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Warum sollten Atheisten christliche Feiertage genießen dürfen?

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Du hast natürlich vollkommen Recht ... Die Jahrhunderte lange Schlachtung Andersgläubiger wird vollkommen überbewertet. Wie böswillig ist es doch, daß man den Christen heutzutage unterstellt, daß die Bibel von Gewaltverherrlichung nur so strotzt, die auch zu allen Zeiten, insb. von Christen, in realiter durchgezogen wurde. Von der Ausrottung ganzer Völker und Glaubensgemeinschaften, über ein dem Erdbodengleichmachen ganzer Landstriche im Spätmittelalter, dem Jahrhunderte langen Jagen, Ausgrenzen und Ghettoisieren von Juden. All das wird ständig überbetont, ohne daß man auch die schönen und guten Seiten dieses Glaubens herausstellt.

Dasselbe macht man auch mit dem Nationalsozialismus. Immer schmiert man dem guten Nationalsozialisten den Holocaust um die Ohren - mit einem nahezu großen Genuß dieser Freude. Wie kann man nur immer diese Seiten überbewerten? Die Dinge, die gut waren, finden viel zu wenig Beachtung ...

Jede Form der Ideologie muß sich an dem messen lassen, was sie an Grausamkeiten begangen hat. Jede! Ob der Sozialismus, der Islam oder das Christentum. Es ist vollkommen irrelevant, ob diese Ideologien etwas Positives hervorgebracht haben, wenn sie über die Zeit ihrer Herrschaft riesigen Schaden angerichtet haben.


So jetzt muss ich mich einmischen.


Was du da erzählst ist nämlich ungerecht.

Der Nationalsozialismus taucht weltweit in fast allen Geschichtsbpchern auf und seine Verbrechen kommen in jedem objektiven Geschichstunterricht zum Vorschein.

Was aber den amerikanischen Imperialismus betrifft mit dem ich mich intensiv ausseinander setze, der wird kaum erwähnt. Die Vereinigten Staaten und ihr rücksichtsloses System werden in Geschichtsbüchern noch gelobt und als großer Bruder der westlichen Staaten betrachtet. Das die USA über 18 Diktaturen in Afrika und Lateinamerika installiert haben und jedes Verbrechen mit ,,der russischen Gefahr" obwohl diese in Ländern wie Guatemala oder Argentinien nie vorhanden war rechtfertigten wird in Geschichtsbüchern nicht einmal erwähnt.

Das der Terrorismus und Fundamentalismus im kalten Krieg und auch im Krieg gegen den Iran von der CIA gefördert anstatt bekämpft wurde und die USA somit ein mitschuldiger des heutigen Terrorismus sind wird auch nicht erwähnt.

Ich sehe nicht ein, dass Kommunisten und Nazis seit 70 Jahren schlecht geredet werden, die Verbrechen der Vereinigten Staaten und des Kaiserreiches Japan bis heute jedoch nicht einmal richtig aufgeklärt wurden.

Was die Außenpolitik betrifft haben die USA nämlich wesentlich mehr Menschen ermordert als die Sowjetunion und Stalinismus und Maoismus geschahen im inneren der zwei Machtblöcke, außerdem zählen sie noch nicht zu den Ereignissen die im kalten Krieg geschahen.

Dabei muss auch erwähnt werden, dass mehr als die Hälfte von Maos Opfern nicht durch Terror sondern durch eine Hungernot verstarben und, dass somit nicht als Massenmord betrachtet werden darf.

Die USA hingegen haben Lateinamerika, Haiti und Brassilien Jahre lang ausgebeutet, Diktaturen installiert und Menschen verschleppt.

Wenn wir schon Verbrecher aufdecken, dann bitte alle. Die Amerikaner sind kein Stüdck besser als die Nazis oder die Kommunisten.

Ich will hier nicht die Kirche in irgendeiner Form verteidigen, bin ja selbst Atheist.

Aber der größte Schwerverbrecher des 21 Jahrhunderts sind die USA und trotz allem kriechen unsere Staaten dieser Supermacht in den A****.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe echt schon lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen.
Warum sollen Menschen bestraft werden, die nicht an irgendeinen Hokuspokus glauben?
Natürlich glauben Menschen, die im Sterben liegen plötzlich an Gott. Sie haben Angst, sie wollen an etwas festhalten, das kann man niemandem verübeln.
 
Nonsens.
Der Kommunismus ist in seinen Grundfesten nur die Idee einer mehr oder weniger klassenlosen Gesellschaft ohne Privateigentum. Was sich darauf dann aufgebaut hat, lässt sich mitunter in eine der Richtungen zwängen. Du wirst aber nur wenige Ideologen finden deren Kern schon mit einem "rassistischen Überlegenheitsgedanken" gespickt ist. Demzufolge kann eine Ideologie auch nicht zerstört werden. Dahinter stecken schließlich keine festen Konstrukte. Sie lassen sich nur in bestimmte Richtungen drehen, und dabei dann womöglich ihrer Grundgedanken berauben. So wäre auch z.B. eine neue Form des Kommunismus nicht mit dem Stalinismus oder Maoismus zu vergleichen.

Das ist eine andere Diskussion. Inwieweit der Gedanke der Überlegenheit des Kollektivs gegenüber den Einzelnen Legitimation zu einer Vertretungshärte des Rechtsanspruchs des Kollektivs gegenüber des Einzelnen führt oder nicht, ist für diese Diskussion irrelevant. Fest steht, daß die Vertretung des Rechtsanpruchs des Kollektivs nicht aus der Tatsache erwächst, daß jemand Teil einer Nation ist (was Du ja behauptet hast), sondern die Vertretung eines solchen Rechtsanspruchs steht im Zusammenhange mit einer Ideologie.

Die These, daß sich ein Überlegenheitsgedanke nur in wenigen Ideologien findet, sehe ich durch gar nichts belegt. Die abrahamitischen Religionen sind faktisch ein einziger Überlegenheitsgedanke, jede für sich selbst genommen. Auch der Kommunismus vertritt einen Überlegenheitsgedanken der Masse gegenüber dem Einzelnen, des Kollektivs gegenüber jeden Abweichler und der Arbeiterklasse gegenüber der "Bourgeoisie". Diese ideologischen Voraussetzungen stehen im Kausalzusammenhange zu Taten, nicht, wie von Dir unterstellt, Nationalitäten oder Organisationen, deren Sinn und Zweck nicht von einer Ideologie abhängen. Zwar hast Du Dich jetzt auf den Kommunismus eingeschossen, (wahrscheinlich auch um vom Allgemeinen etwas abzulenken), aber das macht Deine vorherige Argumentation (auch Staaten und Organisationen seien aufgrund meiner Aussage in die Pflicht zu nehmen) nicht besser. Wenn Du en detail über den Kommunismus sprechen willst, dann mach' dazu einen eigenen Thread auf - ich selbst werde mich daran aber nicht beteiligen.

@The Collector:

Nicht nur daß Dein einseitiger Antiamerikanismus extrem peinlich ist, er steht noch dazu mit meinem Zitat in keinen Zusammenhang.
 
Das ist eine andere Diskussion. Inwieweit der Gedanke der Überlegenheit des Kollektivs gegenüber den Einzelnen Legitimation zu einer Vertretungshärte des Rechtsanspruchs des Kollektivs gegenüber des Einzelnen führt oder nicht, ist für diese Diskussion irrelevant. Fest steht, daß die Vertretung des Rechtsanpruchs des Kollektivs nicht aus der Tatsache erwächst, daß jemand Teil einer Nation ist (was Du ja behauptet hast), sondern die Vertretung eines solchen Rechtsanspruchs steht im Zusammenhange mit einer Ideologie.

Die These, daß sich ein Überlegenheitsgedanke nur in wenigen Ideologien findet, sehe ich durch gar nichts belegt. Die abrahamitischen Religionen sind faktisch ein einziger Überlegenheitsgedanke, jede für sich selbst genommen. Auch der Kommunismus vertritt einen Überlegenheitsgedanken der Masse gegenüber dem Einzelnen, des Kollektivs gegenüber jeden Abweichler und der Arbeiterklasse gegenüber der "Bourgeoisie". Diese ideologischen Voraussetzungen stehen im Kausalzusammenhange zu Taten, nicht, wie von Dir unterstellt, Nationalitäten oder Organisationen, deren Sinn und Zweck nicht von einer Ideologie abhängen. Zwar hast Du Dich jetzt auf den Kommunismus eingeschossen, (wahrscheinlich auch um vom Allgemeinen etwas abzulenken), aber das macht Deine vorherige Argumentation (auch Staaten und Organisationen seien aufgrund meiner Aussage in die Pflicht zu nehmen) nicht besser. Wenn Du en detail über den Kommunismus sprechen willst, dann mach' dazu einen eigenen Thread auf - ich selbst werde mich daran aber nicht beteiligen.

@The Collector:

Nicht nur daß Dein einseitiger Antiamerikanismus extrem peinlich ist, er steht noch dazu mit meinem Zitat in keinen Zusammenhang.



Wieso sollter er peinlich sein, warum sollen Kommunisten und Nazis in jedem Geschichtsbuch als Großverbrecher dargestellt werden die USA jedoch niemals.
 
Das ist eine totale Frechheit, was du mir da unterstellst.

Es sind doch die Atheisten die überall Lorbeeren pflücken. Christliche Feiertage abzuschaffen, hat nichts mit Raffgier zu tun.

Es ist nur gerecht, wenn Leute die das ganze Jahr über uns Christen schimpfen, dann an unseren Feiertagen arbeiten gehen. Was soll, denn das warum sollte ein Atheist an Pfingsten frei haben? Er weis wahrscheinlich nicht einmal warum er an diesem tag frei hat, kennt den religiösen Hintergrund nicht einmal!!!

Die Atheisten sind genaus intolerant und ein liebender Gott würde wohl eher verlangen, dass Menschen erhlich sind.

Ich habe zwei arbeitslose Nachbarn, die jeden zweiten Sonntag zum Gratis-Frühstück unserer Pfarre gehen. Genau diese zwei Nachbarn schimpfen, das ganze Jahr über die Kirche, finden das viele Priester pädophil sind und wollen immer aus der Kirche austreten, tun es jedoch nie. Weist du wie ich mich ärgere, das sollte ich unserem Pfarrer mal erzählen, was für Bastarde da jeden zweiten Sonntag auftauchen.

Das ist einfach nur falsch und genauso ist es mit den feiertagen. Wer nicht an Jesus Christus glaubt, der hat auch nicht an Tagen an denen man an jesus denkt, frei.

Hallo Gast.

Ich würde Dir empfehlen die Bergpredigt von Jesus aufmerksam durchzulesen und ein paar Gedanken darüber zu machen. Dann legt sich Dein Ärger hoffentlich von ganz alleine.

Da steht nämlich ganz deutlich, was einen wirklich gläubigen Nachfolger von Jesus Christus / einen Christen ausmachen sollte. Die Nächstenliebe vorallem.

So viel Ärger und Wut wegen ein paar Feiertage... machen mich einfach traurig.

Mila
 
Hallo Gast.

Ich würde Dir empfehlen die Bergpredigt von Jesus aufmerksam durchzulesen und ein paar Gedanken darüber zu machen. Dann legt sich Dein Ärger hoffentlich von ganz alleine.

Da steht nämlich ganz deutlich, was einen wirklich gläubigen Nachfolger von Jesus Christus / einen Christen ausmachen sollte. Die Nächstenliebe vorallem.

So viel Ärger und Wut wegen ein paar Feiertage... machen mich einfach traurig.

Mila
Mir sind die 10 Gebote bekannt, ich finde diese auch an sich gut, nur gibt es doch recht viele Christen die mehr scheinheilig als heilig sind und die 10 Gebote zwar predigen, sich aber nicht daran halten. Nächstenliebe und Scheinheiligkeit passt irgendwie nicht zusammen! Zudem gibt es einige christliche Arbeitgeber die die Nächstenliebe mit Ausbeute verwechseln und die Not der Menschen ausnutzen, vom Prinzip gerecht zu teilen scheinen die noch nie etwas gehört zu haben! Hauptsache sie rennen sonntags in die Kirche, um sich ihr schlechtes Gewissen "reinzubeten"! Man muss nicht Christ sein oder sich zu sonstigen Glaubensrichtungen bekennen, um an einen Gott (eine höhere Macht) zu glauben! Letztendlich dienen die verschiedensten Glaubensrichtungen doch nur dazu, Menschen zu manipulieren! Jede Glaubensrichtung faselt was anderes, es gibt ja nun nur einen Allmächtigen, dann müssten sich doch eigentlich auch alle einig sein und es dürfte nur gute Menschen und Frieden auf der Erde geben! Leider sieht die Realität ganz anders aus!
 
Mir sind die 10 Gebote bekannt, ich finde diese auch an sich gut, nur gibt es doch recht viele Christen die mehr scheinheilig als heilig sind und die 10 Gebote zwar predigen, sich aber nicht daran halten. Nächstenliebe und Scheinheiligkeit passt irgendwie nicht zusammen! Zudem gibt es einige christliche Arbeitgeber die die Nächstenliebe mit Ausbeute verwechseln und die Not der Menschen ausnutzen, vom Prinzip gerecht zu teilen scheinen die noch nie etwas gehört zu haben! Hauptsache sie rennen sonntags in die Kirche, um sich ihr schlechtes Gewissen "reinzubeten"! Man muss nicht Christ sein oder sich zu sonstigen Glaubensrichtungen bekennen, um an einen Gott (eine höhere Macht) zu glauben! Letztendlich dienen die verschiedensten Glaubensrichtungen doch nur dazu, Menschen zu manipulieren! Jede Glaubensrichtung faselt was anderes, es gibt ja nun nur einen Allmächtigen, dann müssten sich doch eigentlich auch alle einig sein und es dürfte nur gute Menschen und Frieden auf der Erde geben! Leider sieht die Realität ganz anders aus!

Ich hoffe, ich bringe allmählich nicht den einen „Gast“ mit einem anderen „Gast“ durcheinander.

Du hast unter anderem davon geschrieben, dass es Dich sehr ärgert, zu sehen, dass einige „Bastarde“, die über Kirche als Institution schimpfen, zum gespendeten Frühstück in Deine Gemeinde kommen. Nun schreibst Du wiederum, dass man sich nicht zu einer Glaubensrichtung bekennen muss, um an Gott zu glauben. Dass die Anderen ihr Gewissen „reinbeten“, ärgert Dich auch. Hmmm…🙁

Nein ehrlich... glaubst Du wirklich an so einen Quatsch, dass es vor einem allmächtigen, allwissenden Gott / vor einer höheren Macht, der / die definitiv nicht an eine bestimmte Kirche gebunden ist, etwas nützt, sonntags in die Kirche zu rennen und heuchlerisch sein Gewissen „rein zu beten“?

Wenn das so ist, dann verstehe ich, warum Du so wütend bist.

Nun, ich habe Dir nicht von ungefähr nicht die 10 Gebote aus dem alten Testament sondern die Bergpredigt aus dem neuen Testament empfohlen. Da gibt es einen bedeutenden Unterschied.

Ich für meinen Teil finde, es bringt unserer Gesellschaft nichts, es wird sich nichts verbessern, solange wir aufeinander zeigen, einander beschuldigen und erwarten, dass andere gerechter, selbstkritischer und ehrlicher werden. Unsere Gesellschaft besteht aus UNS, und deshalb muss jeder mit SICH SEBST anfangen.

Und wenn ich an eine höhere Macht glaube, dann spiele ich nicht den Richter, sondern überlasse diese Rolle dieser höheren Macht / Gott. Ich muss mich nicht darüber aufregen, dass andere ihr Gewissen heuchlerisch „reinbeten“, das ist einfach nicht mein Kompetenzbereich. ER sieht und weiß alles… und wird darüber richten. Mein Gewissen ist für mich relevant, nicht das des Anderen.

In diesem Sinne...

Alles Gute.

Mila
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe, ich bringe allmählich nicht den einen „Gast“ mit einem anderen „Gast“ durcheinander.
Das mit den Bastarden hab nicht ich geschrieben, das hat der Threadersteller herausgehauen. Wobei ein anderer Gast darauf antwortete das es unchristlich ist, Menschen als Bastarde zu bezeichnen, womit er ja Recht hat. Diese Aussage ist das typische Beispiel von Scheinheiligkeit. Leider werden die verschiedenen Ansichten immer zu allgemein auf alle bezogen, das ist natürlich nicht korrekt. Man muss da schon eine differenzierte Betrachtung machen. Es sollte nicht der Eindruck entstehen, alle Christen wären scheinheilig, genau wie nicht alle Atheisten schlechte Menschen sind, um das noch mal klar zu stellen. Ich bin dennoch überzeugt, das es eine höhere Macht gibt, an die man auch glauben kann, ohne das man einer Glaubensgemeinschaft oder Kirche angehören muss. Wie gesagt, meistens werden die Menschen solcher Einrichtungen psyschich manipuliert und dienen als "Mittel zum Zweck", das finde ich absolut nicht gut, vor allem dann, wenn es in Fanatismus und Wahnsinn endet! Da kann und sollte sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden!
 
Wie so manche Verteter des Christentums sich im Forum präsentieren...
Der arme Jesus !
 
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