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Minarett-Verbot in der Schweiz

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@ Gast
Ich wiederhole mich auch für dich gerne nochmal:

"Aber die Muslime sind doch auch böse zu uns" ist kein Argument. Und erst recht kein Grund die Werte unserer Gesellschaft aufzugeben.

das habe ich gestern schon einmal so formuliert:

"Kurz zu dem Argument, dass Christen in islamischen Ländern schlecht behandelt werden und keine Freiheiten geniesen und wir das folglich auch so handhaben sollten.

Wer sich von so einem Argument überzeugen lässt (und ich glaube das sind relativ viele die hier mitdiskutiert haben) ist logisch ziemlich beschränkt. Man kann nicht auf der einen Seite unsere westliche Kultur loben und laut schreien, dass man sie unbedingt behalten muss und auf der anderen Seite die Verhaltensmuster derer Gesellschaften die man kritisiert adaptieren."



Wenn ihr das was in der Schweiz passiert ist gut findet, dann finde ich das traurig. Und es ist mir auch völlig egal ob das Gesetz durch einen Volksentscheid entstandten ist oder vom Präsident auf dem Gipfel aus der Wolke empfangen wurde. Mir doch egal ob ihr es aus Angst, Hass, Miderwertigkeitskomplexen oder wegen sonst was toll findet. Das sind alles niedere Beweggründe und wer sich davon hat leiten lassen ist noch immer im Verderben gelandet oder hat andere ins Verderben gerissen.
 
Das Minarettverbot setzt den Hebel an der falschen Stelle an. Es ist kein geeignetes Mittel, den Islam zu "unterbinden" - was ja das Ziel zu sein scheint.

Ein Minarett tut niemandem weh - wenn man die Scharia verhindern will oder die Ausbreitung des Islam, dann nützt das Minarettverbot NULL UND NICHTS!

Das bestehende Recht unterbindet Straftaten jeglicher Art - eine Scharia kann und wird es daher niemals hier geben - ebensowenig eine Einschränkung der Frauenrechte!
 
Die Ursache für die Verunsicherung bzw. Angst gegenüber dem Islam ist schon berechtigt. Schaut man in islamische Länder und sieht diese Unmenschlichkeit, diese barbarische Lebensweise in einigen Regionen die nach der Scharia dem islamischen Gesetz leben, dann ist das mehr als bedenklich. Das hat nicht mal was mit Terror zutun.

Klar, viele Menschen assoziieren den Islam mit Terror und ja man kann das auch nicht mit Terror und Terroristen wie Muslime immer wieder beteuern in Verbindung bringen.

Nur diese Eindrücke in islamischen Ländern haben nun mal wie gesagt nichts mit dem Terror zutun. Und wenn man mal rüber schaut nach Großbritannien wo es bereits Schariaschulen, offizielle Schariagerichte, Schariabanken gibt und dort radikale Moslems bereits fordern das islamische Gesetz vollständig einzuführen, dann kann ich verstehen das die Schweizer da ein Zeichen setzen möchten und sagen: "Mit uns nicht!".

Zu behaupten bei uns würde es sowas nicht geben ist vollkommen naiv. Schaut rüber nach Großbritannien.
 
Ich habe gestern "Hart aber fair" zu unserem Thema gesehen (http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091202.php5?akt=1, zum Nachhören dann rechts auf Podcast klicken)

Bosbach zitiert in dieser Sendung (bei ca. 24:00) Ibrahim El-Zayat, "eine Schlüsselfigur des Islam, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa", außerdem unter anderem früherer Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland. Zayat schreibt in einer Zeitschrift für junge Muslime über Deutschland:

Zayat meinte:
Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv (im Sinne des Islams) zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu einem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen
Bosbach nennt dies mit einigem Recht das Gegenteil von Integration. Er nennt es einen Machtanspruch, den man zurückweisen müsse.

Nachtrag:
Was würde wohl einem Deutschen passieren, wenn er in einem muslimischen Land solche Forderungen verbreiten würde?
 
Ja und????
Es ist richtig sie in ihre Schranken zu weißen, Grenzen aufzuzeigen.

Ich lebe hier in Deutschland und mit mir ziemlich viele Ausländer: Italiener, Polen, Russen, Japaner, Chinesen, Engländer und "Moslems".

Wenn es um reine Fremdenfeindlichkeit geht, warum haben wir mit den vielen anderen Ausländern keine Probleme?

Würde es an UNS liegen, dann wäre dem so. Aber so isses ja nicht. Es geht mehr oder weniger um eine einzige Volksgruppe. Warum ausgerechnet sie?

Die Antwort darfst Du Dir selbst zusammenbasteln.




s.o. Chinese, Griechen, Italiener, Amerikaner, Phillipine, Thailänder, christliche Ägypter..............mit allen klappt es doch.

Von Fremdenfeindlichkeit kann also keine Rede sein.

.

Und wo ist das Verständnis für uns?

WO sind die Schritte die einander näher bringen?

Welchen Beitrag leisten die Türken zum besseren Verständnis?

Bis jetzt habe ich es nur erlebt, dass sie massiv versuchen einzig und alleine IHRE Interessen durchzudrücken - und das oftmals auf eine unverschämte Art und Weise.


Ich bin "frau" und die Art und Weise wie diese Religion "gelebt wird" - macht mir Angst.

Wo bitte gehen Moslems auf MICH zu um mir meine Angst zu nehmen? Nirgends in Sicht - weil es nämlich nicht geht!

Diese Angst können sie mir nicht nehmen, weil sie sonst dem Koran widersprechen würden. Und Allah wäre darüber sauer.

Schlimm genug, dass Moslems in ihren eigenen Ländern die Frauen abscheulich behandeln - HIER will ich das nicht!


Meinen Wunsch an Dich: versetze Dich mal in die Lage einer Frau.

Gut dann nenne ich es eben Muslimfeindlichkeit. Ist mir auch egal. Und es ist sowieso egal ob ich dir antworte oder nicht weil du immer das gleiche als antwort postest.

Der Grund warum Muslime sich nicht anpassen ist einfach der, das sie es nicht müssen. Es sind so viele, dass sie unter sich bleiben können und das ist viel bequemer und sicherer als sich anzupassen.

Welchen Beitrag leistest du den zum kulturellen Verständnis? So wie du hier schreibst, kann dein Beitrag nicht größer sein als der der meinsten Einwanderer.

Das Türken unverschämt sind kann ich als Aussage nur voll bestätigen. Gut differenziert und voll durchdacht. Du kannst mir bestimmt auch ein Einzelbeispiel nennen das deine Aussage für dich selbst zu 100% beweist und woraufhin du dich zufrieden im sessel zurück lehnen kannst, wenn du nicht zu viel Angst hast.

Zu sagen, dass Allah böse wäre, wenn Muslime nett zu dir sind, ist völlig absurd. In der Religion ist alles Auslegungssache. Ob im Koran oder in der Bibel. Durch die Bücher lässt sich alles begründen und wiederlegen.

Es gibt zudem auch glückliche muslimischen Frauen. Und deine Rechte sowie die Rechte muslimischer Frauen schützt in Deutschland unsere Verfassung. Genau wie die Rechte aller anderer
 
Blackjack; meinte:
Und wenn man mal rüber schaut nach Großbritannien wo es bereits Schariaschulen, offizielle Schariagerichte, Schariabanken gibt und dort radikale Moslems bereits fordern das islamische Gesetz vollständig einzuführen, dann kann ich verstehen das die Schweizer da ein Zeichen setzen möchten und sagen: "Mit uns nicht!".

Zu behaupten bei uns würde es sowas nicht geben ist vollkommen naiv. Schaut rüber nach Großbritannien.
Beweise das bitte - das wäre mir neu!
 
Bosbach zitiert in dieser Sendung (bei ca. 24:00) Ibrahim El-Zayat, "eine Schlüsselfigur des Islam, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa", außerdem unter anderem früherer Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland. Zayat schreibt in einer Zeitschrift für junge Muslime über Deutschland:

Bosbach nennt dies mit einigem Recht das Gegenteil von Integration. Er nennt es einen Machtanspruch, den man zurückweisen müsse.

Nachtrag:
Was würde wohl einem Deutschen passieren, wenn er in einem muslimischen Land solche Forderungen verbreiten würde?

Ich habe mal nachgeforscht und habe das Zitat in etwas anderer Form auf mehreren Seiten gefunden, außerdem sollte man wissen, dass die Aussage von 1996 ist:

Alles ist möglich, wenn Er [Allah] nur will. Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen. Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert!

Dazu muss man noch wissen, dass El-Zayat schon Ziel von Ermittlungen zur Terrorfinanzierung war und anscheinend auch in Ägypten schon wegen terroristischer Umtriebe verurteilt worden ist. Er vertritt mit Sicherheit nicht die Meinung von durchschnittsmuslimen sondern fährt auf der rechten Überholspur.
Aber anscheinend findest du es überzeugend ein 13 Jahre altes Zitat von einem dubiosen Funktionär mit missionarischem Eifer als Beleg dafür aufzuführen, dass Muslime insgesamt sich nicht integrieren wollen.
 
Welchen Beitrag leistest du den zum kulturellen Verständnis? So wie du hier schreibst, kann dein Beitrag nicht größer sein als der der meinsten Einwanderer.

GANZ tolle Sprechblase. 🙄

Erklär mir mal bitte, wie eine selbstbewusste, emanzipierte Frau, die in Jeans rumrennt, Auto fährt und Make-up trägt, gegenüber einem gläubigen muslimischen Mann einen Beitrag zum kulturellen Verständnis leisten soll?!

Sehe Deiner Antwort mit gespanntem Interesse entgegen.
 
Ich akzeptiere und respektiere die Lebensart und die Religiosität eines jeden Menschen, solange dieser Mensch die Grenzen auch der anderen achtet.

"Freiheit ist auch immer die Freiheit der Anderen" Rosa Luxemburg

Über den muslimischen Glauben hört man so viele widersprüchliche Sachen, dass es unmöglich scheint, sich eine abschließende Meinung zu bilden.
Die Art und Weise aber,
-wie sich etliche Moslems hier verhalten,
-wie im Namen des muslimischen Glaubens Menschen schrecklichste Dinge angetan werden (z.B."Ehren"Morde),
-wie mit Konvertiten umgegangen wird, die den muslimischen Glauben verlassen, während man es gleichzeitig aber als normal ansieht, Menschen anderer Glaubensrichtungen zu "bekehren"
-wie mit Menschen umgegangen wird, die Moslems zum Glaubenswechsel überzeugen wollen
-die religiös motivierten Anschläge vom Sprengwestenattentäter bis zu den schrecklichen Ereignissen am 11.09.01
....

All das macht Angst. Und ich finde, diese Angst ist nachvollziehbar.
Und das Minarettverbot ist Ausdruck dieser Angst.
Es ist keine Lösung, aber ein Hinweis auf massive Probleme.
Statt der Schweiz mit dem Abzug sämtlicher islamischer Gelder zu drohen, was sicherlich ein großes Machtmittel darstellt, wie wäre es mit Kommunikation?? Statt dessen dreht sich die Spirale weiter.

Soweit ich weiß, wird der Muslimische Glaube mit einem Weltmachtanspruch gelehrt.
Und das ist mit der Freiheit der Anderen absolut unvereinbar.

Gruß
NewMan

Dies schrieb ich, bevor ich den Post 211 von Blackjack gesehen habe😱.
Mir wird übel.
 
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