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Warum sollten Atheisten christliche Feiertage genießen dürfen?

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Es ist schon erstaunlich welche Themen hier regelmäßig durch "Gäste" als gesellschaftlich relevant betrachtet werden. Sicher kann man sich dabei immer wieder sein, daß die religiöse Hardcore-Gemeinde sich meldet und ihre Missionierungsversuche startet, daß der Bereich "Gesellschaft" Themenzuwachs hat - in der letzten Zeit mußte ja bereits auf Themen aus dem Bereich Gesundheit, Finanzen, Gewalt, Schule und z.B. Sonstiges zurückgegriffen werden - offenbar aus Ermangelung an Themen in diesem Bereich.

Eine Rückfrage meinerseits bei Moderatoren, verbunden mit der Bitte diese thematische Einordnung umzusetzen schlug bisher leider fehl, ich frage mich immernoch wo die Gründe dafür liegen könnten.

Kurz zum Thema:
1. Atheist zu sein ist kein genetischer Defekt ( ... fragt jetzt aber nicht Sarrazin !); es sind Menschen, die der Überzeugung sind, daß sie eigenverantwortlich ihr Leben leben. A. sind sich über die Rolle von Religionen in der Gesellschaft bewußt.
2. Gesetzliche Feiertage, mögen sie auch einen christlichen Anstrich haben, gelten per Gesetz. Die Debatte unter der Themenstellung ist also mehr als müßig, sie unterstreicht lediglich, daß Themensteller und Diskutanten sich offenbar nicht klar darüber sind, wo die Grundlagen heutiger Feiertage liegen.
3. Auch als Atheist genieße ich Feiertage. Erst vor Kurzem, zu Ostern waren es für mich 4 freie Tage in Verbindung mit 2 4-Tage-Wochen. So manche Familie nutzte diese Zeit für ihre Kinder, Wochenendausflüge und Besuche wurden gemacht.
Vorschlag: Sprecht mit so einer Familie über diese Thematik; wundert Euch aber nicht, wenn gegenteilige Meinungen auftauchen.
4. Lt. Gesetz besteht in Deutschland eine Trennung von Staat und Religion, ...
Ich stimme mit Euch überein, daß Selbige endlich durchgesetzt werden muß (... und sei es, um derartige Fragestellungen zu verhindern, die von viel ungeplanter Zeit zeugen und deutlich machen, daß es so manchem wohl eher um eine Debatte als um eine Diskussion geht).
5. Wie gesagt, ich gehöre nicht zu denen, die zu bestimmten Anlässen auf Knieen oder Hände faltend ihr Menschsein aufgeben.
Sicher bin ich mir allerdings, daß ich auch kommende Feiertage als "Freie Tage" genießen werde. "Frei" dabei nicht nur von Arbeit, sondern auch "frei" von der Einflußnahme der Nachfolger der Inquisition.

Für unsere Hartgesottenen: Ihr kennt meine Meinung über Religionen, das christliche Unwesen schließe ich dabei durchaus ein.
Religion, sofern ich diese mit Glauben verbinde, halte ich für Privatsache. Missionierungsversuche gleichen einem "Landfriedensbruch" in die Privatsphäre anderer Personen und stehen letztendlich gesellschaftlicher Entwicklung entgegen.
Kniet vor Holzkreuzen, Bayern hat da evtl. mehr zu bieten (?), faltet Eure Hände zum Gebet - bitte aber in Eurer Freizeit.

Morgen ist Feiertag !

MfG.
 
Religion und Staat sind deshalb nur auf dem Papier getrennt, weil es ganz offensichtlich eine scheinheilige Schnapsidee ist, die beiden Konstrukte trennen zu wollen. Man müsste das Kind halt beim Namen nennen und feststellen, dass mindestens eines der beiden Autoritätsinstrumente zur gesellschaftlichen Ordnung überflüssig ist. Meint denn tatsächlich jemand, Religion würde sich freiwillig in Privatsphäre zurückziehen? Das widerstrebt den Absichten weltweiter Verkündigung. Keinen Millimeter wird sich hier zurückgezogen. Religion kann von mir aus auch so öffentlich sein wie sie will, solange sie mich nicht unter Zwänge stellt.
 
Wenn es richtig ist
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär... 😉
Schließlich spiegelt es nur ihre eigene Meinung wieder die (objektiv betrachtet) Nonsens ist. Als einzige Feiertage, um welche es sich da zu streiten lohnen würde, wäre Weihnachten und Ostern zu nennen. Den gesamten Rest teilen sich die Heiligen oder ist anderen wichtigen biblischen Ereignissen gewidmet.
 
Was für eine provokante Frage 😱 Sieht mal wieder nach einem wütenden Gast aus, der den Atheisten den Boden unter den Füßen wegnehmen will...Solche Christen kann ich leiden 😀😀

Aber wie man sieht...es gibt soviele gute Gegenbeiträge hier und auch vernünftige von "Gläubigen" ...das diese für mich sinnfreie Frage ihre Antwort bereits gefunden hat 😉

Vielleicht sollte der TE demnächst ein neues Thema eröffnen, im selben Stil: Wieso werden Atheisten nicht verbrannt? Testen wir ihre Gläubigkeit, indem wir sie zum Tode verurteilen...?!😱
 
Warum werden Atheisten nicht gleich alle erschossen, wenn sie schon die unverschämte Frechheit besitzen sich ihre eigenen, kritischen Gedanken zu machen anstatt sich irgendeiner Schafherde anzuschließen? 😕

Warum werden die Kinder von Atheisten nicht frühstmöglich zum "Zwangs-Messdiener-Dienst" eingezogen, damit sie mit den kirchlich-religiösen Praktiken Bekanntschaft schließen? 😕

Warum führt die Kirche nicht wieder den Verkauf von Ablassbriefen ein, denn das Ende der Welt is ja sowieso mal wieder nah? 😕

Määähh....🙂😉
 
@ Desecration (ich deute den Usernamen mal als Entweihung!)

Nicht eines der beiden Konstrukte, von beiden sollte man sich trennen.
Von diesem Staat, der er Demokratie entgegensteht; er ist bei weitem kein Staat des Souveräns und von seinem Helfershelfer, der Institution Kirche.

Was jedoch will man momentan in einem Land (und seiner Bevölkerung) erwarten, in welchem es offenbar ausreicht von der Hochzeit "William und Kate" zu berichten um von wesentlichen Problemen abzulenken.
Jeweils ca. 25 Mio. bekennen sich mehr oder weniger zum katholischen oder evangelischen Glauben - aus Tradition(?), aus Überzeugung(?) - meinerseits auf jeden Fall Gute Besserung.

Soll ich dem senilen Popen in Vatikan, der sicher hochgebildet ist und es besser wissen müßte, danken, daß er 2009 Atheisten zugesprochen hat, auch "Menschen" zu sein?

Nein, keinesfalls! Eher sollte man ihn und Vertreter seiner Art geradestehenlassen für immer noch nicht gesühnte Verbrechen an der Menschheit.

Wenn (ja da ist dieses Wörtchen wieder) ich äußere, daß wer "glauben" möchte, dies in seiner Freizeit zu tolerieren wäre, dann bin ich mir des tieferen Widerspruches durchaus bewußt. Auch dieser Glauben wäre ein Festhalten an Altem und Überholtem und stünde dadurch Neuem und aktuell Notwendigem auf der Ebene des Privaten entgegen.
Aber ein wesentlicher Schritt in Sachen potentieller gesellschaftlicher Entwicklung wäre getan - ein Hindernis überwunden.

Zum Abschluß mal ein wenig ketzerisch! " Warum sollen Atheisten christliche Feiertage genießen dürfen?" ... ich selbst habe ein potentielles ans Kreuz schrauben noch nie genossen. Ist dies bei Gläubigen anders ?

MfG.
 
Ich gebe dem Gast vollkommen Recht und würde sofort auf alle christlichen Feiertage verzichten wenn ich von den Christen dafür mit diesen nervigen Ritualen iin Ruhe gelassen werde wie zb.

Karfreitag da darf ich nicht tanzen gehen es gibt keine Flohmärkte kein garnichts und ich muss drunter leiden obwohl ich mit dem Müll nichts zutun habe.

Weihnachten überall diese schreckliche Musik und diese kitschige Deko überall total nervig.

Kirchensteuer wieso sollte man den Christen die Prunkbauten finanzieren oder dem Papst seine Flugreisen dafür zahlen wir alle auch die , die aus der Kirche ausgetretten sind .

Religionsunterricht da wird man gezwungen sich das ganze anzuhören auch wenn man überhaupt nicht daran glaubt abwählen leider erst ab Klasse 10 möglich und das schlimmste ist das man in dieser Unterrrichtszeit wirklich nützliche Dinge lernen könnte.

uvm.
 
"Tod den Atheisten!
nieder mit dem Pack! (Ironie)"

Stimmt, auch da befinden wir uns in einer "fast" vergessenen Tradition.

Auch bezogen auf das Thema Religion hatte ich bereits den Vorschlag gemacht, einen sepparaten Bereich einzurichten.
Man könnte ihn "Religion" nennen.

Vorteil: Der Bereich "Gesellschaft" könnte sich mit aktuellen, wirklichen Problemen dieses Landes, dieser Welt beschäftigen.

evtl. Nachteil: Die religiöse Hardcore-Gemeinde würde sich hinsichtlich ihrer zur Schau gestellten Gläubigkeit selbst zerfleischen, verlöre potentielles Terrain zur Missionierung und ginge der offenbar benötigten Reibefläche zu denkendem Personal verlustig.

... versuchen wir es dennoch ???

MfG
 
Nicht eines der beiden Konstrukte, von beiden sollte man sich trennen.
Von diesem Staat, der er Demokratie entgegensteht; er ist bei weitem kein Staat des Souveräns und von seinem Helfershelfer, der Institution Kirche.

Wir sind leider noch lange nicht so weit, dass wir uns von beidem trennen könnten, denn Menschenrechte werden nur allzu gerne mit Füssen getreten. Was zum Ziel stünde, ist die Unterordnung des Staates zum Individuum, nicht die Überordnung vom Staat. Richtig "frei" von Autorität wird der Mensch wahrscheinlich niemals sein, wenn er sich in solchen Gesellschaften organisiert. Demokratie ist auch nur Diktatur der Mehrheit. Eine Mehrheit kann sich dämlich entscheiden, wenn es sein muss. 😉

Zuletzt bleibt nur ein riesen Brei von Interessenskonflikten, viel zu viele "absolute Wahrheiten" und überhaupt. Kein Wunder wird immer alles instrumentalisiert um sich seine Pfründe zu sichern. Mir ist es mittlerweile auch egal, wohin diese Welt steuert, denn ich kann beim besten Willen nicht im Geringsten einen Zustand erahnen, in dem nicht jeder auf gewisse Weise rücksichtslos sein Ego pflegt. Also sollen halt auch die Gläubigen machen was sie wollen, sollen sie doch verkünden und die Menschen in Gut und Böse einteilen wie es ihnen beliebt, solange sie niemandem an den Karren fahren.
 
Tod den Atheisten !!!!!!!!!!!!!

Nieder mit dem Pack !!!!!!!

(ironie)

😀 "Zu Poten stoßen!" 😀


Danke für den herrlichen thread ,der mir einen öden,verhusteten Tag versüßt!

NOCH NIE (!) habe ich hier solche *hüstel* threads gelesen von DENEN,

die praktizierende (REAL so lebende!) gläubige Christen sind und durch das Forum meine Freunde --

noch NIEMALS wurde ich von denen "angekackt" --oder hatte ich mit deren Gläubigkeit

ein Problem (nur das falsche Grill-Mitbringsel meinerseits war mal ein fetter Fettnapf 😱 ),

es ist UNDENKBAR ,daß sich bestimmte Menschen wegen sowas streiten!

Die Art der Themenerstellung sagt doch oft viel mehr über Leute,als denen so lieb ist.

*grins* Wer SONST keine Problemileinchens hat ?! 😛
 
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