Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum sollten Atheisten christliche Feiertage genießen dürfen?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Was der Kapitalismus und die Konsumgier aus dem Fest Weihnachten gemacht haben ist sowieso nur noch traurig.
Wenn jemand nur aufgrund der Weihnachtgeschenke in die Kirche eintritt, dann kann er gleich wieder gehen. Genau da liegt doch die Ungerechtigkeit, die Atheisten profitieren von den Christen (Weihnachten, Feiertage, Ostern) und in wie fern profotieren wir Christen von den Atheisten. Wir können uns das ganze Jahr nur dieses Scheiß Gelabber ,,Die Kirche ist so Böse" und ,,Alle Priester sind pädophil" anhören und dürfen uns nicht mal wehren, weil wir ja dann nicht besser sind, als die Täter. Pädophilie gibt es übrigens in allen Berufgruppen und genau wie die Kirche gibt es auch andere Personen die Missbrauchstäter decken. Die Kirche leistet unzählige soziale Dienste in Afrika, Lateinamerika und auch in Asien (Indien, Sri Lanka). Das scheint die Leute nicht zu interessieren.
Genau so sehe ich das auch. Man sucht nur das Schlechte, bauscht es auf, generalisiert, diffamiert, lässt blinden Hasstiraden freien Lauf ohne Ansehen der Person, und schließt vor dem Guten, was von Christen ausgeht, geflissentlich die Augen. Die Feiertage aber, die eindeutig einen christlichen Hintergrund haben, nimmt man trotzdem in Anspruch und will sie auch nicht aufgeben, so konsequent ist man in seiner Ablehnung dann auch wieder nicht.

Irgendeinen Sündenbock muss man ja finden für seinen persönlichen Lebensfrust und für die Fehler, die man selber aus mangelnder Lebenserfahrung, Dummheit, Selbstüberschätzung,Egoismus oder vielleicht sogar aus Bosheit gemacht hat. Die Kirche und die Christen sind die modernen Sündenböcke unserer heutigen Zeit. Sie müssen für alles herhalten. Selbst in "weltlichen" und "neutralen" Internetforen darf man sie kübelweise mit Dreck überschütten, ohne dass diejenigen, die es könnten und sollten, dagegen einschreiten. Hauptsache, man muss sich als Atheist oder Agnostiker nicht auch mal selbstkritisch an die eigene Nase fassen, wie man es den Christen ja auch - und zu Recht - abverlangt. Wo bleibt denn da die ach so große Toleranz?

Die meisten Kindesmissbrauchsfälle passieren übrigens nicht in der Kirche (egal, welcher Konfession), sondern in der Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft. So gesehen, müsste man rein prophylaktisch alle Familien, Eltern, Onkel, Tanten und Nachbarn verteufeln und exekutieren. Am besten rottet man gleich die ganze Menschheit aus, nur weil einzelne Menschen nichts taugen. 🙄

Schon traurig, welchen Stuss man sich hier teilweise anhören muss...
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau so sehe ich das auch. Man sucht nur das Schlechte, bauscht es auf, generalisiert, diffamiert, lässt blinden Hasstiraden freien Lauf ohne Ansehen der Person, und schließt vor dem Guten, was von Christen ausgeht, geflissentlich die Augen. Die Feiertage aber, die eindeutig einen christlichen Hintergrund haben, nimmt man trotzdem in Anspruch und will sie auch nicht aufgeben, so konsequent ist man in seiner Ablehnung dann auch wieder nicht.

Irgendeinen Sündenbock muss man ja finden für seinen persönlichen Lebensfrust und für die Fehler, die man selber aus mangelnder Lebenserfahrung, Dummheit, Selbstüberschätzung,Egoismus oder vielleicht sogar aus Bosheit gemacht hat. Die Kirche und die Christen sind die modernen Sündenböcke unserer heutigen Zeit. Sie müssen für alles herhalten. Selbst in "weltlichen" und "neutralen" Internetforen darf man sie kübelweise mit Dreck überschütten, ohne dass diejenigen, die es könnten und sollten, dagegen einschreiten. Hauptsache, man muss sich als Atheist oder Agnostiker nicht auch mal selbstkritisch an die eigene Nase fassen, wie man es den Christen ja auch - und zu Recht - abverlangt. Wo bleibt denn da die ach so große Toleranz?

Die meisten Kindesmissbrauchsfälle passieren übrigens nicht in der Kirche (egal, welcher Konfession), sondern in der Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft. So gesehen, müsste man rein prophylaktisch alle Familien, Eltern, Onkel, Tanten und Nachbarn verteufeln und exekutieren. Am besten rottet man gleich die ganze Menschheit aus, nur weil einzelne Menschen nichts taugen. 🙄

Schon traurig, welchen Stuss man sich hier teilweise anhören muss...

Ich bins der TE

Primavera du sprichst mir aus der Seele.


Die Christen werden für Verbrechen schlecht gerettet die im 15 und 16 Jahrhundert passierten.
Jedes andere Volk und jede andere Religion hat zu diesen Zeiten genauso Verbrechen begangen.

Das Christen während den Römern verfolgt, versklavt und ermordet wurden interessiert niemanden.
Viel schlimmer ist es, was die Christen getan haben.

Das die Kommunisten in unserem Zeitalter (übrigens alle kommunistischen führer waren Atheisten) über 1 Millionen Menschen ermordeten und dass, das 21 Jahrhunderte in dem die Kirche an Einfluss verlor, das blutigste der Geschichte war ist eine Tatsache.

Aber Kommunisten, Römer, Muslime und Amerikaner dürfen alles. Viel schlimmer ist die Kirche.

Das Mutter Theresa in Indien und die Jesiuten in Brassilien heute noch den armen helfen, während die Kirchenhasser vor ihren Flachbildschirmen sitzen und motzen anstatt in die dritte Welt zu gehen und zu helfen das ist auch eine Tatsache.

Wer setzt sich den sonst heute für die armen ein. Die lieben kapitalistischen Politiker die alles ausbeuten und denen die Menschen in Afrika scheiß egal sind. Ja die, die sind ja viel besser als die Kirche.



Das Missbrauch nicht auf die Kirche geschoben werden kann ist auch eine Tatsache.

Die Liste liese sich endlos fort führen.
 
Das trifft wohl eher auf die Muslime zu.


Wer dem Islam gegenüber nicht tolerant ist fördert den Terrorismus und wenn es gerecht zugingen, dann müssten die Vereinigten Staaten die wahren Sündenböcke sein.

Die CIA ist für die weltweite Armut und Diktatur in über 17 Entwicklungsländern mitverantwortlich. Auch für die Taliban und den Terrorimsus.
 
Genau so sehe ich das auch. Man sucht nur das Schlechte, bauscht es auf, generalisiert, diffamiert, lässt blinden Hasstiraden freien Lauf ohne Ansehen der Person, und schließt vor dem Guten, was von Christen ausgeht, geflissentlich die Augen. Die Feiertage aber, die eindeutig einen christlichen Hintergrund haben, nimmt man trotzdem in Anspruch und will sie auch nicht aufgeben, so konsequent ist man in seiner Ablehnung dann auch wieder nicht.

Du hast natürlich vollkommen Recht ... Die Jahrhunderte lange Schlachtung Andersgläubiger wird vollkommen überbewertet. Wie böswillig ist es doch, daß man den Christen heutzutage unterstellt, daß die Bibel von Gewaltverherrlichung nur so strotzt, die auch zu allen Zeiten, insb. von Christen, in realiter durchgezogen wurde. Von der Ausrottung ganzer Völker und Glaubensgemeinschaften, über ein dem Erdbodengleichmachen ganzer Landstriche im Spätmittelalter, dem Jahrhunderte langen Jagen, Ausgrenzen und Ghettoisieren von Juden. All das wird ständig überbetont, ohne daß man auch die schönen und guten Seiten dieses Glaubens herausstellt.

Dasselbe macht man auch mit dem Nationalsozialismus. Immer schmiert man dem guten Nationalsozialisten den Holocaust um die Ohren - mit einem nahezu großen Genuß dieser Freude. Wie kann man nur immer diese Seiten überbewerten? Die Dinge, die gut waren, finden viel zu wenig Beachtung ...

Jede Form der Ideologie muß sich an dem messen lassen, was sie an Grausamkeiten begangen hat. Jede! Ob der Sozialismus, der Islam oder das Christentum. Es ist vollkommen irrelevant, ob diese Ideologien etwas Positives hervorgebracht haben, wenn sie über die Zeit ihrer Herrschaft riesigen Schaden angerichtet haben.
 
Jede Form der Ideologie muß sich an dem messen lassen, was sie an Grausamkeiten begangen hat.
Nett gebrüllt, Löwe.
Aber nach einer derartigen Argumentation müssten auch alle Länder für ihre Fehler gerade stehen, sämtliche Organisation... praktisch alles und jeder. Und da sieht die Realität schon anders aus.

So richten sich die Schuldzuweisungen doch eher nach dem, wie sehr der Gegenüber sich noch zu wehren imstande ist.
 
Nett gebrüllt, Löwe.
Aber nach einer derartigen Argumentation müssten auch alle Länder für ihre Fehler gerade stehen, sämtliche Organisation... praktisch alles und jeder. Und da sieht die Realität schon anders aus.

So richten sich die Schuldzuweisungen doch eher nach dem, wie sehr der Gegenüber sich noch zu wehren imstande ist.

Nein, darin besteht ein gewaltiger Unterschied. Du erwähnst Länder, Staaten. Staaten sind erst einmal geographische "Konstrukte" - menschlich geschaffen, abänderbar, nicht unumstößlich, sicherlich. Aber kein Staat dieser Erde war aus ideologischer Sicht "statisch". Die Ideologien haben sich, sicherlich in ganz verschiedenartigen Abständen, bisher in jedem Land dieser Welt geändert. Ein Staat, der seine staatsphilosophischen Grundzüge verändert, hat an diesem Punkte aus seinen Fehlern gelernt, indem er seine alte Staatsphilosophie als "falsch" betrachtet. Somit kann ein Staat direkt, d.h. ein Land selbst, für die Verbrechen, zu denen eine Staatsideologie geführt hat, nicht verantwortlich gemacht werden, da der Kausalzusammenhange nicht zwischen Staat und Handlung, sondern zwischen Ideologie und Handlung zu finden ist. (Die faschistische Partei in Italien war nicht faschistisch, weil sie aus Italienern bestand, sondern weil sie aus Faschisten bestand).

Der Kommunismus schafft eine Legitimation zu bestimmten Taten gegen Einzelne, die "den großen Plan" aufhalten und deshalb zugunsten des Kollektivs aus dem Weg geräumt werden müssen. Nicht die Tatsache, ein Russe zu sein, schafft die Legitimation zu einer Tat. D.h., die Legitimation ergibt sich aus einer Ideologie - aber eine Staatsangehörigkeit ist keine Ideologie.

Auch kann eine "Ideologie" sich nicht korrigieren, ohne sich selbst zu zerstören. Wenn der rassistische Überlegenheitsgedanke Teil einer Ideologie ist, dann können Einzelne selbstverständlich den Versuch machen, das abzuschwächen - aber dann wäre die Ideologie nicht mehr dieselbe. Wenn es Teil einer Ideologie ist, daß ein Völkermord unter bestimmten Voraussetzung eine ganz tolle Idee ist - dann liegt das Übel in der Ideologie, nicht primär in dem Staat. Das Überkommen dieses Gedankens kann durch einen Staat relativ schadlos überwunden werden, nicht aber durch eine Ideologie - in dem Augenblick, da man eine Ideologie als grausam, aufgrund dessen was sie angerichtet hat, erkennt und mit ihr bricht, kann die Ideologie nicht mehr weiterbestehen. Ein Staat, der Fehler gemacht hat und daraus lernt, kann dies ohne Weiteres. Weshalb? Weil der Staat nicht die Konsequenz ist, aus der die Handlung erwachsen ist, sondern nur die Ideologie, der das Staatskollektiv eine Zeit lang aufgesessen ist.

Dasselbe gilt für Organisationen so lange, da ihr Sinn und Zweck nicht einzig und allein in der propagandistischen Verbreitung einer Ideologie besteht - wie es bsplw. bei politischen Parteien oder religiösen Interessengruppen der Fall ist. Reden wir über einen paritätischen Verband oder meinetwegen über eine Wirtschaftsorganisation, so wird ein Brechen mit einer Ideologie, mit der jener Verband zuvor sympathisierte, keinerlei Auswirkungen auf den Verband haben, weil der Verband selbst diese Ideologie nicht braucht, um eine Selbstdefinition zu erlangen. Wenn der Verband diverse falsche Handlungen aufgrund der Ideologie begangen hat, so war dies ein Resultat der Ideologie, nicht des Verbands. Wenn bsplw. paritätische Verbände aufgrund ihrer zeitgenössischen Ideologie Heimkinder quälen, dann heißt dies nicht, daß das Konzept der Fürsorge falsch ist, sondern daß die Form der Ideologie damals falsch war. Das ist ein massiver Unterschied.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben