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Ich fühle mich wie ein Ausserirdischer

Hallo freunde 🙂

ich bin alex, 21 jahre alt...

hier in meinem umfeld werde ich immer sehr kritisch angefochten wenn ich spirituell werde und vom geiste rede. ich glaub dass können die anderen halt einfach nicht wirklich !? ich weiß nicht wie sich das anfühlt wenn man nicht über sein geist reden kann...verdrehte welt...vllt versteht ihr mich ja wenigstens.

"Ein seelischer Mensch freilich nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm Thorheit, er vermag es nicht zu verstehen, weil es geistlich ergründet werden will."
 
Das was meiner Meinung nach Menschen überleben lässt, ist einzig Verständnis, Liebe und Nähe. Deshalb überleben Menschen oft auch tödliche Strapazen. Wenn sie Leidens- und Liebesgenossen haben die mit Ihnen das Unerträgliche und das Himmlische teilen.

Danke, besonderen Dank für diesen Satz, der mir aktuell sehr viel gibt !!
 
Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffe, möglichst bald mit meinen eigenen Projekten genug Geld zu verdienen und nicht mehr so viel Brotjob machen zu müssen. Allerdings muss ich durch meine neue Lebenssituation sogar noch deutlich mehr Geld zusammenbringen als vorher.

Hallo Seti,

das erinnert mich spontan an die alte Geschichte von dem Fischer, der dazu überredet werden sollte, "mehr" aus seinem Leben zu machen ....
 
Hallo seti.

Schöner Beitrag. Ich will nur rückmeldung geben. Ich kenne vieles von was du schreibst.

Suche mal nach scanner persoenlichkeit und hochsensibilitaet.

Und das mit deiner frau. Da bin ich fassungslos. Das tut mir sehr leid fuer dich.

Hier gibt es fruehtueck jetzt. Melde mich spaeter wieder.

Hallo,

gut, dass ich an dieses "Krankheitsbild" wieder erinnert werde. Allerdings wehrt sich in mir alles dagegen, wegen meiner Sensibilität als krank gestempelt zu sein. Nach dieser Logik müsste dann auch die beste Kamera in der Bewertung durchfallen.
 
das erinnert mich spontan an die alte Geschichte von dem Fischer, der dazu überredet werden sollte, "mehr" aus seinem Leben zu machen ....
Das Funktionieren (vor allem auch das finanzielle) spielt für ich eine große Rolle, da ich mir unter Umständen sonst den Kontakt zu meiner Tochter erschwere. Aber ja. Da bin ich noch nicht mit durch. Vielleicht gibt es andere Lösungen. Und meine Projekte kann ich nicht lassen. Sonst mache ich mich unglücklich. Das wirft ins Bett.

Und gibt es Personen, die eine erhöhte Sensibilität als Krankheit bezeichnen 😵 ?
Oh, man ... 😀
 
alle rennen irgendwelchen trends hinter her um dazu zu gehören und vergessen Freunde Menschen die sie eigentlich sehr gerne hatten
Nein. Viele. Aber nicht alle. Das ist ein sehr, sehr wichtiger Unterschied. Ich habe zum Glück eher mit Menschen zu tun, die diese von Dir beschriebene Einstellung nicht vertreten.
 
Und gibt es Personen, die eine erhöhte Sensibilität als Krankheit bezeichnen 😵 ?
Oh, man ... 😀

Hallo - deswegen setzte ich es ja in Anführungsstriche.
Ich denke, unbestritten ist, dass die Hochsensiblen in der Minderheit sind. Und Minoritäten werden gern als "krank" eingestuft, oder mit anderen Attributen belegt, die sie in irgendein Abseits rücken oder in eine Schublade räumen.
Oder willst du sagen, sie rücken sich selbst ins Abseits und räumen sich selbst in diese Schubladen, weil sie mit ihrem So-und-nicht-anders-Sein nicht unbefangen umgehen?
 
Oder willst du sagen, sie rücken sich selbst ins Abseits und räumen sich selbst in diese Schubladen, weil sie mit ihrem So-und-nicht-anders-Sein nicht unbefangen umgehen?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage verstanden habe, aber meine Intuition sagt nein. Ich finde es absurd, Hochsensibilität als Krankheit einzuordnen. So wie Du auch, wenn ich das richtig verstanden habe. Grundsätzlich finde ich aber auch den Krankheitsbegriff allgemein schwierig. Wer legt das denn fest, was krank und was gesund ist? Und mit welchem Recht? Und inwiefern hilft der Begriff? Das verstehe ich nicht so ganz. Vielleicht ist es für die Krankenkasse wichtig, irgendwelche Schemadiagnosen geliefert zu bekommen, damit sie ein Raster haben, nachdem sie Leistungen bezahlen oder auch nicht. Aber mir ist es egal, ob ich von anderen als krank eingestuft werde, wenn sie mir nicht dazu sagen, warum sie das tun.
 
Ich denke "krank" hat im weitesten Sinne etwas mit "leidend" zu tun. Und wenn es einem gut geht und man niemanden schadet, wieso sollte man dann krank sein?
 
Die meisten Menschen sind mir zu materiell, zu hohl und zu verletzend. Je älter ich werde, desto mehr frustriert mich dieser Umstand selbst. Viele Vorgesetzt halte ich für unfähig, ich halte mich für viel intelligenter als die meisten Menschen und verstehe oft nicht, warum man so miteinander umgeht. (...) Mich haben auch viele Menschen verletzt, mein Vater, meine Schulkameraden usw. ich habe mich niemals irgendwie zuhause gefühlt und mich plagt innere Unruhe.

Kann ich voll und ganz unterschreiben. Wobei bei mir das Studium eine Phase war, in der ich mich zum ersten und wahrscheinlich letzten Mal besser gefühlt habe - weit weg von Vater und Familie gab es im eher kleinen Studiengang einige doch herzliche, interessierte, gute Menschen. Ob es richtige Freunde waren, bezweifle ich mittlerweile auch, da die Kommunikation irgendwann recht einseitig wurde. Warum? Ich verstehe es nicht, aber bei vielen herrscht wohl eine "aus den Augen aus dem Sinn"-Mentalität vor. Ich würde jedoch nicht das Menschsein an sich verurteilen, es gibt ja durchaus gütige, sensible, treue Menschen mit Humor, Rückgrat, Hirn. Leider verblödet und verroht die große Masse immer mehr und die anderen werden wohl nicht nur gefühlt seltener.

Dazu hatte und habe ich selten das Glück, mit eben jenen anderen Menschen in Kontakt zu kommen oder gar Freundschaften aufzubauen. Ich denke zudem, dass unsere Wirtschaftsordnung viel mit dieser Problematik zu tun hat: In einer neoliberalen Welt setzen sich insbesondere egogetriebene Selbstdarsteller durch, die immer mehr Posten besetzen und ähnliche Gestalten fördern. Die ruhigen, sozial denkenden, solidarischen Menschen können noch so kompetent und fähig sein - sie haben in dieser Arbeitswelt immer weniger Chancen. Es ist mittlerweile alles in den Kampfmodus umgestellt, schon Schüler und Studierende konkurrieren untereinander. Völlig krank und zudem ziemlich dämlich, aber das ist das, was bestimmte "Leistungsträger" unter Leistung verstehen und vorgeben. Wenn ich die Gesellschaft insgesamt so betrachte, würde ich schon sagen, dass in den Köpfen vieler Menschen Notstandsgebiet herrscht. Oder, anders gesagt: Es fällt mir als Mensch, der recht sensibel ist, bestimmte Werte vertritt, Vorstellungen von menschlichem Umgang untereinander hegt und dazu noch sehr an den Dingen, der Welt an sich und nicht nur kleinen Fachidiotenwelten interessiert ist, heute extrem schwer, den Glauben an die Menschheit nicht zu verlieren.
 

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