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Minarett-Verbot in der Schweiz

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Blackjack, entweder du hast es überlesen, oder du verschweigst, dass diese Scharia-Gerichte auf dem gleichen Rechtsgrundsatz agieren, wie jüdische Gerichte, die das schon viel länger tun. So wie mir scheint dürfen diese Gerichte bei geringfügigeren Problemen innerhalb einer kulturellen Gemeinschaft rechtsbindende Urteile fällen.

Ich finde das nicht gut. Ganz offensichtlich hat das britische Recht sich an dieser Stelle selbst untergraben. Es kann nicht sein, dass man in einem Land zu zwei verschiedenen Gerichten geht und in der selben Sache nach verschiedenen Gesetzen geurteil werden kann. Ich kann mir diese Besonderheit des Britischen Rechts nur durch das British Empire erklären, sprich durch die Probleme mit den Kolonien. Die waren ja auch britisches Rechtsgebiet, hatten aber ihre eigenen Gesetzte die sie wohl nebenher noch anwenden durften.
 
Zuletzt bearbeitet:
GANZ tolle Sprechblase. 🙄

Erklär mir mal bitte, wie eine selbstbewusste, emanzipierte Frau, die in Jeans rumrennt, Auto fährt und Make-up trägt, gegenüber einem gläubigen muslimischen Mann einen Beitrag zum kulturellen Verständnis leisten soll?!

Sehe Deiner Antwort mit gespanntem Interesse entgegen.

Ja, warum sollte man den überhaupt mit irgendjemandem reden^^
vor allem wenn man geschminkt ist und mit autofahren beschäftigt. Das ist ja dann auch gefährlich wenn man mehrere Sachen gleichzeitig macht.

Nun ja. Warum eine selbstbewusste und emanzipierte Frau beim kulturellen Verständnis keinen Beitrag leisten soll, verstehe ich nicht. Aber ich kann dir gerne Gründe nennen, warum sie es doch tun sollte. Weil Verständnis die Basis für ein friedliches Mitteinander ist, weil ohne Verständis wo der andere herkommt keine kostriktive Disskusion über veränderungen zum besseren möglich ist und nicht zuletzt weil es nur in ihrem interesse sein kann, diesen Muslim davon zu überzeugen, dass das alles ok ist.
 
Blackjack, entweder du hast es überlesen, oder du verschweigst, dass diese Scharia-Gerichte auf dem gleichen Rechtsgrundsatz agieren, wie jüdische Gerichte, die das schon viel länger tun. So wie mir scheint dürfen diese Gerichte bei geringfügigeren Problemen innerhalb einer kulturellen Gemeinschaft rechtsbindende Urteile fällen.

Dann hast du überlesen das jüdische Gerichte sich an geltende Gesetze halten. In Scharia-Gerichten ist das nicht der Fall. Schon allein weil laut den islamischen Schriften die Scharia über dem geltenden Landesgesetz steht.
 
Nochmal zum mitschreiben. Die Tatsache, das die Schweiz diese Thematik nicht mit indirekter Demokratie entschieden hat, sondern das Volk entschieden hat, ist vorbildhaft. Leider ist ein solcher Volksentscheid im unflexiblen Deutschland nicht möglich.
__________________
Memento mori.

Ich glaube die Unflexibilität der "Deutschen", wenn es um Ausländer geht, hängt mit der Nazi-Vergangenheit zusammen.

Diese schreckliche Vergangenheit bürdet uns heutzutage zu viel auf. Wir haben nichts - absolut nichts zu dieser fremdenfeindlichen Vergangenheit beigetragen; die hiesigen Gesetze sind heute so ausgelegt, dass Ausländer in vielen Bereichen bevorzugt werden. Warum frage ich mich? Müssen wir für die Taten unserer Großväter büßen?

Ich nehme es nicht hin, dass sich einige Islamisten wie die Axt im Walde benehmen und dennoch mit Samthandschuhen angefasst werden.

Wenn Ausländer in Deutschland ihrem Glauben nachgehen, ist das OK - beten können diese jedoch auch in der Wohnung oder in Kulturläden (die gibt es ja fast an jeder Ecke🙄).
 
Dann hast du überlesen das jüdische Gerichte sich an geltende Gesetze halten. In Scharia-Gerichten ist das nicht der Fall. Schon allein weil laut den islamischen Schriften die Scharia über dem geltenden Landesgesetz steht.

naja, will jetzt nicht auf eine diskussion hinaus ob jüdische gerichte besser sind oder muslimische, sondern darauf, dass so etwas in Deutschland nicht möglich ist, weil es hier keine Rechtsgrundlage dafür gibt. Wenn die Briten so ein Gesetz haben, ihr Pech. Aber Angst zu schüren, dass Deutschland kurz vor der Einführung der Scharia stehe, brauchst deswegen nicht.
 
Aber ich kann dir gerne Gründe nennen, warum sie es doch tun sollte. Weil Verständnis die Basis für ein friedliches Mitteinander ist, weil ohne Verständis wo der andere herkommt keine kostriktive Disskusion über veränderungen zum besseren möglich ist und nicht zuletzt weil es nur in ihrem interesse sein kann, diesen Muslim davon zu überzeugen, dass das alles ok ist.

Du willst mir nicht ernsthaft erzählen wollen, dass ein strenggläubiger muslimischer Mann sich mit einer geschminkten, Jeanstragenden deutschen Christin auf ein konstruktives Gespräch einlassen würde! 🙂

Du hast echt nicht viel Ahnung vom muslimischen Frauenbild.



...wenn mein Leben daraus bestünde, in Schleier gehüllt immer 3 Schritte hinter meinem Mann zu gehen und ihm im Übrigen den Haushalt zu führen und möglichst viele Söhne zu gebären, würde ich mich vermutlich vom nächsten Hochhaus stürzen...
 
du zählst ihn nicht zu einem durchschnittsislamisten aber weißt eben auch dass es genau solche vögel sind die die leute prägen und extrem aus der reihe tanzen. wird dir da nicht bewusst dass man eben keine ausnahmen machen darf sondern die religion als ganzes sehen muss? du wirfst doch einigen hier engstirnigkeit vor und was sind dann bitte deine ausnahmen wie zayat (welcher eine nicht zu verachtende führungsrolle trägt)?

andere als dumm oder verfassungswiedrig bis hin zu undemokratisch hinzustellen nur weil eben die mehrheit nicht deiner meinung ist ist eine unverschämtheit. mich würde mal deine argumentation und dein verhalten interessieren wenn du zur mehrheit gehören würdest. eine meinung zu haben und zu vertreten ist das eine aber andere meinungen zu verstehen und nicht abzuwerten sondern sachlich zu bleiben das andere.

kritik gegen bestehende systeme sind normal und gab es schon immer. ein system ist aber für alle bzw. für ein volk zugeschnitten (im schlimmsten fall für einen diktator oder eine religion). es gibt immer minderheiten und jene fühlen sich schon alleine aus diesem grund heraus dass sie eine (minderheit) sind unterdrückt. der vergleich mit dem christentum mag berechtigt sein und ich finde den christentum genau so falsch mit seinen kirchen wie den islam mit seinen moscheen. nur gab es hier eine volksabstimmung über minarette und nicht von kirchtürmen oder kreuzen. vielleicht sollten jene die es unfair finden eine umfrage starten welche vielleicht auch zur volksabstimmung führt. ich will hier nichts verharmlosen doch halte ich die vorwürfe für arg übertrieben denn niemand wird seiner freiheit beraubt oder getötet. im gegenteil es wird verhindert wenn man so will. manchen dürfte jetzt nichts besseres einfallen als mir zu unterstellen dass ich in jedem moslem einen terroristen sehe doch mir geht es um die menschenrechte. wurden hier schon sehr oft erwähnt aber leider gekonnt ignoriert.



zur sendung hart aber fair:

finde es schade das als argument auch die globalisierung genannt wird. dabei ist die basis doch die wirtschaft und nicht die religion (wölfe verkleiden sich gerne als schafe wenn sie auf der jagd sind). aber herr friedmann liebt es sich in szene zu setzen.

herr zayat dreht den kopf weg während mit ihm gesprochen wird. das ist anstandslos. schliesslich erwarten doch die moslems etwas verständnis und toleranz. es werden signale erwartet und die bevölkerung schafft angeblich eine größere kluft aber was schaffen die moslems denn in hinsicht ihrer vorwürfe? wenn sie sich falsch verstanden fühlen und mit kant's aufklärung argumentieren sollten sie vielleicht auch offener sein und ein miteinander fördern und nicht ein "gegen" aufbauen. wo das endet können wir seit vielen jahren im nahen osten beobachten. aber umso widersprüchlicher wirkt der vorwurf europa sei von seiner einstellung her nicht zeitgemäß.
 
Du willst mir nicht ernsthaft erzählen wollen, dass ein strenggläubiger muslimischer Mann sich mit einer geschminkten, Jeanstragenden deutschen Christin auf ein konstruktives Gespräch einlassen würde! 🙂

Du hast echt nicht viel Ahnung vom muslimischen Frauenbild.



...wenn mein Leben daraus bestünde, in Schleier gehüllt immer 3 Schritte hinter meinem Mann zu gehen und ihm im Übrigen den Haushalt zu führen und möglichst viele Söhne zu gebären, würde ich mich vermutlich vom nächsten Hochhaus stürzen...

Ich glaube, dass das prinzipiell möglich ist. Natürlich nicht wenn man mit heraushängenden Brüsten auf der Straße rumhüpft und dann den nächstbesten Muslim anquatscht.

Es muss eben auf beiden Seiten ein gewisses maß an gutem Willen da sein. Wenn man das allen gläubigen muslimen schon von vorne herrein abspricht macht man es sich natürlich am allerleichtesten, weil man sich so nicht nur moralisch erhöht sondern auch gleich aus der pflicht befreit mit dem anderen reden zu müssen.
 
Ich glaube, dass das prinzipiell möglich ist. Natürlich nicht wenn man mit heraushängenden Brüsten auf der Straße rumhüpft und dann den nächstbesten Muslim anquatscht.

Moment bitte - WO hab ich von "heraushängenden Brüsten" gesprochen?

Wenn man sich die vollverhüllten Musliminnen in den Burkas anschaut, dann weiss man doch, dass eine ganz normal gekleidete deutsche Frau (Jeans, T-Shirt) für einen strengen Muslim ein Affront ist.
 
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