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glauben?!

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Re: glauben?!
Hallo Webster,

schau mal hier:
glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es ist schon seltsam, der Mensch ist das einzige Lebewesen was die Eigenschaft hat glauben zu können, alle anderen Lebewesen halten sich an die Gesetze der Natur. Offensichtlich kommt der Mensch mit seinem Wesen an sich nicht klar, daß er sich immer wieder selbst belügen muß.
Naja, schon deprimierend; der Vogel fliegt von alleine, die Katze hört räumlich, die Fledermaus bewegt und verständigt sich geräuschlos, der Hund vermag alles zu riechen und so weiter - alles Dinge die der Mensch nicht selber kann - vielleicht ist der Selbstbetrug "Glaube" notwendig um die Wissenschaft da zu zu zwingen den Glauben wahr zu machen. Zwar ist der Mensch von der Natur aus garnicht da zu geschaffen fliegen zu können, jedoch kann er es inzwischen mit Hilfsmitteln. Auch die unerreichbare Zauberkunst künstliches Gold herzustellen, ist inzwischen möglich (nur zu teuer). Und seit der Raumfahrt kommen Menschen tatsächlich in den Himmel.

Viele Grüße

Lumpi
 
Aber man höre und staune: Der deutsche Papst wird demnächst seinen Vorgänger selig sprechen, weil der ein Wunder vollbracht hat. Es muß also schon was geben, was völlig außerhalb unseres Verstandes ist - sozusagen die Dinge zwischen Himmel und Erde, die niemand kennt.
Außer man rechnet mit allem, weil man vernunftbegabt ist.
 
. Es muß also schon was geben, was völlig außerhalb unseres Verstandes ist - sozusagen die Dinge zwischen Himmel und Erde, die niemand kennt.

Oder aber es ist wissenschaftlich noch nicht erforscht. Über das Wasser zu laufen ist heute keine Kunst mehr, und schon garnicht wenn es sich dabei um das tote Meer handelt 😉

Viele Grüße

Lumpi
 
Es ist schon seltsam, der Mensch ist das einzige Lebewesen was die Eigenschaft hat glauben zu können, alle anderen Lebewesen halten sich an die Gesetze der Natur. Offensichtlich kommt der Mensch mit seinem Wesen an sich nicht klar, daß er sich immer wieder selbst belügen muß.
Naja, schon deprimierend; der Vogel fliegt von alleine, die Katze hört räumlich, die Fledermaus bewegt und verständigt sich geräuschlos, der Hund vermag alles zu riechen und so weiter - alles Dinge die der Mensch nicht selber kann - vielleicht ist der Selbstbetrug "Glaube" notwendig um die Wissenschaft da zu zu zwingen den Glauben wahr zu machen. Zwar ist der Mensch von der Natur aus garnicht da zu geschaffen fliegen zu können, jedoch kann er es inzwischen mit Hilfsmitteln. Auch die unerreichbare Zauberkunst künstliches Gold herzustellen, ist inzwischen möglich (nur zu teuer). Und seit der Raumfahrt kommen Menschen tatsächlich in den Himmel.

Viele Grüße

Lumpi
Wo die Wissenschaft nichts mehr sagen kann, ohne in einen Wahn zu verfallen, fängt der Glaube an.

Von "Betrug" dürfte man nur sprechen, wenn sich der Glaube als Wissen verkaufen würde. In Bezug auf Gott und Untersterblichkeit kann man aber nichts wissen. Also muss man hier glauben. Der Glaube macht also Annahmen über metaphysische Dinge, zu denen es kein gesichertes Wissen gibt.

Jeder Mensch steht mit seiner Vernunft vor der Frage, wie er sich angesichts seines NichtWissens verhalten soll. Denn die Wissenschaft kann ihm nicht alles sagen. Und hier drängt die Vernunft den Menschen, Gott anzunehmen.

Die Trennung zwischen Glauben und Wissen ist also eine durchaus sinnvolle. Will man mit dem Wissen oder der Wissenschaft alles erklären, verfällt man in einen Wahn. Demut entsteht dagegen, wenn sich die Wissenschaft ihrer Grenzen bewußt ist.

Wo der Verstand (Wissenschaft) nicht mehr weiterkommt, da greift die Vernunft (Glaube) ein.
 
Zitat:

In Bezug auf Gott und Untersterblichkeit kann man aber nichts wissen. Also muss man hier glauben.
----------------------------------------------------

Man muß gar nix. Und schon mal nichts was irgendwelche alten Männer in Rom erzählen.
 
[FONT=&quot]Da ich schon seit meiner Kindheit gesucht hab, weil ich schon damals gespürt hab, daß da weit mehr sein muß, als wir sehen, kann ich nun mit fast 40 für mich auch behaupten, meine Wahrheit gefunden zu haben.[/FONT]

Gibt es tatsächlich irgendeine bessere Wahrheit über letzte Dinge, als diejenige, die einem hilft zu leben?



.
 
Das Wissenschaft Wissen schafft und Glauben nicht wissen ist

Stimmt das?

Wissenschaft hat zum Beispiel verschiedene, sogar in den letzten Seiten hier umstrittene Entstehungs-THEORIEN in die Welt gesetzt, die auf Fakten beruhen, aber letztlich nicht sicher sind.

Glaube?

Der Glaube an den Schöpfer setzt auch eine Theorie in die Welt, zwar ohne Nachweise aber nicht unlogisch, denn der Schöpungsbericht stimmt mit dem überein, was jeder Mensch beobachten kann, dass aus nichts nichts kommt und beschreibt Gesetze, die auch heute nicht überschritten werden können (nur in der Evolutionstheorie werden sie theoretisierend überschritten), nämlich, dass alles fest in seiner Art ist, was an Tieren gechaffen wurde (in dem Wortlaut steht es auch schon dort). Auch die Reihenfolge der Schöpfungshtheorie ist nicht unlogisch oder gesponnen, wie z. B. zeitgleiche Theorien anderer Völker.

Also irgendwie kommts mir vor, als wenn die Wissenschaft zwar Teilfakten hat, die sie mit manchmal dem gesunden Menschenvestand widersprechenden oder einfach nicht abgesicherten Gespinsten (Bsp. Mutation ist für Wissenzuwachs in komplizierten Wesen verantwortlich) aufbaut, zu einer WISSENSCHAFTLICHEN Theorie, während der bibl. Schöpfungsbericht mit allem was man beobachten kann übereinstimmt, nur eben keinen fassbaren Beitrag dazu bietet, wo der Schöpfer sein soll, und wie und wann alles vor sich ging.

Ich finde die Unterschiede nicht so krass, wie black jack sie malte.
Und Eu-Franks Beitrag ist sehr vorsichtig gehalten, man könnte ihn auch wie hier verfestigt sehen.

50/50?

Sigi

Dies h ier ist kein wissenschaftlicher Beitrag, sondern nur ein Zusammenfassung dessen, was ich aus den unterschiedlichen Standpunkten im Moment für mich entnehme.
Und da sind die sogenannten "Glaubensbeweise" die Paulus im Hebräerbrief anführt oder die Menschen in sich erleben usw. usw. noch überhaupt nicht in Betradht gezogen worden.
 
Fakt ist, dass wir unsere technischen Errungenschaften nicht durch glauben bekommen haben.

Für mich ist glauben Fantasie, was ein wesentlicher Faktor für Menschen ist.
Aber glauben und Wissenschaft zu vergleichen halte ich doch für absurd. Ich beziehe mich auf den ersten Absatz des vorhergehenden Beitrages. DU kannst doch beides nicht zusammenbringen.
Dieser "schöpfer" ist auch Theorie, die allerdings nicht bewiesen werden kann. Woher weist du, dass er männlich ist.

Und außerdem: Polytheistische Religionen und unlogisch und versponnen ?
Die Demokratie als Staatsform ist jedenfalls nicht aus dem Christentum hervorgegangen. Das würdest du nicht schreiben, wenn deine Vorfahren möglicherweise mit Gewalt dazu gezwungen worden wären, diese Religion anzunehmen. Die im übrigen der Evolutionstheorie wiederspricht.
 
Fakt ist, dass wir unsere technischen Errungenschaften nicht durch glauben bekommen haben.
Das sehe ich eigentlich auch so. Der Glaube befasst sich zB nicht mit Orthopädie oder Integralrechnung. Die Wissenschaft beschränkt sich auf ihre Gebiete. Der Glaube auf die Metaphysik.

Aber glauben und Wissenschaft zu vergleichen halte ich doch für absurd. ...DU kannst doch beides nicht zusammenbringen.
Genau. Es handelt sich um zwei Bereiche, die man streng voneinander unterscheiden sollte.

Und außerdem: Polytheistische Religionen und unlogisch und versponnen ?
Ja, das ist ganz klar: Wenn es zwei oder mehr Götter gäbe, dann wären es nicht mehr Götter, weil nur ein Gott allmächtig sein kann. Ein Gott macht keine Gewaltenteilung 🙂 - per Definitionem.

Die Demokratie als Staatsform ist jedenfalls nicht aus dem Christentum hervorgegangen.
Das Christentum hat in besonderer Weise die Freiheit des Einzelnen hervorgehoben, während ältere Religionen doch eher autoritär angelegt waren. Insofern finde ich schon, dass das Christentum eventuell eine gute Vorbereitung auf die Demokratie war. Das wird besonders deutlich, wenn man sie mal wirklich mit anderen Religionen vergleicht.

Das würdest du nicht schreiben, wenn deine Vorfahren möglicherweise mit Gewalt dazu gezwungen worden wären, diese Religion anzunehmen.
Man kann jedenfalls keinen Menschen dazu zwingen, den Vernunftglauben anzunehmen. Der kommt nämlich aus der Vernunft und läßt sich nicht erzwingen. Entweder hat man ihn oder nicht. Der Vernunftglaube hat nämlich nichts mit einer autoritär von aussen aufokroierten "Religion" zu tun.

Die im übrigen der Evolutionstheorie wiederspricht.
Meinst Du den Vernunftglauben? Dieser widerspricht nicht der Evolutionstheorie, an die ich im übrigen natürlich auch glaube. Evolution gehört in den Bereich der Naturwissenschaften. Das ist Physik. Und Physik ist eben nicht Metaphysik. Wie schon so oft gesagt: der Mensch lebt gleichzeitig in diesen zwei Bereichen Natur und Freiheit. Er befindet sich in einer von Naturgetzen durchwobenen Welt und kann sie dennoch transzendieren, indem sich in Freiheit in ein Verhältnis zu ihr setzen kann. Das ist dann die Moral, deren gelungene Ausübung dem Religiösen Hoffnung gibt.

Sorry, wenn einiges etwas schwer verständlich ist.
 
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