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Gott bitten?

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Zitat:

Gott hat Jesus gesandt, würden alle nach seiner Botschaft handeln, wären die Greuel vermieden worden. Jeder, der mit Jesus gehen will und Gottes Wort die Bibel ernst nimmt, hat darin diverse Verheißungen, was seinen Lebensweg betrifft, lernt kennen, wo es sein kann, dass Gott ihm hilft, lernt aber auch kennen, wo die Grenzen sind und bekommt eine Hoffnung
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Was ja nun nichts mit dem Thema "beten" oder bitten zu tun hat. Die Wissenschaft hat eine völlig andere Sichtweise auf Jesus. Es gibt ja neben Deinem Büchlein, eine Wissenschaft die sich mit diesem Menschen beschäftigt hat.
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Zitat von Elric Beitrag anzeigen
Ich finde Agnostiker (und natürlich auch andere Gruppierungen) können das durchaus positiv sehen. Die Überwindung eines Aberglaubens hat nichts Negatives und ist doch eine frohe Botschaft. Man nähert sich ja einer Wahrheit an. Ob man sie dann erreicht ist eine andere Frage, der Weg ist das Ziel. Und ohne konkretes Wissen kann man sogar hoffen, dass es vielleicht eine universal steuernde Macht gibt. Es ist ein Vorurteil fehlenden guten Willen und fehlende positive Betrachtungsweise zu unterstellen, nur weil derjenige anders denkt. Das Gegenteil kann der Fall sein. Nicht der Glaube, sondern die Taten machen einen Menschen aus.


Siggi:
Damit bist du in Übereinstimmung mit der Bibel. Allerdings kann kein Mensch sich durch Taten allein etwas verdienen, keiner erreicht den Stand, um vor Gott zu bestehen. Es kommt also darauf an, ob ein Mensch die Reinigung durch Jesus Tod akzeptiert und will, ob er all die Taten schafft, die man gern sehen würde, ist dann sekundär( aber das ist Insidergeplänkel).


Anmerkung dazu: Das ist halt der Unterschied. Taten werden aus meiner Sicht nicht verwaltet, sondern man tut sie. Sie stehen für sich und sind sind nicht von einem Glaubensbekenntnis abhängig. Mich stört auch das Wort verdienen. Ich denke es hat doch Menschen gegeben, die ohne eine Belohnung sich geopfert haben. Für mich taucht dies immer wieder auf - das Belohnungssystem für gute Taten. Hat etwas von Handel oder auch erzieherischem Gedanken an sich um ein Kind zu erziehen.




Fluten hinken nicht. Sie kommt einfach. Hat Gott die Flut nicht geschickt? Ich muss in meinem Exemplar noch mal nachschauen. Gibt es Details zur Flut die mir entgangen sind, ein Tsunami? Aber ich möchte Bischof John Shelby Spong (Schrift: Wie die Bibel zu lesen ist) zitieren. Dieser stellt fest. Wer seine Moral wirklich auf den Wortlaut der Bibel begründen will, hat sie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.


Siggi:
Die Flut wurde aus berechtigten Gründen geschickt und die Menschen wurden vorher gewarnt, viele Jahre lang, so die Bibel, aber sie fanden die Art der Warnung irgendwie lustig, und hielten sich nicht daran. So steht es jedenfalls geschrieben.


Anmerkung dazu:
Aber doch nicht alle Menschen in Sodom und Gomorra. Wenn ich mich recht entsinne ging es um 10 Gerechte, die mindestens gefunden werden mußte. Das heißt - wenn wir davon ausgehen, es gab 9 Gerechte - Unschuldige sterben mußten. Und Lot will ich mal gar nicht beurteilen, der hat ja seine jungfräulichen Töchter zum Geschlechtsverkehr feil geboten und sollte aber trotzdem durch Engel vor der kommenden Katastrophe gerettet werden. Wenn wir aus der Literatur heraustreten, handelt es sich um Dinge die vor etlichen tausenden von Jahren stattgefunden hbenat. Ich muss den unausweichlichen Vergleich bringen, warum dann der persönliche Gott nicht im dritten Reich oder in Rußland eingegriffen hat? Wenn wir die damalige Weltbevölkerung und die in den Gaskammern umgekommenen Menschen in ein Verhältnis setzen ist diese Unterlassung eines persönlichen Gottes nicht nachvollziehbar. Der Fakt des Realität spricht gegen das Einschreiten eines persönlichen Gottes, dessen Schärfe immer mehr abnimmt, um so mehr überprüfbare Messgrößen vorhanden sind. Trotzdem wollen viele Menschen daran festhalten (Erziehung, soziale Funktion, persönlicher Lebensanker). Ich richte meine Suche am Verstand aus (auch wenn der sicherlich beschränkt ist in einer nicht zu verarbeitenden Informationsmasse) und kann auch ohne einen Mythos leben und aus der Erkenntnis Kraft schöpfen.



Was mag ihn dazu verleitet haben? Vielleicht die Möglichkeit, dass es sich um eine chaotisch zusammengestoppelte Anthologie zusammenhangloser Schriften, die von Hunderten anonymer Autoren, Herausgebern und Kopisten verfasst, umgearbeitet, verfälscht oder "verbessert" wurde, von Personen, die wir nicht kennen, die sich meist auch untereinander nicht kannten und deren Lebenszeiten sich über neun Jahrhunderte erstrecken (Zitat: Richard Dawkins).


Ich möchte jedenfalls Gott im Alten Testament nicht einer strafrechtlichen Würdigung nach menschlichem Recht unterziehen, schlage Dich aber als Verteidiger vor.

Siggi:

Da hast du Pech, ich bin kein geeigneter. Ich hätte selbst ne Menge Fragen an ihn. 🙂
Anmerkung dazu: Beharrlichkeit ist eine große Stärke.


Aber ich denke nicht, dass sich Gott stellen muss, dazu müßte er als Person ja existieren, außerdem hat er ja selber die Funktion eines Richters. Dieses Gericht hat er Jesus übergeben, dem ich einigermaßen über den Weg trau 🙂


Die Macht (ich erwähne extra den Namen Gott nicht), die vielleicht existiert (da steckt ein Glaube dahinter - siehe Glaube im Gegensatz zu Wissen) kann viel umfassender und phantastischer sein, als das was die Bibel je ausdrucken könnte. Übrigens ist die Bibel auch ein wunderschönes Werk Literatur mit vielen einzigartigen Gleichnissen, aber dazu muss man auch die Aussage von Dawkins sinngemäß übersetzen. Es ist keine Bedienunsanleitung eines persönlichen Gottes für Menschen.


Für etwaige ironische Anmerkungen entschuldige ich mich gleich im Vorraus und möchte betonen, dass ich nicht Deinen Glauben damit angreifen wollte. Aus Glauben kann ja auch Gutes Erwachsen. Geht in Ordnung 🙂






Siggi:

Ach so, warum ich das ständig verteidige?
Hm... wer tuts denn sonst?
So ein richtiger Krampf scheint das Ursprüngliche nicht zu sein, wenn sich eine Weltreligion (Katholizismus) darauf gründete, wenngleich diese schon damals und auch heute einiges davon entfernt ist, was es anfänglich war,
wenn sich das damalige Urchistentum (waren nicht lauter Dummköpfe) voll damit identifizierten und auch heute noch Millionen Menschen ernsthaft damit zu tun haben, obwohl all das nat. kein Beweis ist. Masse ist kein Beweis für Wahrheit.
Anmerkung dazu:
Nun das Gleiche könnte ich aber auch von anderen Religionen behaupten. Nehmen wir mal den Hinduismus, wo ich Deine Aussagen genauso anwenden könnte.



Siggi:
Mich interessiert aber einfach, was dahinter steckt, ich gehe abwechslungsweise mal nicht mit Vorveruteilung heran, sondern mit Vorlorbeeren und suche nach Möglichkeiten, ob da nicht doch Wahrheit dahintersteckt. Einsamer Job, stimmt 🙂 aber mich reizt er eben. Einsam auch, weil das was ich so für mich an Antworten herausfinde, ganz sicher in vielen Dingen nicht das ist, was manche große oder kleine Relgionen lehrt.


Anmerkung dazu:

Sehe ich positiv.


Siggi:

Ach, was ich wiederholen will. Weil ich allein gegen soviele Meinungen bin, könnte es leicht so rauskommen, als wenn ich hier jemand von irgendwas überzeugen will. Ist aber nicht der Fall, das wissen langjährige Forumsteilnehmer. Es ist einfach logisch, wenn man lange allein gegen eine Meinungsmehrheit steht, dann schreibt man halt viel zu viel . . .


Anmerkung dazu: Vernunft und Gefühl in Einklang zu bringen ist immer eine schwierige Sache, besonders wenn nicht einvernehmliche Meinungen bestehen. Aber eine Welt mit einvernehmlichen Meinungen wäre ja eine Monotonie und würde keine Weiterentwicklung getatten. In dem Sinne Siggi wünsche ich Dir ein wunderschönes Wochenende und Dir und mir weitere Erkenntnisse. Ist die Begegnung mit einer überirdischen Macht oder der Zahl 42 nicht eine immerwährende Suche?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo einfachFrau!

wenn ich in einer Notlage bin, finanziell bin ich mir sicher, dass ich egal wen bitten kann - geschenkt wird mir dabei nichts.

also bedeutet dann das Bitten an Gott, dass man von ihm was geschenkt bekommen will -
einfach weil wird glauben - gut finde ich dabei, dass von Gott weder der Gläubige noch der Ungläubige was bekommt, da macht er ja keinen Unterschied.
Sicher funktionieren Gebete nicht in der Art eines Prayomaten, indem ich zB um 10000 Euro bitte und sie mir dann aus der Mikrowelle holen kann.

Woher weißt Du, dass Gott Dir noch nie etwas Gutes getan hat?
 
Wer wie ich darauf hofft, dass es ein allmächtiges göttliches Wesen gibt, der möchte mit diesem Wesen bestimmt auch Kontakt aufnehmen, quasi mit ihm sprechen.

Diesen Weg des Gesprächs mit "Gott" halte ich für eine gute und wichtige Sache.

Problematisch emfpinde ich Bitten im Zusammenhang eines Gesprächs mit Gott. Darf oder soll man Gott um etwas bitten?

Weiß er nicht sowieso welcher Hilfestellungen ich bedarf? Weiß er es nicht sogar besser als ich, da ich ihn mir als allwissend vorstellen muss? Wäre es nicht sogar eine Beleidigung seiner Souveränität, wenn ich diesem vollkommen Wesen Wünsche gegenüber äussere?

Spontan fällt mir dazu nur der (banale) Gedanke ein, dass ich ihm einfach im Gespräch meine diesbezügliche Unsicherheit mitteilen könnte.

Vielleicht wäre meine Bitte ja auch ein wesentliche Vorraussetzung für seine Erfüllung?!!! Vielleicht möchte Gott ja, dass ich mich ihm vertrauensvoll zuwende und es für möglich halte, dass er sich auf meine Bitten einläßt. Er würde ja nichts von seiner Souveränität verlieren, wenn er etwa so denken würde: "Wenn EuFrank schon so weit ist, dass er mich in dieser Frage bittend aufsucht, dann werde ich ihm mal entgegenkommen..."

Vielleicht kommt er mir dann auf eine Weise entgegen, die ganz anders als meine Bitte aussieht 🙂. Aber immerhin könnte man dann davon sprechen, dass ich mit meiner Bitte (und meinem Vertrauen) einen Einfluss auf sein Handeln genommen habe.

Schwierige Frage 🙂. Am besten, man begegnet ihm einfach mit allen seinen Zweifeln offen im Gespräch. Oder?
Wenn jemand so laut schreit wie EuFrank, hält sich selbst Gott die Ohren zu. ;-)))

Die stumme Zwiesprache mit Gott ist eine höchstpersönliche Sache. Nimm deine Medikamente, vielleicht wirst du dann ruhiger.
 
Bitte?
und woher weißt du, dass Gott dir was Gutes getan hat?

weil das, was mir Gutes wiederfährt - einen Asbach uralt wert - hauptsächlich mit mir zu tun hat, mit meiner Sichtweise, meinem Wissen, meiner Grundeinstellung, meiner Liebe, meiner Geduld, meiner Gelassenheit - und woher das kommt? schwer erarbeitet.
Ob mit oder ohne Gott ist eine Frage der eigenen Entscheidung - glaube ich an Gott oder glaube ich nicht, glaube ich an die Zahl 42 oder an das Eichhörnchen.


Das war aber nicht meine Frage - du kannst schreiben es gibt ihn und ich schreibe es gibt ihn nicht und darüber können wir noch weitere Seiten diskutieren.


Meine Frage war, um was du bitten willst - was du geschenkt bekommen willst - was du selbst dazu beitragen willst.

z.B. Bitte ich Gott um Gesundheit und rauche mir meine Lungen schwarz - da wäre es doch sinnvoll mit dem Rauchen aufzuhören anstatt Gott darum zu bitten.
So geht es auch mit Alkohol, mit Beziehungen, etc.

um was soll ich Gott nun bitten? um die große Liebe, um den einfachMann, um ........
und dann ist Bitten ja etwas eher passives -

und was will man geschenkt bekommen - den bei einer Bitte ist ja der Einsatz eher gering.
Hallo einfachFrau!

"Gesundheit" wäre ein gutes Beispiel. Um Gesundheit zu bitten, wenn man zB schwer krank ist, wäre eigentlich nichts verwerfliches, oder? Und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass sich jemand hochgradig um seine Gesundheit bemüht. Der "Einsatz" von dem Du sprichst, würde sich also nicht auf eine reine Bitte beschränken, sondern wäre begleitet von einem maximalem Engagement des Erkrankten.

Allgemein spreche ich in diesem Zusammenhang gerne von einer Zusammenarbeit zwischen Gott und Mensch. Wer sich selbst bemüht, darf vielleicht schon eher auf göttlichen Beistand hoffen, als jemand, der alles nur geschenkt bekommen will. In diese Richtung geht auch der Spruch: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!".
 
Hallo einfachFrau!


du meinst also auch, dass man sich Bemühen muss, sollte, um etwas von jemanden zu bekommen, den es nun gibt oder auch nicht oder auch doch oder wie auch immer?
Ich finde es nicht OK oder wenigstens etwas merkwürdig oder anmaßend, wenn man von einem göttlichen Wesen "Glück" (oder Erfüllung von Bitten) erwartet, ohne etwas dazu beitragen zu wollen. So denkt im Prinzip jeder vernünftige Mensch. Niemand würde einem Faulpelz eine Million schenken wollen - nur so als Beispiel 🙂.
 
Es ist doch ganz einfach, Frau Einfachfrau:
Keiner zwingt dich, zu bitten, keiner zwingt dich, zu glauben, also was?
 
Ihr meint also, daß ich der Ungläubige von "Gott" so reich beschenkt wurde?😀 Was mir noch hier, neben den neusten Totschlagargumenten, fehlt ist einfach der gute Spruch: Gottes Wege sind unergründlich. Oder: Indem er sich nicht zeigt, prüft er unseren Glauben.

Danke! Nur keine Danksagungen! Ich weiß, daß ich auch eine steile Karriere als katholischer Priester machen hätte können - aber mir war einfach die Kleidung zu eintönig und ich liebe Kinder nicht genügend.
 
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