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Hartz IV - in der Höhe angemessen und schönes Leben?

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Das verstehe ich nicht. Soll ich stricken, um Arbeitsplätze zu schaffen?

Günter

Quatsch 😀

Ich meinte allgemein ,wer nicht gelernt hat die einfachsten
Dinge selbst zu erledigen lebt teurer,da bezahlte Dienstleistung in
Anspruch genommen werden muß / oder einfach weggeschmissen und neu gekauft wird.

Mir geht es auf den Senkel,wenn ich sehe,dass meine Nichte
mit 16 Jahren auf der Realschule lernen soll eine vorgezeichnete Karte mit Kreuzstich auszusticken.🙄
Kurz vor der noch Entlassung einige Wochen craskurs in
Textilarbeit und Kochen.
Was wurde "gekocht"..natürlich Pizza in allen Variationen.😀


Oder Väter ,die das Fahrrad ihres (bereits großen )Kindes in die Werkstatt bringen weil ein Loch im Schlauch ist.😎

Meine Eltern hätten mir was gehustet.Sie konnten es.
Es wurde gezeigt ,ab da hieß es selber machen.
 
So wie bei mir. Allerdings: nähen kann ich, für einen Mann, recht gut.
Doch ist das wirklich nichts, was man meiner Meinung nach können muss.

Ich schrieb ausdrücklich man "sollte" es "können."🙂

(Mein Mann kann es auch.
Seine Mutter hat sich früher nicht die Finger an seiner
"stark angelebten" Lieblings - Lederjacke zerstochen um einen neuen Reißverschluß einzunähen.
Allerdings auch aus dem Grund weil diese Jacke der Muttern
bereits lange ein Dorn im Auge war.😉 😀

Außerdem war mein Mann beim Bund,da gab es keine Mama
die Knöpfe annähte.
Da musste Mann sich selbst helfen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du vergisst dabei aber, dass das ein Grundpfeiler der Wirtschaft ist.

Wenn ich mir aus Sparsamkeit selbst den Knopf annähe
oder mein Fahrrad flicke,....weil ich es kann,
...mir als Kind selbst ein Drachen baue ,
(der auch fliegt 😉 schädige ich die Wirtschaft ?

Schädige ich die Wirtschaft weil ich mein Gemüse selbst anbaue,
"essbare"😱😱 Lebewesen für den Eigenbedarf züchte /aufziehe ?

Weil ich es kann ?
 

Ganz und gar nicht.

Dadurch, dass man halt nicht alles kann oder alles können will, entstehen Dienstleister, die sich dieser Lücke annehmen. Natürlich könnte jeder durchschnittlich intelligente Mensch lernen, wie man einen Platten flickt und es dann immer selbst tun.

Oder aber er lernt es nicht und geht dann zum Dienstleister und beteiligt sich am Wirtschaftskreislauf.
 
Ganz und gar nicht.

Dadurch, dass man halt nicht alles kann oder alles können will, entstehen Dienstleister, die sich dieser Lücke annehmen. Natürlich könnte jeder durchschnittlich intelligente Mensch lernen, wie man einen Platten flickt und es dann immer selbst tun.

Oder aber er lernt es nicht und geht dann zum Dienstleister und beteiligt sich am Wirtschaftskreislauf.

Nein, Arbeitsteilung dient alleine der Produktivitätssteigerung. Insbesondere Dienstleister sind dazu da, damit wertschöpfende Arbeiter mehr Zeit für ihre Tätigkeit verbringen können. Kann der Arbeiter diese Nebentätigkeiten, also beispielsweise das Flicken eines Radschlauches, neben seiner Arbeit erledigen, also zusätzlich, ist das volkswirtschaftlich keinerlei Schaden. Ganz im Gegenteil, schließlich würde der, der den Radreifen normalerweise geflickt hätte, sich um eine andere Tätigkeit bemühen können.

Teilhabe am Wirtschaftskreislauf haben auch Arbeitslosigkeit und das Militär mit seinem Haushalt, volkswirtschaftlich sind sie aber überflüssig oder gar schädlich, entziehen sie der Volkswirtschaft doch wertschöpfende Ressourcen.
 
Ganz und gar nicht.

Dadurch, dass man halt nicht alles kann oder alles können will, entstehen Dienstleister, die sich dieser Lücke annehmen. Natürlich könnte jeder durchschnittlich intelligente Mensch lernen, wie man einen Platten flickt und es dann immer selbst tun.

Oder aber er lernt es nicht und geht dann zum Dienstleister und beteiligt sich am Wirtschaftskreislauf.

Da bei dem Eintritt in die Schule noch kein Kind weiß,ob es in
späteren Jahren die Kohle haben wird, um bei einen Dienstleister einen
hohen Preis für die einfachsten Tätigkeiten entrichten zu können,
sollte es (wieder) ausreichend gelehrt werden.

Es schadet niemanden,wenn er weiß wie ein Hammer gehalten und
ein Nagel "gerade" in die Wand geschlagen wird.😉
Damit haben viele (zarte) Männerhände Probleme.🙂

Traurig,dafür einen Dienstleister anfahren zu lassen. 😀
 
Nein, Arbeitsteilung dient alleine der Produktivitätssteigerung. Insbesondere Dienstleister sind dazu da, damit wertschöpfende Arbeiter mehr Zeit für ihre Tätigkeit verbringen können. Kann der Arbeiter diese Nebentätigkeiten, also beispielsweise das Flicken eines Radschlauches, neben seiner Arbeit erledigen, also zusätzlich, ist das volkswirtschaftlich keinerlei Schaden. Ganz im Gegenteil, schließlich würde der, der den Radreifen normalerweise geflickt hätte, sich um eine andere Tätigkeit bemühen können.

Also erstmal sind Dienstleistungsjobs volkswirtschaftlich keine wertschöpfenden Tätigkeiten, da sind wir uns wohl einig. Dennoch verstehe ich deinen Ansatz nicht, vor allem den letzten Satz.

Du meinst also, der Dienstleister würde sich eine andere Tätigkeit suchen, die volkswirtschaftlich produktiver ist?

@ Deichgräfin: Das geht alles davon aus, dass man auch genügend Geld dafür hat.
 
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