B
Black-Bird85
Gast
Ich habe vielleicht einiges erreicht, aber nicht das, was ich will: Das eben genau solche Sklaven nicht gibt und die Menschen teilen statt egoistisch zu sein. Klar Frau ist schonmal toll, Studium auch, aber ich habe keine Möglichkeit, dass ich gesehen werde oder sich etwas in dieser Gesellschaft ändert. DAS wäre mein größter Wunsch. Aber diese Gesellschaft ist so verlogen und traurig, dass es mir schwerfällt ernsthafte, ungezwungene Freude zu empfinden. Ich verfalle oft in sarkastischen Humor, der mich am Leben hält. Ich will auch nicht ständig schlecht drauf sein.
Manchmal glaube ich ich hab nur zwei Möglichkeiten:
a) Liebevoll, ehrlich und arm zu sein
b) Rücksichtlos, egoistisch, kalt und reich zu sein
Beides geht und beides ist gleich frustrierend. Wenn ich b) bin, erreiche ich meine Ziele definitiv. Aber dann bin ich nicht mehr Ich im Kern sondern das was über dem Ich liegt, der Mantel der Kälte, um in dieser Welt hochzukommen. Aber ich will den nicht tragen!!
Wenn man nämlich liebevoll ist und nach draußen geht, merkt man noch viel deutlicher wo man hier eigentlich lebt. Habt ihr euch schonmal in der Straßenbahn umgesehen? Es kommt mir in vielen Bereichen des Lebens auch so vor als wäre die Liebe durch das Kapital ersetzt worden. Einiges, was ich früher bewunderte, wurde kapitalisiert. Man sagt heute auch nicht mehr "Ach ist die Eisenbahn was tolles, ich fahre mit der Eisenbahn", nein es ist "Die Deutsche Bahn AG. Ich fahre Die Bahn. " Der Lokführer macht den Job nicht aus Leidenschaft, sondern weil er muss. Er kann gar keine Liebe zum Beruf entwickeln, weil er zu lange arbeitet, der Lohn zu niedrig ist und er immer ranmuss, selbst wenn er sich nicht danach fühlt mit Liebe die Bahn zu lenken und sich glücklich zu fühlen. Er ist ein austauschbares Rädchen und so wird er auch behandelt. Wie soll er sich selbstverwirklichen? Wie soll er morgens da stehen und strahlen und wissen "Ich bin der tollste Lokführer der Welt. Ich werde geliebt." Nur von innen heraus? Klar ist das möglich, aber selbst der mit Liebe vollgepumpteste Mensch der Welt wird irgendwann leer. Wir leben in einer automatisierten, traurigen Welt, die es durch die ganze Kontolle gar nicht möglich macht richtig frei zu sein, weil wir uns ständig Sorgen machen müssen genug zu essen zu haben oder uns nicht dies oder das leisten zu können.
Ich kann wohl kein Angestelltenverhältnis eingehen. Ich denke mir nach einiger Zeit dann, dass ich zu viel verpasse, irgendwie auf der Stelle trete und nichts von der Welt sehe und das mein Geist verkommt und eingeengt wird. Ich will nicht Wissen eingebläut bekommen, ich will Wissen erwerben, das mir nützt, wo ich weiterkomme. Ich will keine Tätigkeiten machen, die ein Affe mit IQ 30 könnte, ich will keine Maschine sein, die irgendwas abarbeitet. Ich will mich entfalten können und darin meine Energie verwirklichen. Ich will sagen können "Das was sie da von mir verlangen will ich nicht machen, ich will das machen". Ich will nicht für jemanden anderes arbeiten.
Ich will kein Auto, ich will keine Werbung und ich weiß auch gar nicht was ich werden will und will es auch gar nicht wissen. Ich bin ich und damit bin ich vollständig, ich kann vieles und kann das nicht auf einen Beruf festlegen. Klar kann ich sagen, das und das passt ungefähr. Der Beruf an sich ist dann aber schon wieder wertlos wenn ich dann Tätigkeiten ausführe, die in Monotonie und Automatismus enden.
Es ist einfach eine Grundabneigung zum Zusammenleben, in der Form wie es passiert. Ich bin kein Linksradikaler und auch kein Hippie, aber ich bin auch keine Maschine und kein kalter Klotz, wozu man heute erzogen wird.
Ich liebe mich. ich akzeptiere mich, daran liegt es nicht. Aber ich weiß, dass die Gesellschaft so funktioniert, dass ich da nicht reinpasse, sonst werd ich in diese Kälte mitreingezogen und werde genauso. Selbst wenn ich mich abgrenze, es ist ja überall! Nur wo soll ich hin? In die Psychatrie? Nein, in den Untergrund, wo all die anderen sind, die so sind. Die ganzen Leute, die sich von Tag zu Tag durchkämpfen.
Eigentlich wissen doch alle, dass was nicht stimmt. Vielleicht erst seit 20 Jahren so richtig doll. Aber keiner tut was, also leben alle scheinheilig und kalt daher, leiden und schauen sich Leid an. Und man versucht dieses Leid irgendwie zu kompensieren, indem man Geld für Urlaube, Autos etc ausgibt. Sich über schwächere lustig macht, selbst im Fernsehen. Wir kriegen Leute zu sehen, denen es schlechter geht, damit wir ein besseres Gefühl haben. Und man selbst macht das dann auch, man macht sich über Leute lustig, die schlechter sind als man selbst, um das irgendwie alles ertragen zu können. Aber das Leid ist danach schon wieder präsent und so geben wir unsere Verletzungen einfach weiter, weil uns gar keine Zeit mehr bleibt, die Verletzungen zu verarbeiten - denn wir sollen funktionieren und das ständig.
Ich habe vielleicht einiges erreicht, aber nicht das, was ich will: Das eben genau solche Sklaven nicht gibt und die Menschen teilen statt egoistisch zu sein. Klar Frau ist schonmal toll, Studium auch, aber ich habe keine Möglichkeit, dass ich gesehen werde oder sich etwas in dieser Gesellschaft ändert. DAS wäre mein größter Wunsch. Aber diese Gesellschaft ist so verlogen und traurig, dass es mir schwerfällt ernsthafte, ungezwungene Freude zu empfinden. Ich verfalle oft in sarkastischen Humor, der mich am Leben hält. Ich will auch nicht ständig schlecht drauf sein.
Manchmal glaube ich ich hab nur zwei Möglichkeiten:
a) Liebevoll, ehrlich und arm zu sein
b) Rücksichtlos, egoistisch, kalt und reich zu sein
Beides geht und beides ist gleich frustrierend. Wenn ich b) bin, erreiche ich meine Ziele definitiv. Aber dann bin ich nicht mehr Ich im Kern sondern das was über dem Ich liegt, der Mantel der Kälte, um in dieser Welt hochzukommen. Aber ich will den nicht tragen!!
Wenn man nämlich liebevoll ist und nach draußen geht, merkt man noch viel deutlicher wo man hier eigentlich lebt. Habt ihr euch schonmal in der Straßenbahn umgesehen? Es kommt mir in vielen Bereichen des Lebens auch so vor als wäre die Liebe durch das Kapital ersetzt worden. Einiges, was ich früher bewunderte, wurde kapitalisiert. Man sagt heute auch nicht mehr "Ach ist die Eisenbahn was tolles, ich fahre mit der Eisenbahn", nein es ist "Die Deutsche Bahn AG. Ich fahre Die Bahn. " Der Lokführer macht den Job nicht aus Leidenschaft, sondern weil er muss. Er kann gar keine Liebe zum Beruf entwickeln, weil er zu lange arbeitet, der Lohn zu niedrig ist und er immer ranmuss, selbst wenn er sich nicht danach fühlt mit Liebe die Bahn zu lenken und sich glücklich zu fühlen. Er ist ein austauschbares Rädchen und so wird er auch behandelt. Wie soll er sich selbstverwirklichen? Wie soll er morgens da stehen und strahlen und wissen "Ich bin der tollste Lokführer der Welt. Ich werde geliebt." Nur von innen heraus? Klar ist das möglich, aber selbst der mit Liebe vollgepumpteste Mensch der Welt wird irgendwann leer. Wir leben in einer automatisierten, traurigen Welt, die es durch die ganze Kontolle gar nicht möglich macht richtig frei zu sein, weil wir uns ständig Sorgen machen müssen genug zu essen zu haben oder uns nicht dies oder das leisten zu können.
Ich kann wohl kein Angestelltenverhältnis eingehen. Ich denke mir nach einiger Zeit dann, dass ich zu viel verpasse, irgendwie auf der Stelle trete und nichts von der Welt sehe und das mein Geist verkommt und eingeengt wird. Ich will nicht Wissen eingebläut bekommen, ich will Wissen erwerben, das mir nützt, wo ich weiterkomme. Ich will keine Tätigkeiten machen, die ein Affe mit IQ 30 könnte, ich will keine Maschine sein, die irgendwas abarbeitet. Ich will mich entfalten können und darin meine Energie verwirklichen. Ich will sagen können "Das was sie da von mir verlangen will ich nicht machen, ich will das machen". Ich will nicht für jemanden anderes arbeiten.
Ich will kein Auto, ich will keine Werbung und ich weiß auch gar nicht was ich werden will und will es auch gar nicht wissen. Ich bin ich und damit bin ich vollständig, ich kann vieles und kann das nicht auf einen Beruf festlegen. Klar kann ich sagen, das und das passt ungefähr. Der Beruf an sich ist dann aber schon wieder wertlos wenn ich dann Tätigkeiten ausführe, die in Monotonie und Automatismus enden.
Es ist einfach eine Grundabneigung zum Zusammenleben, in der Form wie es passiert. Ich bin kein Linksradikaler und auch kein Hippie, aber ich bin auch keine Maschine und kein kalter Klotz, wozu man heute erzogen wird.
Ich liebe mich. ich akzeptiere mich, daran liegt es nicht. Aber ich weiß, dass die Gesellschaft so funktioniert, dass ich da nicht reinpasse, sonst werd ich in diese Kälte mitreingezogen und werde genauso. Selbst wenn ich mich abgrenze, es ist ja überall! Nur wo soll ich hin? In die Psychatrie? Nein, in den Untergrund, wo all die anderen sind, die so sind. Die ganzen Leute, die sich von Tag zu Tag durchkämpfen.
Eigentlich wissen doch alle, dass was nicht stimmt. Vielleicht erst seit 20 Jahren so richtig doll. Aber keiner tut was, also leben alle scheinheilig und kalt daher, leiden und schauen sich Leid an. Und man versucht dieses Leid irgendwie zu kompensieren, indem man Geld für Urlaube, Autos etc ausgibt. Sich über schwächere lustig macht, selbst im Fernsehen. Wir kriegen Leute zu sehen, denen es schlechter geht, damit wir ein besseres Gefühl haben. Und man selbst macht das dann auch, man macht sich über Leute lustig, die schlechter sind als man selbst, um das irgendwie alles ertragen zu können. Aber das Leid ist danach schon wieder präsent und so geben wir unsere Verletzungen einfach weiter, weil uns gar keine Zeit mehr bleibt, die Verletzungen zu verarbeiten - denn wir sollen funktionieren und das ständig.
haha das könnte auch von mir kommemn ich bin genauso empfänglich für sowas ich spüre meist die kleinsten veränderungen und genauso wie du es mit der straßenbahn beschreibst ist es auch ... ich glaube man sollte mal den ganzen mut zusammen nehmen und einfach mal in der straßenbahn die frage stellen warum alles so traurig und leer schauen... der punkt ist der , da ich diese eigenschaft habe neme ich leider auch irgendwie passiv das leid mit auf. was mich daran hinder glücklich zu sein ich würde mal behaupten wir sind die , die dafür zuständig sind das das gleichgewicht erhalten bleibt.. ich bin in der regel auch nett , zuvorkommend kann allerdings auch ganz anders. das was du auch ansprichst ist, ews muss sich etwas ändern denn nicht umsonst gibt es immer mehr depressive, und "burnout geschädigte" diese leute sind einfach sensibel, das ist schon der punkt sperrt man sie ein gehen sie kaputt.. ich haben auch in mir drinnen diese gefühl ich will am liebsten ein total natürliches leben führen, durch wälder streifen, beute jagen und dadurch jedesmal auf eine neue situation eingestellt sein müssen, oder wenn man es auf die jobwelt beziehen würde, dass worauf ich lust habe anfangen, so gut es geht dazu lernen und wenn es reicht dann das nächste zu machen... nur ist man ja hier zeugniss und zertifikat verpflichtet wenn man etwas ereichen möchte ist ja auch kein wunder denn die leute sind x beliebig austauschbar und wenn du jemand bist der sich nicht festlegen möchte bist du geschmiert dir fehlt a die lust dich 100 % in etwas reinzukniehen und auf der anderen seite gibt es kaum alternativen es gibt sachen z.b. vlt wäre für dich der job als abenteuerreisenführer was ... ich werd auch demnächst praktikum als förster machen hab allerdings auch schon mitbekommen, dass es da auch nur ums geld geht... trotzdem bin ich echt gespannt darauf