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Rechtliche Betreuung im Krankenhaus

  • Starter*in Starter*in Tztz...
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Einiges, da Chefärztin der Neurologie gar nicht lange nach Vollmachten gefragt hat, sondern gleich zum Betreuungsrichter gerannt ist: ein Mal rechtliche Betreuung bitte. Was man dazu sagen muss: Angehörige war im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, konnte zwar weder reden, schlucken, gehen, hätte sich aber selbst äußern können, ob sie den Eingriff bewilligen würde.

Man wird ein Verbrecher behandelt, kann ich nur bestätigen, wobei ich mich frage, wer hier Körperverletzung begeht...

Körpervertetzung??
Um das Beispiel PEG aufzugreifen...
Nach einem Schlaganfall haben Betroffene oft vorübergehende Schluckstörungen, was nicht nur die Gefahr der Aspiration (durchs Verschlucken geraten Speisereste in die Lunge, es kann zur gefürchteten Lungenentzündung (Aspirations-Pneumonie) kommen, die Sterblichkeit ist hier sehr hoch)
Gerade diese Pat. müssen aber in der Rekonvalenz gut ernährt werden, damit sie überhaupt eine Chance, sich zu erholen haben.
Da bietet sich die PEG Anlage an!
Der Eingriff ist nahezu Risikofrei (kleiner Führungsstab schiebt den (klein-lumigen) Schlauch durch die Bauchdecke, zur Kontrolle wird geröntgt.
Im Vergleich zu der nasalen Magensonde ist das weitaus angenehmer für den Patienten!!
Der Arzt tut hier nur seine Pflicht - im Zeitalter der Fallpauschalen wird hier nichts extra abgerechnet...es wäre schlimm, wenn der Arzt Deiner Angehörigen die PEG vorenthalten würde...ihr die Chance auf benötigte Nährstoffe
vorenthält!
Wir reden hier übrigens nicht über die Grundsatzfrage, ob wir einem Schwerstkranken in seiner letzten Lebensphase eine künstliche Ernährung zukommen soll oder nicht - das ist ein anderes Thema. (Stichwort aktive/passive Sterbehilfe)
Es ist traurig, was da hinein interpretiert wird!
Der Arzt leistet oft rund um die Uhr (Schichten) Dienst am Patienten, die Bedingungen sind ziemlich mies.
Aber er hat sich etwas dabei gedacht, diesen Beruf zu ergreifen....wenn nicht gerade ein Niedergelassener Krankenkassenbetrug im großen Stil begeht, ist erstmal davon auszugehen, dass jeder Arzt helfen will...
Auch wenn er das im Rahmen der finanziellen Einschränkungen (Gesundheitsreformen noch und nöcher) nicht
mehr so ausführen kann, wie es von Nöten wäre - und wie er es sich wünscht!
Schwarze Schafe gibt es sowohl unter RA, Politikern, Betreuern, Pflegediensten, Bankern und auch unter ärzten - das ist besonders schlimm - keine Frage!
Aber deswegen alle Sozialberufler über einen Kamm zu scheren - ohne vom Fach zu sein, das ist ein Schlag ins Gesicht!

Danke!
🙁




Dass diese Cariitas-, AWO-, Diakonie- usw. vereine einen auf Unterdrücker und Entrechter machen, indem sie massenweise betreuen, steht ihnen m. M. n. auch nicht gut zu Gesicht - wer kommt denn generell mit der Menschenliebe?

Aha ja....Du musst es ja wissen...😕😱

Berufsbetreuer sind sowieso blind und taub, sind selbständige Kleinunternehmer, die rechnen, lassen sich so gut wie nie beim Betreuten sehen und agieren nach Aktenlage - mit fatalen Folgen.

Schließe mich Landkaffee an - dem ist nichts hinzuzufügen...:mad:

Schätzungsweise würde ich von 1,2 Millionen rechtliche Betreuungen mindestens zwei Drittel als ungerechtfertigt einstufen, unter schwerstem verfassungswidrigen Verhalten von Gerichtsbarkeit, öffentlicher Verwaltung, Vereinsmeiereien und Privatbürgern, die sich ebenso am Betreuten bereichern.

Was qualifiziert Dich, dass Du diese Einschätzung abgeben kannst??
Die Zeitung, das Fernsehen??



Betreuer werden mit Sicherheit nicht hinreichend kontrolliert, siehe mein Beitrag weiter oben!

Aber seitdem die Pauschalen für eine Betreuungstätigkeit vom Staat drastisch gekürzt wurden, kann sich ein Berufsbetreuer mit weniger als 40 (!) Betreuungen nicht über Wasser halten.
Natürlich müsste er nach seinem Gewissen handeln und den Job schmeißen - macht er aber nicht, weil er vielleicht selbst eine Familie hat, die er ernähren muss - und der Staat braucht diese Betreuer dringendst!!
Ein RA ist nochmal eine schlechtere Wahl - meine Meinung!

Ja, es ist ein trauriges Kapitel, die Schützlinge haben keine Lobby...das ist alles richtig, da bin ich bei Dir!

Trotzdem sind Pauschalisierungen hier absolut der falsche Weg - die Vorgaben gehören geändert, dann würden sich mehr Leute als Betreuer wirklich engagiernen [können].
Ich kann es nicht, habe das finanziell ausgelotet, vorher bereits Betreuungsrecht gelernt und eine eine entsprechende Prüfung abgelegt, da ich nur dadurch in diesem Bereich den Sozialpäd. gleichgestellt worden wäre. (Sogar diese Möglichkeit wurde inzwischen abgeschafft!)
Ich kann aber nicht 40-60 Schützlinge betreuen, also war die Mühe umsonst, ich habe meine Pläne verworfen...Pech!

Tztz...
Hast Du Wut auf all diese Institutionen, weil Du Ungereimtheiten bei der med. Versorgung Deiner Angehörigen
vermutest?
Das wäre nur allzu verständlich - und ich glaube, ich würde evtl. sogar ähnlich reagieren.

Man darf aber auch dann nicht pauschalisieren....ich finde es traurig!
 
Ich denke schon, dass caritative Vereine zumindest und Privatpersonen mit Vollmachten der Klienten ggf. genauso gut operieren könnten bspw.

Schlimmstenfalls behördliche Aufträge, aber ohne Gerichtsbeschlüsse.

Hier schreibst du caritativen Vereinen eine positive Funktion zu.

Man wird ein Verbrecher behandelt, kann ich nur bestätigen, wobei ich mich frage, wer hier Körperverletzung begeht...
Dass diese Cariitas-, AWO-, Diakonie- usw. vereine einen auf Unterdrücker und Entrechter machen, indem sie massenweise betreuen, steht ihnen m. M. n. auch nicht gut zu Gesicht - wer kommt denn generell mit der Menschenliebe?

Hier schreibst du das genaue Gegenteil. Wie jetzt 😕

Kannst du bitte mal erklären wie du das meinst?
 
Um das Beispiel PEG aufzugreifen...
Nach einem Schlaganfall haben Betroffene oft vorübergehende Schluckstörungen, was nicht nur die Gefahr der Aspiration (durchs Verschlucken geraten Speisereste in die Lunge, es kann zur gefürchteten Lungenentzündung (Aspirations-Pneumonie) kommen, die Sterblichkeit ist hier sehr hoch)
Gerade diese Pat. müssen aber in der Rekonvalenz gut ernährt werden, damit sie überhaupt eine Chance, sich zu erholen haben.
Da bietet sich die PEG Anlage an!
Der Eingriff ist nahezu Risikofrei (kleiner Führungsstab schiebt den (klein-lumigen) Schlauch durch die Bauchdecke, zur Kontrolle wird geröntgt.
Im Vergleich zu der nasalen Magensonde ist das weitaus angenehmer für den Patienten!!
Der Arzt tut hier nur seine Pflicht - im Zeitalter der Fallpauschalen wird hier nichts extra abgerechnet...es wäre schlimm, wenn der Arzt Deiner Angehörigen die PEG vorenthalten würde...ihr die Chance auf benötigte Nährstoffe
vorenthält!
Das ist die Werbung... Tatsache ist aber, dass nach einem Schlaganfall mit Schluckstörungen sich diese zum Großteil wieder zurückbilden, und nur dann, wenn das nicht der Fall sein sollte, könnte man diese Anlagen blutigst reinimplatieren, deren Risiken ja bekannt sind: auch ein Toter von hundert ist ein Toter, und sollte man das Teil jemals wieder loskriegen, bestünde dasselbe Risiko, abgesehen von Entzündungen etc...

Aber deswegen alle Sozialberufler über einen Kamm zu scheren - ohne vom Fach zu sein, das ist ein Schlag ins Gesicht!
Habe ich ja gar nicht, aber es gibt auch gewisse Kontrollinstanzen, sollte es zumindest geben, die Sozialberufler beobachten und sich ein Bild machen.

Aha ja....Du musst es ja wissen...
Nimm mal Beispiel Caritas, katholischer Ableger, ja wird denn in der Kirche gepredigt? Nächstenliebe, von Entledigung sämtlicher Grundrechte kein Wort. Armer Jesus, ob er das so gewollt hätte?

Was qualifiziert Dich, dass Du diese Einschätzung abgeben kannst??
Die Zeitung, das Fernsehen??
Hab ich, werde ich dir bzw hier aber nicht erläutern, außerdem gehört es zur Meinungsfreiheit...

Trotzdem sind Pauschalisierungen hier absolut der falsche Weg - die Vorgaben gehören geändert, dann würden sich mehr Leute als Betreuer wirklich engagiernen [können].
Ich kann es nicht, habe das finanziell ausgelotet, vorher bereits Betreuungsrecht gelernt und eine eine entsprechende Prüfung abgelegt, da ich nur dadurch in diesem Bereich den Sozialpäd. gleichgestellt worden wäre. (Sogar diese Möglichkeit wurde inzwischen abgeschafft!)
Ich kann aber nicht 40-60 Schützlinge betreuen, also war die Mühe umsonst, ich habe meine Pläne verworfen...Pech!
Wie wäre es mit Abschaffung der rechtlichen Betreuung als Machtinstrument und eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit und der Anerkennung des natürlichen und freien Willens und der Grundrechte der Bürger? Oh ja, dann müsste der Betreuer putzen gehen und Parlament Angst vor echter Demokratie haben.

Hast Du Wut auf all diese Institutionen, weil Du Ungereimtheiten bei der med. Versorgung Deiner Angehörigen
vermutest?
Falsch - die Ansicht hatte ich auch schon zuvor und die Meinung hat sich durch lange Beobachtung und massenweise Informationen gebildet, und durch jede Menge Fallbeispiele.
 
Hier schreibst du caritativen Vereinen eine positive Funktion zu.



Hier schreibst du das genaue Gegenteil. Wie jetzt 😕

Kannst du bitte mal erklären wie du das meinst?
Ja, wenn es keine richterlich verhängten rechtlichen Betreuungen mehr gäbe und die müssten mit Vollmachten statt dessen oder womöglich gibts auch noch andere Möglichkeiten... Dann wäre ja alles o. k. so weit...

Schließlich gehts um meine Grundrechte...😉
 
Übrigens sollten wir nicht ausschließlich die Schwerstkranken nehmen als Beispiele rechtlich Betreuter, und dahingehend würde mich eine Statistik interessieren, wie hoch der Anteil liegt.

Was ist denn mit den Jugendlichen, die aus der Heimerziehung nie aus der Unmündigkeit herauskommen, dem 20-Jährigen, der Schulden macht, oder bei der simplen Herz-OP, wo der Betreuungsrichter mal am Bett vorbei schaut, Alkoholiker und Suchtkranke?

Die gibts, selbst ganz normale Leute, wo kein Mensch eine Notwendigkeit erkennen könnte...
 
Körpervertetzung??
Um das Beispiel PEG aufzugreifen...
Nach einem Schlaganfall haben Betroffene oft vorübergehende Schluckstörungen, was nicht nur die Gefahr der Aspiration (durchs Verschlucken geraten Speisereste in die Lunge, es kann zur gefürchteten Lungenentzündung (Aspirations-Pneumonie) kommen, die Sterblichkeit ist hier sehr hoch)
Gerade diese Pat. müssen aber in der Rekonvalenz gut ernährt werden, damit sie überhaupt eine Chance, sich zu erholen haben.
Da bietet sich die PEG Anlage an!
Der Eingriff ist nahezu Risikofrei (kleiner Führungsstab schiebt den (klein-lumigen) Schlauch durch die Bauchdecke, zur Kontrolle wird geröntgt.
Im Vergleich zu der nasalen Magensonde ist das weitaus angenehmer für den Patienten!!
So, jetzt rufst du mich wieder auf den Plan 😉

SELBSTVERSTÄNDLICH ist das eine Körperverletzung. Immer, wenn Leute spitze Sachen in dich reinstechen, ist das eine Körperverletzung. Die Frage ist, ob sie durch Einwilligung gerechtfertigt werden kann.
Und es ist mir - mit Verlaub - scheißegal, ob das risikolos, günstig oder sonstwas wie toll ist - als Betroffener möchte ich das bitte noch selber entscheiden! Wenn ich mich dafür entscheide, es nicht zu tun, dann hat man das zu respektieren!
Ich kann mir grade nichts Gruseligeres vorstellen, als dass da gutmeinende Leute ankommen und mir was durch die Bauchdecke stechen.

Der Arzt tut hier nur seine Pflicht
Nein, wenn ich nicht behandelt werden will, soll er seine Finger von mir lassen. Er hat kein generelles Behandlungsrecht.

Wir reden hier übrigens nicht über die Grundsatzfrage, ob wir einem Schwerstkranken in seiner letzten Lebensphase eine künstliche Ernährung zukommen soll oder nicht - das ist ein anderes Thema. (Stichwort aktive/passive Sterbehilfe)
Jeder Mensch hat das Recht, eine Behandlung, die er nicht will, zu verweigern. Das ist sein ureigenstes Recht.


*Alles Gesagte natürlich, sofern der Betreffende einwilligungsfähig ist, dies natürlich vorausgesetzt. Hier wurde ja ein Fall geschildert, in dem es offenbar um eine einwilligungsfähige Person ging.

*Edit: Ja, ich habe etwas gegen ärztlichen Paternalismus 😀
Insbesondere dann, wenn zB aus einer missglückten Beschneidung mal einfach aus einem Jungen ein Mädchen gemacht wird.
Bei Pseudohermaphroditen generell.
Oder Zwangsbehandlungen gegen den Willen von Menschen durchgeführt werden sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Berufsbetreuer" sind eine Gruppierung. Was ist daran menschlich? - Wenn er nach Hause geht, kann er ja Mensch sein, wenn er unbedingt will...

Aber ich habe es verstanden, danke für den Hinweis.

Das stimmt doch so nicht.
Es gibt solche und solche.
Und es gibt Bedingungen, die Du offenbar nicht verstehst.
Dazu bist Du verletzt.
Bin ich auch.

Ich selber komme vom Werdegang her übrigens aus dem
kaufmännischen, sozialen und auch technischen Bereich.

Und ich habe heute noch mit einem Betreuer (der meines Nachbarn im Beisein meines Nachbarn gesprochen), der wirklich klasse ist!
Es gibt gute Ärzte, gute Krankenschwestern, gute Pfleger, gute Sozialarbeiter, gute Lehrer, es gibt, es gibt.
Lese ich Dich: gibt´s nix Gutes mehr.

Wo ist die Alternative?
Ich bin sehr für Selbsthilfe und Hilfe zur Selbsthilfe.

Mir scheint aber, Du willst alles abschaffen... .
Ich mag Dich engagiert sehen, bloss Du scheerst alle über einen Kamm.
Damit weisst Du nicht nur keine gehbaren Alternativen zu bieten, sondern Du hast eine "Brille" auf, teilst bloss aus.

Mein letzter Krankenhausaufenthalt war auch Scheibenkleister. Und da ging es um Leben und Tod - für mich.
Neben mir um Leben und Tod für eine Mitpatientin... .
Bloss komme ich nicht auf die Idee, deshalb eine ganze Berufsgruppe an zugehen.

Du bist verletzt, ich auch... .

LG
Landkaffee
 
SELBSTVERSTÄNDLICH ist das eine Körperverletzung. Immer, wenn Leute spitze Sachen in dich reinstechen, ist das eine Körperverletzung. Die Frage ist, ob sie durch Einwilligung gerechtfertigt werden kann.
Und es ist mir - mit Verlaub - scheißegal, ob das risikolos, günstig oder sonstwas wie toll ist - als Betroffener möchte ich das bitte noch selber entscheiden! Wenn ich mich dafür entscheide, es nicht zu tun, dann hat man das zu respektieren!
Ich kann mir grade nichts Gruseligeres vorstellen, als dass da gutmeinende Leute ankommen und mir was durch die Bauchdecke stechen.


Nein, wenn ich nicht behandelt werden will, soll er seine Finger von mir lassen. Er hat kein generelles Behandlungsrecht.
Sehe ich auch so, dass gerade um das auszuhebeln, in KH so oft der Betreuungsrichter ein- und ausgeht. Betreuer unterschreibt alles und Doc kann operieren...
Wo ist die Alternative?
Ich bin sehr für Selbsthilfe und Hilfe zur Selbsthilfe.

Mir scheint aber, Du willst alles abschaffen... .
Ich mag Dich engagiert sehen, bloss Du scheerst alle über einen Kamm.
Damit weisst Du nicht nur keine gehbaren Alternativen zu bieten, sondern Du hast eine "Brille" auf, teilst bloss aus.

Mein letzter Krankenhausaufenthalt war auch Scheibenkleister. Und da ging es um Leben und Tod - für mich.
Neben mir um Leben und Tod für eine Mitpatientin... .
Bloss komme ich nicht auf die Idee, deshalb eine ganze Berufsgruppe an zugehen.

Du bist verletzt, ich auch... .

LG
Landkaffee
Mag sein, aber darum geht es ja nur am Rande. Sollte sich jemals etwas zum Bessern für die Betroffenen ändern, geht das nur politisch, und politisch interessiert keinen, ob ich und du verletzt sind oder ob im Betreuer ein Mensch steckt.

Und die Thematik: Machtmissbrauch der Betreuer, egal ob privat, auf Vereinsebene oder beruflich gibt es ja, aber wo man einen Kopf abkackt...

Sieht übrigens nicht gut aus, für Betreungsopfer...
 
SELBSTVERSTÄNDLICH ist das eine Körperverletzung. Immer, wenn Leute spitze Sachen in dich reinstechen, ist das eine Körperverletzung. Die Frage ist, ob sie durch Einwilligung gerechtfertigt werden kann.
Und es ist mir - mit Verlaub - scheißegal, ob das risikolos, günstig oder sonstwas wie toll ist - als Betroffener möchte ich das bitte noch selber entscheiden! Wenn ich mich dafür entscheide, es nicht zu tun, dann hat man das zu respektieren!
Ich kann mir grade nichts Gruseligeres vorstellen, als dass da gutmeinende Leute ankommen und mir was durch die Bauchdecke stechen.


Nein, wenn ich nicht behandelt werden will, soll er seine Finger von mir lassen. Er hat kein generelles Behandlungsrecht.
Sehe ich auch so, dass gerade um das auszuhebeln, in KH so oft der Betreuungsrichter ein- und ausgeht. Betreuer unterschreibt alles...
Wo ist die Alternative?
Ich bin sehr für Selbsthilfe und Hilfe zur Selbsthilfe.

Mir scheint aber, Du willst alles abschaffen... .
Ich mag Dich engagiert sehen, bloss Du scheerst alle über einen Kamm.
Damit weisst Du nicht nur keine gehbaren Alternativen zu bieten, sondern Du hast eine "Brille" auf, teilst bloss aus.

Mein letzter Krankenhausaufenthalt war auch Scheibenkleister. Und da ging es um Leben und Tod - für mich.
Neben mir um Leben und Tod für eine Mitpatientin... .
Bloss komme ich nicht auf die Idee, deshalb eine ganze Berufsgruppe an zugehen.

Du bist verletzt, ich auch... .

LG
Landkaffee
Mag sein, aber darum geht es ja nur am Rande. Sollte sich jemals etwas zum Bessern für die Betroffenen ändern, geht das nur politisch, und politisch interessiert keinen, ob ich und du verletzt sind oder ob im Betreuer ein Mensch steckt.

Und die Thematik: Machtmissbrauch der Betreuer, egal ob privat, auf Vereinsebene oder beruflich gibt es ja, aber wo man einen Kopf abhackt...

Wurde ja übrigens bereits eingeräumt, dass mit Vollmachten in Alten- oder Pflegeheimen durchaus gearbeitet werden kann, wenn auch ein wenig aufwändiger.

Und ja, erst muss feststehen, dass alles schlecht ist, bevor Alternativen gesucht werden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich auch so, dass gerade um das auszuhebeln, in KH so oft der Betreuungsrichter ein- und ausgeht. Betreuer unterschreibt alles und Doc kann operieren...

Mag sein, aber darum geht es ja nur am Rande. Sollte sich jemals etwas zum Bessern für die Betroffenen ändern, geht das nur politisch, und politisch interessiert keinen, ob ich und du verletzt sind oder ob im Betreuer ein Mensch steckt.

Und die Thematik: Machtmissbrauch der Betreuer, egal ob privat, auf Vereinsebene oder beruflich gibt es ja, aber wo man einen Kopf abkackt...

Sieht übrigens nicht gut aus, für Betreungsopfer...

Politisch, okay, da auch.
Bloss:
Sollten wir deshalb alle MENSCHEN vergessen?😉
Wohl eben nicht, oder?


LG
Landkaffee
 
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Für weitere Antworten geschlossen.

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