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Verkrafte den Tod meines Hundes nicht

@Mira B.

Natürlich war er für mich wie ein 2tes Kind da ich für mein Kind alles tue so tue ich es auch für meinem Hund. Ein Hund ist nicht nur ein Tier er gehörte zu meiner Familie und er war manchmal mehr für mich da als mancher Mensch darum hat er es auch verdient so behandelt zu werden und nicht wie "nur ein Tier". Um einen Mensch trauert man doch auch warum nicht um einen Hund der dich jahrelang begleitet hat der dich trotzdem gern hatte auch wenn du nicht immer fair warst.

Ich wünsche das keinem so etwas mit zu erleben wenn das liebste Tier gehen muss, manche sind gefasst doch für mich ist eine Welt zusammen gebrochen denn mein Hund war immer an meiner Seite egal wo ich war oder hingefahren bin mein Hund war immer dabei.
 
Also, wie geschrieben hatte ich auch schon geliebte Tiere, die zur Familie gehörten aber sie mit meinen Kindern auf einer Stufe stellen könnte ich nicht. Na ja, jedem das Seine. Ich hoffe dein Kind leidet nicht unter deiner Trauer. Desweiteren ziehe ich mich hier aus der Schusslinie der "Tierfreunde". Wollte nur betonen, dass mir meine Kinder viel wichtiger als mein Tiere sind.
 
mira b

da brauchst du dir überhaupt keine Sorgen machen mein Kind hat überhaupt nichts von meiner Trauer mitbekommen da sie nicht weiß was Tod sein bedeudet weil sie einfach noch zu klein ist. Unser Hund wohnt jetzt im Himmel bei den Engerln weil die Engerl auch mit Hunden spielen wollen. Falls du dir Sorgen ums Kindeswohl machst.
 
traurig, traurig, das man sich jetzt auch noch rechtfertigen muß für die trauer um den geliebten hund.
der thread war gedacht um trost zu finden, nicht um kritisiert zu werden für die liebe zu seinem gestorbenen hund.
es wäre schön, wenn diese wärme die dieser thread gab, jetzt wieder ungestört für die trauernden stattfinden kann.

grüße pecky
 
Ja das ist wohl richtig, Trauer ist für jeden Menschen seine eigene Sache. Wer bestimmt wie traurig über was sein darf.
Ich trauere um meinen Hund, da er auch für mich wie ein Kind an meiner Seite war und ich schäme mich nicht dafür. Meine Mutter ist vor 26 Jahren gestorben, ich denke jeden Tag an sie, ein Kind habe ich Gott sei Dank noch nicht verloren, aber ich trauere JETZT um meinen geliebten Hund und es zerreißt mir das Herz, dass er nicht mehr da ist.
Es ist wirklich unmöglich, dass man dafür von irgendwelchen Leuten angefeindet wird. Was tun diese Leute auf so einer Seite, haben sie genug Zeit um hier mitzuschreiben....so eine arme Seele, diese Mira B. such dir doch eine gemeinnützige Aufgabe, dann hast du was zu tun und brauchst nicht tierliebe Menschen in ihrer Trauer belästigen.
 
ich habe schon beides erlebt. einen lieben Menschen verloren, der viel zu früh gestorben ist und einen Hund, er mich auch lange begleitet. natürlich ist der Tod eines lieben menschen schlimmer, weil sich das leben schlagartig um 180 grad wendet. alles ist anders...... aber in der akutphase der Trauer tut beides gleich weh. als mein Hund gestorben ist, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. man kommt aber über diesen Verlust schneller hinweg, auch wenn es sehr weh tut. einen Menschen den man verliert, bedeutete auch, dass das leben sich Komplet ändert. das muss der verstand erstmal verstehen. das dauert viel länger. es braucht viel zeit.
wenn ein Hund verstirbt, es es zu beginn furchtbar, weil er morgens nicht mehr kommt, um mich zu wecken, ich nicht mit ihm Gassi gehen muss, er mich nicht mehr nervt, weil er Flausen im kopf hat oder er mir Trost spendet, wenn er merkt, dass mit mir etwas nicht stimmt. all diese Gewohnheiten sind nun nicht mehr. und das macht sich schnell bemerkbar. es tut weh und man will es nicht wahr haben. jedoch sollte man die Trauer um den Hund nicht zum neuen Lebensinhalt machen. man sollt lieber versuchen mit wohlwollen zurück zu blicken und vielleicht einem neuen Hund ein zu hause schenken. aber die trauerverarbeitung um ein tier oder einen lieben Menschen sind sehr wichtig, denn nur so kann man verarbeiten. es sind aber 2 verschiedene Dimensionen.

an meinen Hund denke ich jetzt fröhlich zurück und habe einen tollen neuen Hund, der mich durch sein individuelles Wesen wirklich bereichert. aber mit dem Tod meines Vaters habe ich noch immer große Probleme, machmal mehr manchmal weniger. ein lieber mensch von mir ist jetzt 3 Jahre Tod. ich bin immer noch sehr traurig, aber es wird immer erträglicher.

ob Hund oder mensch, beides darf und muss betrauert werden, wenn auch irgendwie unterschiedlich. das ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die Wahrheit. 🙂)
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Zoey, das hast du wunderbar geschrieben und entspricht genau meinen Gedanken.
Der Tod deines Vaters ist ganz schrecklich, die Trauer wird dich noch sehr lange begleiten, wie bei meiner Mutter, die sehr nah bei mir ist, von ihr fühle ich mich auch heute noch verlassen und rede und schimpfe mit ihr, wenn etwas nicht so rund läuft, aber nach 26 Jahren habe ich auch verstanden.......dass ihr Tod eine Gnade war, sie ist morgen einfach nicht mehr aufgewacht, mit 72 Jahren und hatte Krebs, aber der Schock war für mich unbegreiflich.
Ich bekomme in 2 Wochen auch kleine Welpen, denen ich ein Zuhause gebe, dann bin ich sicher ein bisschen abgelenkt und meine Gedanken kreisen nicht nur noch um den Verlust meiner Lucy, vergessen werde ich sie nie.
 
Jeder der ein Tier verloren hat,weis wie gross die Trauer sein kann
die Leere in der Wohnung
man kommt nach Hause es ist alles anders.
Dieses anders :Liebe die man bekam und gab ist verwandelt, in Trauer.

Doch auch wen man es schafft sich ein anders Tier zu kaufen,es ist und kann kein Ersatz sein.
Man kann einem anderen Tier Liebe geben wird auch geliebt werden
doch wieder auf eine andere weise.

Tote trägt man immer im Herzen.
Erinnerungen werden wach werden immer wieder
und es werden irgendwann die Trauertränen, sich nur noch in schöne Erinnerungen verwandeln.

Doch erst ist die Trauer da,die Leere die Tränen
und diese Zeit ist mehr als Schmerzhaft.
Doch unterdrücken sollte keiner die Trauer
Tränen befreien.


Dieser Ring der sich um die Brust schnurrt,er wird sich nicht öffnen wen man seiner Trauer keinen Raum gibt.

Jeder hat wohl dazu seine persönliche Meinung,Tränen und Schmerz fragen nicht nach Meinungen anderer
Gefühle,Trauer Tränen man sollte diese zulassen und sich nicht verstecken.
Gruss OldCat
 
Du kannst einfach Katze/Kater durch Hund ersetzten in dem Text


"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.

"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".

"Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".

"Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

"Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, daß wir sie lieben".

Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.

"Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."

Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.

"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

"Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."

So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.

"Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.

Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.

"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber bald waren sie wieder zurück.

"Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."

Der große Engel schüttelte den Kopf.

"Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."

Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.

"Was ist mit denen?" riefen sie.

Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.

"Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."

"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer.

"Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.

"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.

"Ja", erwiderte der große Engel.

"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.

"Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."

"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.

Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.

"Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."

"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.

Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.

"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"

Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.

"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.

"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"

Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.

Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."

Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.

"Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."

Der kleine rote Kater setzte sich auf.

"Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.

"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."

"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.

"Wird sie jemals aufhören zu weinen?"

Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."

Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.

"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."

"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"

Die Dame lächelte ihn an und stand auf.

"Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".
 

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