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Gedankengänge Thema Emanzipation

  • Starter*in Starter*in pfefferjunge
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Es ist ein gesellschaftlicher Unterschied, den ich als Mann nicht akzeptiere! Nein ich will keine Röcke und Kleider tragen. 😉 Frauen können sich auch zu formalen Anlässen recht locker und luftig korrekt kleiden, Männer nicht!
Das ist für mich als Mann ein Stück Diskriminierung gegenüber der Frau!!

Das ist die Mode, mein Freund... nicht die Frau!🙂

Man muss einer Gesellschaft Zeit geben sich zu wandeln und an zu passen. Ich finde schon dass wir ein ganzes Stück weiter sind als unsere Eltern, also 30 Jahre zurück. Für unsere Kinder und Enkel wird das Thema immer weniger zum Thema, sondern zur Normalität. Klar gibt es Länder in denen es schneller geht, aber auch welche wo dieses Thema Tabu ist...

Es ist eine Prinzipielle Sache: Wenn ich Heute an einem Punkt eine Frauenquote einführe ist das zugunsten der frauen, was vom Prinzip her richtig ist. ABER am Ziel vorbei. Eine Unisex Quote wäre doch logisch. So könnte man z.B. sagen, von jedem Geschlecht müssen mindestens xx% vertreten sein. Somit ist keiner bevorzugt oder benachteiligt. Wobei die Quotensache eine Diskussion für sich ist...

Du verstehst es leider nicht, es muss zum Wohle der Frau sein, sonst wäre es sinnlos!
Aber nenn mir doch mal, wo die Männer benachteiligt sind?

Unisex bedeutet faktisch keine Änderung, weil das jetzt schon erfüllt ist, wenn es keine Rolle spielt, welches Geschlecht man hat. Du meinst aber sicher etwas anderes. 😉

Nochmals, um eine Quote zu rechtfertigen, muss eine messbare Benachteiligung vorhanden sein. Diese ist vorhanden.


Für mich ist Emanzipation im Alltag ein wichtiges Thema, in dem ich auch mal provoziere um es Gegebenheiten zu verdeutlichen. Zum Beispiel mache ich mir ab und an mal den Spaß und gebe demonstrativ den Herren zuerst die Hand und sage: "Im Rahmen der Emanzipation die Herren zuerst". Klar ein Date kann gerne konservativ laufen, das ist ein Rollenspiel, muss aber nicht.
Wie gesagt, wenn Emanzipation dann bitte bitte konsequent und nicht nur die Vorteile für eine Seite.

Grüße
Marcus
Frage:
Warum ist Emanzipation gerade eine Frage der Höflichkeit?
Warum reduziert man das auf Floskeln?
In welchem Gesetzesentwurf steht drin, dass es um Höflichkeit geht?
Keine Frau wird benachteiligt, wenn man ihr die Türe nicht offen hält wenn sie dadurch möchte.
Doch es geht darum, dass man sie Aussperrt!
 
Rhenus ,

ich muss bald das Zitieren üben , aber eine Muslima , die heimlich lehrt und unterdrückt wird , müsste erst 'mal anfangen die freiwillge Verschleierung abzulegen , um auch glaubhaft zu sich stehen zu können .

Ist wirklich freiwillig der Schleier !

Da spielt aber soviel Religion mit , dass das alles nichts mit unsererer Emanzipation zu tun hat .
Wir müssen uns ja nicht vor Unterdrückung wehren hier !

Bei uns will eine Frau nur das , was ein Mann will . Nirgends wurde geprüft , ob eine Frau Schaden nimmt , wenn sie Frau bleibt !

Nur darum geht es , nicht um Geld , nur um kindische Belange !
Bin einfach konsterniert !
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage:
Warum ist Emanzipation gerade eine Frage der Höflichkeit?
Warum reduziert man das auf Floskeln?
In welchem Gesetzesentwurf steht drin, dass es um Höflichkeit geht?
Keine Frau wird benachteiligt, wenn man ihr die Türe nicht offen hält wenn sie dadurch möchte.
Doch es geht darum, dass man sie Aussperrt!
Bei Emanzipation geht es nicht primär um Regeln und Vorschriften, vielmehr um ein Umdenken der Gesellschaft. Natürlich ist Höflichkeit quasi Pflicht!!! Aber zur Emanzipation zählen eben alle gesellschaftlichen Grundwerte und nicht nur ausgewählte. Warum soll eine Frau nicht zuvorkommend beim Mann sein? Warum soll nicht die Frau den Mann zum Date einladen, warum soll nicht die Frau dem Mann die Tür aufhalten?

Ja ok Knigge.... Aber man sollte man nicht ALLES auf Geschlechter spezifische Benachteiligung durchforsten?

Grüße
Marcus
 
Bei Emanzipation geht es nicht primär um Regeln und Vorschriften, vielmehr um ein Umdenken der Gesellschaft. Natürlich ist Höflichkeit quasi Pflicht!!! Aber zur Emanzipation zählen eben alle gesellschaftlichen Grundwerte und nicht nur ausgewählte. Warum soll eine Frau nicht zuvorkommend beim Mann sein? Warum soll nicht die Frau den Mann zum Date einladen, warum soll nicht die Frau dem Mann die Tür aufhalten?

Ja ok Knigge.... Aber man sollte man nicht ALLES auf Geschlechter spezifische Benachteiligung durchforsten?

Grüße
Marcus

Nein, es geht dabei um handfeste Benachteiligungen in Karriere, Arbeit, Einkommen, Renten und Doppelbelastung.
Die Wirtschaft kennt kaum Frauen in den Vorständen.

Die erste Frau in der Vorstandsetage eines Dax-Unternehmens - Weltfrauentag - FOCUS Online - Nachrichten


Gleich, welchen Datensatz man einer Analyse der Erwerbseinkommen zu Grunde legt, das Einkommen von Frauen liegt in Deutschland bei ungefähr gleicher Arbeitszeit mindestens 20 Prozent unter dem von Männern. Damit nimmt Deutschland mit Österreich und Großbritannien unter den EU-Staaten einen der letzten Rangplätze im Hinblick auf die Angleichung der Einkommen von Frauen und Männern ein.


Gender Datenreport - 3. Erwerbseinkommen von Frauen und Männern
 
Wir reden aneinander vorbei!

Was Du sagst ist richtig, es primär geht um Nachteile für Frauen.

Das Ziel ist dass es für die Gesellschaft völlig normal ist, dass
kein Geschlecht bevorzugt oder benachteiligt wird!

Der Weg muss übergangsweise über Vorschriften gehen, dass
kann aber nicht das schlussendliche Ziel sein.

Du redest vermutlich vom Weg und ich vom Ziel. ;-)


Grüße
Marcus
 
[SUP]
Die Krux bei der Sache ist, dass Buben hier in Frauendomänen wie beispielsweise die Pflege gedrängt werden sollen, die eher schlecht bezahlt sind, während Mädchen Männerdomänen wie Maschinenbau schmackhaft gemacht werden sollen.

Während man Mädchen fördern will, scheint mir, dass Buben bewußt in weniger lukrative Branchen gedrängt werden sollen.

Der Boy's Day ist damit eine Art Antiförderung für Buben.


Das sehe ich anders. So lange man den Jungen die Unterschiede in der Bezahlung nicht hinterhältig verschweigt (und ich denke mal, das tut dort niemand), halte ich es für eine gute Idee ihnen diese Berufe mal in der Praxis zu zeigen. Schließlich entscheiden sie später immer noch selber wohin die berufliche Reise geht.

Hinzu kommt, dass Geld beim Arbeiten nicht alles ist. Einigen mag die arbeit dort einfach gefallen.

[/SUP]
 
Wir reden aneinander vorbei!

Was Du sagst ist richtig, es primär geht um Nachteile für Frauen.

Das Ziel ist dass es für die Gesellschaft völlig normal ist, dass
kein Geschlecht bevorzugt oder benachteiligt wird!

Der Weg muss übergangsweise über Vorschriften gehen, dass
kann aber nicht das schlussendliche Ziel sein.

Du redest vermutlich vom Weg und ich vom Ziel. ;-)


Grüße
Marcus
Kann sein...😉
Bevor ich ein Ziel erreichen kann, muss ich einen Weg gehen... 🙂

Aber ernsthaft, es ist ja Jahrzehntelang behauptet worden, es regelt sich von alleine, doch nichts regelt sich von alleine, wenn der Profit winkt.
Vielmehr wird das Gefüge (Lohndumping) weiter als bisher auf Männer übergreifen.

Zuerst wurde behauptet es wären zu wenige Frauen auf dem Arbeitsmarkt vorhanden.
Dann waren sie angeblich nicht qualifiziert.
Und jetzt soll es sich alleine regeln, obwohl nichts passiert?

Um es klar zu sagen, es spielt keine Rolle, ob in der Vorstandsetage ein Mann oder eine Frau neoliberal entscheidet.
Es geht mir um eine weite gesellschaftliche Gleichstellung von Frau und Mann, wo denen bisher, die Kinder bekommen, dies richtiges Geld kostet und der Wirtschaft Profite bringen.

Daran sollten Männer auch mal denken, bevor sie denen auf den Leim kriechen, die Billiglöhne (für alle) wollen.
Wenn Frauen weniger Lohn bekommen in der Ehe oder Partnerschaft, bedeutet das eben weniger gemeinsames Einkommen. Ist doch leicht zu verstehen.

Oder sind Männer so eitel, sich damit zu identifizieren, dass es wichtig ist, ob sie paar Kröten mehr nach Hause bringen?
 
Tach!

Ich (m) bin für die Gleichberechtigung und habe sebstverständlich auch nichts gegen emanzipierte Frauen. Im Gegenteil, sollte mehr davon geben. Ich fühle mich nicht von Frauen bedroht, habe auch keine Angst meinen Job an eine Frau zu verlieren, aber trotz dessen empfinde ich die politische Diskussion um die Frauenquote als etwas scheinheilig, zumindest in manchen Teilen.

Eine Quote durchzuboxen und den Unternehmen aufzuzwingen halte ich persönlich eher für einen Rückschritt in der Gesellschaft. Und ob sowas auf die Dauer funktionieren würde sei auch mal dahingestellt. Merkel, Schröder und Konsorten haben schon irgendwo recht. Frauen werden sicherlich in einigen Bereichen benachteiligt. Aber mir erscheinen die ständigen Rufe nach mehr Frauen in den Top-Etagen als das falsche Signal. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, als wäre es Deutschland für eine Frau nicht möglich Karriere zu machen, beruflich aufzusteigen, Führungspersönlichkeit zu sein. Dabei machen es die Politikerinnen doch selbst vor. Zu den mächtigsten Personen Deutschlands zählen nicht wenige Frauen. Schaut man sich auf Bundesebene mal die Ministerriege an, dann tauchen dort viele Frauen auf. Die höchsten Ämter werden gleichermaßen von Männern und Frauen bekleidet. Und ganz oben steht Frau Merkel. Die dann ganz laut die Vorstände deutscher Unternehmen in die Mangel nehmen will. Das verstehe ich nicht so ganz. Die Politikerinnen stehen an der Spitze der Macht, es wird trotzdem nur geschimpft und sich beschwert.

Natürlich sind in absoluten Zahlen mehr Männer in den oberen Managementebenen vertreten als Frauen. Aber so wenige Frauen sind es nun auch wieder nicht. Vielleicht sollten einige auch mal weg von den DAX-Unternehmen gehen, und auch mal in andere Bereiche schauen. Zu den wichtigsten und mächtigsten Personen weltweit zählen und zählten immer auch Frauen. Die britische Königin, Hillary Clinton, damals Margaret Thatcher, Angela Merkel, und und und. Die Liste kann man unendlich erweitern. Was ich damit sagen will, vielleicht sollte auch irgendwann mal Schluss sein mit dem pushen von Frauen. Hat doch bis jetzt auch gut funktioniert. Ganz ohne Quote und Gesetze.

Und noch eine Frage zu der ständigen Behauptung Frauen würden ja weniger verdienen. Klärt mich bitte mal auf. Wo werden Frauen denn schlechter bezahlt? Ich behaupte mal hier werden oft Milchmädchenrechnungen vollzogen. Natürlich verdient die kommunal angestellte Erzieherin weniger als der Elektriker bei einem großen Energiekonzern. Aber das hat doch nichts mit dem Geschlecht zu tun. DER Erzieher verdient doch nicht mehr als DIE Erzieherin, oder leben einige hier in einem anderen Deutschland? Und das Frauen verstärkt in die sozialen Berufe (viele davon öff. Dienst = schlechtere Bezahlung) drängen, dafür kann ja nun niemand was. Ansonsten ist mir noch nie aufgefallen, dass die Personalabteilungen nach Geschlechtern aufgeteilte Arbeitsverträge in der Schublade hat. Jede(r) erhält denselben Vertrag mit derselben Gehaltsgruppe. Bei außertariflich ausgehandelte Gehältern ist sich aber Jede(r) selbst der oder die Nächste. Oder ist mir was entgangen? Lasse mich gerne belehren.
 
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