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Gott bitten?

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So ist es. Mein eingestellter Beitrag mit den Amputierten war nicht auf meinem Mist gewachsen - ja selbst ich fand es provokativ - aber keineswegs falsch. Denn jeder der z.B. Kinder hat, könnte sich vor diese Frage gestellt sehen. Was sagste, wenn Dich Dein Kleiner fragt: Papa, warum läßt Gott nicht einfach Körperteile nachwachsen?

Auf der einen Seite denke ich, es mag tatsächlich Gläubige geben, die sowas für möglich halten. Auf der anderen Seite deute ich die Wut hier aber so, daß eigentlich alle wissen, daß es sowas nicht geben kann ( vorsichtig ausgedrückt ), man sich aber den schönen Schein bewahren will. Und - das ist nun nicht neu - sozusagen den Überbringer der Botschaft umbrigen will. ( bildlich gesprochen selbstverständlich )
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

So ist es. Mein eingestellter Beitrag mit den Amputierten war nicht auf meinem Mist gewachsen - ja selbst ich fand es provokativ - aber keineswegs falsch. Denn jeder der z.B. Kinder hat, könnte sich vor diese Frage gestellt sehen. Was sagste, wenn Dich Dein Kleiner fragt: Papa, warum läßt Gott nicht einfach Körperteile nachwachsen?

Auf der einen Seite denke ich, es mag tatsächlich Gläubige geben, die sowas für möglich halten. Auf der anderen Seite deute ich die Wut hier aber so, daß eigentlich alle wissen, daß es sowas nicht geben kann ( vorsichtig ausgedrückt ), man sich aber den schönen Schein bewahren will. Und - das ist nun nicht neu - sozusagen den Überbringer der Botschaft umbrigen will. ( bildlich gesprochen selbstverständlich )

Die Wut kommt aus der Verletzlichkeit, das habe ich gestern begriffen.
 
Wunderbar, Angelo.
Ich war ein inbrünstig bittendes Kind.
Wenn er für mich überhaupt je eine Botschaft hatte, dann war diese : Hilf dir selbst.
Ich habe angeklopft,und die Tür blieb verschlossen.
Ich habe nicht nur gebeten, sondern gefleht, nicht etwas zu bekommen, sondern daß er mich verschont von dem Übel.Jahrelang vergeblich.
Der Welt ist es egal und Gott war's auch egal.
Aber das Bild vom lieben Gott hatte sich erledigt.

Ich kann dir das nachempfinden. Leid, persönliches Leid, wo Gott Gebete nicht erhört, lassen einem zweifeln und verzweifeln.

Das viele Leid und Unglück auf dieser Welt ist oft auch für mich ein Glaubenshindernis. Und dennoch ......




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Ich kann dir das nachempfinden. Leid, persönliches Leid, wo Gott Gebete nicht erhört, lassen einem zweifeln und verzweifeln.
Vor allem im Kindesalter. Man kommt hinterher zu dem Schluß, daß alles nur gelogen ist. Und im Lügen sind die Erwachsenen ja Experten.
 
Es ist auch nicht nur persönliches Leid. Als ich um die 15, 16 war habe ich damals Papas Bücherschrank geplündert und mich in sehr schwierige Dinge eingelesen. Zum Beispiel in das was Juden in diesem Land ( und nicht nur da ) alles passiert ist. Und ich habe mich zum erstenmal gefragt: Dort gingen hundertausende unschuldiger Kinder mit ins Gas. Warum und wie kann ein Gott das zulassen?
 
Es ist auch nicht nur persönliches Leid. Als ich um die 15, 16 war habe ich damals Papas Bücherschrank geplündert und mich in sehr schwierige Dinge eingelesen. Zum Beispiel in das was Juden in diesem Land ( und nicht nur da ) alles passiert ist. Und ich habe mich zum erstenmal gefragt: Dort gingen hundertausende unschuldiger Kinder mit ins Gas. Warum und wie kann ein Gott das zulassen?

Das ist dann die gedankliche Fortsetzung. Man bleibt ja nicht beim eigenen Leid stehen.
Und dann fängt man an, sich RICHTIG mit dem Thema Gott und Religion zu befassen.
Und irgendwann denkt man in anderen Dimensionen und da ist das Gottesbild vom monotheistischen Gott nicht nur naiv.
Von daher gesehen war meine harte Schule eine gute Schule.
 
Für mich war's (neben persönlichem Leid, natürlich) Kain. Der tat mir so leid. Ich fand Gott ziemlich ungerecht.
 
Stimmt. Aber davor hat der gerödelt und gemacht und Gott seine Opfer gebracht und sich danach gesehnt, von Gott dem gerechten Vater geliebt zu werden. Ich konnte seine Verzweiflung gut verstehen.
 
Stimmt, er war der Bauer und mußte sich quälen und Abel war der Hirte mit dem schönen Leben?
Da kann man sehen, wie früh die Ungerechtigkeit angefangen hat.
 
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