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Hetze gegen Hartz IV Empfänger

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Das einzigste, was nicht durchdacht ist, sind Deine Argumente....
Die Thematik des Mindestlohns ist in allen Parteien ( außer der FDP ) sicher durchdacht.
Und wer Nachrichten sieht oder hört, dem kann nicht entgangen sein, daß die Streiks in vielen Branchen zunehmen.
 
Weil die Politik erst letzte Woche erkannt hat, wohin Hungerlöhne führen. Nämlich - 8 Millionen bekommen Hartz-4 - zu immer höher werdenden Steuerzahlungen an die Sozialkassen. ( und entsprechenden Hungerrenten! ) Eine Art neuer Kommunismus und - das wird oft vergessen - Wettbewerbsverzerrung für sehr viele Firmen.
Der Mindestlohn wird kommen - spätestens unter der nächsten großen Koalition.
Ja, ich weiß, in den derzeitigen Talkshows werden zur Zeit wieder mal Unternehmer wie z.B. M.C.Ostermann ausgegraben - wo bleibt eigentlich Henkell? - die aber schlichtweg verschlafen haben, daß ihre glorreiche FDP tatsächlich mal mit solchen Vorstellungen ( "mehr Eigenvorsorge" ) angetreten ist. Aber auch kläglich gescheitert ist.
 
Das einzigste, was nicht durchdacht ist, sind Deine Argumente....
Die Thematik des Mindestlohns ist in allen Parteien ( außer der FDP ) sicher durchdacht.

Mein Einwand in Sachen "Gehaltsgefüge" war sicherlich nicht falsch. Zumindest ist dir dazu ja nicht wirklich etwas passendes eingefallen. Stattdessen hat es die Politik längst durchdacht! Aber wie weisst du nicht...sonst wird permanent über die Politik geschimpft, aber diesmal haben sie alles durchdacht. Ich lach mich weg...
 
Weil es überhaupt nicht relevant ist. Deshalb muß einem dazu nichts einfallen.
Du solltest Dich mal informieren: Die CDU/FDP-Regierung hat bereits zahlreiche Mindestlöhne in bestimmten Branchen eingeführt. Und das ohne sicherlich über Dein "Argument" nachzudenken. Eben weil man Löhne, oberhalb des Mindestlohnes heute und auch in Zukunft den Tarifpartnern überlassen will . ( wird )
Übrigens gibt es in den allermeisten anderen europäischen Ländern bereits Mindestlöhne. Und eben diese Länder drängen auch darauf, daß die BRD nachzieht. Denn bislang sind Hungerlöhne ( wir erinnern uns an das Land China! ) auch eine Art Wettbewerbsverzerrung.
 
Und genau da kränkelt es. Mit einem flächendeckenden Mindestlohn ist es eben nicht getan, weil es dann eben die "nächst höhere" Verdienstgruppe wäre, welche sich (zurecht) beschwert und auf eine gesetzliche Regelung pocht.
Und es ist in der Praxis unlogisch zu behaupten, die Klofrau kann sich nun auf ihrem Mindestlohn ausruhen während der LKW Fahrer sich selbst bemühen muss und permanent in den Nahkampf mit seinem Arbeitgeber treten sollte. Das läuft so nicht, und deshalb war bereits meine Aussage: Der LKW Fahrer wird Klofrau!

Das Gehaltsgefüge muss nach der Einführung eines Mindestlohns immernoch passen - dessen sollte man sich bewusst sein. Ich könnte mir vorstellen, dass es genau diese Kettenreaktion ist, welche die ganze Thematik so schwierig macht.

Die Aussage von wishingwell aus dem Bauch heraus, zeigt ganz deutlich welche Tendenz das Ganze nach Einführung eines Mindestlohns sofort nehmen würde:

"Ich würde aber sagen das nicht der Lohn der Klofrau zu hoch ist sondern der Lohn des LKW-Fahrers zu niedrig.
Sollte da nicht der Fahrer um mehr Lohn kämpfen?"

Und genau das, würden die LKW Fahrer genauso sehen. Im übrigen dann im Anschluss der kleine Verwaltungsangestellte, der mittelständige Buchhalter, der Abteilungsleiter und so weiter...

😉
Was stört dich an mehr Lohn für alle?
 
Und genau da kränkelt es. Mit einem flächendeckenden Mindestlohn ist es eben nicht getan, weil es dann eben die "nächst höhere" Verdienstgruppe wäre, welche sich (zurecht) beschwert und auf eine gesetzliche Regelung pocht.
Und es ist in der Praxis unlogisch zu behaupten, die Klofrau kann sich nun auf ihrem Mindestlohn ausruhen während der LKW Fahrer sich selbst bemühen muss und permanent in den Nahkampf mit seinem Arbeitgeber treten sollte. Das läuft so nicht, und deshalb war bereits meine Aussage: Der LKW Fahrer wird Klofrau!

Das Gehaltsgefüge muss nach der Einführung eines Mindestlohns immernoch passen - dessen sollte man sich bewusst sein. Ich könnte mir vorstellen, dass es genau diese Kettenreaktion ist, welche die ganze Thematik so schwierig macht.

Die Aussage von wishingwell aus dem Bauch heraus, zeigt ganz deutlich welche Tendenz das Ganze nach Einführung eines Mindestlohns sofort nehmen würde:

"Ich würde aber sagen das nicht der Lohn der Klofrau zu hoch ist sondern der Lohn des LKW-Fahrers zu niedrig.
Sollte da nicht der Fahrer um mehr Lohn kämpfen?"

Und genau das, würden die LKW Fahrer genauso sehen. Im übrigen dann im Anschluss der kleine Verwaltungsangestellte, der mittelständige Buchhalter, der Abteilungsleiter und so weiter...

😉

Die Thematik ist unter Anderem deshalb so schwierig, weil wir verschiedene Maßstäbe für den Wert der Arbeit anlegen!

Mir stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage:
" Mit welchem Recht wird denn die Lebenszeit die eine Klofrau in den Dienst ihrer Mitmenschen stellt als weniger wertvoll eingestuft, als die Lebenszeit, die ein LKW - Fahrer, ein Beamter, ein Bankangestellter oder ein Arzt verbraucht?

Meiner Ansicht nach sollte es einen allgemein gültigen Maßstab für den Wert einer menschlichen Arbeitskraft geben, der sich ausschließlich an der verbrauchten Lebenszeit orientiert - ganz unabhängig davon, welche Dienste ein Mensch für seine Mitmenschen verrichtet.
Und dieser Maßstab muss derart ausgelegt sein, dass jeder Mensch der seine Lebenszeit in den Dienst einer Firma, einer Behörde, einer Umweltschutzorganisation, einer sozialen Einrichtung etc. stellt, vom dem Gegenwert für die von ihm investierte Zeit, in angemessener Weise am gesellschaftlichen Miteinander teilnehmen kann.

Erst darüber hinaus sollte sich der Wert seiner Arbeit zusätzlich noch an der Produktivität und dem gesellschaftlichen Nutzen orientieren, den ein Mensch durch seinen Arbeitseinsatz aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner Qualifikation und seiner Position innerhalb eines Struktur zu leisten in der Lage ist.

Die aktuell gehandhabte Lohnpolitik liegt begründet in der Definition der menschlichen Arbeitskraft als Produktionsfaktor im Dienste der Wirtschaft.

Eine zukunftsorientierte Lohnpolitik sollte jedoch in einer Definition von menschlicher Arbeit als individueller Entfaltungsraum in einer dem Menschen dienenden Wirtschaft begründet liegen.....
 
Ich muß noch einmal auf die "Klofrau" zu sprechen kommen.

War es vor einigen Jahren nicht so,dass man nur noch schwarze Männer und Frauen auf den
Toiletten von Einkaufscentren ,Rastplatzgaststätten usw. sah.

Es handelte sich um die sogenannte "Toilettenmafia" die Farbige für gaanz kleines Geld
vermittelte. Zum Teil mit Kameraüberwachung,damit sie sich kein Geld vom "Tipteller" einstecken konnte.

Ob es jetzt noch so ist kann ich nicht sagen,war schon lange nicht mehr auf fremden Toiletten.
 
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