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Warum sollten Atheisten christliche Feiertage genießen dürfen?

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Bei entsprechendem Lohnausgleich hätte ich dagegen nichts einzuwenden.

Ich fänd´s auch okay.
Gibt ja auch hier zwischen Bundesländern erhebliche Unterschiede bei der Anzahl von Feiertagen. In Bayern gibt´s glaube ich die meisten, im Norden ganz wenige.
Wie wäre es da mit einem Mittelweg? Wäre das nicht fairer?
Und ich frage mich sowieso: Religionsfreiheit.... (Grundgesetz)
Warum nicht dann auch jedem Menschen das Seine lassen?
Wie wäre es mit 2 Tagen im Jahr, die variabel sind für jeden?
Ich meine, im öffentlichen Dienst gab es z.B. lange Zeit den sogenannten Fensterputztag.
Ging auch.
Und es war egal, wie der Tag genutzt wurde.... .
Dann hätten mehr Menschen die Chance, ihre besonderen Tage zu feiern und zwar fast egal welche Religion, Glaubensgemeinschaft oder auch weil.... es eben ein ganz besonderer Tag ist, warum auch immer.

Das fände ich wirklich gut! 🙂

LG
Landkaffee
 
@Gast, wenn ich Deine ach so christliche Einstellung lese, weiß ich, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin!
So wie Du über anders denkende Menschen redest, würde es Dein Gott nicht gut heißen! 😉
Zudem: denjenigen, die Du als Bastarde bezeichnest, würde Dein Gott dennoch Essen geben, auch wenn sie über die Kirche schimpfen. Außerdem: es stimmt doch: in der Kirche gibts einige Pädophile. Und auch merkwürdig ist, dass die Haushälterinnen der Pfaffen meistens im gleichen Alter sind *lach*
Meine Tante war viele Jahre eine solche Haushälterin. Alle wussten, dass die beiden ein eheähnliches Verhältnis haben. Aber keiner durfte drüber reden *lach*
Aber darum gehts hier ja nicht.

An christl. Feiertagen könnte ich nicht arbeiten gehen, da der Laden dicht hat. So gehts den meisten Leuten in Deutschland.
Wohin willst Du also Atheisten und Andersgläubige arbeiten schicken?

In Deutschland ist nun mal der christliche Glaube verbreitet. Dadurch gibt es überhaupt christl. Feiertage.
Wenn Du Gerechtigkeit wisst, dann dürfte es keine Feiertage geben, die mit irgend einem Glauben zu tun haben!
Oder willst Du für jede Glaubensrichtung Feiertage einrichten? Das würde nicht klappen!
Gerechtigkeit = alle oder keiner.

Und überdenke dringend mal Deine unverschämte Meinung zu Andersgläubigen!
 
Und am Ende betteln alle oder flehen, wollen Gott?

Bitte, das ist ja der reinste Hohn! Überlasse das was sie für sich wünschen und wollen bitte den Menschen, die eben z.B. mit Krebs im Sterben liegen. 🙁
"Ob Sie Atheist sind, wird sich noch zeigen. Mir hat mal ein Urologe erzählt, auf dem Sterbebett werden alle katholisch. Diese Erfahrung habe ich auch selbst gemacht, denn ich war während des Zivildienstes in einer Pfarrei beschäftigt. Da wurde der Pfarrer von sogenannten Atheisten schreiend ins Krankenhaus geholt, wenn der Tumor im Endstadium war. Ich glaube, ob man Atheist ist, kann man erst auf den letzten Metern sagen"

Harald Schmidt (also nicht von mir, man beachte die Klammern 😉).

Mit dem Thema kann ich den Eröffner ja etwas verstehen. Meine Kollegen jammern auch das ganze Jahr hinweg über die böse Kirche, aber wenn im November dann das Weihnachtsgeld ansteht... ja, da wird der Ursprung dessen plötzlich unwichtig. Und seien wir ehrlich: selbst unter den Hardcore-Atheisten wären nur die wenigsten Bereit, ihre Feiertage zu opfern.
 
Ja. Wär ja ungerecht, wenn man deswegen mehr arbeiten muss (als Atheist). Außerdem sind die Arbeitstage so auch schon genug 😉 .
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich treffe oft auf Leute, die über die Kirche schimpfen und über das Christentum, über Feste wie Weihnachten.

Trotzdem haben diese Leute genau wie ich als gläubiger Christ auch, über das Pfingstwochwende frei und auch an Weihnachten oder Ostersonntag und Ostermontag müssen sie nicht arbeiten.

Dabei finden soviele Atheisten doch, dass Religion Privatsache ist, also sollte es solche Feirtage nicht mehr geben, da werden die Ärmsten ja gezwungen, dass Christentum geradezu in Form eines freien Tages akzeptieren zu müssen.

Kein Atheist, hat jemals vorgeschlagen an Weihnachten oder Pfingsten arbeiten zu gehen, weil er so einen christlichen Tag ja sowieso ablehnt.

Also entweder haben nur Christen an diesen Tagen frei, aber das Religion Privatsache ist, sollten sie überhaupt abgeschafft werden.


Och - gönne doch auch Atheisten ihre freien Tage und sieh einfach darin eine Chance, dass sie so immer mal wieder an deren Inhalt und Ursprung erinnert werden 😉
Weihnachten z.B. sind die Kirchen stets total voll - und auch sonst dem Glauben ablehnend gegenüberstehende Menschen werden oft genug von der Weihnachtsgeschichte und der Atmosphäre berührt. Gottes Chance, auch ihre Herzen zu erreichen - verbau sie ihm nicht durch Neid und zu menschliches Denken 🙂
 
Ich bin es der TE

Eufrank das ist überzeugend. Danke, ich kann nicht wiedersprechen.

PS: An alle Atheisten: Das habt ihr Glück ihr Ungläubigen, dass er mich überzeugen konnte, aber Atheisten sind ja sowieso null einsichtig und ungläubig. Auser wenn sie mit Krebs im Sterben liegen, dann glauben sie plötzlich an Gott.
Hallo Gast!

Es ist sehr selten hier im Forum, dass jemand von sich sagt, er sei von einem Beitrag umgestimmt worden. Daher möchte ich Deine Ehrlichkeit loben.

Zu Deinem letzten Satz möchte ich ganz freundlich im Hinblick auf die NichtHoffenden sagen: Die guten Tage des Lebens werden oft als zufälliges Glück hingenommen. Sie gehen oft davon aus, dass sie einfach ein Anrecht auf Gesundheit, eine warme Bude etc haben. Sie hadern mit Gott, wenn es ihnen schlecht geht (obwohl sie die Möglichkeit seiner Existenz ablehnen!?). Wenn es ihnen dann doch schlecht geht, versuchen manche eine Antwort auf die Frage zu finden, womit sie dies verdient haben etc?

Das heißt, dass NichtHoffende eine Art Gerechtigkeitsgefühl haben. Es wird die TheodiceeFrage gestellt: wenn es einen Gott gibt - warum läßt der dann die Gerechten leiden? Also kann es keinen geben. Ich finde, dass sich hinter dieser Empörung bereits das Bedürfnis nach einer gerechten Welt ausspricht und dieses Bedürfnis ist nahe verwandt mit meiner Hoffnung auf einen gerechten Gott.

Insofern befinden sich die NichtHoffenden meines Erachtens unbewußt in der Nähe der Hoffenden. Denn sie können die Stimme ihrer Vernunft, aus der sich Moral und Religion entwickeln, nicht ganz unterdrücken.

Ich hoffe, dass ich mit diesen "religionspsychologischen" Erwägungen niemandem aus dieser Gruppe zu sehr auf den Schlips getreten bin. Ich finde, dass man jedem Menschen wohlwollend begegnen sollte. NichtHoffende kann man meines Erachtens weniger durch Worte als durch eine Haltung, die man in der täglichen Praxis des Lebens rüberbringt, ansprechen.
 
Wieviel Wirbel man mal wieder um nichts machen kann.
Ganz einfach:
Weil die Christlichen Feiertage bei uns eigentlich heidnische Feiertage sind, die zuvor bei den Germanen und den Römern gefeiert wurden.
Daher sollten ungläubige genauso bedacht werdern, die an diese Heidnischen Feiertage genausowenig wie Christen glauben.
Und weil es eine Trennung gibt zwischen Staat und Religion und heute keine Kirche mehr etwas zu bestimmen hat.😉

Hier meine Persönliche Kurzfassung 🙂:
Unwissen -> Denkfaulheit -> Religion
 
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