Ja-das gibt es ÖFTER -dieses Maske-fallen-lassen...
Soweit ich weiß, war Sarah zwischenzeitlich in einer Thera; sicher bin ich da allerdings nicht. Doch generell hat die Gemeinde nichts gegen christliche Therapeuten; wir haben hier eine Beratungsstelle am Ort (bei der ich selbst 7 Jahre lang in Behandlung war) und die hiesigen freien Gemeinden arbeiten eng mit den Therapeuten zusammen.
Das ist ja das schiziode - offiziell ein Ja dazu, Veranstaltungsabende, Informationen darüber und persönlich dann ein Abwenden und ein Nein..
Ein Nein, das auch Sarahs Eltern haben hören müssen (es galt also nicht nur mir; leider) nach dem Tod ihrer Tochter - dieses "Nein, das darf ein Christ nicht tun, das trennt ihn für immer von Gott".
Wie grausam muss das für diese Familie gewesen sein, sich neben der Trauer und Verzweiflung auch noch mit derartigen Vorwürfen auseinander setzen zu müssen....😱
Du hast es erkannt. ((Es geht doch,Christa!
🙂))
Exakt DIESE Heuchelei ist es,die daran zweifeln läßt,ob es überhaupt "wirkliche"
Versteher von Jesus gibt--in DIESEN selbst als "christlich" definierten Kreisen.
Menschenfeindlichkeit,Hartherzigkeit ,Dünkel,Hochmut...
DANN ,wenn es wirklich drauf ankäme. "An ihren Taten..." usw.
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Hab sowas auch erlebt: da kapitulierte eine alte Dame mit akuter progressiver Luftnot (Sauerstoffgerät auf Dauer) vor dem "Zwangsauszug" aus ihrem Haus,es hätte nur ein sehr
ungemütliches Pflegeheim noch als "Zukunft" gewartet--
nach dem Besuch einer eher barschen "Gemeinde-Mitschwester"
(Öh--LEIDER können wir Dir ja jetzt nicht mehr helfen...), war dann der Bademantelgürtel der letzte Kontakt mit der realen Welt. ((Man HÄTTE ihr konkret helfen können übrigens!!! ))
Diese kranke Dame hatte JAHRZEHNTELANG die Kirche für die Gottesdienste geschmückt (ehrenamtlich,logo...) ,sie war bis zuletzt im Kirchenchor....
Weil sie der "Glaube und das Dulden" verließen,wurde sie geächtet.
Naja-- ich als "Begleitperson" eines Angehörigen hätte am liebsten dem Pfarrer mal HEFTIG in die Gusche gehauen--weil er eine derart blöde Rede hielt-- und "seine Kirche" natürlich NICHT für die Trauer"feier" öffnete...DAS muß man sich mal vorstellen --nicht mal Glocken angeworfen!
Dieser Selbstmörderin wurde zum Glück nicht mehr
SELBST gewahr,daß "ihre Gemeinde" von ihr "Abschied" nahm mit schiefen Gesicht in der winzigen "Ersatzkapelle".
Sie hatte sich dann offenbar jahrzehnte lang geirrt-- in ihrem Mit-Kirchenfans.
Wie erst muß es DENEN zumute gewesen sein,die diese Frau kannten --und dann so eine
Reaktion als fetten Schlag auf dem Weg ins Nirwana miterlebten?
Schlimm.
Leider hörte "Gott" mich Atheistin nicht ,als ich um einen Erweiterten-Blitzschlag bat...
Eben das ist widerlich --und nicht die Spur "gottgefällig"....dieses "AUSGRENZEN"!
Das 17jährige Mädel wird von den wirklich verzeihenden verstehenden Freunden zu ihrer letzten ,zu frühen Ruhe begleitet werden. Sie BRAUCHT "Segen" nicht.
Ein Platz im Herzen der Liebsten ist allemal gemütlicher,als jede Wolke im Himmel...