsetzen, aber dieses Recht steht ihm und DEM KIND zu.

- Übrigens hat das Kind auch Großeltern. Und nicht nur mütterlicherseits ;-) Du darfst dir verinnerlichen, dass euer gemeinsames Kind ein Halbgeschwisterchen hat, mit allen Konsequenzen.
Und JA, auch was das Erben angeht.


Schwere Prüfung für jede Partnerschaft.

Ich wünsche euch alles Gute.
 
Ich fasse einfach mal die Fakten zusammen:

- Weder DU noch DEIN FREUND haben oder hatten ein Mitspracherecht an der Entscheidung, das Kind auszutragen oder nicht

- Die Spekulationen über die Gründe der Entstehung des Kindes (damit sie nicht arbeiten muss???) kannst du dir sparen. Geht dich erstens nichts an und kannst du zweitens nicht beurteilen - und drittens wäre dein Freund in der Pflicht gewesen, bei der Verhütung mitzuwirken.

- Dein Freund ist Vater des Kindes und hat Pflichten. Dem Kind gegenüber. Denn der Unterhalt steht dem KIND zu. Die Frau könnte überhaupt nicht darauf verzichten! Schon mal garnicht, wenn sie Sozialleistungen erhält. Die Behörden sind da ziemlich fix drin, den Erzeuger in die Pflicht zu nehmen.

- Dein Freund hat allerdings auch RECHTE. Umgangsrecht z.B., das unabhängig von Unterhaltszahlungen zu sehen ist.
Ggf. muss er das eben vom Jugendamt festlegen lassen bzw. vor Gericht durchsetzen, aber dieses Recht steht ihm und DEM KIND zu.

- Übrigens hat das Kind auch Großeltern. Und nicht nur mütterlicherseits ;-) Du darfst dir verinnerlichen, dass euer gemeinsames Kind ein Halbgeschwisterchen hat, mit allen Konsequenzen.
Und JA, auch was das Erben angeht.


Schwere Prüfung für jede Partnerschaft.

Ich wünsche euch alles Gute.

ich gehe mal der reihenfolge nach:

- mitspracherecht haette ich ganz sicher nicht gehabt, mein freund aber sehr wohl (und ich meine nicht mitentscheidungsrecht, sondern nur, dass ihm das recht, darueber zu reden und eventuell zusammen zu entscheiden total geweigert wurde.

- diese spekulationen haben sich aus dem gespraech ergeben, was wir mit der frau hatten. dazu kommen die meinungen von gemeinsamen bekannten. aber im endeffekt ist es egal: das kind ist jetzt da.

- ich glaube mein freund wuerde seine rechte nicht in aspruch nehmen und das nicht weil er ein unmensch ist, sondern weil er weiss, dass das mich voellig kaputt machen wuerde (und wenn ich das dann nicht aushalte und schluss mache, dann verliert er nicht nur mich, sondern auch unser kind - und das sicher nicht, weil ich ihm den umgang verweigern wuerde, sondern weil ich dnn zu meiner familie ziehen wuerde - die uebrigens nichts von der situation weiss - und sie wohnen ueber 500km. weit entfernt). ich weiss, dass ich ihm sagen sollte, er soll sich unbedingt um das kind kuemmern. das wuerde ich aber wahrscheinlich nicht verkraften, vorallem nicht wenn diese frau dann dabei waere.

- die grosseltern vaterseits wissen von der situation und wollen nichts mit frau und kind zu tun haben. das habe nicht ich entschieden, sondern sie selber, weil sie zu uns stehen wollen und wahrscheinlich merken, dass das ganze nicht kompatibel ist.
Erbanspruche hat das kind mir gegenueber nicht, weil mein freund und ich nicht verheiratet sind (gerade deswegen sind wir es nicht!). ich will nicht, dass wofuer ich arbeite (und im endeffekt das wofuer meine familie arbeitet) irgendwann diesem kind gehoert. es wuerde mir einfach zu weh tun. und meiner familie wuerde ich es auch nicht antun wollen, da sie deutlich besser situiert sind als die familie von meinem freund und von dieser frau... und wenn ich denke, dass alles was meine eltern erreicht haben gehoert dann zum teil diesem kind (und vielleicht sogar mit seiner mutter!), sehe ich rot. was koennen meine eltern dafuer? was kann ich dafuer? ich will nicht mitzahlen! ich habe genuggelitten. unterhalt ist schoen und gut aber ich will nicht, dass eine situation, die mich schon nervlich kaputt macht, mich dann auch finanziell schwer trifft!

schwere pruefung... das ist sie auf jeden fall!! und ich will dann nicht die boese sein, die jeden kontakt verhindert... aber ich glaube, da sind mein freund und die mutter des kindes noch entschlossener, dass keinen kontakt entstehen soll. ich weiss, dass ich sagen soll, dass mein freund unbedingt kontakt zum kind aufnehmen soll, eventuell auch das JA einschalten, um das zu erreichen. aber erstens will er das gar nicht und zweitens wuerde es mir auch nichts bringen, offenheit zu zeigen, wenn ich genau weiss, dass ich das wahrscheinlich nicht ertragen wuerde (kann sein, dass sich das mit der zeit aendert). schoen ist die situation fuer keine der beteilgten..
 
Erbansprüche hat dieses Kind immer nur gegenüber seinem Vater, niemals aber gegenüber dir. Ihr seid ja nicht verwandt. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn du und dein Freund heiraten würden.
 

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