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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
  • Datum Start Datum Start
Hallo Matschgesicht, hoffe das es nicht so schlimm aussieht ;-).


Was Du stellst ist nichts weiter als die zentrale Frage nach dem Sein und Nichtsein,
nach dem Leben und dem Sinn und das alles...

Und genau das, ist es, das, was den Menschen ausmacht, oder meinst Du ein Reh reflektiert über seine Taten, ein Bär denkt an das mögliche Leben nach dem Tod?

Du hast so schön formuliert, echt klasse, ein unbeschriebenes Blatt. Alle Äsotheriker,
Glaubensfetter und Vertreter aller Arten müssten sich doch auf Dich stürzen, Dir das gelbe, grüne und orangene vom Himmel erzählen, das es nur so von Deinen Zähnen tropft...

Aber, halt, da kommst Du und sagst, ja, aber nicht aus dem Glauben, nur aus der Wissenschaft heraus. Wissenschaft, die Wissen schafft, aber Wissen woher?

Aus der Geschichte. D. h. alles was da war, vom Anfang der Zeit.

Wissenschaft, die Wissen schafft, man könnte auch sagen, die Wissen schöpft aus der reichhaltigen Quelle: Universum.

Eigentlich stelle ich mir gerade die Frage: Was will er denn nun eigentlich genau wissen?
Denn erzählen kann ich bis der Mond rot wird, würde es Dich interressieren? Aber würde ich so viel tipseln wollen: ich denke nein.

Dennoch: Weißt Du denn was Du denn genau wissen willst? Oder meinst Du das jetzt jemand kommt und sagt, klar ich war da... im Jenseits. Würdest Du ihm denn glauben? Ich eher nicht.

Ich lese mir jetzt noch mal Deinen ach so tollen Text (ernsthaft, leicht beschönigt) durch, evtl.
fällt mir dann etwas ein...

Hmm.. das habe ich behalten: Geist im Sinne von Gegenkörper, Nach dem Tod, Beweise gibt es nicht, und es ware nicht Paranormal.

Weißt Du ich setze mal auf Intuition: Ich verfasse zwei kurze Texte (1 und 2), einer davon ist wahr, auch wenn es Viele geben wird die das verneinen, aber soll ich deshalb lügen?

1.) Alles ist eine Simulation. Der Geist eine Art Programm. Das Weltall besteht nicht aus Materie sondern aus einer unerforschten Supersubstanz. Natürlich gibt es weder einen Gott noch Zauberei oder den Teufel. Geist und Tiere, Pflanzen und Materie sind eins. Der Mensch ist ein Tier. Es hat nie echten, wirksamen Vodoo gegeben. Schon vor 3000 Jahren waren Ufos auf der Erde, um Technologie zu verbreiten.

2.) Wasser ist unnatürlich. Gott steht über allem. Mensch und Tier, zwei völlig verschiedene Dinge. Energie verschwindet nicht. Die gesamte Masse des Weltalls passt in die Spitze einer Hemdnadel. Das Böse ist außerhalb von Gott, Gott jedoch kann das Böse zwingen. Eine Formel für das Universum gibt es nicht. Nicht alles ist relativ. Lichtgeschwindigkeit ist in unserem Kopf alltag. Glauben und Leben, letztlich zwei Geschenke.


Tschöö
 
Hallo Matschgesicht, hoffe das es nicht so schlimm aussieht ;-).

Und genau das, ist es, das, was den Menschen ausmacht, oder meinst Du ein Reh reflektiert über seine Taten, ein Bär denkt an das mögliche Leben nach dem Tod?

Danke für den Spruch 😀 , übrigens über 90 Prozent der Menschen reflektieren sich auch nicht. Und keine Vorurteile über anderen Säugetiere oder anderem "Leben", deren Seelenleben wir nur oberflächlich kennen. 😀 Duck and away.
 
Weißt Du ich setze mal auf Intuition: Ich verfasse zwei kurze Texte (1 und 2), einer davon ist wahr, auch wenn es Viele geben wird die das verneinen, aber soll ich deshalb lügen?


Tschöö

Wenn man es nicht besser weiß, lügt man deshalb ja nicht.
Meines Erachtens nach sind beide Texte etwas an der Realität vorbei.
 
Warum sonst sollten z.B. Ameisen nicht auch ein Bewusstsein haben, wenn es nicht an der Komplexität des Organismus liegt?
Du hast wohl nicht den Film "Das große Krabbeln" gesehen 😉.

Allerdings scheint es mir wahrscheinlicher zu sein, dass Bewusstsein ganz natürlich und automatisch entsteht, sobald eine Zellansammlung komplex genug ist.
Aus irgendeinem Grund kann ich mich alleine damit nicht abfinden.
Vielleicht bin ich einfach zu dumm.
 
"Ich habe in diesem Thread noch keine wirkliche Begründung für den Glauben für ein Leben nach dem Tod gelesen. Alles, was kommt, ist der intuitive Unglaube, dass einfach alles vorbei sein soll und irgendwelche Anekdoten. Und Hypothesen werden eben daran gemessen, wie gut sie begründet werden können."

So sollst Du befriedigt werden:

Ist nicht alles ideal und somit natürlich-perfekt im Kosmos? Kann man eine Sonne besser machen, oder die wunderschöne Erde, auch wenn unser Sonnensystem irgendwann zusammenfällt oder ähnliches?

Und was ist mit der Natur? Ist sie nicht genau ideal ausgeglichen?

Und nun siehe: den Menschen, wie er ist im Ganzen. Irrational.

Einerseits: Ein großer Maler, der seine Umgebung täuschend echt abmalt, ein großer Erfinder, der das Licht einfach dahin setzt wie er es braucht, ein Genie, das über seine weltlichen Grenzen sieht, einer der weiß wie es war, als Keiner von Seinen auf Erden wandelte, einer der Werkzeuge baut, um sich schlauer, schneller und gesünder zu machen und weiß wie in 14 Tagen das Wetter an jedem Ort der Welt sein wird...

Andererseit: Ein verrückter Herrscher, welcher die Seinen ausrottet, ein kranker Geist, welcher sich selbst schadet (immer und immer wieder), Jemand der sich freut, wenn ein anderer Leidet..

Der Mensch ist nicht ideal und nicht natürlich-perfekt, aber alles andere im Universum.

Dann kann es nur zwei Möglichkeiten geben:

Entweder die Natur hat e i n e n Fehler gemacht, oder es gibt eine Möglichkeit in der
diese Ungleichheit ausgeglichen werden kann...

...und wie würde das wohl aussehen, wenn es alle Einzelnen es betreffen müsste?


Es werde Licht. (Genesis, Bibel)







Tschöö
 
So sollst Du befriedigt werden:
Mal sehen. 😛

Ist nicht alles ideal und somit natürlich-perfekt im Kosmos? Kann man eine Sonne besser machen, oder die wunderschöne Erde, auch wenn unser Sonnensystem irgendwann zusammenfällt oder ähnliches?

Und was ist mit der Natur? Ist sie nicht genau ideal ausgeglichen?

Und nun siehe: den Menschen, wie er ist im Ganzen. Irrational.
Der Mensch ist nicht ideal und nicht natürlich-perfekt, aber alles andere im Universum.

Dann kann es nur zwei Möglichkeiten geben:

Entweder die Natur hat e i n e n Fehler gemacht, oder es gibt eine Möglichkeit in der
diese Ungleichheit ausgeglichen werden kann...

...und wie würde das wohl aussehen, wenn es alle Einzelnen es betreffen müsste?
Also, dein Argument geht so: 1. Der Kosmos ist perfekt. 2. Der Mensch ist nicht perfekt. 3. Der Mensch ist Teil des Kosmos, daher müssen seine Fehler auf irgendeine Weise ausgeglichen werden. 4. Da die Fehler der Menschen im Leben nicht ausgeglichen werden, muss er seine Perfektion nach dem Leben erreichen, also gibt es ein Leben nach dem Tod.

1. Der Kosmos könnte jede mögliche Form annehmen und er wäre immer perfekt (perfekt ohne Wertung), denn er würde sich immer akkurat gemäß seinen Gesetzen entwickeln. Ein Universum, dass direkt nach seiner Entstehung wieder kollarbiert wäre, wäre genauso "perfekt" wie das, in dem wir heute leben. Ein Universum, dass die Entstehung von Sternen nicht ermöglicht hätte ebenfalls. Das heißt, was du eigentlich sagst ist: Wäre das Universum anders als es ist, gäbe es keine Menschen oder zumindest gäbe es ihn nicht in seiner heutigen Form.
2. So betrachtet ist auch der Mensch perfekt und zwar in meinem und in deinem Sinne. Würde er sich anders verhalten, wäre er schon ausgestorben oder zumindest gäbe es ihnnicht in seiner heutigen Form. Der Mensch verhält sich außerdem perfekt nach den Gesetzen des Universums und ist daher genauso perfekt wie das Universum insgesamt. Daher entfallen dein dritter und vierter Punkt.

Der Fehler, den du machst, ist dieser: Um die Perfektion des Universums zu bestimmen, bewertest du es danach, ob es Leben ermöglicht, ob es schön ist. Um den Menschen zu bewerten änderst du deine Standards und bewertest ihn nach moralischen Maßstäben. Deshalb ist deine Schlussfolgerung unzulässig.
 
Mal sehen. 😛

2. So betrachtet ist auch der Mensch perfekt und zwar in meinem und in deinem Sinne. Würde er sich anders verhalten, wäre er schon ausgestorben oder zumindest gäbe es ihnnicht in seiner heutigen Form. Der Mensch verhält sich außerdem perfekt nach den Gesetzen des Universums und ist daher genauso perfekt wie das Universum insgesamt. Daher entfallen dein dritter und vierter Punkt.

Der Fehler, den du machst, ist dieser: Um die Perfektion des Universums zu bestimmen, bewertest du es danach, ob es Leben ermöglicht, ob es schön ist. Um den Menschen zu bewerten änderst du deine Standards und bewertest ihn nach moralischen Maßstäben. Deshalb ist deine Schlussfolgerung unzulässig.
Du machst den Fehler, immer wieder viiiiel zu materiell zu denken.

Hier bewegen wir uns - nach meiner Ansicht - auf dem Gebiet der Gedankenenegie. Und diese Energie kann auch nach dem Tode vielleicht ausgleichend bei den weiterlebenden wirken.

Wobei ich das Leben nach dem Tode auch nicht als materielles Wesen sehe. Aber das hat Fidelyti auch nicht behauptet . . . oder doch?
 
Du machst den Fehler, immer wieder viiiiel zu materiell zu denken.

Hier bewegen wir uns - nach meiner Ansicht - auf dem Gebiet der Gedankenenegie. Und diese Energie kann auch nach dem Tode vielleicht ausgleichend bei den weiterlebenden wirken.

Wobei ich das Leben nach dem Tode auch nicht als materielles Wesen sehe. Aber das hat Fidelyti auch nicht behauptet . . . oder doch?

"Gedankenenergie" für real zu halten ist nichts anderes, als an irgendeinen Gott oder ein großes, rosa Einhorn zu glauben bzw. dessen Existenz für wahr zu halten.

Ohne ein lebendiges Gehirn gibt es keine Gedanken.
Oder hat man irgendwann mal gemessen, dass so etwas möglich wäre ?
Kann ich mir nicht vorstellen.
 
Einstein hat ein Gottesbild entworfen, dass eng mit seiner wissenschaftlichen Arbeit zusammenhing. Dabei berief er sich auf den Philosophen Baruch Spinoza (1632-1677): „Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt.“

Sehe ich genauso, wobei dieses Wort "Gott" sowieso mit allem Möglichen überfrachtet wird. Ähnlich wie Vorstellungen über Leben und Tod.
Nichtsdestotrotz werfen solche Effekte wie die der "Spukhaften Fernwirkung“ (v. Einstein entdeckt und verworfen) schon Fragen auf, woraus ich noch lange keinen Glauben ableite, aber immerhin denke, dass der Mensch eben nicht alles weiß. Wie ist schon die Existenz auf atomarer Ebene nach dem Tod zu beurteilen. Aber das beträfe ja auch das ganze Universum und nicht nur den Menschen.
 

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