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19jährige Tochter ist schwanger und will nicht abtreiben!

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Ich bin froh, dass ich hier gerade so viele Meinungen lesen konnte, weil ich als Stiefmutter gerade in einem ähnlichen Dilemma bin. Vieles, was Migu geschrieben hat, hilft mir gerade ein bißchen weiter.
Es ist nicht leicht für Eltern mit anzusehen, dass das Leben von Kindern einen anderen Verlauf nimmt,als man ihn sich erhofft hat. Mein Mann und ich sehen dem Leben seiner Ältesten (im Oktober 21) ziemlich kopfschüttelnd zu: Mit 18 aus dem Haus zum neuen Freund, das Führerscheingeld verpulvert, Schulden gemacht, erste Ausbildung abgebrochen, mit 19 schwanger aber das Kind hat sie verloren. Dann der nächste Freund, der nächste Umzug und neue Ausbildung und wir dachten: Jetzt wird alles besser, denn der junge Mann war älter und reifer. Aber dann wollte sie diese Beziehung nicht mehr. Wir halfen ihr, eine eigene Wohnung zu finden und einzurichten, doch ihr Engagement war recht gering. Lieber fuhr sie am Wochenende in die Heimatstadt zu Mutter und Geschwistern und träumte davon, ihre Ausbildung dort weiterzumachen... Und dann bandelte sie mit einem Freund ihres Bruders an (gerade 19 geworden) und nach zwei Monaten war sie aus Versehen schwanger. Nun freut sie sich auf Zwillinge, glaubt dass alles ganz toll wird auch wenn der Kindsvater gerade nicht mehr weiß, ob er das alles will...

Kinder sind was Tolles! Ich liebe all die Zwerge, die mir beruflich anvertraut werden. Ich arbeite seit über 20 Jahren aber auch mit Eltern, die es kaum allein schaffen.
Es ist schlimm, Angst zu haben, dass die Tochter "eine von denen wird".
Nichts desto trotz, kann das Mädchen mit allem zu mir kommen

High Hopes
 
ich bin geschockt, wenn ich so etwas lese. Wie kann man als Mutter versuchen sein Kind zu einem Schwangerschaftsabbruch zu drängen. Das kann doch jetzt nicht Dein Ernst sein. Deine Argumentation ist ausschließlich auf das materielle gerichtet und nichts anderes.

Deine Tochter ist fast 20 Jahre alt, lass sie ein selbstbestimmtes Leben führen. Ihre Lebensplanung ist halt anders als Deine.

Du lehnst den Freund von Deiner Tochter ab, weil er Afrikaner ist. Er ist ein Mensch, so wie Du, ich, wir Alle. Du unterstellst dem jungen Mann reine Berechnung, Du kennst ihn aber noch nicht einmal. Mit welchem Recht behauptest Du etwas, was Du garnicht wissen kannst.

Ganz ehrlich Deine Tochter tut mir nur leid, anstatt sie zu unterstützen, für sie da zu sein, drängst Du sie in die Enge. Sorry aber für mich hast Du bereits versagt. Würde ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Deiner Tochter und Dir sein, hätte sie ihren Freund nicht so lange vor Dir versteckt und Dich gleich über die Schwangerschaft unterrichtet. So ein Verhalten kommt aus der Angst heraus, darüber solltest Du Dir mal Gedanken machen.

Deine Tochter hat ein Recht auf ein eigenes selbstbestimmtes Leben, auch wenn Dir das nicht in den Kram passt.
 
Ehm, sorry, aber das ist ziemlich schlimm, wenn man als Frau von der eigenen Mutter
bedrängt wird, abzutreiben! Und weisst du überhaupt zu 100 %, dass der Freund keine
Aufenthaltsgenehmigung hat?
Deine Tochter kann doch danach immer noch eine Ausbildung machen!
Ist denn das scheiss Geld(entschuldigt) wichtiger als ein Leben???
Gleiches Recht für alle, am besten alle Menschen in die Luft jagen...
Sorry aber sowas regt mich auf
 
Besser als Migu kann man es nicht darstellen, vor allem wo sie diese Situation aus derselben Warte der Mutter kennt. Danke, Migu.

Ich sage nur, man muss sich eine einfache Frage stellen: Kann das (im Entstehen begriffene) Kind denn irgend etwas dafür? Für die ganze Situation, die Ausbildung deiner Tochter, deine "Erwartungen" usw. Natürlich nicht. Es ist ein Lebewesen. Es existiert bereits. Es ist nicht ein Projekt, das man durchführen oder sein lassen kann. Wenn man es abtreiben lässt, nimmt man einem Lebewesen sein Leben. Es ist nicht einfach wie ein Stück Papier, das man zerknüllt und in den Müll wirft. Zu diesem Thema gibt es tonnenweise zu lesen im Internet, z.B. die Aussagen von ehemaligen Abtreibungsärzten oder von Kindern, die ihre Abtreibung überlebt haben, oder von Frauen, die psychisch nicht mit einer Abtreibung fertiggeworden sind. Auch wenn alles sicher anders wird als vorgesehen: Eine Entscheidung FÜR das Leben wirst du nie bereuen.
 
Deine Tochter hätte mit ihrer "Beichte" noch länger warten sollen, damit es für die Abtreibung zu spät ist. Glaube nicht, dass sie da bald drüber weg kommt. Sie wird immer ein schlechtes Gewissen haben, weil sie ein werdenes Leben vernichtet hat, obwohl sie es eigentlich wollte.


Wenn man es abtreiben lässt, nimmt man einem Lebewesen sein Leben. Es ist nicht einfach wie ein Stück Papier, das man zerknüllt und in den Müll wirft.

Denke bitte darüber nach.

Für mich ist es sogar vergleichbar mit Mord. Auch wenn es noch nicht ausgebildet ist, alle Anlagen sind da, ein Mensch wächst heran.
Gemeinsam kriegt man das doch hin. Gut, wir müssen das Kind ja nicht großziehen, wirst du denken, aber deshalb ist doch das Leben deiner Tochter nicht versaut.
Lade doch ihren Freund mal ein.
Ein Kind zu erziehen ist eine wunderschöne Lebensaufgabe.
 
Hoppla - das ist nicht Dein Ernst? Willst Du tatsächlich die Initiatorin einer Abtreibung sein? Ist Dir klar, welches Leid zu möglicherweise erzeugst (u. U. lebenslang), wenn Deine Tochter diese halb erzwungene Entscheidung dann doch bereut?
Früher war es normal, mit 19 Kinder zu bekommen. Nur unsere Gesellschaft will erst die Menschen als Arbeitstiere gebrauchen, bevor sie sich fortpflanzen sollen. Sorry - ich habs mal auf den Punkt gebracht.
Mein dringender Rat - überlasse, nach eingehender Beratung nicht nur durch Dich - die Entscheidung Deiner Tochter allein!
Ein Letztes: ein Kind ist keine Tragödie, sei froh, dass Deine Tochter nicht zu den Salafisten konvertiert ist! Dann könnte ich einen Hilfeschrei verstehen, denn das bedeutet für Familien wirklich ein Drama.
 
Meine Güte...ich bin auch nicht für Abtreibungen, aber der Frau jetzt hier den Moralapostel machen, bringt es wohl auch nicht. Sie hat einfach Angst, dass der Mann nur auf eine Aufenthaltserlaubnis aus ist - was ja nicht soooo selten der Fall wäre. Eine gesunde Skepsis ist da durchaus angebracht! Das jetzt so in die Schiene zu stoßen - äh, schwarzer Mann, was soll die Nachbarschaft nur sagen - finde ich ziemlich unfair.
Ich bin sicher, sie will das Beste für ihre Tochter. Die Entscheidung für oder gegen das Kind, sollte die Schwangere am Ende aber selbst treffen. Sie muss in erster Linie das Kind großziehen, nicht die Oma! Dafür braucht es Vertrauen auf beiden Seiten.
 
Also, da muss ich dir widersprechen, Gast #17. Wenngleich die Entscheidung letzten Endes bei der Schwangeren liegt, wird sie in dieser Entscheidung doch von ihrem Umfeld maßgeblich beeinflusst, und nicht zuletzt von ihrer Mutter, wenn die ihr eine Abtreibung einreden will. Normalerweise vertraut man ja dem Urteil seiner Eltern, die aufgrund der größeren Lebenserfahrung vielleicht eher wissen, wo es lang geht im Leben. Wenn nun eine Frau so offensichtlich nicht weiß, was im Leben wichtig ist, wie unsere Fragestellerin, dann darf man ihr ruhig eine Moralpredigt halten. Sie soll ein Vorbild für ihre Tochter sein, aber das ist kein Vorbild. Eine Frage zu stellen, mit der sie unterstellt, dass es unvernünftig ist, nicht abtreiben zu wollen ("... und will nicht abtreiben!"), zeugt davon, dass sie anderes (Ausbildung, Aufenthaltsgenehmigung usw.) für wichtiger hält als ein (ungeborenes) Leben. Da sehe ich es geradezu als Aufgabe des Umfelds und der Gesellschaft an (und das sind hier eben auch wir), ihr den Kopf gerade zu rücken.

Egal, was du in die Waagschale wirfst, die _Unannehmlichkeiten_ für die Kindsmutter und/oder deren Mutter wiegen nicht schwerer als die Interessen des ungeborenen Kindes, für das geht es nämlich um sein _Leben_. Hätte hier irgendjemand abgetrieben werden wollen, weil es der eigenen Mutter gerade nicht in den Kram passte, dass man unterwegs war?

Vieles in unserer Gesellschaft läuft schief, weil wir uns daran gewöhnt haben, dass eigentlich unvorstellbare Dinge als "normal" angesehen werden. Ja, wie Lobo sagt, natürlich ist Abtreibung Mord. Allein weil es gesetzlich bei uns ab der 12. Wo. nicht so definiert ist, ändert nichts daran. Gesetze ändern sich mit der Zeit und gelten nur in einer bestimmten Kultur. Aber das moralische Empfinden haben wir doch alle, was richtig ist und was nicht. Wenn jemand Abtreibung schönredet, egal mit welchem Argument, dann macht er sich selbst was vor. Und wir als Gesellschaft sollten solche Meinungen nicht einfach so stehen lassen. Ich freue mich darüber, dass hier so viele Menschen sich für das Leben ausgesprochen haben. Das gibt mir die Hoffnung, dass wir noch nicht alle vollkommen gleichgültig sind und das, was als "normal" angesehen wird, nicht einfach schlucken.

Nicht weil es "normal" oder "legal" ist, Embryos zu töten, ist es deshalb auch gut.
 
Immer diese Moralkeulen...Abtreiben ist MORD. Super, also zwingt man die Frauen die Kinder zu bekommen und dann werden ungeliebte Kinder aus dem Fenster geworfen.DAS ist natürlich die bessere Lösung...DAS ist MORD!
Wahrscheinlich sind die Moralapostel alles Menschen, die nicht wissen, was sie reden.
Ich bin übrigens Mutter und wieder schwanger, habe eine Schwangerschaft abgebrochen und stehe dazu.
Ich bin allerdings strinkt dafür, dass die Frau diese Entscheidung für sich trifft und das hat sie ja augenscheinlich für das Baby getan
 
Hallo auch,

Also liebe TE ich verstehe deine Bedenken absolut auch wenn ich nicht gleich alle in einen Topf werfen möchte und mir dessen bewusst bin dass Menschen aus fernen Ländern nicht unbedingt "schlechter" sein müssen als wir so habe ich leider auch feststellen müssen dass viele südländische Männer zwar viel Charme besitzen und sich darauf verstehen Frauen um den Finger zu wickeln in Wahrheit aber 0 Respekt vor ihnen haben und sie eigentlich nur als Mittel zum Zwecke sehen.

Dies muss natürlich auf diesen nicht zutreffen, man weiß es nicht, und ich würde wohl auch aus allen Wolken fallen im ersten Moment.

Aber: Deine Tochter ist volljährig und es ist ihr Körper! Es gibt viele Alleinerziehende und wenn sie sich auch vorstellen kann das Kind alleine Groß zu ziehen dann ist das ihr gutes Recht!

Ich finde deine Aufgabe als Mutter sollte in diesem Fall sein dass du deine Tochter unterstützt und ihr zeigst dass du für sie da sein wirst, auch wenn dir ihre Entscheidung nicht gefällt.

Jetzt kann man nichts mehr ändern, aber ich vermute genau deshalb hat sie dir diese Beziehung auch verschwiegen - sie wusste wie du reagieren würdest.

Wünsche euch dennoch alles Gute!

Sorry falls Tippfehler - bin mit Handy online.
 
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