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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
  • Datum Start Datum Start
Für mich gibt es kein "übernatürlich" wenn etwas so funktioniert wie es funktioniert, egal wie merkwürdig es für uns erscheint, dann ist es eben natürlich; ein Teil der Natur und nicht "übernatürlich"; magisch,unerklärlich.

Es gibt Hinweise darauf dass Bewusstsein und Gehirn nicht fest miteinander verbunden sind

Matschgesicht, merkste was?

Übrigens würden mich die Hinweise mal interessieren.
 
Die Frage Matschgesicht, mußt Du aber jetzt beantworten: Wenn Dein Gehirn stirbt, macht sich das Bewußtsein auf und davon? Wie eine CD aus dem sterbenden PC?
 
Jaein. Das "Leben danach" ist eine sehr alte Hypothese der Menschen und findet sich demnach auch in den Weltreligionen wieder. Es aber nur weil es seinen Ursprung in den Religionen haben könnte als Unsinn abzustempeln ist eine einseitige Sichtweise.

Ich mag deine Beiträge Mikenull, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sie ebenfalls eher einseitig auf der "Ich bin Atheist"-Schiene entstanden sind. Wie schon gesagt ich möchte das Thema isoliert von Religion besprechen, weil es meiner Meinung nach nichts damit zu tun hat.
Denn es geht mir um die Erforschung des Themas und Theorien darüber, wenn zufälligerweise Religion A die gleiche Theorie verfolgt ist mir das ziemlich egal, solange die Theorie plausibel ist

Eine empirische Studie darüber welche Gemeinsamkeiten bei Nahtoderfahrungen bei völlig unterschiedlichen Menschen (am besten noch verglichen mit Berichten aus der Geschichte) auftreten müsste ich mal finden
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Die wäre so unnötig wie ein Kropf!

Bei einem Nahtoderlebnis, wobei das Wort falsch interpretiert wird - man ist eben nicht Tod, da der Tod unumkehrbar ist! - handelt es sich deshalb lediglich um die ähnlichen Fiktionen, weil alle menschlichen Gehirne gleich funktionieren.
So unterscheidet meine Fiktion sich nur von dem meines "Afrikanischen Bruders" in soweit, als dass er andere Verwandte sieht. Auch einen vermeintlichen Gott wird er anders sehen, als ich. Womit ich wieder zu "Variablen" komme in einer Logik.
Gleiche Voraussetzungen gleiche Ergebnisse!

Außerdem möchte ich mal widersprechen was die religiösen Erscheinungen betrifft, die werden eben nicht gleich beschrieben. Während Lena von Jesus spricht, sprechen andere vornehmlich von Engeln, Maria oder Gott Vater!
Das beweist, dass es auf den jeweiligen Glauben ankommt, was wiederum auch bedeutet, dass es nicht unbedingt abstreitbar ist, wenn jemand vorgibt das so gesehen zu haben.

Doch ein Beweis einer letztendlichen Wahrheit ist damit erst recht nicht erbracht. Denn dann müssten die Schilderungen auf die Pore und Haar genau identisch (messbar) sein.
Und es spricht noch etwas dagegen, da Gott kein menschliches Antlitz hat, warum sollte er sich nicht in seiner tatsächlichen Form, einer uns Unbekannten, zeigen?
Was ich als Beweis dafür sehe, dass wir es nur vermögen, abgespeicherte und uns selbst möglich zu generierenden Projektionen, zu sehen.

Und um vorzubeugen, ich werde Lenas Meinung über das was sie sah, nicht damit infrage stellen. Ich möchte nur meine Meinung dahingehend äußern, dass ich zu einem anderen Ergebnis käme, wenn ich das erlebt hätte.
 
Matschgesicht, merkste was?

Übrigens würden mich die Hinweise mal interessieren.

Mir ist grad nicht klar worauf du hinaus willst. Die Hinweise sind im von mir geposteten Video schön erläutert (ich kann wirklich jedem empfehlen das zu gucken. Ist zwar ne Stunde lang, aber für das Thema sehr interessant und ohne religiösen Quark 😀


Die Frage Matschgesicht, mußt Du aber jetzt beantworten: Wenn Dein Gehirn stirbt, macht sich das Bewußtsein auf und davon? Wie eine CD aus dem sterbenden PC?

Die Frage kann ich ja wohl schlecht mit einem Ja oder Nein beantworten 😀
Unmöglich ist meiner Meinung nach die These, dass "etwas" sei es Geist, Seele, Bewusstsein, wie man es auch immer nennen mag unseren Körper nutzt nicht. Unser Gehirn ist dabei der "Einstiegspunkt". Damit erlangt dieses etwas Kontrolle über unseren Körper um sich hier zu bewegen, zu kommunizieren zu interagieren. Um Dinge zu tun, die dieses etwas sonst nicht könnte; evtl wird dieses etwas aber sogar durch den Körper limitiert (denn die Wahrnehmung des Körpers ist limitiert, durch Augen, Gehör etc)


Dazu habe ich doch schon mehrere Beiträge geschrieben. Nach dem Tod zerfällt das Gehirn. Das Gehirn ist zum Denken notwendig. Nach dem Tod gibt es kein Denken.

Das steht ja zur Debatte...irgendwie. Wozu genau unser Gehirn da ist, ist die zentrale Frage.
Speichern von Wissen, Wahrnehmung etc geschieht wohl durch unser Gehirn und kann dementsprechend beeinflusst werden. Ob nach dem Funktionsstopp des Gehirns jegliche Gedanken und Denkprozesse für immer verloren sind und nicht weiterfunktionieren ist die zentrale Frage

Zum Thema Nahtoderlebnis: Doch, es geht um Menschen die tatsächlich Tod waren. Menschen die in einem Zustand waren der von dem Zustand einer toten Person nicht zu unterscheiden ist. Keine Hirnaktivität, ein totes Gehirn. Menschen die dennoch zurückgeholt wurden. (Auch das wird in der Doku wunderbar beschrieben, welche wissenschaftlichen Kriterien da gestellt werden)

Zusatz: Ich kann leider erst heute Abend wieder antworten-.- es gibt noch Dinge im "Leben" zu tun 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich gebe mal ungefragt meinen Senf dazu:

1. sind viele Dinge sowohl im wissenschaftlichen wie auch religiösem Bereich unklar,
2. daher ist es nicht unlogisch anzunehmen, dass Informationsstrukturen (in unserem Fall im weitesten Sinne Erinnerungen) als materiell zeitliche Strukturen existieren und von unserem Gehirn "lediglich" als Sender und Empfänger übertragen und eben nicht gespeichert werden.
3. man kann sich also einmal die Konsequenzen bzgl. des Todes ansehen, wenn a) das Gehirn ein Speicher und b) wenn es Sender/Empfänger ist. Das mache ich gleich, vorher aber noch
4. das menschliche Bewußtsein ist ein besonderes, denn es ist ein Selbstbewußtsein, sprich nimmt sich und sein Denken wahr; in der Philosophie ist man sich überwiegend einig, dass die Fähigkeit dazu wesentlich am materiellen Spiegel entwickelt wird.

ok, zunächst einmal die Situation mit dem Gehirn als Speicher: In diesem Fall bemerkt das Bewußtsein logischerweise seinen eigenen Tod nicht (ähnlich wie das Bewußtsein nicht den Übergang vom Wach- in den Schlafzustand bemerkt), es bemerkt natürlich das Sterben; hier gibt es die Idee des "eingefrorenen Bewußtseins", da das Bewußtsein seinen Tod nicht erleben kann, lebt es quasi ewig, da aber nichts neues dazukommt, erlebt es sich selbst in seinem letzten Zustand.

Bei der zweiten Möglichkeit, dem Gehirn als Sender/Empfänger würde das Bewußtsein den Tod des Gehirns erleben. Fraglich allerdings ist, ob es in Ermangelung eines materiellen Gegenpols sich selbst erkennen kann. Das ist wiederum ähnlich wie im Schlaf, nur sehr wenige Träumer wissen im Schlaf, dass sie träumen. Auch hier würde man daher davon ausgehen, dass eine Weiterentwicklung wegen des fehlenden Körpers nicht möglich ist, daher ist auch hier das Bewußtsein auf seinem aktuellen Niveau "eingefroren".

Daher ist es unabhängig was das Gehirn nun wirklich ist, nach seinem Tode "friert" meiner Meinung nach das Bewußtsein ein, weshalb es mir persönlich wichtig wäre, wenn dieser letzte Zustand voller Liebe wäre...

viele Grüße
marut
 
Zum Thema Nahtoderlebnis: Doch, es geht um Menschen die tatsächlich Tod waren. Menschen die in einem Zustand waren der von dem Zustand einer toten Person nicht zu unterscheiden ist. Keine Hirnaktivität, ein totes Gehirn. Menschen die dennoch zurückgeholt wurden. (Auch das wird in der Doku wunderbar beschrieben, welche wissenschaftlichen Kriterien da gestellt werden)

Zusatz: Ich kann leider erst heute Abend wieder antworten-.- es gibt noch Dinge im "Leben" zu tun 😀
Da unterliegen viele einem kapitalem Denkfehler!
Tot ist man nicht, wenn die Gehirnströme aussetzen, sondern wenn das Gehirn in einem unumkehrbaren Maße zerfällt.
Nicht alle Ströme kann man messen.
Wie auch kein Herz tot ist, wenn der Herzschlag ausbleibt.
Ein totes Gehirn kann niemals zum Leben zurück kommen, wie auch kein totes Herz wieder schlagen könnte. Der Unterschied besteht darin, dass die Hirnzellen sich ungeheuer schnell zersetzen.
Wenn die Synapsen nur noch abgestorbene Zellen verbinden, wie soll das wieder leben.

Wenn aber bei dir der Glaube an das Mystische so gefestigt ist und durch keinen Beweis erschüttert werden kann, sind wir im Bereich des Glaubens, da hat es eher keinen Zweck zu argumentieren.
 
Zitat Lena7:

Wenn ich aber eine Nahtoterfahrung machen würde,und mir z.b Jesus begegnen würde, dann glaube ich nicht, das mir das einer von euch "überzeugten Atheisten" glauben würde.
Ihr würdet sagen, das war mein Wunschdenken.....Sauerstoffmangel ....ein Wahn....oder schlicht weg eine Erfindung von mir.
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Das Problem ist, daß Du gar nicht weißt, wie Jesus ( solltze es ihn geben ) zur Zeit aussieht.
Denn natürlich hälst Du Dich an Zeichnungen fest, die sehr viel später aus der Phantasie gemacht wurden.
Ich glaube auch den Predigern nicht, die behaupten, "Gott wolle" dies oder jenes von den Zuhörern. Das ist für mich reine Scharlatanerie.


Nein mike da täuscht Du Dich.Die Nahtoterfahrungen, die ich für glaubhaft halte,wo Menschen eine Begegnung mit Jesus hatten, die haben ihn nie so beschrieben wie den irdischen Jesus.
Sie haben sich alle ähnlich ausgedrückt.
Die Menschen sind einem Licht begegnet ... einem unglaublich hellen strahlendem Licht...,von einer Helligkeit die man nicht beschreiben könnte,von einer unglaublich warmen Stimme.Und einige wenige haben von seinen unsagbar liebevollen Blick gesprochen.....das er eine unglaubliche Liebe ausstrahlt....auch etwas Mayestätisches.Das sind die Aussagen die man am meisten hört und die Menschen,auch die,die nicht an Jesus geglaubt haben und diesem Licht ganz kurz begegnet sind oder es von weiitem sahen, die wußten instinktiv,das Jesus ihnen begegnet ist.
Er ist in der Herrlichkeit nicht mehr der Mensch,von dem es in der Bibel heißt:"Er war der aller verachtetste,zerschlagen,angespien".

Ich sagte ja schon öfters mal,dass ich Jesus wenn ich an ihn denke,zu ihm bete,nicht bildlich sehe,sondern mit dem Herzen.Ich spüre sein Wesen,seine Liebe....in dem Maß,wie nahe ich ihm gerade bin.



Liebe Grüsse
Lena
 
Also ich habe eben mal bei Wiki unter "Jenseits" einiges nachgelesen. Die Religionen haben sehr wohl sehr viel damit zu tun. Wenn ich mir es aussuchen könnte, würde ich natürlich den Islam nehmen - dort soll es den Verstorbenen ja richtig gut gehen. ( wenn sie gläubig und brav waren ) Die Ungläubigen werden allerdings sehr schlecht behandelt.....
 

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