Jaein. Das "Leben danach" ist eine sehr alte Hypothese der Menschen und findet sich demnach auch in den Weltreligionen wieder. Es aber nur weil es seinen Ursprung in den Religionen haben könnte als Unsinn abzustempeln ist eine einseitige Sichtweise.
Ich mag deine Beiträge Mikenull, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sie ebenfalls eher einseitig auf der "Ich bin Atheist"-Schiene entstanden sind. Wie schon gesagt ich möchte das Thema isoliert von Religion besprechen, weil es meiner Meinung nach nichts damit zu tun hat.
Denn es geht mir um die Erforschung des Themas und Theorien darüber, wenn zufälligerweise Religion A die gleiche Theorie verfolgt ist mir das ziemlich egal, solange die Theorie plausibel ist
Eine empirische Studie darüber welche Gemeinsamkeiten bei Nahtoderfahrungen bei völlig unterschiedlichen Menschen (am besten noch verglichen mit Berichten aus der Geschichte) auftreten müsste ich mal finden
Die wäre so unnötig wie ein Kropf!
Bei einem Nahtoderlebnis, wobei das Wort falsch interpretiert wird - man ist eben nicht Tod, da der Tod unumkehrbar ist! - handelt es sich deshalb lediglich um die ähnlichen Fiktionen, weil alle menschlichen Gehirne gleich funktionieren.
So unterscheidet meine Fiktion sich nur von dem meines "Afrikanischen Bruders" in soweit, als dass er andere Verwandte sieht. Auch einen vermeintlichen Gott wird er anders sehen, als ich. Womit ich wieder zu "Variablen" komme in einer Logik.
Gleiche Voraussetzungen gleiche Ergebnisse!
Außerdem möchte ich mal widersprechen was die religiösen Erscheinungen betrifft, die werden eben nicht gleich beschrieben. Während Lena von Jesus spricht, sprechen andere vornehmlich von Engeln, Maria oder Gott Vater!
Das beweist, dass es auf den jeweiligen Glauben ankommt, was wiederum auch bedeutet, dass es nicht unbedingt abstreitbar ist, wenn jemand vorgibt das so gesehen zu haben.
Doch ein Beweis einer letztendlichen Wahrheit ist damit erst recht nicht erbracht. Denn dann müssten die Schilderungen auf die Pore und Haar genau identisch (messbar) sein.
Und es spricht noch etwas dagegen, da Gott kein menschliches Antlitz hat, warum sollte er sich nicht in seiner tatsächlichen Form, einer uns Unbekannten, zeigen?
Was ich als Beweis dafür sehe, dass wir es nur vermögen, abgespeicherte und uns selbst möglich zu generierenden Projektionen, zu sehen.
Und um vorzubeugen, ich werde Lenas Meinung über das was sie sah, nicht damit infrage stellen. Ich möchte nur meine Meinung dahingehend äußern, dass ich zu einem anderen Ergebnis käme, wenn ich das erlebt hätte.