@ Desecration (ich deute den Usernamen mal als Entweihung!)
Nicht eines der beiden Konstrukte, von beiden sollte man sich trennen.
Von diesem Staat, der er Demokratie entgegensteht; er ist bei weitem kein Staat des Souveräns und von seinem Helfershelfer, der Institution Kirche.
Was jedoch will man momentan in einem Land (und seiner Bevölkerung) erwarten, in welchem es offenbar ausreicht von der Hochzeit "William und Kate" zu berichten um von wesentlichen Problemen abzulenken.
Jeweils ca. 25 Mio. bekennen sich mehr oder weniger zum katholischen oder evangelischen Glauben - aus Tradition(?), aus Überzeugung(?) - meinerseits auf jeden Fall Gute Besserung.
Soll ich dem senilen Popen in Vatikan, der sicher hochgebildet ist und es besser wissen müßte, danken, daß er 2009 Atheisten zugesprochen hat, auch "Menschen" zu sein?
Nein, keinesfalls! Eher sollte man ihn und Vertreter seiner Art geradestehenlassen für immer noch nicht gesühnte Verbrechen an der Menschheit.
Wenn (ja da ist dieses Wörtchen wieder) ich äußere, daß wer "glauben" möchte, dies in seiner Freizeit zu tolerieren wäre, dann bin ich mir des tieferen Widerspruches durchaus bewußt. Auch dieser Glauben wäre ein Festhalten an Altem und Überholtem und stünde dadurch Neuem und aktuell Notwendigem auf der Ebene des Privaten entgegen.
Aber ein wesentlicher Schritt in Sachen potentieller gesellschaftlicher Entwicklung wäre getan - ein Hindernis überwunden.
Zum Abschluß mal ein wenig ketzerisch! " Warum sollen Atheisten christliche Feiertage genießen dürfen?" ... ich selbst habe ein potentielles ans Kreuz schrauben noch nie genossen. Ist dies bei Gläubigen anders ?
MfG.