J
JohnnyBerlin
Gast
Es ist schon erstaunlich welche Themen hier regelmäßig durch "Gäste" als gesellschaftlich relevant betrachtet werden. Sicher kann man sich dabei immer wieder sein, daß die religiöse Hardcore-Gemeinde sich meldet und ihre Missionierungsversuche startet, daß der Bereich "Gesellschaft" Themenzuwachs hat - in der letzten Zeit mußte ja bereits auf Themen aus dem Bereich Gesundheit, Finanzen, Gewalt, Schule und z.B. Sonstiges zurückgegriffen werden - offenbar aus Ermangelung an Themen in diesem Bereich.
Eine Rückfrage meinerseits bei Moderatoren, verbunden mit der Bitte diese thematische Einordnung umzusetzen schlug bisher leider fehl, ich frage mich immernoch wo die Gründe dafür liegen könnten.
Kurz zum Thema:
1. Atheist zu sein ist kein genetischer Defekt ( ... fragt jetzt aber nicht Sarrazin !); es sind Menschen, die der Überzeugung sind, daß sie eigenverantwortlich ihr Leben leben. A. sind sich über die Rolle von Religionen in der Gesellschaft bewußt.
2. Gesetzliche Feiertage, mögen sie auch einen christlichen Anstrich haben, gelten per Gesetz. Die Debatte unter der Themenstellung ist also mehr als müßig, sie unterstreicht lediglich, daß Themensteller und Diskutanten sich offenbar nicht klar darüber sind, wo die Grundlagen heutiger Feiertage liegen.
3. Auch als Atheist genieße ich Feiertage. Erst vor Kurzem, zu Ostern waren es für mich 4 freie Tage in Verbindung mit 2 4-Tage-Wochen. So manche Familie nutzte diese Zeit für ihre Kinder, Wochenendausflüge und Besuche wurden gemacht.
Vorschlag: Sprecht mit so einer Familie über diese Thematik; wundert Euch aber nicht, wenn gegenteilige Meinungen auftauchen.
4. Lt. Gesetz besteht in Deutschland eine Trennung von Staat und Religion, ...
Ich stimme mit Euch überein, daß Selbige endlich durchgesetzt werden muß (... und sei es, um derartige Fragestellungen zu verhindern, die von viel ungeplanter Zeit zeugen und deutlich machen, daß es so manchem wohl eher um eine Debatte als um eine Diskussion geht).
5. Wie gesagt, ich gehöre nicht zu denen, die zu bestimmten Anlässen auf Knieen oder Hände faltend ihr Menschsein aufgeben.
Sicher bin ich mir allerdings, daß ich auch kommende Feiertage als "Freie Tage" genießen werde. "Frei" dabei nicht nur von Arbeit, sondern auch "frei" von der Einflußnahme der Nachfolger der Inquisition.
Für unsere Hartgesottenen: Ihr kennt meine Meinung über Religionen, das christliche Unwesen schließe ich dabei durchaus ein.
Religion, sofern ich diese mit Glauben verbinde, halte ich für Privatsache. Missionierungsversuche gleichen einem "Landfriedensbruch" in die Privatsphäre anderer Personen und stehen letztendlich gesellschaftlicher Entwicklung entgegen.
Kniet vor Holzkreuzen, Bayern hat da evtl. mehr zu bieten (?), faltet Eure Hände zum Gebet - bitte aber in Eurer Freizeit.
Morgen ist Feiertag !
MfG.
Eine Rückfrage meinerseits bei Moderatoren, verbunden mit der Bitte diese thematische Einordnung umzusetzen schlug bisher leider fehl, ich frage mich immernoch wo die Gründe dafür liegen könnten.
Kurz zum Thema:
1. Atheist zu sein ist kein genetischer Defekt ( ... fragt jetzt aber nicht Sarrazin !); es sind Menschen, die der Überzeugung sind, daß sie eigenverantwortlich ihr Leben leben. A. sind sich über die Rolle von Religionen in der Gesellschaft bewußt.
2. Gesetzliche Feiertage, mögen sie auch einen christlichen Anstrich haben, gelten per Gesetz. Die Debatte unter der Themenstellung ist also mehr als müßig, sie unterstreicht lediglich, daß Themensteller und Diskutanten sich offenbar nicht klar darüber sind, wo die Grundlagen heutiger Feiertage liegen.
3. Auch als Atheist genieße ich Feiertage. Erst vor Kurzem, zu Ostern waren es für mich 4 freie Tage in Verbindung mit 2 4-Tage-Wochen. So manche Familie nutzte diese Zeit für ihre Kinder, Wochenendausflüge und Besuche wurden gemacht.
Vorschlag: Sprecht mit so einer Familie über diese Thematik; wundert Euch aber nicht, wenn gegenteilige Meinungen auftauchen.
4. Lt. Gesetz besteht in Deutschland eine Trennung von Staat und Religion, ...
Ich stimme mit Euch überein, daß Selbige endlich durchgesetzt werden muß (... und sei es, um derartige Fragestellungen zu verhindern, die von viel ungeplanter Zeit zeugen und deutlich machen, daß es so manchem wohl eher um eine Debatte als um eine Diskussion geht).
5. Wie gesagt, ich gehöre nicht zu denen, die zu bestimmten Anlässen auf Knieen oder Hände faltend ihr Menschsein aufgeben.
Sicher bin ich mir allerdings, daß ich auch kommende Feiertage als "Freie Tage" genießen werde. "Frei" dabei nicht nur von Arbeit, sondern auch "frei" von der Einflußnahme der Nachfolger der Inquisition.
Für unsere Hartgesottenen: Ihr kennt meine Meinung über Religionen, das christliche Unwesen schließe ich dabei durchaus ein.
Religion, sofern ich diese mit Glauben verbinde, halte ich für Privatsache. Missionierungsversuche gleichen einem "Landfriedensbruch" in die Privatsphäre anderer Personen und stehen letztendlich gesellschaftlicher Entwicklung entgegen.
Kniet vor Holzkreuzen, Bayern hat da evtl. mehr zu bieten (?), faltet Eure Hände zum Gebet - bitte aber in Eurer Freizeit.
Morgen ist Feiertag !
MfG.