Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Prostituierte statt Ehesex

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wir waren/sind ja in sehr vielen Dingen kompatibel, nur eben nicht auf sexuellem Gebiet. Das habe ich (und auch meine Frau!) damals wohl zu wenig gewichtet...
Darum beharre ich ja jetzt auch so auf meiner Meinung/Warnung, dass Sex das ultimative Bindemittel ist, ohne das keine Beziehung (die nicht nur auf Freundschaftsebene läuft) richtig funktioniert.

Für mich ist Sex auch ein Bindemittel, das mit dem Oxytocin haut schon sehr hin. 😉
Kann dich also nur darin bestätigen.
Nur mit dem Unterschied, dass ich unter den Umständen den Menschen nicht geheiratet hätte, schon gar nicht mit dem Gedanken: und in der Ehe wird es dann tollen Sex geben, weil wir ja verheiratet sind. Ich denke da total anders, aber ich war auch noch nie 30 J. verheiratet und werde es voraussichtlich auch nie sein und wenn, dann kann man es auch altersmäßig gar nicht vergleichen. Wenn deine Frau Sexualität mit dir ablehnt, ist das eigentlich wie ein Freifahrtschein... Für mich jetzt so eine Hypothese, ich kann mich ja nicht mit dir vergleichen, da ich noch nie jahrzehnte mit einem Mann zusammen war. Da hinken doch alle Vergleiche dann. Finde es sehr wichtig, dass man am Anfang einer Bindung auch das Sexuelle abklopft, ob beiden Sexualität ähnlich wichtig ist, schaut, wie kompatibel ist man zusammen, wie wird man es, spielerisch. Wenn jemand generell spröde wäre, wäre ich garantiert nicht die Frau an seiner Seite, ganz sicher nicht ... Ich suche ja keinen Kumpel. 😉
 
Sex ist im Normallfall jedem wichtig. Und jeder weiß was sexlos leben zu müssen bedeutet. Darum:

Und wieder... Du stüpst deinen Wertmaßstab über einen anderen drüber und unterstützt ihn mit der Behauptung, das wäre der Maßstab von JEDEM.

Das ist er eben NICHT. Und auch, wenn es der Maßstab von vielen Menschen ist, dann muss er es nicht zwangsläufig IHRER sein.

Was sie unter Liebe versteht und als Liebe empfindet, das kann nur sie selbst sagen.

Darüber hinaus... weißt du, was für sie (nach ihren Maßstäben) sexlos leben bedeutet? Weißt du, was für sie die Erwartung, dass sie Sex machen soll, bedeutet?

Da kann man nur mutmaßen.

Ich finde es auch ziemlich unempathisch, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass ihr "nichts fehlt", für sie die Situation "gut so" sei. Vielleicht hätte sie auch gerne eine erfüllende Sexualität gehabt? Vielleicht hat sie nur all die Jahre nicht herausgefunden wie sie das anstellen soll? Vielleicht hat sie resigniert diesbezüglich? Vielleicht liegt das Problem in der Ehe mit dem TE selbst? Und, und, und...

Was wissen WIR denn schon darüber? Der TE weiß ja offensichtlich selbst nicht, was WIRKLICH in seiner Frau vorgeht. Der stellt ja auch nur Vermutungen aus seiner Sicht an. (Trotz all der Gespräche, die er über Jahre mit seiner Frau geführt hat.)
 
Wir waren/sind ja in sehr vielen Dingen kompatibel, nur eben nicht auf sexuellem Gebiet. Das habe ich (und auch meine Frau!) damals wohl zu wenig gewichtet...
Darum beharre ich ja jetzt auch so auf meiner Meinung/Warnung, dass Sex das ultimative Bindemittel ist, ohne das keine Beziehung (die nicht nur auf Freundschaftsebene läuft) richtig funktioniert.

Es hat euch zumindest 28 Jahre lang zusammen gehalten.
Und betrachten wir mal was genau...
Sie hatte laut deiner Aussage nie wirklich Gefallen am Sex, man durfte dies und jenes nicht machen... Und dann nur ca. 1 mal im Monat.

Erst als sie das noch verweigerte, hast du wirklich zum Leiden angefangen.
Richtig von mir erkannt?

Betrachten wir mal den Fall, dass ihr Sex nie in irgend einer Form gefallen haben könnte. Diesen Punkt habe ich bisher bewußt auf der Seite gelassen.

Die unzureichende Ausführung des Sex war für dich all die Jahre ausreichend.
Das ist z.B. etwas, was sich mit meinem Verständnis von Sex gar nicht deckt.

Ich würde gar keinen Sex wollen mit jemanden, dem es offensichtlich keinen Spaß macht. Kein einziges Mal würde ich das haben wollen. Nicht nur, weil es für mich frustrierend wäre - sondern auch, weil ich das meinem Bettpartner gar nicht antun wollte. Kein Spaß am Sex ist für mich der Ausschlussgrund schlechthin.

Was hätten wir dann hier in dem Fall?
Eine Person, die Sex macht, weil sie es tun sollte, aber gar nicht mag.
Und eine Person, die sich damit zufrieden gibt und nicht berücksichtigt, dass der Partner sich ihm zuliebe etwas herausringt, was er nicht mag.
 
Für mich ist Sex auch ein Bindemittel, das mit dem Oxytocin haut schon sehr hin. 😉
Kann dich also nur darin bestätigen.
Nur mit dem Unterschied, dass ich unter den Umständen den Menschen nicht geheiratet hätte, schon gar nicht mit dem Gedanken: und in der Ehe wird es dann tollen Sex geben, weil wir ja verheiratet sind. Ich denke da total anders, aber ich war auch noch nie 30 J. verheiratet und werde es voraussichtlich auch nie sein und wenn, dann kann man es auch altersmäßig gar nicht vergleichen. Wenn deine Frau Sexualität mit dir ablehnt, ist das eigentlich wie ein Freifahrtschein... Für mich jetzt so eine Hypothese, ich kann mich ja nicht mit dir vergleichen, da ich noch nie jahrzehnte mit einem Mann zusammen war. Da hinken doch alle Vergleiche dann. Finde es sehr wichtig, dass man am Anfang einer Bindung auch das Sexuelle abklopft, ob beiden Sexualität ähnlich wichtig ist, schaut, wie kompatibel ist man zusammen, wie wird man es, spielerisch. Wenn jemand generell spröde wäre, wäre ich garantiert nicht die Frau an seiner Seite, ganz sicher nicht ... Ich suche ja keinen Kumpel. 😉

Ja, das haben wir wohl damals versäumt. Und dann ergibt eins das andere, und wenn mal Kinder da sind, trennt man sich erst recht nicht so leicht, und eh man sichs versieht, sind fast 30 Jahre vergangen...
Das einzige was ich zu meiner Entlastung evt. vorbringen könnte, ist, dass meine Frau tatsächlich sehr konservativ eingestellt ist und dem Sex vor der Ehe einerseits aus moralischen Gründen andererseits auch aus Angst vor einer Schwangerschaft sehr zurückhaltend eingestellt war. Deswegen meine Erwartung, dass sich diese Zurückhaltung mit der Eheschließung ändern würde. Was sich leidr nicht erfüllt hat...
 
Schau in den Spiegel. Fühlst du dich als Schuft ? Kannst du mit der Situation umgehen ? Leidest du darunter ? Leidet deine Frau darunter ? Leidet sie, wenn sie es rauskriegt ?

Das sind meines Erachtens nach die einzig relevanten Fragen. Alles andere ist Windhauch.

Sehr interessant, deine Ausführungen. Danke!

Zu meinen Antworten:

Fühlst...? Nein
Kannst du...? Dass ich zu Prostituierten gehe? Ja
Leidest du...? Unter den Prostituiertenbesuchen nicht.
Leidet deine Frau...? Sie weiß es ja nicht, also kann sie auch nicht leiden.
Leidet sie, wenn...? Mit Sicherheit!
 
Es hat euch zumindest 28 Jahre lang zusammen gehalten.
Und betrachten wir mal was genau...
Sie hatte laut deiner Aussage nie wirklich Gefallen am Sex, man durfte dies und jenes nicht machen... Und dann nur ca. 1 mal im Monat.

Erst als sie das noch verweigerte, hast du wirklich zum Leiden angefangen.
Richtig von mir erkannt?

Betrachten wir mal den Fall, dass ihr Sex nie in irgend einer Form gefallen haben könnte. Diesen Punkt habe ich bisher bewußt auf der Seite gelassen.

Die unzureichende Ausführung des Sex war für dich all die Jahre ausreichend.

Das kann man so nicht sagen. Ich habe es halt hingenommen...

Das ist z.B. etwas, was sich mit meinem Verständnis von Sex gar nicht deckt.

Ich würde gar keinen Sex wollen mit jemanden, dem es offensichtlich keinen Spaß macht. Kein einziges Mal würde ich das haben wollen. Nicht nur, weil es für mich frustrierend wäre - sondern auch, weil ich das meinem Bettpartner gar nicht antun wollte. Kein Spaß am Sex ist für mich der Ausschlussgrund schlechthin.

Was hätten wir dann hier in dem Fall?
Eine Person, die Sex macht, weil sie es tun sollte, aber gar nicht mag.
Und eine Person, die sich damit zufrieden gibt und nicht berücksichtigt, dass der Partner sich ihm zuliebe etwas herausringt, was er nicht mag.

Ja, da muss ich dir nach vielen Beiträgen, in denen wir sehr konträrer Meinung waren, völlig Recht geben. Das sehe ich auch so.
 
In dem Eheversprechen ist ja auch ein ewige-Treue-Versprechen enthalten.
Die meisten wissen sicher, dass das die wenigsten können/wollen ...
Aber zu "ewig treu" sein gehört dann doch im Umkehrschluss auch eine gewisse Sexualität miteinander?! Du hast doch im Grunde keine Wahl bzw. zwei Möglichkeiten, dich zu trennen, was du ja nicht willst, oder du holst dir die körperlichen Dinge bei anderen. Wenn man seinem Partner Sexuelles verwehrt, kann man eh nicht auf ewige Treue pochen ......
(Meine persönliche Einstellung zu Treue habe ich nicht miteingebunden, ich bin nicht von der Fremdgeh-Sorte, war aber auch noch nie 30 J. mit jemandem zusammen, ich kann nicht mitreden)
 
@ alter_ehemann

mache dir doch nebenbei mal einen Spaß und suche dir in der Rubrik "Sexualität" ein paar eröffnete threads von Frauen, die darüber klagen dass ihr Partner kein Interesse an Sex hat.

Da fallen dann solche Phrasen wie:

"such dir doch einen Liebhaber nebenher."
"Ich finde, er klingt total unsympathisch und vernagelt."
"Ihr solltet einfach Kumpels bleiben. Das ist doch keine Liebesbeziehung"

Wohlgemerkt von Frauen! ^^
Und nun Vergleiche diese Meinungen mit den Frauenmeinungen in deinem thread. Dann wirst du ganz leicht feststellen, dass du einfach nur mit dem falschen Geschlecht das Topic eröffnet hast. Solche Unterschiede machen Frauen...
Übrigens, da sind mir zum Teil die gleichen Schreiberinnen wie hier begegnet - bloß mit dem Unterschied einer ganz anderen Haltung. Oder auch z.b. die userinnen, welche bei Beiträgen ihrer "Kolleginnen" hier ihren Dank für deren Meinung hinterlassen. Obgleich sie selbst in einem absolut vergleichbaren thread eine ganz andere Einstellung hatten. Seltsam, oder?
😀


 
@ alter_ehemann

mache dir doch nebenbei mal einen Spaß und suche dir in der Rubrik "Sexualität" ein paar eröffnete threads von Frauen, die darüber klagen dass ihr Partner kein Interesse an Sex hat.

Da fallen dann solche Phrasen wie:

"such dir doch einen Liebhaber nebenher."
"Ich finde, er klingt total unsympathisch und vernagelt."
"Ihr solltet einfach Kumpels bleiben. Das ist doch keine Liebesbeziehung"

Wohlgemerkt von Frauen! ^^
Und nun Vergleiche diese Meinungen mit den Frauenmeinungen in deinem thread. Dann wirst du ganz leicht feststellen, dass du einfach nur mit dem falschen Geschlecht das Topic eröffnet hast. Solche Unterschiede machen Frauen...
Übrigens, da sind mir zum Teil die gleichen Schreiberinnen wie hier begegnet - bloß mit dem Unterschied einer ganz anderen Haltung. Oder auch z.b. die userinnen, welche bei Beiträgen ihrer "Kolleginnen" hier ihren Dank für deren Meinung hinterlassen. Obgleich sie selbst in einem absolut vergleichbaren thread eine ganz andere Einstellung hatten. Seltsam, oder?
😀



Was soll das dem TE jetzt bringen?
Macht dir Spaß Unruhe zwischen "Mann" und "Frau" zu stiften, nicht? 😉
 
In dem Eheversprechen ist ja auch ein ewige-Treue-Versprechen enthalten.
Die meisten wissen sicher, dass das die wenigsten können/wollen ...
Aber zu "ewig treu" sein gehört dann doch im Umkehrschluss auch eine gewisse Sexualität miteinander?! Du hast doch im Grunde keine Wahl bzw. zwei Möglichkeiten, dich zu trennen, was du ja nicht willst, oder du holst dir die körperlichen Dinge bei anderen. Wenn man seinem Partner Sexuelles verwehrt, kann man eh nicht auf ewige Treue pochen ......

Das hatten wir hier schon in früheren Beiträgen diskutiert. Ich bin da voll deiner Meinung.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben