Mir stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage:
" Mit welchem Recht wird denn die Lebenszeit die eine Klofrau in den Dienst ihrer Mitmenschen stellt als weniger wertvoll eingestuft, als die Lebenszeit, die ein LKW - Fahrer, ein Beamter, ein Bankangestellter oder ein Arzt verbraucht? Meiner Ansicht nach sollte es einen allgemein gültigen Maßstab für den Wert einer menschlichen Arbeitskraft geben, der sich ausschließlich an der verbrauchten Lebenszeit orientiert - ganz unabhängig davon, welche Dienste ein Mensch für seine Mitmenschen verrichtet.
Und dieser Maßstab muss derart ausgelegt sein, dass jeder Mensch der seine Lebenszeit in den Dienst einer Firma, einer Behörde, einer Umweltschutzorganisation, einer sozialen Einrichtung etc. stellt, vom dem Gegenwert für die von ihm investierte Zeit, in angemessener Weise am gesellschaftlichen Miteinander teilnehmen kann.
Erst darüber hinaus sollte sich der Wert seiner Arbeit zusätzlich noch an der Produktivität und dem gesellschaftlichen Nutzen orientieren, den ein Mensch durch seinen Arbeitseinsatz aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner Qualifikation und seiner Position innerhalb eines Struktur zu leisten in der Lage ist.