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Verkrafte den Tod meines Hundes nicht

guten morgen Allerseits..

Tag 6..und was soll ich sagen,der Schmerz ist anders als am ersten Tag,er ist nicht "Dauerpresent" ,sondern kommt
jetzt wehenartig,es überrolt einem.
Wir hatten Besuch gestern,er konnte mich aber nicht ablenken,im Gegenteil,ich bin ein paar mal zur Küche zum weinen..
Was positives: ich habe gestern ein Plastikspielzeug von ihm wiedergefunden 🙂
Man klammert sich an Kleinigkeiten..

schön das man hier verstanden wird 🙂
Lise es geht vielen wie Du ich fand daß hier so schön
traurige Worte
Der Tod (Vorsicht, das ist ein Gedicht wo die Tränen fließen) [Archiv] - zooplus - Haustierforum
 
ja , lise , der schmerz überrollt einem, und immer dann wenn man grade so nicht mit rechnet.
bei mir jedefalls. so ging es mir als die liebe zu meinem mann gestorben ist , so ging es mir als dez.2010 meine geliebte oma starb, und wie es mir bei meinem schaferhund mix ging hab ich ja schon erzählt.
der schmerz des verlustes ist immer ähnlich in seiner art.
für mich in letzter zeit schon fast ein vertrautes gefühl. obwohl ich davon langsam genug habe. aber ich will die erinnerung nicht daran vergessen, damit mich dieses gefühl nicht überraschen kann, wenn ich am wenigsten damit rechne.
meine schwester hat letztes jahr um die zeit hier iheren pudel einschläfern lassen müssen. sie hat so gelitten, aber bei ihr gibt es nur ein mittel gegen die situation, sich schnell einen neuen hund holen, weil sie einfach nicht ohne hund leben kann. sie wäre in eine elendige tiefe depression gerutscht.
es hört sich oberflächlich an , gleich einen neuen hund zu holen. aber nein sie ist ein extrem sensibler mensch, und kann den schmerz um den verlust ihres hundes nur so, ganz langsam verarbeiten.
nun jeder mensch geht anders mit seinem schmerz um.

ich hoffe das du einen guten weg findest. deine trauer ist gerechtfertigt, und du darfst traurig sein. erinnere dich er hat schon sehr gelitten. konnte kaum noch aufstehen und sein geschäft verrichten.
welch ein endiges gefühl für in lauftier.
ich könnte mir vorstellen, das er dir dafür dankbar ist , jetzt ist er endlich frei von den körperlichen beschränkungen.

halt dich tapfer ,
schöne grüße
pecky-sue
 
Wenn Du jemals ein Tier liebst,
dann gibt es drei Tage in Deinem Leben,
an die Du Dich immer erinnern wirst ...


Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht, um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat.

Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinen Räumen für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, dass Du durch die vielen Jahre, die da kommen werden, mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame, überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. Du wirst anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt.
Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.

Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen. Und wenn es Dir so ergeht, wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten.

Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Tier stehst, für das Du die vielen, von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine kleine Seele mit Dir geht durch die einsamen Tage, die kommen werden.
Und in den Momenten, in denen Du darauf wartest, dass Dir all unser Gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren - nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerzen in Deinem Herzen hinterlassen.

Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz, als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang der Erinnerung Deines Tieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden. Da wird eine Erkenntnis kommen, die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben.

Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben.
Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden, solange wir leben.
Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit, selbst zu gehen, gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tiere wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

(Lutz Schneider)
 
Gedicht von Christine kann ich noch nicht lesen....später mal.

Ich finde es gar nicht schlimm, sich einen neuen Hund zu nehmen, ich kann und will ohne Hunde nicht leben, dann will ich lieber sterben, ohne Hund ist mein Leben sinnlos, ohne Inhalt und Freude.
Wir alle hier, die hier schreiben, sind Tierfreunde und es ist mir ein Bedürfniss wieder einem Geschöpf einen Platz zu geben, in unserem Herzen und in unserem Leben. Es gibt so viele Tiere da draussen, die auf uns warten, dass wir sie lieben und pflegen, dafür schenken sie uns ihre Treue und Liebe. Meine Freundin arbeitet für die Tierhilfe in Cran Canaria, dort rettet sie Hunde vor der Tötung, wir alle können da mithelfen und einen Hund retten. Später poste ich mal die Adresse, kann jetzt nicht reinschauen, sonst heule ich nur noch.
Auch wenn ein neuer Hund bei uns sein wird, deswegen vergesse ich das eine Tier bestimmt nie und nach einer Weile weicht der Schmerz und ich denke in liebevoller Erinnerung an die wundervollen Tage mit meiner Lucy.
Man weiss ja dass unsere Hunde nur einen Lebensabschnitt mit uns gehen, der Schmerz am Ende eines Hundelebens ist furchtbar, aber die Freude die sie uns geben in ihrem Leben wird immer größer sein als der Schmerz.

Möge die Erinnerung bei uns sein und die Freude wiederkommen !
 
Zuletzt bearbeitet:
@Moniomi
es ist bei jedem anders,nicht alle sind in der Lage sofort einem anderen Tier einem Platz im Herzen zu geben,den daß Herz weint noch.
Auch hier in Deutschland die Tierheime sind übervoll.
Doch alles braucht Zeit.
 
Hallo OldCat, entschuldige ich habe die falschen Worte gewählt.
Sicher geht jeder mit Trauer anders um und jeder wird das tun, was für ihn das Beste ist.
Bei uns sind die Tierheime sicher auch voll, aber ich hoffe nicht dass die Tiere dort getötet werden....will ich jetzt auch gar nicht wissen.

Tut mir leid, Monika
 
Bei allem Verständnis - ich habe selbst Tiere aller Arten - , aber richte deine Blick nicht immer noch nur zurück auf dein Tier, das gegangen ist, sondern schau, wo eines ist, dass dich vielleicht brauchen könnte! Es gibt SOviele, die in elenden Verhältnissen leiden - betrachte es als Vermächtnis deines Hundes, wenn du dich nun einem neuen, hilflosen Wesen zuwendest.
 
Ja genau, lieber Tierfreund, das ist auch meine Angelegenheit, ich bekomme Anfang März einen kleinen Welpen aus der Tierrettung in Spanien, die werden dort getötet, wenn sie keinen finden, der sie aufnimmt. Deswegen werde ich sehr lang um meine Lucy trauern....ich habe ein grosses Herz. Alle meine Katzen habe ich hier auf den Dörfern gefunden und sterilisieren lassen und impfen, meine Hunde sind auch immer aus der Tierrettung.
 
Ich musste meinen alles geliebten Hund nach einer Woche Kampf gegen die Krankheit am Freitag gehen lassen. Nun weine ich seit Freitag Tag und Nacht und begreife es noch immer nicht das er nicht mehr da ist. Für mich ist seit Freitag die Welt stehen geblieben. Und ich kann mir nicht vorstellen den Rest meines Lebens ohne ihn zu sein. Hört sich komisch an aber er war wie ein 2tes Kind für mich. ...

Verstehe ich das richtig, du stellst Hund und Kind auf einer Stufe? Generell verstehe ich deine Trauer. Ich hatte auch schon geliebte Tiere verloren. Tat auch ganz schön weh aber ich könnte sie niemals auf einer Stufe mit meinen Kindern stellen.

Bei allem Verständnis - ich habe selbst Tiere aller Arten - , aber richte deine Blick nicht immer noch nur zurück auf dein Tier, das gegangen ist, sondern schau, wo eines ist, dass dich vielleicht brauchen könnte! Es gibt SOviele, die in elenden Verhältnissen leiden - betrachte es als Vermächtnis deines Hundes, wenn du dich nun einem neuen, hilflosen Wesen zuwendest.

Genau.
 
hallo Mira B.,
tut mir leid, aber ich finde deine worte mehr als unpassend hier.

ausserdem, hast du mal gelesen der beitrag der TE das war im oktober.
und der schmerz der anderen, die vom tode ihres tieres und den schmerzvollen gefühlen berichten ist gefälligst nicht zu kritisieren.
solche antworten wie deine ärgern mich sehr. erzähls doch der parkuhr.
schon mal was von respekt für trauernde gehört.
ich weiß nicht was dich dazu veranlasst hat so einen traurigen thread, mit so unschönen worten zu füllen.

tschüß
 
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