Ja, kenn ich gut, diese Gefühle und Gedanken. Ich kanns mir auch nicht so richtig "echt" vorstellen - und ich hab sonst ein ganz gutes Vorstellungsvermögen😉
Mit 20 wars gar kein Thema, nicht denkbar. Wäre ich da ungewollt schwanger geworden, hätte ich mit größter Wahrscheinlichkeit abgetrieben. Ist zum Glück nicht passiert.
Mit Ende 20 - wars auch kein Thema, wobei man da ja so langsam in das Alter kommt, wo man drüber nachdenkt.
Nun bin ich 34 geworden - und ... naja...es ist manchmal, in einigen Momenten "vorstellbarer". Meistens aber eben noch nicht.
Ich hab auch das Problem, mich nicht so in Kinder einfühlen zu können, keine verzückten Augen beim Blick in einen Kinderwagen zu kriegen....sowas ist halt nicht da. Andererseits denk ich mir schon, dass es beim eigenen Kind ja nochmal ne andere Sache wäre.
Hm...ich krieg den "Berg Angst" derzeit nicht bewältigt, den ich mit dem Thema verbinde. Probleme in der Schwangerschaft, bei der Geburt, die Gefahr, ein krankes/behindertes Kind zu bekommen, der Verantwortung nicht gerecht zu werden, mich selbst zu verlieren, unzufrieden zu sein, beruflich aus dem Tritt zu geraten...die Liste lässt sich problemlos fortsetzen.
Es drauf ankommen lassen...daran hab ich auch schon gedacht. Und bin zurückgeschreckt, weil ....naja, ....wenn das Kind einmal da ist, ist es da. Dann kann man ja nicht mehr sagen: Oh, passt doch nicht so ganz.
Allgemein hab ich aber nicht die Sorge, keine "richtige Frau" zu sein ohne Kinder. Dann schon eher auch der Gedanke, es später mal zu bereuen, wenns nicht mehr geht...
Bist auf jeden Fall nicht alleine😉