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Ich fühle mich wie ein Ausserirdischer

Ich habe vielleicht einiges erreicht, aber nicht das, was ich will: Das eben genau solche Sklaven nicht gibt und die Menschen teilen statt egoistisch zu sein. Klar Frau ist schonmal toll, Studium auch, aber ich habe keine Möglichkeit, dass ich gesehen werde oder sich etwas in dieser Gesellschaft ändert. DAS wäre mein größter Wunsch. Aber diese Gesellschaft ist so verlogen und traurig, dass es mir schwerfällt ernsthafte, ungezwungene Freude zu empfinden. Ich verfalle oft in sarkastischen Humor, der mich am Leben hält. Ich will auch nicht ständig schlecht drauf sein.

Manchmal glaube ich ich hab nur zwei Möglichkeiten:

a) Liebevoll, ehrlich und arm zu sein
b) Rücksichtlos, egoistisch, kalt und reich zu sein

Beides geht und beides ist gleich frustrierend. Wenn ich b) bin, erreiche ich meine Ziele definitiv. Aber dann bin ich nicht mehr Ich im Kern sondern das was über dem Ich liegt, der Mantel der Kälte, um in dieser Welt hochzukommen. Aber ich will den nicht tragen!!

Wenn man nämlich liebevoll ist und nach draußen geht, merkt man noch viel deutlicher wo man hier eigentlich lebt. Habt ihr euch schonmal in der Straßenbahn umgesehen? Es kommt mir in vielen Bereichen des Lebens auch so vor als wäre die Liebe durch das Kapital ersetzt worden. Einiges, was ich früher bewunderte, wurde kapitalisiert. Man sagt heute auch nicht mehr "Ach ist die Eisenbahn was tolles, ich fahre mit der Eisenbahn", nein es ist "Die Deutsche Bahn AG. Ich fahre Die Bahn. " Der Lokführer macht den Job nicht aus Leidenschaft, sondern weil er muss. Er kann gar keine Liebe zum Beruf entwickeln, weil er zu lange arbeitet, der Lohn zu niedrig ist und er immer ranmuss, selbst wenn er sich nicht danach fühlt mit Liebe die Bahn zu lenken und sich glücklich zu fühlen. Er ist ein austauschbares Rädchen und so wird er auch behandelt. Wie soll er sich selbstverwirklichen? Wie soll er morgens da stehen und strahlen und wissen "Ich bin der tollste Lokführer der Welt. Ich werde geliebt." Nur von innen heraus? Klar ist das möglich, aber selbst der mit Liebe vollgepumpteste Mensch der Welt wird irgendwann leer. Wir leben in einer automatisierten, traurigen Welt, die es durch die ganze Kontolle gar nicht möglich macht richtig frei zu sein, weil wir uns ständig Sorgen machen müssen genug zu essen zu haben oder uns nicht dies oder das leisten zu können.

Ich kann wohl kein Angestelltenverhältnis eingehen. Ich denke mir nach einiger Zeit dann, dass ich zu viel verpasse, irgendwie auf der Stelle trete und nichts von der Welt sehe und das mein Geist verkommt und eingeengt wird. Ich will nicht Wissen eingebläut bekommen, ich will Wissen erwerben, das mir nützt, wo ich weiterkomme. Ich will keine Tätigkeiten machen, die ein Affe mit IQ 30 könnte, ich will keine Maschine sein, die irgendwas abarbeitet. Ich will mich entfalten können und darin meine Energie verwirklichen. Ich will sagen können "Das was sie da von mir verlangen will ich nicht machen, ich will das machen". Ich will nicht für jemanden anderes arbeiten.

Ich will kein Auto, ich will keine Werbung und ich weiß auch gar nicht was ich werden will und will es auch gar nicht wissen. Ich bin ich und damit bin ich vollständig, ich kann vieles und kann das nicht auf einen Beruf festlegen. Klar kann ich sagen, das und das passt ungefähr. Der Beruf an sich ist dann aber schon wieder wertlos wenn ich dann Tätigkeiten ausführe, die in Monotonie und Automatismus enden.

Es ist einfach eine Grundabneigung zum Zusammenleben, in der Form wie es passiert. Ich bin kein Linksradikaler und auch kein Hippie, aber ich bin auch keine Maschine und kein kalter Klotz, wozu man heute erzogen wird.

Ich liebe mich. ich akzeptiere mich, daran liegt es nicht. Aber ich weiß, dass die Gesellschaft so funktioniert, dass ich da nicht reinpasse, sonst werd ich in diese Kälte mitreingezogen und werde genauso. Selbst wenn ich mich abgrenze, es ist ja überall! Nur wo soll ich hin? In die Psychatrie? Nein, in den Untergrund, wo all die anderen sind, die so sind. Die ganzen Leute, die sich von Tag zu Tag durchkämpfen.

Eigentlich wissen doch alle, dass was nicht stimmt. Vielleicht erst seit 20 Jahren so richtig doll. Aber keiner tut was, also leben alle scheinheilig und kalt daher, leiden und schauen sich Leid an. Und man versucht dieses Leid irgendwie zu kompensieren, indem man Geld für Urlaube, Autos etc ausgibt. Sich über schwächere lustig macht, selbst im Fernsehen. Wir kriegen Leute zu sehen, denen es schlechter geht, damit wir ein besseres Gefühl haben. Und man selbst macht das dann auch, man macht sich über Leute lustig, die schlechter sind als man selbst, um das irgendwie alles ertragen zu können. Aber das Leid ist danach schon wieder präsent und so geben wir unsere Verletzungen einfach weiter, weil uns gar keine Zeit mehr bleibt, die Verletzungen zu verarbeiten - denn wir sollen funktionieren und das ständig.

Ich habe vielleicht einiges erreicht, aber nicht das, was ich will: Das eben genau solche Sklaven nicht gibt und die Menschen teilen statt egoistisch zu sein. Klar Frau ist schonmal toll, Studium auch, aber ich habe keine Möglichkeit, dass ich gesehen werde oder sich etwas in dieser Gesellschaft ändert. DAS wäre mein größter Wunsch. Aber diese Gesellschaft ist so verlogen und traurig, dass es mir schwerfällt ernsthafte, ungezwungene Freude zu empfinden. Ich verfalle oft in sarkastischen Humor, der mich am Leben hält. Ich will auch nicht ständig schlecht drauf sein.


Manchmal glaube ich ich hab nur zwei Möglichkeiten:


a) Liebevoll, ehrlich und arm zu sein
b) Rücksichtlos, egoistisch, kalt und reich zu sein


Beides geht und beides ist gleich frustrierend. Wenn ich b) bin, erreiche ich meine Ziele definitiv. Aber dann bin ich nicht mehr Ich im Kern sondern das was über dem Ich liegt, der Mantel der Kälte, um in dieser Welt hochzukommen. Aber ich will den nicht tragen!!


Wenn man nämlich liebevoll ist und nach draußen geht, merkt man noch viel deutlicher wo man hier eigentlich lebt. Habt ihr euch schonmal in der Straßenbahn umgesehen? Es kommt mir in vielen Bereichen des Lebens auch so vor als wäre die Liebe durch das Kapital ersetzt worden. Einiges, was ich früher bewunderte, wurde kapitalisiert. Man sagt heute auch nicht mehr "Ach ist die Eisenbahn was tolles, ich fahre mit der Eisenbahn", nein es ist "Die Deutsche Bahn AG. Ich fahre Die Bahn. " Der Lokführer macht den Job nicht aus Leidenschaft, sondern weil er muss. Er kann gar keine Liebe zum Beruf entwickeln, weil er zu lange arbeitet, der Lohn zu niedrig ist und er immer ranmuss, selbst wenn er sich nicht danach fühlt mit Liebe die Bahn zu lenken und sich glücklich zu fühlen. Er ist ein austauschbares Rädchen und so wird er auch behandelt. Wie soll er sich selbstverwirklichen? Wie soll er morgens da stehen und strahlen und wissen "Ich bin der tollste Lokführer der Welt. Ich werde geliebt." Nur von innen heraus? Klar ist das möglich, aber selbst der mit Liebe vollgepumpteste Mensch der Welt wird irgendwann leer. Wir leben in einer automatisierten, traurigen Welt, die es durch die ganze Kontolle gar nicht möglich macht richtig frei zu sein, weil wir uns ständig Sorgen machen müssen genug zu essen zu haben oder uns nicht dies oder das leisten zu können.


Ich kann wohl kein Angestelltenverhältnis eingehen. Ich denke mir nach einiger Zeit dann, dass ich zu viel verpasse, irgendwie auf der Stelle trete und nichts von der Welt sehe und das mein Geist verkommt und eingeengt wird. Ich will nicht Wissen eingebläut bekommen, ich will Wissen erwerben, das mir nützt, wo ich weiterkomme. Ich will keine Tätigkeiten machen, die ein Affe mit IQ 30 könnte, ich will keine Maschine sein, die irgendwas abarbeitet. Ich will mich entfalten können und darin meine Energie verwirklichen. Ich will sagen können "Das was sie da von mir verlangen will ich nicht machen, ich will das machen". Ich will nicht für jemanden anderes arbeiten.


Ich will kein Auto, ich will keine Werbung und ich weiß auch gar nicht was ich werden will und will es auch gar nicht wissen. Ich bin ich und damit bin ich vollständig, ich kann vieles und kann das nicht auf einen Beruf festlegen. Klar kann ich sagen, das und das passt ungefähr. Der Beruf an sich ist dann aber schon wieder wertlos wenn ich dann Tätigkeiten ausführe, die in Monotonie und Automatismus enden.


Es ist einfach eine Grundabneigung zum Zusammenleben, in der Form wie es passiert. Ich bin kein Linksradikaler und auch kein Hippie, aber ich bin auch keine Maschine und kein kalter Klotz, wozu man heute erzogen wird.


Ich liebe mich. ich akzeptiere mich, daran liegt es nicht. Aber ich weiß, dass die Gesellschaft so funktioniert, dass ich da nicht reinpasse, sonst werd ich in diese Kälte mitreingezogen und werde genauso. Selbst wenn ich mich abgrenze, es ist ja überall! Nur wo soll ich hin? In die Psychatrie? Nein, in den Untergrund, wo all die anderen sind, die so sind. Die ganzen Leute, die sich von Tag zu Tag durchkämpfen.


Eigentlich wissen doch alle, dass was nicht stimmt. Vielleicht erst seit 20 Jahren so richtig doll. Aber keiner tut was, also leben alle scheinheilig und kalt daher, leiden und schauen sich Leid an. Und man versucht dieses Leid irgendwie zu kompensieren, indem man Geld für Urlaube, Autos etc ausgibt. Sich über schwächere lustig macht, selbst im Fernsehen. Wir kriegen Leute zu sehen, denen es schlechter geht, damit wir ein besseres Gefühl haben. Und man selbst macht das dann auch, man macht sich über Leute lustig, die schlechter sind als man selbst, um das irgendwie alles ertragen zu können. Aber das Leid ist danach schon wieder präsent und so geben wir unsere Verletzungen einfach weiter, weil uns gar keine Zeit mehr bleibt, die Verletzungen zu verarbeiten - denn wir sollen funktionieren und das ständig.


haha das könnte auch von mir kommemn ich bin genauso empfänglich für sowas ich spüre meist die kleinsten veränderungen und genauso wie du es mit der straßenbahn beschreibst ist es auch ... ich glaube man sollte mal den ganzen mut zusammen nehmen und einfach mal in der straßenbahn die frage stellen warum alles so traurig und leer schauen... der punkt ist der , da ich diese eigenschaft habe neme ich leider auch irgendwie passiv das leid mit auf. was mich daran hinder glücklich zu sein ich würde mal behaupten wir sind die , die dafür zuständig sind das das gleichgewicht erhalten bleibt.. ich bin in der regel auch nett , zuvorkommend kann allerdings auch ganz anders. das was du auch ansprichst ist, ews muss sich etwas ändern denn nicht umsonst gibt es immer mehr depressive, und "burnout geschädigte" diese leute sind einfach sensibel, das ist schon der punkt sperrt man sie ein gehen sie kaputt.. ich haben auch in mir drinnen diese gefühl ich will am liebsten ein total natürliches leben führen, durch wälder streifen, beute jagen und dadurch jedesmal auf eine neue situation eingestellt sein müssen, oder wenn man es auf die jobwelt beziehen würde, dass worauf ich lust habe anfangen, so gut es geht dazu lernen und wenn es reicht dann das nächste zu machen... nur ist man ja hier zeugniss und zertifikat verpflichtet wenn man etwas ereichen möchte ist ja auch kein wunder denn die leute sind x beliebig austauschbar und wenn du jemand bist der sich nicht festlegen möchte bist du geschmiert dir fehlt a die lust dich 100 % in etwas reinzukniehen und auf der anderen seite gibt es kaum alternativen es gibt sachen z.b. vlt wäre für dich der job als abenteuerreisenführer was ... ich werd auch demnächst praktikum als förster machen hab allerdings auch schon mitbekommen, dass es da auch nur ums geld geht... trotzdem bin ich echt gespannt darauf
 
Hay.
Ich bin zufällig auf diese Seite gekommen und fühle mich mit einigen von euch sehr verbunden, besonders mit Menschen wie muchacho.
Ich bin 20 Jahre und seit dem ich denken kann "etwas anders". So gesagt fühle ich mich einfach nicht so ganz dazugehörig, und zwar zu allem, zum Rest der Welt. Ich verstrete die gleichen Ansichten wie muchacho und denke dazu noch oft ich sei verrückt bzw. geistig gestört. Aber wiederrum kommt es mir vor, als sei meine Einstellung die einzig richtige. Ich bin sehr kreativ, oft introvertiert und fühle mich ehr zur Natur hingezogen, als zu Gesellschaftlichen "Events". Zu dem bin ich sehr loyal zu Menschen, die ich von ganzem Herzen schätze. Ich denke, diese Eigenschaft fehlt sehr vielen Menschen. Ich bin oft depressiv und verwirrt wegen meiner Einstellung. Mein Geist wird eingeent und will aus dem Körper ausbrechen in dem er steckt. Ich glaube nicht allzusehr an spirituelle Dinge, aber das mehr in mir steckt, als das, was ich nach außen zu sein scheine, das ist mir bewusst. Ich fühle intuitiv das ich intelligenter bin, als es mein Bewusstsein zu lässt. Ich habe Probleme mit Zahlen umzugehen, aber bin in kreativen Sachen wieder sehr begabt. Ich erkenne auf den ersten Blick wie es einem menschen geht. Und treffe ich einen Menschen mit einem besonderen und außergewöhnlich gütigen Charakter kann ich es fühlen, es fast sehen. Und das klingt für mich doch wiederrum alles sehr verrückt, weil ich selber eigentlich realistisch bin und auf Grundsätzen der Natur aufbauen möchte, aber anscheinend muss es mehr geben, als das, was wir sehen und kennen.
 
Hallo freunde 🙂

ich bin alex, 21 jahre alt...

ihr spricht mir alle aus der seele. ich war in der schule schon immer sehr ruhig und hab nie einen ton von mir gegeben...dennoch hab ich alles verstanden. ich musste nie hausaufgaben erledigen um etwas zu verstehen oder auswendig zu lernen, ich hab es halt einfach verstanden. ich verstehe was es heißt zu leben und leben zu lassen dass ist der goldene schlüssel denke ich 🙂 ich wollte bereits mit 4 jahren lesen lernen. ich fühl mich extrem zur natur hingezogen und hab das gefühl als hätte ich meine katze quasi geistig erzogen...sie gehorcht mir fast aufs wort ohne dass ich je erzieherisch auf sie eingewirkt hab. auch babys haben schon seit dem ich klein bin meine aura irgendwie gespürt. ich musste nichtmal was sagen und ich konnte erkennen wie sie das grinsen anfingen. ich spüre auch bei vielen menschen die aura. mit mir muss niemand reden ich erkenne eine seele durch die augen. dass muss nicht heißen wenn jemand einen bösen blick aufsetzt dass ich sofort denke er hat was gegen mich...ganz im gegenteil. ich konnte mich auch nie mit der matrix identifizieren die uns aufgesetzt wird. ich wusste schon seitdem ich klein bin dass da mehr ist als die welt preis geben will. kurz vor meinem 4. geburtstag hab ich ausserdem ein sehr komisches seelisches erlebnis gehabt. ich konnte spüren wie mich mein geist "einholt"...ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll...wenn ich ehrlich bin glaub ich dass ich dass licht lucifers gesehen habe. seitdem ist meine seele im körper gefangen und will raus. vllt ist dass die matrix?! dass uns an der taufe vllt der geiste des teufels gegeben werden soll nur klappt dass halt bei einigen nicht...die werden dann so "depressiv" wie wir. man redet ja auch von der zahl des tieres wenn man vom teufel spricht..."wie im himmel so auf erden.." aber das ist ein anderes thema... ich hör mir auch gerne probleme von anderen leuten an und kann auch logische rückschlüsse aufstellen wie leute denken. sind die menschen wirklich so primitiv? ich kann mich einfach nicht wirklich in die gesellschaft integrieren. unsere gesellschaft verblasst immer mehr und es stellt sich irgendwie eine kälte um mich, die welt und die ganze zukunft ein. ich sehe auch vor meinen augen schon quasi was die nächsten jahre passiert. ich weiß wer die zügel der welt in der hand hält. ich kenne ihre namen ohne dass ich sie je gesehen habe aber ich weiß dass sie es sind. ich hatte auch schon immer den drang mich zu berauschen weil ich mit meinem darsein nicht klar komme. ich weiß dass ich in etwas gefangen bin was nicht wirklich ist 🙁 die klimalüge hatte ich beispielsweise schon in der 7. klasse im erdkundeunterricht durschaut. ich hab die politik nie ernst genommen weil es keine politik gibt. ich wusste schon immer dass andere wesen im hintergrund aggieren. ich mach mir auch schon seit jahren gedanken ob ich nicht an ner psychose leide.
ich hab auch dass gefühl als ob dass hier alles ein de ja vu ist. an manchen orten spüre ich dass ich da war.
hier in meinem umfeld werde ich immer sehr kritisch angefochten wenn ich spirituell werde und vom geiste rede. ich glaub dass können die anderen halt einfach nicht wirklich !? ich weiß nicht wie sich das anfühlt wenn man nicht über sein geist reden kann...verdrehte welt...vllt versteht ihr mich ja wenigstens.
 
2015...ich liege wach und hatte erst Probleme mein Anliegen so zu formulieren das google überhaupt was findet. Ich schreibe trotzdem, weil ich genau hier nach gesucht habe und etwas hinterlassen möchte.

Zuerst Dank. Das beklemme Gefühl allein zu sein ist ein wenig gewichen. Ihr sprecht mir aus der Seele auch wenn ihr das nicht mehr lesen werdet und ich wünsche euch das ihr etwas mehr Zufriedenheit gefunden habt in eurem Leben.

Seit Jahren quält mich diese Gesellschaft, diese arroganten, bösartigen Menschen um mich herum und ift schaue ich in den Himmel. Suchend und ohne ein Lebenszeichrn meiner wahren Eltern. Ich wurde schon als Narzisst und Hedonist bezeichnet, als autistisch oder als abgefreakt. Mir wurden schon Antidepressiva verschrieben, die ich nicht nehmen will obwohl es mir scheisse geht da ich mir einbilde das diese dazu führen meinen empfindsamen geist aufgeben zu müssen. Dann werde ich ein Gesellschaftsmensch sein der stur seiner Bestimmung sich fortzupflanzen, der Wirtschaft zu dienen ein bisschen Pseudofreude zu empfinden nachrennt und am ende stirbt. Ich kann das nicht. Und das schlimme daran ist ich empfinde eine Art Liebe zu Menschen die sich nicht durch Zusammengehörigkeit ausdrückt sondern eher wie Jane Godall. Gorillas beobachtet hat. Sie hat sie geschätzt und geliebt dennoch war ihr klar das sie sich trotzdem voneinander unterscheiden. Ich bin auch Mensch. Ich betone *auch*. Aber da schlägt ein zweites Herz in mir das mich ruft und zieht aber nirgendwohin. Und das Menschenherz geniesst auch mal wein und andere freuden aber das andere herz lässt mich leiden. Ich verstehe diese Welt nicht verdammt. Entweder wir sind human und die and sind iwelche Reptilienmensche beauftragt die Menschen zu versklavenn ohne Seele ohne Gefühle oder wir sind anders. Eine psych. Störu ich weiss nicht da gibt es etwas in mir das mir savt das das nicht stimmt.
Vielen Dank ich bin mir sicher wir werden mehr werden und die welt wird sich ändern es beginnt bereits 🙂
bleibt stark
 
WOw du hast alles im Leben ereicht, und sagst dein leben ist scheiße.

Guk mal an wie denen es geht vielleicht geht es dir dann besser wie gut es dir geht.
‪Kindersklaven (1/4)‬‏ - YouTube

.. ich denke, genau das meint der Schreiber doch. Die Tatsache, dass es Kindersklaven und tausend andere Ungerechtigkeiten gibt führt dazu, dass es auch denen, denen es gut gehen sollte, weil sie im Gegenteil leben, eher schlechter geht.
Aber das ist es, das keiner versteht, der nicht so fühlt und sich komplett fremd und unverstanden fühlt. Warum soll ich mich freuen, dass es mir äußerlich gut und anderen schlecht geht? Dankbar sein, klar, aber wem soll ich danken, dass ih in Deutschland aufwachsen durfte? Gott? Ja, hab ich, und ich fand dieses Ungleichgewicht schon als Kind so unerträglich, dass ich täglich stundenlang betete, er möge einem anderen Kind eine Krankheit oder so nehmen und mir geben, damit es irgendwie Sinn macht. Ich bin 33 und es gab noch niemand der mich ansatzweise versteht. Ich hatte als Kind immer nach Zeichen gesucht, dass ich nicht von dieser Welt, oder zumindest adoptiert wäre. Meine Eltern sind sehr fürsorglich aber es besteht kein Draht zwischen uns und sie haben, wie die meisten anderen mich nie ansatzweise verstanden. Unbegrüdeten Schmerz zu empfinden, das ist mir schon klar, kann nur der verstehen, der Ähnliches fühlt. Ich wünschte ich hätte Medizin studiert, dann wüsste ich wenigstens per Intellekt, dass das was ich mache sinnvoll ist und wert hat. Bisher hatte nichts in meinem Leben irgendeinen Wert (oh doch, ich habe ununterbrochen versucht dem ganzen einen Sinn zu geben, zu lernen, lernen, lernen) und immer wieder zuversichtlich versagt. Doch, ich habe zwei Berufsabschlüsse und arbeite. Aber ich kann nichts was nicht jeder ungelernte Hilfsarbeiter auch könnte. Ich habe keine Zeit verplempert, sondern sie wurde mir permanent von außen genommen und ich wagte es mich nicht dagegen zu wehren, bzw. hatte keine Chance. Ich hab auch noch nie im Leben Alkohol getrunken, geraucht oder Drogen genommen. Hatte keine Partyphase, keinen Freund, nur Depression/Magersucht mit 12 Jahren und durfte dafür 16 Monate in die geschlossene Psychiatrie. Ohne einen Tag selbst-oder fremdgefährdet oder persönlichkeitsgestört zu sein. Die willkürlichen Zwangsmaßnahmen und Zwagsmedikation hat das, was ich noch von mir hatte komplett zerstört. Die letzten 15 Jahre dachte ich trotz permanenter Enttäuschungen (nicht psychischen Rückschlägen!) dass ich mir davon meinen Lebensweg nicht ruinieren lasse. Jetzt, da ich "alt" (d.h. zu alt um Dinge noch ganz neu zu lernen, zu alt um als anziehend, hübsch und erfolgreich gesehen zu werden) bin, merke ich, dass dort doch vieles zerstört wurde, was das Leben lebenswert gemacht hätte. Ich bin gesund, lebe in einem Land mit Sozialsystem, würde von meinen Eltern nicht verstoßen werden, wenn ich vor der Tür stünde. Aber jeden Tag zwanghaft einen Sinn zu suchen, damit beshäftigt sein vor fremden Menschen nicht zu heulen, und vor allem "allein" zu sein. Das könnte einen wirklich umbringen. Der Kampf aus einer priivilegierten Situation heraus, wirkt lächerlich, weil er nicht als Kampf gesehen wird. Ich weiß. Ich werde aus Respekt, un weil ich anden Sinn irgendwo glaube, niemals Suizid begehen. Aber ist es nicht so, dass man bei den meisten Selbstmördern niemals dachte, dass sie dies jemals tun würden? Es sind oft Menschen die man eben nicht als arm, krank und verzweifelt ansieht. Und es fällt garantiert keinem leicht sich umzubringen. Sie alle denken bestimmt auch an den Schmerz der Hinterbliebenen. Damit will ich nur sagen, dass die Verzweiflung, die manche Menschen in sich tragen keine Lappalie ist, und ALLE wissen, dass sie im Vergleich zu anderen Menschen nicht hungern müssen, verfolgt oder gefoltert werden. "Außerirdische" sind nicht doof und ausschließlich auf sich bezogen, sondern wissen, ganz im Gegenteil um die Ungerechtigkeiten in der Welt. Aber was können wir mit dem Bemitleiden allein ändern wenn wir nichts unternehemen - und da liegt wiederum die Tragik, weil es so schwer ist einen Weg zu finden. Ich wollte auch Entwicklungshilfe studieren - was nicht geklappt hat und was ohnehin on vielen verteufelt wird. Ich habe auch in meiner Freizeit keinen Weg gefunden. Mal heißt es ier mal heißt es dort sei die Meldung manipuliert. Vor lauter Abhängigkeiten in Politik und Wirtschaft sind selbst Entscheidungsträger nicht von Machtinteressen und Konzernen unabhängig. Alles ist undurchsichtig. Einen Job in einer Firma hat man durch ethisches, aber geschäftsinteressenstörendes Handeln oder Sprechen schneller verloren als einem lieb ist. Informationen über einen werden weitergereicht.... Durch Spenden an Hilfe-Profis kann man in gewisser Weise helfen, klar. Aber da muss ich erst mal Geld auf dem Konto haben. Und das verdient man zu großen Teilen mittels Firmen, Jobs, die oft völlig sinnlos sind, die sozialen Strukturen und Umwelt zerstören. Einzig soziale Berufe (die ich leider nicht gelernt hab) sind halbwegs wirklich auf das wohl der Menschen ausgelegt. So absurd es klingt, aber dieses Leid anderer Menschen lässt mich durch das Gegenteil noch mehr mich selbst hassen und alles unerträglicher machen. Das was meiner Meinung nach Menschen überleben lässt, ist einzig Verständnis, Liebe und Nähe. Deshalb überleben Menschen oft auch tödliche Strapazen. Wenn sie Leidens- und Liebesgenossen haben die mit Ihnen das Unerträgliche und das Himmlische teilen.
 
Ich denke auch, der Hinweis, dass es anderen schlechter geht, damit es einem besser geht, zeugt nicht unbedingt von viel Verständnis.

Das was meiner Meinung nach Menschen überleben lässt, ist einzig Verständnis, Liebe und Nähe. Deshalb überleben Menschen oft auch tödliche Strapazen. Wenn sie Leidens- und Liebesgenossen haben die mit Ihnen das Unerträgliche und das Himmlische teilen.
Stimme zu. Nicht umsonst erzeugen Einsamkeit, Ausgeschlossenheit und Unverständnis mittel- und langfristig seelischen Tiefs und Depressionen. Kurzfristig erzeugt ausgegrenzt werden Verletzung, was die Überlebenswichtigkeit von Zugehörigkeit betont...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sonntag abend kann nicht schlafen gebe bei google ein "Fühle mich nicht wie ein Mensch" finde einen Thread mit dem Titel "fühle mich wie ein Ausserirdischer". Ich muss sagen ich würde es anderst formulieren, ich weiß das ich ein Mensch bin auch wenn ich mich nicht mit anderen verbunden fühle in keinster weise. So wie viele schon vor mir geschrieben haben, widert mich das Menschliche verhalten genau so an. Diese gier nach Geld, Menschen die sich verkaufen für Geld alle rennen irgendwelchen trends hinter her um dazu zu gehören und vergessen Freunde Menschen die sie eigentlich sehr gerne hatten.
Ich wurde früh in meinem Leben verletzt von Freunden, Familie, Geliebten. Ich war nicht immer so habe wenige erinnerungen an eine Zeit in der ich mich genau wie alle gefühlt habe als kleines Kind als Geld oder wo man herkommt was man hat keine rolle gepielt hat.
Als ich dann aber langsam anfing selbst zu denken zu hinterfragen fing das unwohle gefühl an dieser schmerz im inneren der nicht vergehen will der keinen trost findet. Ich hatte eine sehr schöne beziehung mit einer Frau die alles für mich getan hat, doch dieses gefühl das ich niemanden erklären konnte das niemand verstehen kann hat mich dazu getrieben diese Frau gehen zu lassen da ich keine Last für sie sein wollte. Sie konnte mir nicht helfen das führte immer wieder zu problemen.
Ich sollte auch schon antidepressiva nehmen aber ich tat es auch nicht aus angst zu einem Glücklichen Zombi zu werden. Aber was tun wie damit umgehen. Es ist eine wunsch vorstellung von allen hier das sich unsere gesellschaft ändert. Ich will nicht sagen das es nicht vielleicht irgendwann dazu kommt aber ich glaube nicht daran.
Es tut gut zu lesen das andere ähnlich fühlen, spendet ein bisschen trost aber auch das wird den Schmerz nicht nehmen.
Ich würde gerne von euch wissen wie ihr damit Lebt. Was tut ihr um nicht komplett durch zu drehen. Sowie schon gesagt hat man nur möglichkeit a) und b) und ich finde mich langsam mit b) ab kalt zu werden das innere komplett zu begraben was bringt es mir zu leiden ein leben lang ich habe nur dieses eine. Jeden Menschen bei dem ich den willen zum guten sehe würde ich sofort die Hand reichen aber es gibt so wenige. Man kann Menschen nicht zu ihrem glück zwingen. Wie denkt ihr lohnt es sich mit 40 jahren immer noch zu leiden??
 
Gesundheit! Ich bin auch ein Mich-Hierher-Googler. Suchbegriffe "gefühl ein außerirdischer zu sein" oder so.

Ich habe mich schon immer wie ein Außerirdischer gefühlt. Ich habe mich innerlich oft auch als Tourist bezeichnet. Ich hatte großes Glück, denn ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem dieses Anderssein nicht so auffiel, weil es stärker akzeptiert, teils sogar gefördert wurde. Andererseits (um nicht noch einen Satz mit "ich" anzufangen) habe ich mich trotzdem versteckt, weil ich immer wieder gemerkt habe, dass ich anders bin. Und deshalb an mir gezweifelt und mich angepasst. Zumindest nach außen. Innerlich habe ich die Rolle des Beobachters angenommen. Dabei habe ich mich gerne in den Mittelpunkt gestellt und die Aufmerksamkeit auf mich gezogen. In dieser Position als Kasperl habe ich den Leuten sofort die Schublade zu mir mit angeboten, in die sie mich gesteckt haben. Da hat dann kaum noch jemand nachgefragt, ob ich so bin oder ob das nur eine Maske ist. Ob da noch was anderes dahintersteckt als der Dauergutelaunemensch. Und aus dieser versteckten Position im Mittelpunkt habe ich mit den Menschen gespielt und sie beobachtet, um mich nicht zu langweilen. Und tatsächlich ging es mir weite Strecken meines Lebens damit sehr gut.

Und die ganze Zeit hab ich gedacht, ich sei der einzige hier. Und jetzt habe ich jemand anderes kennen gelernt. Die ist so wie ich. In ganz vielen Punkten. Und dieses Gefühl, nicht alleine zu sein, hat mich vollkommen fertig gemacht. Das lässt sich vielleicht kaum nachvollziehen, was das bedeutet, wie sehr mich das überwältigt hat. Ich bin nicht alleine!

Das habe ich dann in einem sehr intensiven Gespräch meiner Frau erzählt. Sie hat sich daraufhin von mir getrennt 😀 Die offizielle Begründung scheint für sie weiterhin zu sein, dass ich sie mit der Wahnvorstellung konfrontiert hätte, ich sei ein Alien. Sie hat mir sogar mit der Zwangspsychiatrie gedroht (wobei ich mir nicht sicher bin, ob es so was überhaupt gibt).

Nach wie vor kann ich das kaum auf den Punkt bringen, woran sich dieses Aliensein für mich festmacht, außer an eben genau diesem Gefühl. Ich weiß nicht, ob es einen zentralen Punkt gibt oder ob es eine Ansammlung von Eigenschaften ist. Ich habe keine Angst. Negative Gefühle wie Schuld, Neid und Eifersucht sind mir fremd. Ich vermute schon, dass ich sie an sich kenne, aber ich weiß auch, dass ich sie schon von klein auf als unangenehm empfand und sie deshalb systematisch bekämpft habe. Ich denke, mit Erfolg. Sie haben mir einfach nichts genützt, sondern geschadet. Ich nehme intensiv wahr. Ich habe ein gutes Gedächtnis. Ich bin kreativ. Vielleicht ist Neugier meine hervorragendste Eigenschaft. Ich verbeiße mich oft in Themen und auch in Beziehungen (allgemein zu Menschen), wenn ich einen Menschen interessant finde und neu kennenlerne. Ich bin ein künstlerischer Allrounder. Musiker, Autor, Bühnenkünstler, Filmemacher und was sonst noch so anfällt und was ich gerade vergessen habe. Und ich habe mich in extrem viele Themen reingenerded, zumeist auch praktische. Schon von Kind auf wollte ich Schriftsteller werden und als ich das erste Mal eine Kamera in der Hand hatte, wusste ich, dass die jemand für mich erfunden hat. Und seitdem verfolge ich das langfristige Ziel, damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, auch wenn ich den Weg nicht sehr gradlinig gehe. Ich bin vielseitig interessiert. Ich kann mich gut in Menschen einfühlen und habe den Eindruck, dass ich oft hilfreiche Ratschläge gebe. Dass ich bei den Menschen ankomme. Sie beeinflusse. Und manipuliere. Positiv. Meistens. Bisher habe ich das meistens hintenrum gemacht. Weil ich mich ja versteckt habe. Aber darauf habe ich keinen Bock mehr. Und das tut soooo gut. Und das Wissen, dass ich nicht alleine bin, war dabei der Auslöser für meine Veränderung. Und in vielen Dingen habe ich mich sehr verändert. Vor allem was das praktische Leben angeht. Früher war ich extrem zuverlässig und auf Funktionieren spezialisiert. Das ist mir nicht besonders schwer gefallen. Und jetzt habe ich das Gefühl, ich hätte so eine Art Haut abgestreift und dadurch ist alles noch sehr viel intensiver, Gefühle, Gedanken, Sinneseindrücke, Menschen, Situationen, Geschichten, Erlebnisse, Sex und so weiter. Auf der anderen Seite ist das aber manchmal auch sehr anstrengend. Und gerade dieses Funktionieren fällt mir dann sehr schwer.

Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffe, möglichst bald mit meinen eigenen Projekten genug Geld zu verdienen und nicht mehr so viel Brotjob machen zu müssen. Allerdings muss ich durch meine neue Lebenssituation sogar noch deutlich mehr Geld zusammenbringen als vorher.

Und warum erzähle ich das? Zu Übungszwecken. Um mich nicht mehr zu verstecken, sondern zu zeigen.

Sprach das anonyme Alien im Internet 😀
 
... alle rennen irgendwelchen trends hinter her um dazu zu gehören und vergessen Freunde Menschen die sie eigentlich sehr gerne hatten.....
Ich würde gerne von euch wissen wie ihr damit Lebt. Was tut ihr um nicht komplett durch zu drehen. Sowie schon gesagt hat man nur möglichkeit a) und b) und ich finde mich langsam mit b) ab kalt zu werden das innere komplett zu begraben??

Hallo Gast,

du triffst da bei mir aktuell mitten ins Zentrum. Ich bin gerade dabei, selbst zu analysieren, warum mir passiert, was mir passiert. Da es offenbar zuviel verlangt ist von anderen, offen und ehrlich zu sein. Du hast recht, wenn du sagst, dass bei wiederholten Verletzungen inneres Erkalten droht, als eine Art Selbstschutz. Das möchte ich für mich auf jeden Fall vermeiden - jetzt ebenfalls an Alexithymie zu erkranken, ist für mich ganz sicher keine Option. Nicht bei meinem Hintergrund. Ich habe daher beschlossen, mich noch mehr auf Gott zu verlassen als früher schon. Praktisch sieht das so aus: Ich kümmere mich weiter um andere, auch wenn sich um mich niemand (zumindest kein Mensch) kümmert. 😉 Ich bitte dies keinesfalls als selbstmitleidsvoll aufzufassen 🙄. Obwohl mir ein wenig menschlicher Zuspruch ab und an schon auch gutgetan hat ... allerdings erscheint mir der, den ich da hatte, im Nachhinein doch eher wie ein Placebo. Und es steht mir frei, darum lange zu trauern oder es sogar positiv zu sehen, nämlich als weitere Ent-täuschung auf meinem Weg immer näher ans Wahrhaftige.

Herzliche Grüße,

LL
 
Danke, Nicclas.

Ja, auf Scanner und Hochsensibilität wurde ich im Zusammenhang mit Synästhesie hingewiesen. Da scheint ziemlich viel auf mich zuzutreffen. Ich weiß nach wie vor nicht, ob das ein Aspekt oder der wesentliche Teil meines Gefühls ist, anders zu sein. Auf eine Art ist das für mich alles noch relativ neu, weil ich darüber spreche. Vermutlich gibt es aber auch keine endgültige Beschreibung. Natürlich nicht! Trotzdem denke ich, dass der wichtigere Teil ein Gefühl der Überlegenheit ist. Das wurde mir früh und oft als Arroganz ausgelegt. Deshalb habe ich schnell aufgehört, das zu kommunizieren. Nach wie vor kommt dieser Arroganz-Einwurf. Und dann weiß ich, dass es wenig Zweck hat, weiterzureden. Und ich habe das Gefühl, dass ich sehr viel stärker als die meisten im Augenblick bin. Ich betrachte alles erst mal so, wie es auf mich einfließt. Ich arbeite ständig daran, nicht zu urteilen, bzw. nicht zu verurteilen. Ich bilde mir eine Meinung, weiß aber, dass es nur eine Meinung ist und auf welchen Fakten die beruht und bin jederzeit Bereit, mir ein ganz neues Bild zu machen.
 

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